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Manuelle Leistungssteigerung / Absicherung
hallo alex,

ich nehme mal an, daß du mit jackpot noch nie gearbeitet hast.
denn ansonsten würdest du das nicht so kommentieren.

lg l.
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Alex72,'index.php?page=Thread&postID=153018#post153018' schrieb:
lusna,'index.php?page=Thread&postID=152986#post152986' schrieb:hat der hund begriffen, worüber er zum jackpot gelangt (intensive korrekte sucharbeit), so wird er die zweite chance wahrnehmen.



Ich spinne. Das auf der ersten Fährte der Jackpott nicht da war hat der hund gar nicht mehr im Kopf, wenn er vor zum NAchdenken wieder in die Box muss. Am besten noch der Spruch dabei" Nun denk ,mal drüber nach wo Du Fehler gemacht hast"
Lernen erfordert Ruhe.
Deshalb ist ja so sinnvoll, den Hund in den Pausen "ruhig im Auto einzulagern", ein kleines Schläfchen fördert die festen Verknüpfungen im Hirn.

Und ein Hund durchaus in der Lage zu verstehen, dass er durch sein Verhalten den Jackpot nicht erreicht hat, wenn entsprechend aufgebaut wurde. Diese Erfahrung wird er also bei der nächsten Chance nutzen. Dabei ist es ziemlich egal, ob in der letzten Übungseinheit der Ball nicht kam, weil er schief saß oder ob die Fährte schludrig gesucht war.
Ob ich ihm nun sage, dass er drüber nachdenken soll oder ihn kommentarlos wegbringe, das ist ihm sicher egal, Confusedquint:

Grüßle
ursus
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...noch zur Info zu meinen Highlights, unsere Hunde suchen Ihr normales Trockenfutter.

Deshalb ist es schon ein höherwertige Belohnung, wenn ich z. B. am Gegenstand Trockenfutter aus einer "besonderen" Dose gebe, als ihn einfach aus der Hand zufüttern. Nach Bedarf ist in den Dosen ein "höherwertiges" Trockenfutter mit stärkerem Geruch.

Am Ende kann der Jackpot wildes Rennen mit mir sein ohne Beute, oder Tragen und Überlassen einer toten Beute, es wird damit nicht gespielt.

So habe ich noch genug Spielraum, wenn die Highlights noch höherwertiger sein müssen, z.B hochwertiges Futter Wurst oder Nassfutter oder "lebende" Beute am Ende,...

Und sie merken sehr wohl, wenn einfach nur ein Brav -Fertig kommt.

tschöö
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lusna,'index.php?page=Thread&postID=152997#post152997' schrieb:und für mich schließt sich da die frage an: wie evaluiere ich den hund um nicht in die situation zu kommen, daß ich in eine steigerung komme, die irgendwann das ende der fahnenstange bedeutet. (ich bin glaube ich nicht die einzige, die ihre grenze bei der anwendung von zwängen hat.)

dafür gibt es kein patentrezept und das zu beherrschen ist m.e. auch der große schlüssel zum erfolg !
frag dich mal warum immer wieder die selben leute, mit ganz unterschiedlichen hunden hohen erfolg haben. ihre methoden sind meistens bekannt und weit verbreitet. nur es abzustimmen für den jeweiligen hund ist ihr können was sie anderen voraus haben.......

lusna,'index.php?page=Thread&postID=152997#post152997' schrieb:imgrunde hast du es selber hier reinformuliert: wenn ein hund z. b. durch sichtfährten (also für ihn einfache fährten) übermütig wird, dann erhöhe ich den schwierigkeitsgrad.
wenn der hund lernt, sich selber zusammenzureissen - nicht zu stürmen - weil er nur so wirklich schnell (weil effektiv und ohne von der fährte abzukommen) zu seinem ziel kommt, habe ich einiges erreicht.

man kann aber nicht ständig den schwierigkeitsgrad erhöhen nur weil hund sich überschätzt !
nun hast du beispielsweise 2 qualis ipo in kurzem abstand wo du weißt es ist sichtgelände, einmal hohes gras, zweite weicher acker. dann MUß der hund disziplin haben !!! da bleibt in der regel keine zeit schritte zurück zu gehen, das noch für zwei versch. gelände....

es gibt viele hunde die sich über nervösen trieb selber im wege stehen, und die über vernunft in form von effektivität niemals diszipliniert fährten gehen würden !!!
schau dir mal paar abgedrehte malis oder leistungs-dsh an. da ist nix mit selber zusammenreißen, bzw. nur mit extrem hohem zeitlichem aufwand, wenn überhaupt... wer kann das leisten ?!
einjähriger mali, super gesucht. kam er von der fährte ab sofort hektik. bis dato NULL einwirkungen !
was denkst du wie lange er es ausgehalten hat ohne futter, bzw. mit täglichen fährten wo futter drauf war (er aber kaum was davon sich verdiente) und abgebrochen wurde wenn er hektisch wurde ???
9 Tage, danach wurde abgebrochen weil der EFFEKT gleich null war ! der hund hat nicht ansatzweise seine hektik abgestellt wenn er von der fährte runter kam, lernerfolg null......
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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Zitat: 9 Tage, danach wurde
abgebrochen weil der EFFEKT gleich null war ! der hund hat nicht
ansatzweise seine hektik abgestellt wenn er von der fährte runter kam,
lernerfolg null......
Und, wie kam man dann zum Ziel? Rein interessehalber,
und
Zitat: schau dir mal paar abgedrehte malis oder leistungs-dsh an. da ist nix
mit selber zusammenreißen, bzw. nur mit extrem hohem zeitlichem aufwand,
wenn überhaupt... wer kann das leisten ?!
Auch da würde mich der Lösungsweg ohne TIG - also mit manueller Absicherung - interessieren. Danke.
Gruß Gaby
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redtool,'index.php?page=Thread&postID=153032#post153032' schrieb:da bleibt in der regel keine zeit schritte zurück zu gehen, das noch für zwei versch. gelände....

sorry, aber wenn ich in der zeit, in der ich qualis laufe noch am fährten an sich arbeiten muss, dann ist da was falsch gelaufen.
klar geht das nicht mehr!
nur dafür trainiere ich doch vorher jahrelang.
(und sag mir jetzt bitte nicht, daß das im ipo-bereich anders ist, als im fh-bereich. da gibts leute, die an 4 wochenenden hintereinander im herbst landesmeisterschaften und dm's in verschiedenen verbänden laufen und klar können die dazwischen nicht noch fehler ausmerzen, die sie vorher nicht herausgearbeitet haben.)

und die methode, die ich genannt habe, führt zu einem ruhigen (selbst-)disziplinierten hund bei dem ich dann eben nicht mehr immer noch schwieriger werden muss. der dann auch sichtgelände ruhig suchen kann, weil ihm dieses tempo zur selbstgewählten gewohnheit wird und nicht von aussen aufgedrückt wurde.

redtool,'index.php?page=Thread&postID=153032#post153032' schrieb:schau dir mal paar abgedrehte malis oder leistungs-dsh an. da ist nix mit selber zusammenreißen, bzw. nur mit extrem hohem zeitlichem aufwand, wenn überhaupt... wer kann das leisten ?!

öhem.
ich bin jetzt mal unhöflich.
das sind für dich beispiele für gute gebrauchshunde?
hunde, die sich selber im weg stehen?
die nicht in der lage sind sich zu konzentrieren - zu lernen sich zu konzentrieren?

mir ist schon klar, daß man versucht das beste aus dem herauszuholen, was einem zur verfügung steht.
nur ist das wohl kaum ein argument gegen eine methode.

mal ganz davon ab, daß ich bezweifle, daß es nicht funktioniert.
denn nen triebidioten und konzentrationsproblematiker hatte ich auch schon. auch wenn der etwas kleiner war, als die von dir genannten hunde.

lg l.
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redtool,'index.php?page=Thread&postID=153032#post153032' schrieb:einjähriger mali, super gesucht. kam er von der fährte ab sofort hektik. bis dato NULL einwirkungen !
was denkst du wie lange er es ausgehalten hat ohne futter, bzw. mit täglichen fährten wo futter drauf war (er aber kaum was davon sich verdiente) und abgebrochen wurde wenn er hektisch wurde ???

ach übrigens noch als nachbemerkung:
so ein hund wäre bei mir satt auf die fährte gegangen!

ich hätte da nicht noch trieb durch hunger draufgesetzt.
(die meisten hunde mit gutem futtertrieb, fressen auch wenn sie satt sind noch ausreichend um eine fährte nicht zu verlieren. im zweifel hab ich dann immer noch die wahl, daß futter ein wenig hochwertiger ausfallen zu lassen, falls der hund gelangweilt sein sollte. meine hunde bekamen morgens immer ihr frühstück. auch wenn ne fh auf sie wartete.)

lg l.
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Für mich hat so ein Hund nicht gelernt, was von ihm erwartet wird. Da hakt es schon ganz am Anfang.

Seien wir doch mal ehrlich, eine normale Fährte ist für den Hund eigentlich eine Zirkusnummer. Da soll der Geruchspezialist den Geruch nicht da aufnehmen, wo er für ihn am besten wahrnehmbar ist, also z.B. 2 Meter versetzt in meinetwegen 30 cm Höhe. Nein, er soll von Tritt zu Tritt pendeln und jeden Schritt schön gleichmäßig absuchen. Klar, gibt es auch mal deutlich schwerere Fährten, wenn das Gelände entsprechend ist. Aber in der Regel ist das aus Hundesicht "hohe Dressur" auf eine Autobahn oder Bahntrasse.
Und das muss Hund erstmal verinnerlichen. Dann klappt es auch mit der Suche. Sicherlich bei einem guten Fresser mit mittlerem Temperament einfacher zu vermitteln, als bei einem extrem nervigen Hund. Aber meist wird irgendwie vergessen, was der Hund da eigentlich lernen soll. Suchen kann der von ganz alleine.

Grüßle
ursus
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lusna,'index.php?page=Thread&postID=153034#post153034' schrieb:ich bin jetzt mal unhöflich.
das sind für dich beispiele für gute gebrauchshunde?
hunde, die sich selber im weg stehen?
die nicht in der lage sind sich zu konzentrieren - zu lernen sich zu konzentrieren?
:appl: :appl: :appl:

lusna,'index.php?page=Thread&postID=153034#post153034' schrieb:sorry, aber wenn ich in der zeit, in der ich qualis laufe noch am fährten an sich arbeiten muss, dann ist da was falsch gelaufen.
das passiert, wenn der persönliche Ehrgeiz des HF größer als das derzeitige Leistungsvermögen des Hundes ist. Auch wenn ich mich damit nicht beliebt mache, aber - auf Quallijagd gehe ich, wenn ich weis, mein Hund ist Bombe. Alles weitere zum erreichten Erfolg / Mißerfolg ist dann Tagesform und äußere Gegebenheiten.
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Zitat:auf Quallijagd gehe ich, wenn ich weis, mein Hund ist Bombe.
Dann überschätzen sich aber 90 % der Hundeführer!!! Denn was ich als LR auf manchen Qualis sehe, ist deutlich anders Big Grin

Egal wie man ausbildet, ob Jackpot, nur positiv, positiv + Zwänge - wichtig ist doch nur ob man es auch reproduzierbar vorführen kann und ob man selber damit leben kann. Wenn ich einen Hund sehe, der freudig, temperamentvoll, hochkonzentriert und schnell arbeitet (Trieb + Technik + Harmonie im Zusammenspiel) so kann diese Arbeit nicht schlecht sein. Niemand kann heute einen Hund vorführen, der unterdrückt oder voll im Meiden ist!!!
Zwänge verdammen tun doch meistens nur die Leute, die damit nicht umgehen können!
Ich glaube, dass niemand im Spitzensport IPO auf gute Absicherung (über eben punktuell gesetzte Zwänge) verzichtet. Jedenfalls ist mir in den letzten 30 Jahren niemand untergekommen. Das Zwänge nicht mehr das Horrorszenario der Steinzeit sind, sollte jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein. Aber das ganze Leben hat eben Zwänge und wir alle müssen da durch!

Zitat:Seien wir doch mal ehrlich, eine normale Fährte ist für den Hund eigentlich eine Zirkusnummer.
Sicher, deshalb ist ja auch die Ausbildung vielschichtig. Fährte im IP Bereich ist Unterordnung an langer Leine. Den Hund so auszubilden, dass er so tut als würde er Step by Step suchen. Ich bilde ebenfalls Jagdhunde aus und weiß was "richtiges" Fährten ist.
Auch hier gibt es natürlich eine Absicherung über "gesunden und angepassten" Zwang
beste Grüße

Uwe
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