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Rinderbeinscheiben
#11
Hallo Mika,man unterscheidet zwischen Sand/ und Röhrenknochen.
An Sandknochen kann nichts splittern,sie sind gut für die Zahnsäuberung,weil der Hund sie mit den Zähnen abschabt und sie liefern wertvolle Mineralien.
Außerdem haben die meisten Hunde einen Riesenspaß,an so einem Ding rumzunagen.
Ich geb meinen Hunden lieber einen Sandknochen als diese Büffelhautsch.....e,die vor Chemie strotzen.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#12
Hallo Heinz,
mit diesem Büffelhauts..... hast du absolut recht. Ich hole einen grünen Pansen schneide ihn in kleine Stücke, dann wird der Talg entfernt und dann gehts zum trocknen auf die Leine. Die Hunde fahren da wirklich drauf ab :-)

Gruß
Mika
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein
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#13
Hallo Mika,

ich kannte eine ganze Menge Hunde die an einer Magendrehung verstorben sind bzw. deswegen operiert werden mußten. Alles Fertigfutterhunde, die ihr Futter meist eingeweicht erhalten haben. Zumden zwei Hunde, die an trockenem FeFutter erstickt sind und einen dritten, der fast daran erstickt wäre. Bei Frischfutterhunden hingegen scheint Magendrehung kein Thema zu sein und ich selbst haben auch noch keinen kennengelernt der ernsthafte Probleme mit einem Knochen gehabt hat. Unter'm Strich liegt die Todesbilanz für mich somit beim eingeweichten FeFutter höher als bei der Fleisch/Knochen-Fütterung (was für mich zusammen gehört, denn Fleisch ohne Knochen gibt es in der Natur nicht).

Wie schon geschrieben wurde, Knochen ist nicht gleich Knochen. Es macht einen großen unterschied aus ab es sich um rohe Knochen handelt oder gekochte. Letztere werden spröde und splittern (übrigens auch die geräucherten, die man im Futtermittelhandel erwerben kann). Dann spielt das Alter der Schlachttiere eine Rolle. Z.B. sind Teile von Masthähnchen oder Jungmastkaninchen überhaupt kein Problem. Masthähnchen werden heute i.d.R. im Alter von 5 Wochen geschlachtet, Jungmastkaninchen werden selten älter als 4 Monate alt. Da splittert noch nicht mal ein Röhrenknochen. Auch Schafe und Rinder werden lange vor dem Erreichen des Erwachsenenalters (erst dann mineralisieren die Knochen vollständig aus) geschlachtet.

Anders schaut es aus bei alten Legehennen oder überjährigen Zuchtzibben. Auch bei Wild und Schafen/Ziegen muß man auf das Alter der Tiere schauen von denen man Stücke für den Hund bekommen kann. Hier im Zweifelsfall die Röhrenknochen besser entfernen. Auch spielt es eine Rolle wie der Hund ansonsten gefüttert wird und was er zum Knochen dazu erhält. Bei manchen Hunden ist die Zusammensetzung der Magensäure aufgrund der Fütterung weniger sauer als bei anderen. Bei denen kann es dann schon mal vorkommen daß Knochenstücke nicht zersetzt werden.

Man kann überall etwas falsch machen. Bei der Frischfütterung inkl. Knochen, aber auch bei der Fütterung mit trockenem oder eingeweichtem FeFutter. Läßt man letzteres bei warmen Temperaturen etwas zu lange quellen und/oder verwendet man dafür keine sauberen Futterbehälter, kann man seinem Hund sehr schnell eine Magendrehung anfüttern. Und genau so kann man natürlich auch seinem Hund mit falscher Handhabung von Frischfutter schaden.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#14
Hallo Antje,nur anbei,Schafsröhren / oder Schafsbeine füttern ist Russisch Roulette,nicht splittert so spitz wie Schafsröhrenknochen,egal wie alt,die sind wie Nadeln.
Grundsätzlich Finger weg :dh:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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#15
[/quote]Hallo Bine,
wirlich ein tolles Beispiel !!
Du solltest deiner Freundin sagen das man Trockenfutter 30Min. vor dem Füttern mit warmen Wasser einweichen sollte, sieht danach zwar aus wie Erbrochenes, ist aber für den Hund wesentlich besser da es im Magen kaum noch nachquillt. Und ich hoffe wirklich, das bei deiner Knochenfütterung immer alles gut geht.
Ach ja, hast du schon mal von einem Wolf gehört, der ohne wirklich Hunger zu haben, einen Knochen frißt ?? Unsere Hunde machen das meistens weil sie nichts besseres zutun haben, oder weil der Mensch meint, ihnen anstatt vernünftiges Futter, Knochen füttern zu müssen !

Gruß
Mika[/quote]

Hallo Mika,

immer langsam voran! Selbstverständlich gehören Knochen zur normalen Ernährung eines Fleischfressers (der Körper besteht ja nicht nur aus langen Röhren!!). Sie enthalten lebensnotwendige Mineralien in exakt der richtigen Zusammensetzung. Was man von FeFu nicht immer so sagen kann.

Übrigens ist das mit dem Trockenfutterstückchen beim Arbeiten passiert. Ich weiß nicht, aber weichst Du Trofu ein, bevor Du es in die Tasche steckst, um es als Leckerli zu verwenden???

Und über den Begriff "vernünftiges Futter" kann man sicherlich streiten. Wir haben da offensichtlich grundverschiedene Ansätze. Ich halte jedenfalls meine Art der Fütterung für sehr vernünftig (und meine Hunde sind der gleichen Meinung...).

LG

Bine
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#16
Hallo Heinz,

es ist egal ob Schaf, Ziege, Reh etc., da gibt es keine großen Unterschiede in Bezug auf die Röhrenknochen.

Meine Hunde erhalten öfters auch mal die Unterbeine von Lämmern, Reh- oder Ziegenkitzen. Mit Fell drumrum und in Verbindung mit Frischfleisch, was die Magensäurebildung anregt. Schlimm sind ja nicht die Knochensplitter, die abgeschluckt werden, sondern die, die ggf. vom Magen in den Darm gehen. Ist die Knochenmenge nicht zu groß in Relation zur Fleischportion und sind die Knochen noch nicht so stark ausmineralisiert, werden sie von der Magensäure aufgelöst (vorausgesetzt sie sind roh).

Lt. Studien scheint es auch einen Unterschied zu machen ob das Fleisch dabei am Stück verfüttert wird oder gekuttert. Gekuttertes Fleisch scheint schneller vom Magen in den Darm transportiert zu werden (weswegen es auch weniger gut verdaulich ist) als Fleisch, welches in größeren Stücken verfüttert wird. Sprich bei letzterem wird die Ration (inkl. der Knochen) länger = besser von der Magensäure zersetzt.

Ganz klar ist: Wer sich in Bezug auf Knochen unsicher ist sollte sie nicht verfüttern. Und nicht jeder Hund verträgt sie (man kann nicht nach Jahren einseitiger Fertigfutter-Verfütterung ratzfatz umstellen auf Frischfütterung mit viel Knochen oder gar Fertigfutter in Verbindung mit Knochenfütterung) bzw. jede Art von Knochen. Und natürlich kann man bei der Knochenfütterung auch was falsch machen. Und ja: Durch Knochen kann es Probleme geben. Z.B. kann sich ein Knochensplitter ins Zahnfleisch bohren. Oder ein Knochenstück kann sich im Gaumen zwischen den Zähnen verkeilen. Wenn zu viel Knochen verfüttert werden kann es zu Knochenkot und sogar zu Darmverschluß kommen. Und bei Hunden, die zu schlechter Zahnsubstanz neigen, können auch die Zähne leiden (vornehmlich bei der Verfütterung von Rinderröhrenknochen, sie sind nämlich ziemlich hart).

Wenn man einige Regeln beachtet halten sich die Gefahren, die durch die Knochenfütterung (auch Röhrenknochen, aber die muß man ja nicht zwingend verfüttern) entstehen können, aber doch stark in Grenzen, im Vergleich zu Fertigfutter, das auch nicht ganz ungefährlich ist wenn man einige Dinge falsch macht.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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