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dgotzek,index.php?page=Thread&postID=68082#post68082' schrieb:An Literatur habe ich leider auch nichts, aber ich email Dir gleich ein PDF in dem ein paar links zur Hundeernährung sind. Vielleicht hilft Dir das weiter. In PubMed und Web of Science gibt's ein paar Papers (vegan AND pet und dann unter "related links"), aber ich habe auf die Journals kein zugriff. Vielleicht kommst Du da aber dran.
Hallo Dietrich,
danke dir erst mal für deine Antwort und für deine Mail! Ich habe es gerade mal überfolgen (lese es später noch mal ganz genau). Zur veganen Ernährung und warum sie für Hunde suboptimal ist, stand zwar nicht viel drin, aber die angegebenen Quellen klingen interessant. Dass man anscheinend zumindest an Katzen sogar schon Studien zur veganen Ernährung durchgeführt hat, war mir nicht bekannt. Ich weiß nur nicht, wie ich an die Artikel in den Fachzeitschriften dran komme.. :geist:
Auch in diesem Artikel habe ich übrigens wie in vielen Artikeln vorher die Aussage gefunden, dass tierisches Eiweiß für Hunde offenbar eine höhere biologische Wertigkeit hat als pflanzliches Eiweiß. Du weißt nicht zufällig, warum das Aminosäureprofil im tierischen Eiweiß den Aminosäuren des Hundes ähnlicher ist und welche Aminosäuren einem vegan ernährten Hund eventuell fehlen könnten?
Schönen Sonntag noch und viel Spass beim stöbern,
Dietrich
PS Nur zur Klarstellung: In der Biologie ist "Karnivor" auch ein Begriff der nicht nur die Diät eines Tieres beschreibt, sondern auch dessen systematische (evolutionäre) Zugehörigkeit. Damit sind nicht alle Karnivoren reine Fleischfresser, sondern auch Allesfresser (zB Braunbären) und Pflanzenfresser (zB Pandas)... 
Gut zu wissen. Muss man daraus schließen, dass die Einordnung als Omnivore oder Carnivore relativ irrelevant ist und stattdessen die Betrachtung des Gebisses und des Magen- Darmtrakts eher Auskunft gibt über die optimale Ernährung eines Tieres?
Disamilag,index.php?page=Thread&postID=68089#post68089' schrieb:Wissenschaftlich fundiert kann ich auch nicht antworten, aber wenn ich mir das Gebiss eines Hundes
anschaue, kann ich nichts entdecken, was an einen Allesfresser erinnert......(mir fehlen da so Zähne wie
bei uns die Backenzähne (Mahlzähne...)
Ich fühle da immer nur (wenn ich beim Spielen nicht aufpasse) rattenscharfe Schneidezähne......
Dieser TA für Zahnheilkunde sieht das anders. http://www.kleintiermedizin.ch/zahn/fach...tomie2.htm (nur einer von vielen Links..)
Der Hund sei ein Omnivore, weil seine Backenzähne mehr Kauflächen hätten als die der Katze.
LG
Nina, die jetzt selbst Salat isst und ihren Hund füttert...mit Huhn
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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Hi Nina,
danke dir erst mal für deine Antwort und für deine Mail! Ich habe es gerade mal überfolgen (lese es später noch mal ganz genau). Zur veganen Ernährung und warum sie für Hunde suboptimal ist, stand zwar nicht viel drin, aber die angegebenen Quellen klingen interessant.
Ja, um die Quellen ging es mir in erster Linie auch - hau die doch mal an, oder vielleicht steht auch was auf deren Internetseiten...
Dass man anscheinend zumindest an Katzen sogar schon Studien zur veganen Ernährung durchgeführt hat, war mir nicht bekannt. Ich weiß nur nicht, wie ich an die Artikel in den Fachzeitschriften dran komme.. :geist:
Hmm, vielleicht kann Dir Antje helfen und über Ihr Institut dort ran kommen. Hier gibt es keine Veterinärstudium, sonst hätte ich Dir weiter helfen können. Tut mir leid...
Auch in diesem Artikel habe ich übrigens wie in vielen Artikeln vorher die Aussage gefunden, dass tierisches Eiweiß für Hunde offenbar eine höhere biologische Wertigkeit hat als pflanzliches Eiweiß. Du weißt nicht zufällig, warum das Aminosäureprofil im tierischen Eiweiß den Aminosäuren des Hundes ähnlicher ist und welche Aminosäuren einem vegan ernährten Hund eventuell fehlen könnten?
Nee, leider nicht - ist überhaupt nicht mein Gebiet...
Gut zu wissen. Muss man daraus schließen, dass die Einordnung als Omnivore oder Carnivore relativ irrelevant ist und stattdessen die Betrachtung des Gebisses und des Magen- Darmtrakts eher Auskunft gibt über die optimale Ernährung eines Tieres?
Um, ja, aber nur bedingt. Bei der Ordnung Carnivora (also bei der Benutzung des Wortes als sytematischer Begriff) gebe ich Dir recht. Omnivor dagegen ist keine systematische Gruppe und gilt von daher immer als Beschreibung der Ernährung... Aber ab wann gilt ein Tier als Omnivor, Carnivor, etc? IdR wird dabei grob über den Daumen gepeilt, weil sehr viele Tiere in ihrer Ernährung recht flexibel sein können (und es sein müssen) um in der Natur zurecht zu kommen und es damit keine klare Abgrenzung zwischen diesen Begriffen gibt.
Und ob sich von "der Natur" auf "optimale Ernährung" schliessen lässt ist wieder eine andere Frage - Du als Vegetarier und Bewohner einer Mitteleuropäischen Industrienation ernährst Dich ganz bestimmt NICHT "natürlich" (also wie es die Spezies Mensch während ihrer evolutiven Laufbahn getan hat), aber wie Du es ja selber nur zu gut weisst, kann man sich als reiner Vegetarier in der heutigen Zeit bestens gesund ernähren. Ich würde sogar sagen Du bist mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit besser ernährt als die Menschen vor 1'000, 10'000, oder 100'000 Jahren. Ich wage es deshalb nicht zu behaupten, dass man einen Hunde (oder eine Katze) nicht gesund vegan ernähren kann. Dass es viele Leute nicht können, glaube ich gerne, genauso wie es viele Leute gibt die sich nicht gesund vegetarisch (oder sonst wie) ernähren können (obwohl es möglich ist). Vielleicht muss man nur die richtigen veganen Grundnahrungsmittel und Ergänzungen genau richtig behandeln (kochen, besprechen, bezaubern, was weiss ich) und es klappt. Who knows? :geist:
Nina, die jetzt selbst Salat isst und ihren Hund füttert...mit Huhn 
:thumbup:
Guten Appetit und schönen Abend noch!
Dietrich
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dgotzek,index.php?page=Thread&postID=68182#post68182' schrieb:Um, ja, aber nur bedingt. Bei der Ordnung Carnivora (also bei der Benutzung des Wortes als sytematischer Begriff) gebe ich Dir recht. Omnivor dagegen ist keine systematische Gruppe und gilt von daher immer als Beschreibung der Ernährung... Aber ab wann gilt ein Tier als Omnivor, Carnivor, etc? IdR wird dabei grob über den Daumen gepeilt, weil sehr viele Tiere in ihrer Ernährung recht flexibel sein können (und es sein müssen) um in der Natur zurecht zu kommen und es damit keine klare Abgrenzung zwischen diesen Begriffen gibt.
Und ob sich von "der Natur" auf "optimale Ernährung" schliessen lässt ist wieder eine andere Frage- Du als Vegetarier und Bewohner einer Mitteleuropäischen Industrienation ernährst Dich ganz bestimmt NICHT "natürlich" (also wie es die Spezies Mensch während ihrer evolutiven Laufbahn getan hat), aber wie Du es ja selber nur zu gut weisst, kann man sich als reiner Vegetarier in der heutigen Zeit bestens gesund ernähren.
Natürlichkeit ist sicherlich ein ganz ganz schlechtes Kriterium, um Mensch und Tier in biologische Kategorien einzuordnen.
Du hast nämlich recht, dass die rein pflanzliche Ernährung beim Menschen "unnatürlich" ist. Genauso "unnatürlich" wie der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern - erst Recht in Anbetracht der heutigen Produktionsbedingungen und der vertilgten Mengen.
Am Natürlichsten wäre es wahrscheinlich, in einen Wald zu ziehen, sich ganzjährig von einheimischem Obst und Gemüse zu ernähren und so alle 4-6 Wochen ein vorbeilaufendes Tier aufzuspießen und über dem Lagerfeuer zu grillen.
:eek:
Zitat:Ich würde sogar sagen Du bist mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit besser ernährt als die Menschen vor 1'000, 10'000, oder 100'000 Jahren. Ich wage es deshalb nicht zu behaupten, dass man einen Hunde (oder eine Katze) nicht gesund vegan ernähren kann. Dass es viele Leute nicht können, glaube ich gerne, genauso wie es viele Leute gibt die sich nicht gesund vegetarisch (oder sonst wie) ernähren können (obwohl es möglich ist). Vielleicht muss man nur die richtigen veganen Grundnahrungsmittel und Ergänzungen genau richtig behandeln (kochen, besprechen, bezaubern, was weiss ich) und es klappt. Who knows? :geist:
Ich weiß eben nicht, ob man Mensch und Hund da so einfach miteinander vergleichen kann. Wir haben ja doch ein völlig anderes Gebiss, einen sehr enzymhaltigen Speichel, einen im Vergleich zum Hund sehr langen Darm und eine weit weniger aggressive Magensäure, alles Merkmale, die uns viel eher zum Pflanzenfressen prädestinieren als den Hund..
Die veganen vierbeinigen Exemplare, die ich kenne, sind allerdings alle wohlgenährt, gesund und werden tierärtztlich überwacht, also keine Fälle für den Tierschutz. Man kann also schon sagen, dass man einen Hund damit sättigen kann und sogar offensichtlich bis in ein hohes Alter gesunderhalten kann. Der Beweis, dass diese Ernährungsform langfristig gesehen (damit meine ich, dass es auch bei den Nachfahren der vegan ernährten Tiere nicht zu Degenerationserscheinungen kommen darf..) gesund ist, steht nur eben leider noch aus. Und solange das der Fall ist, würde ich sie nicht als optimal bezeichnen wollen.
Diese Feldstudie habe ich ansonsten noch gefunden: http://www.h-a-h-n.de/privat/info/feldst...hrung.html
An die Quellen von deinen Links zu kommen, probiere ich noch. Danke noch mal dafür.
LG
Nina
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NinaD,index.php?page=Thread&postID=68012#post68012' schrieb:Welche Langzeitschäden sind denkbar? Warum ist die fleischliche Ernährung für den Hund die optimale? Hat jemand Links, die die vegane Ernährungsforum beim Hund aus veterinärmedizinischer Sicht beleuchten? Gibt es gar Langzeituntersuchungen? Veganer leiden alle an einem Vitamin B12 Mangel.
Das Vitamin B12 ist dynamisch am Stoffwechsel von Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten beteiligt und arbeitet eng mit Vitamin C, Folsäure und dem B-Vitamin Pantothensäure zusammen. Damit wir gesunde Nerven haben und gegen den Alltagsstress gewappnet sind, hilft es den Folsäuremolekülen tatkräftig bei der Herstellung des Nervenstoffs Cholin im Körper. Auch die in unserem Organismus meist zu dürftigen Eisensubstanzen. bringt es in Schwung.
Ein Mangel an Vitamin B12 führt zu nervösen Störungen sowohl im psychischen Bereich als auch bei der Nervenfunktion in Muskeln.
Obiger Satz erklärt auch weshalb Veganer , Carnivoren auf Ihre vegane Lebensweise umpolen wollen; Langzeitschädigung.
"Wer das tut, was jeder tut,bekommt auch nur das,was jeder bekommt. -und dass ist das, was keiner will."
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roland,index.php?page=Thread&postID=88647#post88647' schrieb:Veganer leiden alle an einem Vitamin B12 Mangel. Nicht, wenn man Vitamin B12 substituiert, was auch bei Hunden möglich ist.
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Hi,
also von allen theoretisch machbaren Varianten abgesehen - ich halte es persönlich einfach für eine Perversion, einen Fleischfresser (und das ist ein Hund nun mal vorwiegend, denn sein Darm ist viel zu kurz, um unbehandelte pflanzliche Nahrung zu verdauen - am liebsten nimmt er sie, wenn sie erst durch die Kuh gelaufen ist...) nun mit aller Gewalt zu einer Ziege oder sonst was zu machen. Ach ja - und selbst die nehmen als Juvenile Milch zu sich. Was für Auswüchse muss es eigentlich in unserer Gesellschaft sonst noch geben??? Haben die Leute keine anderen Probleme, dass sie sich die Zeit damit vertreiben müssen, die Natur noch weiter umzumodeln????
Mit solchen Leuten würde ich auf keinen Fall diskutieren, die überzeugt man eh nicht. Da schüttelt man den Staub von den Füßen, dreht sich um und geht.
LG
Bine
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@ Bine... ich bin da voll deiner Meinung!
Warum muß man nun einen Fleischfresser Vegan ernähren???
Ich find man sollte mal realistisch bleiben...
Gruß Steffi ...
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NinaD,index.php?page=Thread&postID=88681#post88681' schrieb:Nicht, wenn man Vitamin B12 substituiert, was auch bei Hunden möglich ist. Substitution heisst nichts anderes als Ersatz, womit willst Du Vitamin B12 ersetzen?
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Bine DSH,index.php?page=Thread&postID=88683#post88683' schrieb:- ich halte es persönlich einfach für eine Perversion, einen Fleischfresser (und das ist ein Hund nun mal vorwiegend, denn sein Darm ist viel zu kurz, um unbehandelte pflanzliche Nahrung zu verdauen - am liebsten nimmt er sie, wenn sie erst durch die Kuh gelaufen ist...) nun mit aller Gewalt zu einer Ziege oder sonst was zu machen.
Richtig, pervers ist das richtige Wort.
Als man vor einigen Jahren in England Pflanzenfresser zu Fleischfressern machen wollte, bescherte dies der Menschheit den Rinderwahn und die Creutzfeld-Jakob-Krankheit.
Was werden uns irgendwann Fleischfresser bescheren die zu Vegetariern zwangsgemacht wurden?
Gruß Bettina
"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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