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ich glaube neben effektiv, stabil und im möglichsten masse human sollte man auch die persönliche philosophie eines jeden nicht vergessen !!!
genauso wie der stellenwert des hundes im alltag, hundehaltung, und persönliche bindung ganz individuell gewünscht und gemacht wird, so sind auch die vorstellungen vom hundesport oft sehr unterschiedlich.
was bestens (max. prüfungserfolg) wäre muß noch lange nicht jedermanns geschmack sein...
ich habe sogar mal einen hund aus dem sport genommen weil ich es irgendwie nur widerwillig bei ihr hinbekommen habe einzuwirken. da ging es noch garnicht um große zwänge. sie hatte so eine ganz spezielle art was mich emotional blockiert hat... da hätten die aussicht auf 300 dauer-punkte und der wm-titel nicht im allergeringsten meine entscheidung gestoppt !!!
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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Zitat:So habe ich das Posting von Doghunter verstanden (Dienst- und Jagdhunde) - oder?
Im Diensthundebereich ist es sehr schwer geworden ohne TIG. Hier bekommt man Hunde im Alter zwischen 1 - 2 Jahren, die eine gewisse Vorbildung haben und nicht immer leichtführig sind (sonst wären sie nicht verkauft worden). Dazu oftmals ein HF, der keine große Ahnung hat und auch nicht den Aufwand betreiben will und kann wie ein Sporthundeführer, dazu ein Chef – welcher schnelle Ergebnisse (Prüfungen) sehen will damit der Hund einsetbar ist. Für den DHF ist es ein Einsatzhilfsmittel, das im Notfall sein Leben beschützen soll. Der DH wird im Ernstfall auf den Menschen (kein Sport) geschickt, d. h. es sind "gefährliche" Einsatzmittel, die Leben & Laib bedrohen. Ich soll also so einen Hund ausbilden, kann ihn aber nicht auf Entfernung mehr kontrollieren, wie früher mit dem TIG (die einzige Möglichkeit einen Hund auf Entfernung zu kontrollieren bis 2006). Auf der anderen Seite steht der HF & der Ausbilder dann aber vor dem Gericht und muss erklären, warum der DH nicht abgelassen hat und das polizeiliche Gegenüber (Bösewicht) verletzt hat. Wer will das noch bei dieser Rechtsprechung? Das ist Mist und unverständlich, dass die Behörden hier nicht auf Ausnahmen gedrängt haben, die der Gesetzgeber ja ausdrücklich vorgesehen hat.
Was passiert jetzt? Viele "alte" Hunde werden ausgemustert im besten Alter, weil sie ohne punktuellen TIG Einsatz im Training nicht mehr einsetzbar sind.
Es werden nur noch Hunde angekauft, welche keine "echten" Schutzhundeeigenschaften mehr haben und diese werden nahezu "only positive" aufgebaut. Das sieht alles schön aus aber im Ernstfall genügt dann ein Tennisball und der Hund Jagd dem Ball hinterher, als den Hf zu schützen (leider inzwischen einige Male geschehen, also kein Joke). Ich bin ehrlich, dass ich nicht mehr mit solch einem "Schutzhund" in den Einsatz gehen möchte. In meiner Behörde geht der Schutzhund somit leider den Bach runter und es werden nahezu nur noch Spezialhunde ohne Schutzhundeausbildung gesucht. Wir haben nur noch ca. 20 % der Schutzhunde, die wir Anfang 2000 hatten. In 10 – 20 Jahren wird es vermutlich keine Schutzhunde mehr in unserer Verwaltung geben.
Im Jagdhundebereich ist es ähnlich. Wie kontrolliere ich einen extremen triebstarken Hund (den ich für die Jagd brauche) in 300 m Entfernung beim stöbern? Gar nicht mehr!!! Er wird also überjagen, eventuell vom Nachbarn erschossen oder überfahren!
Es ist wie es ist und wir müssen mit dem Gesetz leben, gutheißen muss man es noch lange nicht.
Was habe ich für mich persönlich entschieden? Ich habe seit diesem Gesetz keinen dienstlichen Schutzhund (was ich über 25 Jahre tat) mehr, sondern einen reinen Spürhund und auf der Jagd lasse ich den Hund meist zu Hause.
beste Grüße
Uwe
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Was haben die armen Polizisten und Jäger denn gemacht, bevor es das TIG gab?
Hatten sie nicht damals auch schon Hunde, die funktioniert haben?
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Bernhard Ratstanne,'index.php?page=Thread&postID=153067#post153067' schrieb:Was haben die armen Polizisten und Jäger denn gemacht, bevor es das TIG gab?
Hatten sie nicht damals auch schon Hunde, die funktioniert haben?
Entzieht sich meiner Kenntnis, als ich 1982 angefangen habe, gab es das bei uns schon  Gab es bei Euch nicht solch selbstgebaute Spulen und Kabel? Habe ich mal bei einer Besichtigung gesehen, kurz nach der Wende
Aber damals gab es auch noch keine "Grünen" und wenn ein "Verbrecher" gebissen wurde, kam selten der Polizist vor Gericht!!! Die Hunde damals funktionierten längst nicht so, wie es sein sollte (und es wurde mittels Ketten, Dachlatten und anderen Knüppeln ausgebildet- etwas das heute niemand mehr sehen und warhaben will) und wie es heute von der Gesellschaft richtig verlangt wird.
Und Jagdhunden wurden soweit ich es ermitteln konnten mittels Schrotschuss das "Down" vermittelt und Autos gab es in diesen Zeiten auch noch nicht so viele.
Die Ausbildung von früher will doch nun wirklich niemand mehr, oder??????
beste Grüße
Uwe
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Die Ausbildung von früher war aber nicht nur deswegen schlechter, weil es kein TIG gab, sondern auch weil die Kenntnisse der HF schlechter waren. Brutale Methoden gab es schon immer (auch bei uns - vor allem bei ehrgeizigen Leistungsleuten mit angespitzten Stacheln). Darum geht es doch aber nicht.
Jetzt geht es doch darum, mit den besseren Kenntnissen wieder ohne TIG auszubilden ohne echte Schutz- und Jagdhunde abzuschreiben und ohne wieder zu brutalen Methoden zu greifen. (Mit brutal meine ich brutal und nicht den erforderlichen Zwang, der keine angespitzten Stachel braucht).
Oder ist die Alternative:
A) echter Gebrauchshund geht nur mit TIG oder brutal
gegen
B) intelligent und human geht nur bei weichen Hunden?
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Zitat:Jetzt geht es doch darum, mit den besseren Kenntnissen wieder ohne TIG auszubilden ohne echte Schutz- und Jagdhunde abzuschreibe
Wenn du einen Weg weißt, lass es mich wissen? Bin immer interessiert und allem gegenüber offen...
Die Grundausbildung ist simple, bloß die Kontrolle ist es leider nicht
Zitat:echter Gebrauchshund geht nur mit TIG
echter Diensthund, den man im Alter von 1 - 2 Jahren oftmals völlig falsch ausgebildet bekommt wird schwierig!!!! Aber TIG geht im Dienst garantiert nicht, weil kein Ausbilder setzt sich in die Nesseln und lässt sich neben Strafrechtlichen auch noch Disziplinarisch massregeln nur für die Ausbildung seines "Einsatzmittels".
Die Zeiten sind lange vorbei, jedenfalls bei den DHF die ich kenne. Da hört man lieber auf und gibt den Hund ab
beste Grüße
Uwe
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doghunter,'index.php?page=Thread&postID=153066#post153066' schrieb:.... Das ist Mist und unverständlich, dass die Behörden hier nicht auf Ausnahmen gedrängt haben, die der Gesetzgeber ja ausdrücklich vorgesehen hat.
...
nun, neben einem Kollegen von Dir war auch ich in der Arbeitsgruppe und wir hatten es schon sehr massiv versucht.
Bye Uwe
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Das ist ja Ländersache. Habt ihr es in Berlin versucht? Vielleicht wäre es in Flächenländern leichter?
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Uwe Junker,'index.php?page=Thread&postID=153073#post153073' schrieb:doghunter,'index.php?page=Thread&postID=153066#post153066' schrieb:.... Das ist Mist und unverständlich, dass die Behörden hier nicht auf Ausnahmen gedrängt haben, die der Gesetzgeber ja ausdrücklich vorgesehen hat.
...
nun, neben einem Kollegen von Dir war auch ich in der Arbeitsgruppe und wir hatten es schon sehr massiv versucht.
Ich weiß...
Zitat:Das ist ja Ländersache. Habt ihr es in Berlin versucht? Vielleicht wäre es in Flächenländern leichter?
Wir sind eine Bundesbehörde
beste Grüße
Uwe
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Die Länder dürften laus TierSchG abweichende Regeln erlassen. (der Bund auch aber das ist wohl noch schwieriger)
§ 3
Es ist verboten,
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11. ein Gerät zu verwenden, das durch direkte Stromeinwirkung das artgemäße Verhalten eines Tieres, insbesondere seine Bewegung, erheblich einschränkt oder es zur Bewegung zwingt und dem Tier dadurch nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt, soweit dies nicht nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften zulässig ist,
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...5469,d.Yms
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