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Cuthbad,'index.php?page=Thread&postID=147997#post147997' schrieb:Baut Ihr damit "nur" Körperkontakt zum Hund auf? durch die bauart bedingt handelt es sich immer "nur" um körperkontakt, der aber in der intensität variieren kann.
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Du meinst also, sobald das "Bringsel" weg ist, würden die Hunde nicht arbeiten?
Seh ich nicht so.. weil der Punkt ja der Abbau des Mot ist... also keine sichtbare "Beute" für den Hund.
So arbeite ich jedenfalls mit den beiden jungen Weibern...
Das MOT welches ich benutze, ist so klein, das der Hund es nicht sieht. Der Bestätigungsintervall wird immer weiter verändert, so das zwischendurch nur mal die verbale Bestätigung "JA" das versprechen auf mehr ist, der Hund aber seine Position zu halten hat..
Welche Form der Konditionierung das nun entspricht??? Keine genaue Ahnung.. aber bis jetzt bahnt es sich "für mich" sehr gut an, da auch die kleine Hündin (10 Monate) auf diese Art der Ausbildung anspricht und mittlerweile ohne sichtbare MOT arbeitet, (und wenn sie es mal bekommt, es ansich gleich wieder ausspuckt und sich wieder anbietet)
Vielleicht einfach nur Glück.. was weiß ich..
Gruß Steffi ...
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Leider kann man nicht jede Form der Ausbildung erklären, weil die Massnahmen spontan stattfinden, man garnicht richtig darüber nachdenkt, sondern seinem Bauch vertraut. Wenn ich hier Abhandlungen lese, wie in diesem hoch interessanten Thread, kann ich oft nicht verstehen, wie ich diese umsetzen soll, wenn ich mit meinen Hunden arbeite. Mein Bauch ist dann oft einfach schneller, wie mein Kopf.
Was ich grundsätzlich mache, um ein Prellen der Hunde zu vermeiden, ist Positonsarbeit, wie von Steffie beschrieben (so in etwa) und sehr langsames führen der Hunde. Dadurch erreiche ich in ca. 90% der Fälle, eine sehr konzentrierte, gerade Arbeit der Hunde. Natürlich bleiben da noch die 10 %, wo ich dann auch zur Gerte, oder auch mal Halsung greife. Nach meiner Erfahrung ist es manchmal einfach am Besten, den Hund auch mal etwas Spielraum zu lassen, um die Ausstrahlung zu erhalten. Ein allgemein gültiges Verfahren gibt es eben auch hier nicht.
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Detlef,
Auch wenn es nicht zum Thema gehört, sei doch so freundlich und erklär mir bitte deine Arbeit mit dem Spielzeug, also wenn der hund die Beute hat meine ich. Du stehst ja dann regungslos da und wartest bis der hund agiert. Kannst du das bitte genau erklären?
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Bauchgefühl gehört nunmal dazu um Situationsbedingt handeln zu können.. Tiere arbeiten und verhalten sich eben nicht nach Schema F und überraschen oft mit Sachen die man im Vorfeld nicht planen kann.. da hilft theoretisches Wissen auch nicht immer...
Gruß Steffi ...
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Steffi Arpe,'index.php?page=Thread&postID=148015#post148015' schrieb:Tiere arbeiten und verhalten sich eben nicht nach Schema F und überraschen oft mit Sachen die man im Vorfeld nicht planen kann. steffi, denke bitte bloß nicht das ich auf dir rumhacken will, ok!!! ist es nicht so das gerade tiere genau das machen was man ihnen gelernt hat? das sie ehrlich sind und keine eigennützigen absichten verfolgen? sie leben im hier und jetzt und sie handeln auf grund von gemachten erfahrungen (lernverhalten) und ihren instinkten, so gesehen ist eigentlich alles recht gut im vorfeld zu planen.
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voodoo09,'index.php?page=Thread&postID=148014#post148014' schrieb:Du stehst ja dann regungslos da und wartest bis der hund agiert. Kannst du das bitte genau erklären? was genau meinst du? wie es dazu kommt oder was er dort macht? was stört dich daran?
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Cuthbad,'index.php?page=Thread&postID=147997#post147997' schrieb:Hallöchen!
Darf ich an dieser Stelle mal kurz einhaken und fragen, was Ihr mit der Gerte bewirkt?
Baut Ihr damit "nur" Körperkontakt zum Hund auf?
Danke schonmal!
Das Klopfen gegen die Sprunggelenksgegend nervt den Hund, er weicht dem aus, sprich: Er läuft wieder gerade.
Auch Linkskehrtwendungen und Eindrehen läßt sich so gut kontrollieren und trainieren. Generell die aktive Hinterhand.
Gruß Bettina
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Detlef
mich stört nichts daran! Wie kommst du darauf? Es war eine Frage. :-) der hund hat die Beute, du wirst auf einmal komplett passiv. Der Hund wird unsicher...oder ist frustriert...oder wie?...kommt dann zu dir...in Erwartung auf?...
Also was bezweckst du damit? Wie hast du das angefangen? Seit wann machst du das bei dem hund?
Das war also kein 'in Frage stellen' sondern reines Interesse.
Gruß
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voodoo09,'index.php?page=Thread&postID=148022#post148022' schrieb:Also was bezweckst du damit? ich prüfe so ob dem hund die belohnung wichtiger ist als die interaktion mit mir. das belohnt werden sollte mehr wertigkeit haben als das belohnt sein. ich möchte das der hund für mich arbeitet und nicht nur für seine belohnung. das "für mich" arbeiten ist dabei nicht erzwungen, es ist von dem hund gewollt. allerdings auch aus der lernerfahrung das es ihm in der aktiven interaktion mit mir besser geht als wenn er sich mit seiner belohnung irgendwo im gebüsch vergnügt. deutlicher möchte ich hier nicht werden.
es ist ein entwicklungsprozess der mit wertigkeiten zu tun hat, was ist wichtig, was tut mir gut. dieser herausforderung stellen wir uns menschen ja auch jeden tag. dieser entwicklungsprozess fängt mit dem ersten tag an und hört eigentlich nie auf, da muß man immer am ball bleiben, auch neben dem hundeplatz.
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