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Ich habe bei einigen Hunden auf dem Hupla die Erfahrung gemacht, daß eine Videoaufzeichnung des SD oftmals weiterhilft, denn da kann man evtl. auch Kleinigkeiten sehen, welche zu einem bestimmten Hundeverhalten führen. Man beobachtet Hund, Hundeführer und Helfer und kann sich das ganze mehrmals anschauen.
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Ich danke euch fuer die vielen tips. Ich werde mal die sache auf Video aufnehmen ! so das ihr sehen koennt wie wir arbeiten.
Kann man hier auch ein video clip einfuegen ? Wer kann mir da tips geben ?
Dann ist es auch bestimmt einfacher fuer euch einen genaueren tip zu geben.
Wenn ich das Video mache , werde wir es so machen wie es "Helmut Dillmann" in seinem beitrag beschrieben hat. Hierbei will ich aber auch das der Helfer es so macht wie in dem Beitrag von "Giuseppe" den Hund erst garnicht mit den Beinen arbeiten zu lassen.
Wir werden es auf jeden fall versuchen.  ob es klappt, werden wir mal schaun.
"Helmut" Eine frage habe ich noch ? wenn du sagst drei wochen gedauert = 9 uebungs einheiten ! oder wie oft kann man diese phase ueben ? Wie oft machst du es waehrent einer uebungseinheit ? Und dann wenn er gut "AUS" macht mit beute bestaetigen und dann vom Platz , oder dann zur naechsten einheit, Ueberfall nach der kurzen flucht, und das ganze wieder von vorne ?
Ich hoffe du verstehst was ich meine. !?
Danke euch fuer eure zeit...
Have a nice Day.
Helmut Dillmann
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Hallo Ludger,
mit 3 Wochen meine ich: 3 Wochen nach dem ersten Üben mit der beschriebenen Vorgehensweise hat mein Hund eigenständig ausgelassen. So viel, d.h. 3x die Woche, habe ich gar nicht geübt. Wir haben es bei einem Schutzdienst mehrmals geübt und dann damit aufgehört, wenn der Hund klar getrennt hat, danach gabs natürlich sehr viel Bestätigung und Beute vom Platz tragen etc..
Der Vorschlag stammte von einem sehr erfahrenen Lehrhelfer und das Vorgehen war auf meinen Hund abgestimmt. Ich schreibe das, da ich Claudias Ausführungen gut nachvollziehen kann. Deshalb teste es einmal an und modifiziere das Vorgehen, falls sich Dein Hund irritiert zeigt oder es nicht funktioniert. Wichtig ist, dass Du sofort reagierst, d.h. wenn der Hund nur den Bruchteil zögert. Dadurch dass Du dann permanent "Aus" rufst, (und dann schnell zum Hund läufst) bringt der Hund die anschließende unangenehme Einwirkung auch tatsächlich mit dem "Aus" in Verbindung. So kannst Du, ohne ein TIC zu verwenden, auch "aus Entfernung" einwirken. Es wäre in dem Fall wohl nicht so gut, wenn dies der Helfer täte.
Viel Erfolg!!!
Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
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Habe noch mal eine frage zum Thema "AUS"
Was haltet ihr davon wenn ich selber den Arm nehme und selber mit meinem Hund ( Schutzdienst " ) mache , und dann das AUS im Arm uebe ? sind hier fuer bestimmte sachen zu beachten ?
Have a nice Day.
Hallo Ludger,
„Aus“ sollte jeder Welpe schon können.
„Aus“ betrifft jeden Gegenstand, den du willst.
„Aus“ betrifft jeden Gegenstand, egal wer ihn hält.
„Aus“ lernt der Hund am leichtesten, wenn er nicht zu hoch im Trieb steht.
Es spricht so gesehen nichts dagegen, wenn der Hund lernt, den Ärmel auszulassen, wenn du ihn trägst.
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Ja, Jupp,
und sollte das bei dem jeweiligen Hund auch nicht bis ins hohe Alter so bleiben, war es doch wenigstens für eine Minute schön, mal wieder an den Weihnachtsmann glauben zu können..... :ja
Sabine Jüdes
Und zu Deinem Dauerzitat:
Sicher kann man eine Sache zwanzig Jahre falsch machen......aber ebenso sicher auch ohne Erfolg....
Ein guter Hund ist immer auch ein schöner Hund....!!
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Zitat:Original von Sabine Jüdes
Ja, Jupp,
und sollte das bei dem jeweiligen Hund auch nicht bis ins hohe Alter so bleiben, war es doch wenigstens für eine Minute schön, mal wieder an den Weihnachtsmann glauben zu können..... :ja
Sabine Jüdes
Und zu Deinem Dauerzitat:
Sicher kann man eine Sache zwanzig Jahre falsch machen......aber ebenso sicher auch ohne Erfolg....
Hallo Sabine,
trotzdem hat Jupp in der Hinsicht recht, dass jeder Welpe oder Junghund das Kommando aus erlernt haben sollte!
Es geht lediglich darum, dass der Weg zum konsequenten AUS leichter ist. Nach dem Motto "Was Hänschen nicht gelernt, lernt Hans nimmermehr."
Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor....
Gewiss, ein wildes Tier ist grausam, aber die "Gemeinheit" ist das Vorrecht der Menschen!!
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Bei der Hündin meines Vaters, die auf mein Aus auch so gut wie nie reagierte bin ich folgenden Weg gegangen.
1. Triebstange geben, festhalten ,dabei völlig ruhig bleiben bis der Hund ablässt. Genau in diesem Moment,wenn er losläßt, "AUS" sagen und Triebstange sofort wieder anbieten.
2.Das gleiche mit Ball, Lappen, getr. Schweineohren,getr. Pansen u.s.w. üben
3.Als das alles ohne Probleme klappte, ging ich zum Üben mit dem Schutzarm über. Der Hund lernt meiner Meinung dabei ganz schnell, wenn die Alte still hält mach ich Aus und das Spiel geht von neuem los.
Und er lernt dazu noch ganz nebenbei ruhig auf den nächsten Anbiss zu warten.
Mit welpen klappt das übrigens besonders schnell.
Wichtig bei dieser Übung ist übrigens. Wenn der Hund die Beute loslässt
darf sie in der Anfangszeit n i e m a l s weggezogen ,sondern nur still gehalten werden.
soviel von mir zu diesem Thema.
Gruss Schnusi :hallo:
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
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Wenn der Hund auf das erste Kommando nicht auslässt, muss eine zielgerichtete Einwirkung folgen. Es darf kein zweites Kommando geben, sonst lernt der Hund sich dem HF zu widersetzen . Vom Alter des Hundes her bietet sich der Zwang zum Helfer an.
Die alte Most'sche Regel heisst : " Etwas wehren spornt das Begehren." Das heisst wenn Du den Hund mit der Leine vom Helfer wegziehst wird er sich nur noch stärker in den Schutzarm verbeissen, und zu kontern beginnen. Der Helfer kann Dir jedoch anbieten, die Leine zwischen seinen Beinen durchzuziehen so das Du bei der Einwirkung den Hund in den Helfer hineinziehst. Dies ist dann die Umkehrung der Most'schen Regel, und die meisten Hunde lassen dann auch auf eine feine Einwirkung aus.
@Jupp
Es gibt Hunde mit einem hohen Dominanzverhalten, die als Welpen das Aus gelernt haben, und dann mit über 2 Jahren nicht mehr auslassen wollen. Die wenigsten Hunde lassen nicht Aus weil sie zu viel Trieb haben, sondern weil sie Angst vor der Situation nach dem Aus haben. Dies verstärkt sich im Alter von 2-3 Jahren umsomehr weil die Hunde durch Ihre Aggressionsentwicklung noch etwas verunsichert sind.
"Wer das tut, was jeder tut,bekommt auch nur das,was jeder bekommt. -und dass ist das, was keiner will."
Zitat:Original von roland
.. Es darf kein zweites Kommando geben, sonst lernt der Hund sich dem HF zu widersetzen .
????
das denke ich nun nicht, dass der Hund das lernt.
Er lernt eher, dass das erste HZ nicht von Bedeutung ist, bzw. die Akustik, die sich ja i.d.R. mit dem weiteren HZ verändert, Signalcharakter hat/haben kann.
Es kann aber auch mal sein, dass der Hund einfach ein Hz nicht mitbekommt. Dann mit Zwang zu reagieren, wäre sicher nicht ok - oder?
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