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Um bei Deinem Beispiel der Unsauberkeit am Helfer zu bleiben:
An der Leine herantreten (ganz locker) - bei Unsauberkeit = sofortiges Abbrechen der Übung (evtl. HZ Nein) = Helfer lässt komentarlos den Ärmel fallen und entfernt sich - Wichtig - die Leine muss so kurz sein, dass der Hund ihn nicht holen kann - Kurze Gehorsamssequenz - beißen - Auslassen und die gleiche Übung nochmal.
Würde mich nicht wundern, wenn er es beim dritten Mal gerafft hat.
Ich finds eben besser, wenn der Hund bei den Übungen mitdenkt und man nicht zu allem zwingen muss.
Der Rest ist nur noch spielen mit der Zeit. Nicht der Hund entscheidet so, wie lange Bewachen geht, sondern Du und der Helfer bleibt aussen vor.
Und noch was zum Schluss - kannste ruhig ausprobieren. Im Gegensatz zu anderen Übungen machste nix kaputt und bastelst Dir keine neue Baustelle.
Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
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martin,index.php?page=Thread&postID=57935#post57935' schrieb:Um bei Deinem Beispiel der Unsauberkeit am Helfer zu bleiben:
An der Leine herantreten (ganz locker) - bei Unsauberkeit = sofortiges Abbrechen der Übung (evtl. HZ Nein) = Helfer lässt komentarlos den Ärmel fallen und entfernt sich - Wichtig - die Leine muss so kurz sein, dass der Hund ihn nicht holen kann - Kurze Gehorsamssequenz - beißen - Auslassen und die gleiche Übung nochmal.
? ? ?
...sorry martin, gehts was genauer?...Was soll der Hund definitiv lernen?...wie beißen lassen, wenn Helfer sich ohne Ärmel entfernt hat?...
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... ![[Bild: smilie_happy_288.gif]](http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_288.gif) (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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@ Iwan, Martin kommt von der Mosel :dh: da sind die Helfer einfach härter als im Rheinland :pf: :pf: :pf: :nu:
@ Nicole,wenn es Leute in deiner Nähe gibt,die sich (Bobo ) mit dem Hundetyp auskennen,übe mit denen mal,grau ist (auch) alle Theorie......
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Ja sorry - habs gesehen. Aber das war auch die Kurzversion
Der Hund soll ohne Einwirkungen lernen, dass bei Berührung des Ärmels die Handlungen, die den Hund erregen,sofort abgebrochen werden. Berührt er den Ärmel, ist die Beute tot. Er soll dies ohne Stress vom Helfer lernen, weil der ja sein Gegner ist, den er dominieren soll. Und er soll dies ohne Stress vom Hundeführer lernen, weil der in der Prüfung oft an ihn herantreten soll, ohne dass der Hund die Ohren anlegt.
Der Helfer holt sich den Ärmel während der Unterordnungsphase oder arbeitet mit einem Zweiten.
Gruß
Martin
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Heinz.S,index.php?page=Thread&postID=57949#post57949' schrieb:@ Iwan, Martin kommt von der Mosel :dh: da sind die Helfer einfach härter als im Rheinland :pf: :pf: :pf: :nu:
@ Nicole,wenn es Leute in deiner Nähe gibt,die sich (Bobo ) mit dem Hundetyp auskennen,übe mit denen mal,grau ist (auch) alle Theorie...... 
Hallo Heinz - altes Haus - schön mal wieder was von Dir zu lesen.
Vieleicht sind die Moselaner auch nur etwas schmerzfreier - Wein mindert ja bekanntermaßen negative Empfindungen. :thumbsup:
Und zu nem Helfer gehen, der sich mit diesem Typ Hund auskennt ist sicher nicht der schlechteste Rat.
Ich hoffe, Dir und Deiner Bande gehts gut.
LG
Martin
@ Nicole - habs eben erst gesehen - Nohfelden ist doch gar nicht so weit von hier - kann Dir das gerne mal zeigen - wie weit hast Du bis Weiskirchen?
LG
Martin
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Danke für die vielen Antworten.
@ Markus: Ja, es ist der "kleine" Gringo-Sohn. Ich meld´mich bei Dir!
@ Martin: Weiskirchen sind ca. 30km von uns. Ich werde das heute Abend mal mit unserem Helfer so probieren. Hört sich logisch an und geht auch in die Richtung wie wir arbeiten. Danke.
Gruß Nicole
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zwerglein,index.php?page=Thread&postID=57893#post57893' schrieb:Er ist jetzt in der Phase, wo er genau weiß, was kommt und was wir von ihm wollen (damit will ich nicht sagen, dass wir nach Schema arbeiten). Er ist 2 1/2 Jahre und probiert jetzt, wie weit er gehen kann (allerdings nur im SD). hallo nicole,
ich weiß worte sind geduldig aber manchmal macht es sinn zwischen den zeilen zu lesen. deine aussage " wo er genau weiß, was kommt und was wir von ihm wollen" ist wie ich finde, ganz interessant, den..... wenn er wüßte was kommt und was ihr von ihm wollt, sollte er sich doch prüfungsrelevant verhalten, ... oder?
desweiteren habe ich immer so meine bedenken wenn die handlungen und aktionen von hunden mit einer sehr vermenschlichten aussage interpretiert werden. " er ist jetzt 2,5 jahre und probiert jetzt, wie weit er gehen kann". ich bin mir darüber im klaren das es sich hierbei erstmal nur um eine beschreibung handelt, den....... natürlich denkt sich ein hund nicht, mal auszubrobieren wie weit er gehen könnte, diese fast schon logische vorgehensweise steht ihm nicht zu, aber.....
oftmals beeinflußt unser denken unser handeln. jegliche lösungsansätze hängen also indirekt damit zusammen wie wir eine sache oder ein problem beurteilen. gerade deswegen ist es wichtig sich in seiner denkweise über die bestehende problematik im klaren zu sein und diese vielleicht neu zu formulieren.
das schöne am hundesport und der ausbildung ist es doch, fehlverhalten zu analisieren, ursachen zu erkennen und lösungswege selber zu finden bzw zu erarbeiten.
meine erfahrungen haben mir gezeigt das es vor allem um die ursachen geht, das "warum - macht der hund das" ist entscheident bei der lösung eines problems. das warum bezieht sich zu 95% immer auf die hundeführer, die sind nämlich für die ausbildung verantwortlich.
ich glaube das die von dir geschilderte problematik etwas damit zu tun hat, das dich dein hund in dieser phase oder diesem moment als konkurenten sieht. deine annäherung ist reizlage für deinen hund die bis hin zum konflikt führen kann, der dann durch den versuch einer aktivität (nachbeißen) des hundes zu einer lösung dieses konfliktes führt. er baut so nämlich den stress ab.
ich würde an der ausbildung so wie ihr sie ja bis vor 6 übungseinheiten erfolgreich praktiziert habt, erstmal nichts ändern, .... sondern versuchen zu erkennen warum du für den hund bei der annäherung ein problem darstellst. vielleicht mußt du mal von einer anderen richtung kommen, vielleicht solltest du auch schon mal wärend des beißens zum hund gehen und ihm zeigen das du an seiner beute gar nicht interessiert bist. vielleicht gibt es in anderen bereichen (neben dem schutzdienst) eine sache die den hund beinflußt hat.
kurz um, praktische vorschläge sind immer gut und können ein training optimieren, ... viel wichtiger aber ist es sich selber zu hinterfragen und die ursachen zu erforschen bzw zu finden.
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...ein reichlich bekannter Hundsportler hat sehr treffend den Satz formuliert: "Hundeausbildung ist Konfliktmanagement."...und damit hat er 90 % der Hundeausbildung beschrieben...
...einen Konflikt am Verhalten zu erkennen, dem Hund den Ausstieg aus dem Konflikt in Form des erwünschtes Verhaltens zu ermöglichen und aufzuzeigen, ist Hundeausbildung.
...und nicht, wie viele annehmen, Konflikte zu vermeiden.
Sollten sich mehrere Konflikte in verschiedenen Situationen ergeben, empfiehlt es sich, nach Priorität sukzessiv vorzugehen...
...sollten die Konflikte beim Hund mal "ausgehen" -was sicherlich nicht so schnell geschieht- sollten neue Konflikte inszeniert werden, um weiter ausbilden, bzw. erfolgte Ausbildung festigen zu können.
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... ![[Bild: smilie_happy_288.gif]](http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_288.gif) (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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Iwan1,index.php?page=Thread&postID=57967#post57967' schrieb:...ein reichlich bekannter Hundsportler hat sehr treffend den Satz formuliert: "Hundeausbildung ist Konfliktmanagement."...und damit hat er 90 % der Hundeausbildung beschrieben...
...einen Konflikt am Verhalten zu erkennen, dem Hund den Ausstieg aus dem Konflikt in Form des erwünschtes Verhaltens zu ermöglichen und aufzuzeigen, ist Hundeausbildung.
...und nicht, wie viele annehmen, Konflikte zu vermeiden.
Sollten sich mehrere Konflikte in verschiedenen Situationen ergeben, empfiehlt es sich, nach Priorität sukzessiv vorzugehen...
...sollten die Konflikte beim Hund mal "ausgehen" -was sicherlich nicht so schnell geschieht- sollten neue Konflikte inszeniert werden, um weiter ausbilden, bzw. erfolgte Ausbildung festigen zu können. der selbe bekannte hundesportler hat auch gesagt, "vermeide Zwang in lernprozessen" und "arbeite unterschwellig, gerade bei der annäherung zum hund"
konflikte enstehen ob wir es wollen oder nicht, das weiß jeder. ein konflikt ist aber nur dann sinnvol und sollte geziehlt gesucht oder provoziert werden, wenn der hund diesen mit lernverhalten begegnen kann, ....ansonsten rutsch man hier in eine nicht faire und tiergerechte ausbildung ab. das ergebnis ist vorprogramiert, hyperaktivität oder meiden, beides elemente die für ein erfolgreiches ergebnis nicht zu gebrauchen sind.
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berensmann,index.php?page=Thread&postID=57968#post57968' schrieb:Iwan1,index.php?page=Thread&postID=57967#post57967' schrieb:...ein reichlich bekannter Hundsportler hat sehr treffend den Satz formuliert: "Hundeausbildung ist Konfliktmanagement."...und damit hat er 90 % der Hundeausbildung beschrieben...
...einen Konflikt am Verhalten zu erkennen, dem Hund den Ausstieg aus dem Konflikt in Form des erwünschtes Verhaltens zu ermöglichen und aufzuzeigen, ist Hundeausbildung.
...und nicht, wie viele annehmen, Konflikte zu vermeiden.
Sollten sich mehrere Konflikte in verschiedenen Situationen ergeben, empfiehlt es sich, nach Priorität sukzessiv vorzugehen...
...sollten die Konflikte beim Hund mal "ausgehen" -was sicherlich nicht so schnell geschieht- sollten neue Konflikte inszeniert werden, um weiter ausbilden, bzw. erfolgte Ausbildung festigen zu können. der selbe bekannte hundesportler hat auch gesagt, "vermeide Zwang in lernprozessen" und "arbeite unterschwellig, gerade bei der annäherung zum hund"
konflikte enstehen ob wir es wollen oder nicht, das weiß jeder. ein konflikt ist aber nur dann sinnvol und sollte geziehlt gesucht oder provoziert werden, wenn der hund diesen mit lernverhalten begegnen kann, ....ansonsten rutsch man hier in eine nicht faire und tiergerechte ausbildung ab. das ergebnis ist vorprogramiert, hyperaktivität oder meiden, beides elemente die für ein erfolgreiches ergebnis nicht zu gebrauchen sind. -a: -a:
...nichts anderes habe ich gesagt...eben: Konfliktmanagement!
...zum managen gehört selbstredend, dass ich bei schon bestehenden und abzuarbeitenden Konflikten nicht noch Neue zusätzlich (gewollt oder ungewollt) produziere!!! Etwa durch heranstolpern an den Hund, Leinenhandling usw....usw....
...das notwendige Alter und die notwendige Reife zur C-Ausbildung setze ich voraus!
...der technische Aufbau geschieht ausschließlich in positiver Bestätigung/Motivation.
Nicht ganz richtig und grundsätzlich ist das Zitat: "Vermeide Zwang in Lernprozessen!"
Es gibt Ausnahmen beim Aufbau, wobei (relativer) Zwang in Lernprozessen unerlässlich ist. :c:
...aber auch hier gilt: der Ausstieg aus dem Konflikt -das wunschgemäße Verhalten- wird bestätigt und zur gegebenen Zeit verstärkt.
Iwan1
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