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[/quote]Hallo Bine,
wirlich ein tolles Beispiel !!
Du solltest deiner Freundin sagen das man Trockenfutter 30Min. vor dem Füttern mit warmen Wasser einweichen sollte, sieht danach zwar aus wie Erbrochenes, ist aber für den Hund wesentlich besser da es im Magen kaum noch nachquillt. Und ich hoffe wirklich, das bei deiner Knochenfütterung immer alles gut geht.
Ach ja, hast du schon mal von einem Wolf gehört, der ohne wirklich Hunger zu haben, einen Knochen frißt ?? Unsere Hunde machen das meistens weil sie nichts besseres zutun haben, oder weil der Mensch meint, ihnen anstatt vernünftiges Futter, Knochen füttern zu müssen !
Gruß
Mika[/quote]
Hallo Mika,
immer langsam voran! Selbstverständlich gehören Knochen zur normalen Ernährung eines Fleischfressers (der Körper besteht ja nicht nur aus langen Röhren!!). Sie enthalten lebensnotwendige Mineralien in exakt der richtigen Zusammensetzung. Was man von FeFu nicht immer so sagen kann.
Übrigens ist das mit dem Trockenfutterstückchen beim Arbeiten passiert. Ich weiß nicht, aber weichst Du Trofu ein, bevor Du es in die Tasche steckst, um es als Leckerli zu verwenden???
Und über den Begriff "vernünftiges Futter" kann man sicherlich streiten. Wir haben da offensichtlich grundverschiedene Ansätze. Ich halte jedenfalls meine Art der Fütterung für sehr vernünftig (und meine Hunde sind der gleichen Meinung...).
LG
Bine
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Hallo Heinz,
es ist egal ob Schaf, Ziege, Reh etc., da gibt es keine großen Unterschiede in Bezug auf die Röhrenknochen.
Meine Hunde erhalten öfters auch mal die Unterbeine von Lämmern, Reh- oder Ziegenkitzen. Mit Fell drumrum und in Verbindung mit Frischfleisch, was die Magensäurebildung anregt. Schlimm sind ja nicht die Knochensplitter, die abgeschluckt werden, sondern die, die ggf. vom Magen in den Darm gehen. Ist die Knochenmenge nicht zu groß in Relation zur Fleischportion und sind die Knochen noch nicht so stark ausmineralisiert, werden sie von der Magensäure aufgelöst (vorausgesetzt sie sind roh).
Lt. Studien scheint es auch einen Unterschied zu machen ob das Fleisch dabei am Stück verfüttert wird oder gekuttert. Gekuttertes Fleisch scheint schneller vom Magen in den Darm transportiert zu werden (weswegen es auch weniger gut verdaulich ist) als Fleisch, welches in größeren Stücken verfüttert wird. Sprich bei letzterem wird die Ration (inkl. der Knochen) länger = besser von der Magensäure zersetzt.
Ganz klar ist: Wer sich in Bezug auf Knochen unsicher ist sollte sie nicht verfüttern. Und nicht jeder Hund verträgt sie (man kann nicht nach Jahren einseitiger Fertigfutter-Verfütterung ratzfatz umstellen auf Frischfütterung mit viel Knochen oder gar Fertigfutter in Verbindung mit Knochenfütterung) bzw. jede Art von Knochen. Und natürlich kann man bei der Knochenfütterung auch was falsch machen. Und ja: Durch Knochen kann es Probleme geben. Z.B. kann sich ein Knochensplitter ins Zahnfleisch bohren. Oder ein Knochenstück kann sich im Gaumen zwischen den Zähnen verkeilen. Wenn zu viel Knochen verfüttert werden kann es zu Knochenkot und sogar zu Darmverschluß kommen. Und bei Hunden, die zu schlechter Zahnsubstanz neigen, können auch die Zähne leiden (vornehmlich bei der Verfütterung von Rinderröhrenknochen, sie sind nämlich ziemlich hart).
Wenn man einige Regeln beachtet halten sich die Gefahren, die durch die Knochenfütterung (auch Röhrenknochen, aber die muß man ja nicht zwingend verfüttern) entstehen können, aber doch stark in Grenzen, im Vergleich zu Fertigfutter, das auch nicht ganz ungefährlich ist wenn man einige Dinge falsch macht.
Grüße
Antje
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Mark Twain