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Tira,'index.php?page=Thread&postID=131278#post131278' schrieb:Kommt ihr beiden denn zum Forumtreffen? würde mir das auch gerne mal ansehen.
Genau, das wäre doch eine gute Gelegenheit zu zeigen, was gemeint ist. Heinz hat diese Gelegenheit in der Vergangenheit ja auch bereits mehrfach wahrgenommen; es war immer wieder sehr interessant. Am praktischen Beispiel ist vieles viel verständlicher und die Erfahrung zeigt, dass die "Streihähne" gar nicht so weit auseinanderliegen.
Manni
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Manni,'index.php?page=Thread&postID=131282#post131282' schrieb:Heinz hat diese Gelegenheit in der Vergangenheit ja auch bereits mehrfach wahrgenommen; Habe auch jetzt kein Problem,meinen Hund vorzuführen.Einzig die Entfernung ist heftig,wenn dieses Jahr so läuft,wie ichs hoffe,muß ich mir bald wieder ein neues Auto kaufen.Ich versuchs aber,zu starten.
Manni,'index.php?page=Thread&postID=131282#post131282' schrieb:es war immer wieder sehr interessant zumindestens Unterhaltsam :whistling: :whistling: :whistling: :geist:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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Andreas Bolz,'index.php?page=Thread&postID=131230#post131230' schrieb:Es geht mir auch darum, daß Belastungen auf dieser Ebene, oft nichtmal denen einer einfachen OG-Prüfung genügen, ergo fast jeder gut gemachte Hund auch sehr stark erscheinen kann. Gerade in den letzten beiden Jahren, war sehe auffällig, daß nur sehr wenige Hunde, unter den Top-Ten eigentlich nur einer, wirkliche Kampfhandlungen vollführt haben, als eher Beutespiele mit dem Helfer.
Jeder Hund, der sich machen lässt(gerade auch für dieses Ausbildungsniveau), ist ein Guter, keine Frage. Nur, sollte sich der von talentierten Hundeführern gemachte Hund vererben, oder lieber der Hund, der sein Herz am rechten Fleck hat und, trotz guter Ausbildung, auch mal den Helfer noch durchkontert, bevor er trennt?
Gruss Andreas Sind wir auf einer Linie.
Gruß Manfred
Nein, ich streite nicht. Ich erkläre doch nur, warum ich Recht habe. :love:
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Hallo,
ich würde diese Diskussion gerne nochmals aufgreifen und vielleicht anhand von zwei Beispielen aus dem UO-Bereich neu mit Leben füllen und etwas greifbarer machen.
Es geht um die Leistungen in der Unterordnung von zwei Hunden, die kürzlich bei der LG-FCI der LG 04 gestartet sind. Einer hatte den 1. Platz belegt, einer den 2.. Leider können die beiden Videos nur von Premium Mitgliedern bei WD gesehen werden, aber ich denke, das sind die Meisten.
1. Hund: http://www.working-dog.eu/dogs-details/1...taatsmacht
2. Hund: http://www.working-dog.eu/dogs-details/1...r-Krombach
Der 1. Hund erreichte 90 Punkte, zeigte aber keinen Rücksprung über die Schrägwand (Pflichtentwertung: -5 Punkte). Der 2. Punkt erreichte 95 Punkte. Hätte der 1. Hund also den Rücksprung gezeigt, wären sie mehr oder weniger punktgleich gewesen. Der Richter hat also die Qualität der Arbeit auf ungefähr eine Stufe gestellt.
Das Interessante ist, dass sich die Art und Weise der Unterordnungen stark voneinander unterscheiden.
Um die Diskussion etwas in Gang zu bringen ist es sinnvoll, sich vielleicht die folgenden Fragen zu stellen:
1. Welche Unterordnung gefällt euch rein subjektiv besser (ungeachtet der PO oder der Punkte).
2. Kann man anhand der Unterordnung auf die Qualität des Hundes schließen? Wenn ja, woran macht man das fest?
3. Rein subjektiv: Welche Art Arbeit würdet ihr selber als Hundeführer lieber vorführen?
4. Wären die beiden Arbeiten nach eurer Meinung bei rasseübergreifenden Veranstaltungen (z. B. VDH-DM) ebenfalls mehr oder weniger gleichwertig beurteilt worden? Wenn nein, welcher Hund wäre besser dabei weggekommen?
Es geht mir in dieser Diskussion nicht darum, erbrachte Leistungen zu schmälern oder kaputtzureden. Beide Arbeiten sind auf ihre Art auf sehr hohem Niveau anzusiedeln und ich habe vor beiden Arbeiten großen Respekt. Ebenso geht es mir nicht darum, den Richter zu kritisieren bzw. die Bewertungen in Frage zu stellen. Daher bitte keine Diskussion nach dem Motto "Hund 1 oder 2 hat zu wenig / zu viel Punkte".
Ich denke nur, dass diese beiden Leistungen einfach mal die beiden "Lager" sehr gut wiederspiegeln und sich darüber sehr gut diskutieren lässt. Vielleicht ist es anhand dieser plastischen Beispiele einfacher zu verstehen, worüber hier diskutiert wurde.
Viele Grüße
Sören
zu 1: 2
zu 2: nein
zu 3: 2
zu 4: das ist eine Frage des Leistungsrichters
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zu 4: nein , ich vermute 2, liegt aber immer in der persönlichen Neigung des Leistungsrichters.
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hallo sören, gute idee wie ich finde!
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131492#post131492' schrieb:Das Interessante ist, dass sich die Art und Weise der Unterordnungen stark voneinander unterscheiden. mich würde sehr interessieren woran du das dingfest machst. ich für meinen teil sehe in der art und wiese nicht wirklich einen unterschied. der eine hund ist nur trieblich höher gezogen und dann mehr zusammen gepackt, um das mal einfach aus zu drücken.
zu deinen fragen:
1) wirklich gefallen tun mir beide nicht, da es nur die beiden zur auswahl gibt favorisiere ich den zweiten.
2) ja - zumindest zeigt der erste hund an der schrägwand einen deutlichen konflikt der mit meiden beantwortet wird, das er sich dann durch ein zusatzhörzeichen noch in ein verhalten richtung hundeführer rettet, ohne einen strafenden oder aktivierenden reiz zu bekommen, zeigt mir das der hund mit streß umgehen kann. für mich eine qualität des hundes, NICHT der ausbildung.
3) keine frage, wenn schon dann hund nummer 2.
4) hier kann man natürlich nur vermuten, oder hoffen, ich denke hund zwei entspricht mehr dem gemäßigten öffentlichkeitsverträglichen erscheinungsbild.
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131492#post131492' schrieb:Ich denke nur, dass diese beiden Leistungen einfach mal die beiden "Lager" sehr gut wiederspiegeln und sich darüber sehr gut diskutieren lässt. das finde ich überhaupt nicht. ich denke da gibt es mindestens noch eine dritte kategorie.
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Mir stellt sich hier die Frage, was würden die Hunde wohl zeigen, ohne die enormen Führerhilfen ? Hund 1 zeigt zu 80% der UO aktives Meideverhalten, die Technik bei den Grundübungen allerdings, finde ich korrekt.
Hund 2, da musste ich genau hinschauen, um Situationen zu erkennen, in denen er nicht durch Berührungen motiviert wurde. Das Gesamtbild allerdings, entspricht mehr dem Geschmack der Zeit.
Ich denke, hier die Qualität der Hunde bestimmen zu wollen, wäre fast das Selbe, als spielte man Gott.
[size=10] ![[Bild: FB%2520Baner.jpg]](https://lh3.googleusercontent.com/-PO-hSkFfYjw/UB_8uHcrwQI/AAAAAAAACZo/tPVg2rYnjVo/s288/FB%2520Baner.jpg)
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Hallo Andreas,
wo siehst Du denn, dass der 2. Hund ständig durch Berührungen motiviert wird? Hättest Du da ein Besipiel für mich? Ich sehe das nur zwischen den Übungen, nicht während einer Übung.
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Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=131506#post131506' schrieb:mich würde sehr interessieren woran du das dingfest machst. ich für meinen teil sehe in der art und wiese nicht wirklich einen unterschied. der eine hund ist nur trieblich höher gezogen und dann mehr zusammen gepackt, um das mal einfach aus zu drücken.
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131492#post131492' schrieb:Ich denke nur, dass diese beiden Leistungen einfach mal die beiden "Lager" sehr gut wiederspiegeln und sich darüber sehr gut diskutieren lässt. das finde ich überhaupt nicht. ich denke da gibt es mindestens noch eine dritte kategorie.
Hallo Detlef,
natürlich gibt es noch eine 3., 4. oder 5. Kategorie. Also den Hund, der vor lauter Übereifer technische Fehler macht und den anderen Hund, der vor lauter Meiden gar nicht frei arbeitet. Solche Hund spiele aber mittlerweile (hoffentlich) punktetechnisch keine Rolle mehr, daher brauchen wir bei Diskussionen in denen es um Ausbildung auf hohem Niveau geht diese Beispiele nicht.
Daher habe ich bewußt zwei Beispiele genommen, die beide einen m. M. nach momentanen Trend wiederspiegeln. Beide Hunde bekamen gute Bewertungen und ich denke bei beiden kann man diese Bewertungen auch konform zur Prüfungsordnung rechtfertigen. Sicherlich kann man immer über ein paar Punkte streiten, aber darum geht es mir nicht.
Achte bei dem 1. Hund einmal auf das Verhalten in den Entwicklungen, in den Positionen (z. B. bei der Sitzübung) und teilweise auch in der Führigkeit. Das vergleiche mal mit dem anderen Hund und lege mal die "Schablone" drüber, die von einem Scherkl oder einem Diegel auf der Fachausschusstagung des VDHs zur Richterschulung kreiert wurde, dazu einige Stichworte: "Meide- oder Erwartungsmotiviert", "konfliktfreies Arbeiten", "positives Gesamtbild", "natürliches, harmonisches und aufmerksames Gangbild".
Verstehst Du was ich meine? Du hast sehr recht mit Deinem Beispiel beim Bringen. Der Hund hatte sich offensichtlich beim Sprung über die Hürde weh getan und meidete nun den Klettersprung. Da bei dieser Art der Ausbildung offensichtlich noch klassisch abgesichert wurde, greift letztendlich der Gehorsam und die Übung konnte beendet werden. Spricht einerseits für den Hund, andererseits aber auch für die Ausbildung. Diese Art der Absicherung führt aber m. E. auch zu einigen negativen Randerscheinungen, die letztendlich im Gesamtbild ihren Niederschlag finden.
Das sind natürlich alles nur Spekulationen, ich habe beide Hunde vorher nie gesehen und kann mir nur ein Urteil anhand der Videos erlauben. Ich denke aber schon, dass sich aufgrund der gezeigten Arbeiten zumindest im Groben eine gewisse Tendenz ablesen lässt.
Viele Grüße
Sören
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