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Moin Burghardt,
jede Liga fängt bei 0 an, es geht nur um den Qualimodus und darum, dass man eben nicht mit der heißen Nadel stricken muss.
Das V muss natürlich nicht sein, da hat Anja recht, aber durchaus sollte man die Möglichkeit haben auch Ausrutscher nach unten in einer Sparte ausgleichen zu können.
Moin Bine,
ich denke da nicht an den SV, sondern an drei Sachen.
Zum einen braucht es mittlerweile Ausnahmehelfer um die schnellen Hunde abfangen zu können. Desweiteren gibt es Hunde, die teilweise ihre eigene Geschwindigkeit über den Griff nicht mehr halten können, und, schlimmstenfalls, unkonventionell reinkommen und auflaufen. Jeder Hund, dem das passiert, ist m.M. nach einer zuviel.
Zum anderen geht es mir darum, dass Ausbildungsmethodik, wie sie z.B. auf den Videos zu sehen sind, für bestimmte Aufgabenbereiche kontraproduktiv sind.
Der lange Gang wäre so eine Aufgabe. Und diese Aufgabe kann man so gestalten, dass es eben nicht über Distanzkontrolle mit Absicherung läuft, sondern es mehr um Eigenkontrolle des Hundes geht, daher auch die Varietät dieser Aufgabe.
Muss der Hund hier taktisch arbeiten, dann wird es schwer in der Ausbildung über den kurzen Dienstweg dem Hund bei anderen Aufgaben dieses zu verwehren.
Ich hatte hier geschrieben, dass man die PO in einer Richtung ändern sollte, die überzogene Zwangsmaßnahmen aufdeckt. Das wäre so eine Möglichkeit.
Zuletzt könnte man auch in der Öffentlichkeit nachweisen, dass der so gefährliche „Schutzhund“ Angriffsverhalten auch eigenständig unterbricht, sowie der Scheintäter aufgibt, bevor es überhaupt zur Beißhandlung kommt. Bisher gibt das die PO nicht her.
Ich meine mich zu erinnern, dass es früher bei der parallel zur BSP laufenden DH WM eine Übung gegeben hat, wo der Hund nach dem Abführen des Ersthelfers einem zweiten fliehenden Helfer nachgesendet worden ist, diesen aber nur zu stellen hatte... also eigentlich nicht ganz so neu.
:i_
Aber wenn schon ein ausgelegtes Holz statt eines geworfenen Holzes beim Apport HF zur puren Verzweiflung bringt, dann ist das o.g. ja unmöglich auszubilden.
Dann lieber das starre feste Konstrukt wie bisher.
Ohne das jetzt über den Klee loben zu wollen, unabhängig von der Ausbildungsmethodik dort, aber Mondio z.B. zeigt, was Hunde noch alles leisten können. Und der Hund selbst weiß ja gar nicht, was für einer Sparte er angehört.
Gruß Reinhard
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Hallo Reinhard.
Das stimmt so nicht ganz. Bei der IDM der Diensthundehaltenden Behörden gab es so eine Übung. Das war die "fortgesetzte Flucht" . Da wurde ein Helfer abgeführt während der Zweite flüchtete. Der DH wurde auf HZ dem Fliehenden nachgeschickt und musste diesen fassen.
Und dann gab auch noch den so genannten "Lauerposten". Bei diesem wurde der Hund dem HL nachgeschickt. Auf Anweisung blieb der HL stehen und der DH durfte NICHT anbeißen.
mfG
Thomas Müller
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Gillou,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=191097#post191097 schrieb:Hallo Reinhard.
Das stimmt so nicht ganz.
Und dann gab auch noch den so genannten "Lauerposten". Bei diesem wurde der Hund dem HL nachgeschickt. Auf Anweisung blieb der HL stehen und der DH durfte NICHT anbeißen.
mfG
Thomas Müller Moin Thomas,
dann meinte ich die. Danke!
Das ist ja auch schon gut 35 Jahre her, dass ich da reingeschaut habe, dann immer nur sporadisch.
Gruß Reinhard
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Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=191094#post191094 schrieb:tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=191092#post191092 schrieb:Verbesserung für Überregional? 3 IPG/Jahr als Auswärtsprüfung mit einem Mittel von 260, wobei am Ende in jeder Sparte ein V stehen muss. Bin jetzt leicht irritiert hinsichtlich der Kriterien.Grundsätzlich finde ich den Vorschlag nicht schlecht, nur eine neue Erfindung ist das an sich nicht. War bei den Boxern schon vor 15 Jahren so, dass Du für überregional , Vorprüfungen brauchtest und - natürlich - auswärts ! Das mag ja sein, dass es ein alter Hut ist, aber zumindest hier wird es nicht mehr gelebt bzw. ist aufgelöst worden.
Im BLV/dhv gab es mal die Vorgabe dass man mind. 2 SchH3 / IPO3 brauchte mit 270 zur Kreisausscheidung (desweiteren aufjeder Ausscheidung dann wieder 270). Der Knackpunkt war dass die Quali mind. eine auswärts sein musste. Das war - wie ich finde - vollkommen richtig. Denn damit hat man auch zwischen den Vereinen gewechselt und ist gegenseitig gestartet und die Zahlen waren höher.
Dann ist das Kriterium "auswärts" gefallen - kann ich nicht nachvollziehen. Da kann man ggf. alle seine Prüfungen BH bis zur IPG3 auf dem Heimplatz mit eigenem Helfer machen und das erste Mal auswärts auf der Qualiprüfung selber geht die Welt unter und keiner verstehts.
Dann wurden die Kriterien auf 260 gesenkt, weil oft die 270 und 85 in C nicht zu halten waren, zu wenig Starter zusammenkamen auf der Kreisausscheidung.
Es gibt andere Verbände, da kann man seine erste IPG3 auf der Ausscheidung machen.
Verstehe ich nicht. Ausscheidung ist für mich schon ein erstes Kriterium der Auslese.....und es ist ein Ziel für viele Hundeführer da "einmal" hinzukommen (so war es zumindest bei mir) .
Ich glaube man hat mit dem Abschwächen der Zugänge eigentlich die falsche Spirale in Bewegung gesetzt.
Und wenn ein 0815 Sportler ein erreichbares Ziel in Sichtweite hätte muss man vielleicht auch nicht alle Ausbildungsmittel und -Methoden anwenden.
Viele Grüsse
Anja
Anja,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=191099#post191099 schrieb:Das mag ja sein, dass es ein alter Hut ist, aber zumindest hier wird es nicht mehr gelebt bzw. ist aufgelöst worden.
Im BLV/dhv gab es mal die Vorgabe dass man mind. 2 SchH3 / IPO3 brauchte mit 270 zur Kreisausscheidung (desweiteren aufjeder Ausscheidung dann wieder 270). Der Knackpunkt war dass die Quali mind. eine auswärts sein musste. Das war - wie ich finde - vollkommen richtig. Denn damit hat man auch zwischen den Vereinen gewechselt und ist gegenseitig gestartet und die Zahlen waren höher. Dasmit wir uns richtig verstehen, Anja:
mit dem "alten Hut " wollte ich meine Überraschung ausdrücken, dass man heut zu Tage meint auf solche Dinge verzichten zu können. Ich würde diesen Modus ausdrücklich begrüßen.
Und ja, man kam rum lernte Leute kennen, die Vereine hatten Einnahmen und, und und.
Allerdings muss man auch dazu sagen:
es gab in dem System natürlich auch den Typ des reisenden Hundesportlers. Getreu der Devise - wo richtet der beste LR für eine einzelne Abteilung - wurde kreuz und quer durch Deutschland gereist.
Wenn man dann auf einer DM bei Punktgleichheit gegen mindestens drei Leute den kürzeren zieht, weil die (/ im speziellen Fall ) 5 Qualis mit 100 hatten und Du wußtest wer und wo und was der Hund im direkten Vergleich zeigte...
na ja, thats life :no
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=191096#post191096 schrieb:uletzt könnte man auch in der Öffentlichkeit nachweisen, dass der so gefährliche „Schutzhund“ Angriffsverhalten auch eigenständig unterbricht, sowie der Scheintäter aufgibt, bevor es überhaupt zur Beißhandlung kommt. Bisher gibt das die PO nicht her.
Ich meine mich zu erinnern, dass es früher bei der parallel zur BSP laufenden DH WM eine Übung gegeben hat, wo der Hund nach dem Abführen des Ersthelfers einem zweiten fliehenden Helfer nachgesendet worden ist, diesen aber nur zu stellen hatte... also eigentlich nicht ganz so neu. Gab es wie schon oben beschrieben...da durfte man aber auch noch das E- Gerät nutzen
beste Grüße
Uwe
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... die Sport OP nach SchH und deren Nschfolgebezeichnungen gibt das nicht her und hat es nie. Zumindest nicht, seit ich dabei bin.
Deiner Meinung nach ist das ohne Gerät also nicht zu leisten?!
Im übrigen haben auch da Hunde, auch wenn das Gerät noch erlaubt gewesen ist, nicht enthalten. Das sagt mir, dass sowas nicht abhängig vom Ausbildungsmittel ist, sondern eher ein Ausbildungsfehler... Aber, und das hat Uwe ja geschrieben, zur Not muss ich meinen Hund eben auch zum Schutze meines Kollegen auch opfern können. Was ist da dann das Nichtenthalten.
Aber wir betreiben Sporthundeausbildung.
Und darauf zielt ja Uwe Junkers Topic ab. Sollte also auch ohne Gerät ausbildbar sein.
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Früher war es sowohl für Diensthunde als auch für die Sportprüfung grundlegend, dass stillstehende Personen nicht gebissen wurden. Die ganze Systematik des Schutzdienstes im Schutzhundesport beruhte darauf, dass es ums Stellen und Abführen ging. Das Beißen war ein Mittel des Stellens, der schon Stehende (Gestellte) war nicht mehr zu beißen. Das war nicht nur, aber auch politische Korrektheit in Erinnerung an die Rolle von Hunden in Konzentrationslagern. Deshalb gab es auch keinen Angriffsbefehl, wie er sich seit einigen Jahren wieder etabliert hat: Selbst der Hund, der geschickt wurde, wurde das nicht offiziell per Befehl, sondern durch Eigeninitiative (zu der er allerdings durch die Zurufe an den HL animiert wurde). Offiziell musste der Hund selber zusehen, ob die Zielperson gestellt oder in Bewegung (und also zu beißen) war. In dieser Logik der Schutzhundetradition macht Tinkas Vorschlag Sinn: Ob die Flucht in Kampf oder Bewachung endet, entscheidet sich am Verhalten des HL.
Dass das nur mit E-Gerät ausbildbar sei ist einfach Unsinn. Dass es anspruchslos einfach auszubilden sei allerdings auch.
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=191096#post191096 schrieb:Ich hatte hier geschrieben, dass man die PO in einer Richtung ändern sollte, die überzogene Zwangsmaßnahmen aufdeckt. hm, besser wäre es evtl. etwas zu kreieren, dass solche Massnahmen keinen Sinn machen.
tinka schrieb:Zum einen braucht es mittlerweile Ausnahmehelfer um die schnellen Hunde abfangen zu können. Desweiteren gibt es Hunde, die teilweise ihre eigene Geschwindigkeit über den Griff nicht mehr halten können, und, schlimmstenfalls, unkonventionell reinkommen und auflaufen. Solche Helfer gibt es ja und das spräche für einen Helfer Pool. Ich hatte ja schon einmal den Vorschlag gemacht, den Helfern mehr Freiheit zu geben. Soll heißen, dass der Helfer entscheiden kann ob er den Hund annimmt oder aussteigen lässt oder auch mehr Belastung vor dem Anbiss setzt , um die Geschwindigkeit zu reduzieren.
Für die abgebrochene Flucht sehe ich die Gefahr, dass dann mit deutlichen Zwängen gearbeitet werden wird. Ich weiß es aus den Ringsportarten, dass da nicht zimperlich gehandelt wird.
tinka schrieb:aber Mondio z.B. zeigt, was Hunde noch alles leisten können. na ja... ich habe mir in Belgien mal eine Mondioring WM angesehen und war ehrlich enttäuscht ob der Leistung der Hunde. Auch kenne ich Hundler, die im Mondioring aktiv waren/sind. Was mir dort nicht gefällt ist die Eigenschaft, dass Du heute gewinnst und morgen verlierst. Du bist quasi etwas ausgeliefert. Das ist, so glaube ich, hier mit unserer IPO Verwurzelung schwerlich in Einklang zu bringen. Wir wollen vergleichen können und nicht "geheime" Ausgestaltungen einer Prüfung durchlaufen. In den Ringsport Ländern ist da die Mentalität der Hundler und auch der Zuschauer scheinbar etwas anders. Das ist aber lediglich mein Eindruck. Wer feiert hier schon einen Helfer, der einen Hund schlecht aussehen lässt?
Bye Uwe
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Hallo Uwe,
ich habe ja extra geschrieben, dass ich die Ausbildung der einen Sparte nicht mit der Ausbildung der anderen Sparte vergleichen will, behaupte nicht, dass da eine besser ist als das andere. Auch habe ich geschrieben, dass ich finde, dass das IPG sich unterscheiden und seine eigene Identität behalten sollte.
Warum ich die lange Flucht gewählt habe, hier in vier Varianten, habe ich begründet.
Liegt die Signalkontrolle quasi in der Aktion des Helfers, vorgegeben durch das Los, so wird es schwieriger das auszubilden, weil der Hund bei Start nicht weiß, was kommt. Das rein über Zwänge, wie es ja durchaus bei der abgebrochenen Flucht als einzige Option machbar ist ( dies aber in Signalkontrolle über den akkustischen Reiz Hundeführer), wäre bei mehreren Ootion durchaus schwieriger. Dies insbesondere für Hunde, die sich ins Beißen retten, oder für Hunde, für die Beißen immer erste Option ist.
Und auch im IPG gibt es ja den Ausdruck -läßt unnatürlich ab-
Aber ich habe auch geschrieben, den langen Gang so zu lassen, aber dann mit weniger Punkten zu bewerten.
Das läge in den Händen des HF, der vorab sagt, welches er machen will.
Und da ja die Übungen sonst die selben bleiben...
Und im IPG werden die Helfer dem Hund immer den Anbiss ermöglichen müssen. Woanders müssen die Hunde sich den eben holen... so what?!
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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