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Möglichkeiten zur Verbesserung der Ausbildung für überregionale Hundesportwettkämpfe
#21
Mir gefällt der Gedanke von einem Mindestalter für überregionale Prüfungen. Wo das anzusetzen wäre kann ich nicht beurteilen weil mich diese Veranstaltungen bisher, trotz vorhandener Qualis, nicht interessiert haben.

Vielleicht könnte man ja auch eine Obergrenze für Hunde die einen entsprechenden Gesundheitscheck nicht bestehen einführen.
Keine Ahnung . . . vielleicht ab 8 Jahren oder so . . .

Ein weiterer Aspekt wäre die Sache mit dem Breitensport.
In jeder Sportart gibt es Leistungs- UND Breitensport.
Im Hundesport fehlt das komplett!

Und wenn man, wie ich, von Haus aus sagt daß man keine Lust und kein Interesse an LGAs und sonstigen Veranstaltung hat, dann muss man sich weiß Gott was alles anhören!
Ich könnt jetzt noch kotzen wenn ich überleg was mir alles an den Kopf geworfen wurde bis ich zeigen konnte daß es mir tatsächlich SCHEISSEGAL ist.


Ja, ich bin vermutlich Trainingsweltmeister! Aber ich bin damit glücklich und zufrieden!
Ich würde mir wünschen daß das auch einfach akzeptiert und hingenommen wird.
Alles Andere ist respektlos.

LG
Tobi
Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

Außer beim Strom . . . <X
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#22
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190535#post190535 schrieb:Wir brauchen Ideen und Vorschläge. Mach mal einen.
Ja, aber wir brauchen Ideen die man auch durchbekommt. Alles andere ist verschenkte Zeit! Die bisher geäußerten Ideen halte ich für nicht durchsetzbar in den Gremien! Ich habe allerdings auch keine Vorschläge außer eben das Ding von "innen" zu säubern! Die HF sind gefragt, nicht die Verbände!
Highlander,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190536#post190536 schrieb:Es muss kein Hund schon mit 3 Jahren auf einer BSP starten
Sicher nicht, aber er kann wenn er es schafft! Es gibt immer wieder Ausnahmen sowohl im Humansport als auch bei Hunden / HF!
TobiP,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190538#post190538 schrieb:Vielleicht könnte man ja auch eine Obergrenze für Hunde die einen entsprechenden Gesundheitscheck nicht bestehen einführen.
Wer nicht gesund ist, wird es kaum auf eine BSP schaffen...man könnte höchstens mehr auf Medikamente prüfen
TobiP,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190538#post190538 schrieb:Ein weiterer Aspekt wäre die Sache mit dem Breitensport.
In jeder Sportart gibt es Leistungs- UND Breitensport.
Im Hundesport fehlt das komplett!
Wie will man das noch umsetzen? Bei immer weniger Mitgliedern....außerdem haben wir das doch! OG Ebene = Breitensport / LG -Ebene = gehobener Sport / Bundes - Ebene = Leistungssport / Welt - Ebene = extremsport

Dazu bieten doch heute die Prüfungsordnungen für jeden etwas an...so viel "Breite" für jeden HF / Hund gab es noch nie
TobiP,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190538#post190538 schrieb:Ja, ich bin vermutlich Trainingsweltmeister! Aber ich bin damit glücklich und zufrieden!
Das ist doch auch gut...andere haben aber andere Ziele und auch die sollte man leben lassen
beste Grüße

Uwe
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#23
@Uwe Junker,nur mal kurz von mir,
das Problem ist nicht gute oder schlechte Ausbildung,wie immer man das definieren will,sondern,
Wer beurteilt das,was gut,schlecht oder angemessen ist.
Wir alle leben in einer Gesellschaft,die vielen Dingen,die noch vor Jahren als nötig gesehen wurden, heute extrem ablehnend gegenüberstehen.
Unsere hochorganisierten Verbände sind die ersten,die ihre Mitglieder nicht nur im Regen stehen lassen,sondern sogar in die Pfannen hauen.
Was wir heute erleben ist die logische Entwicklung der letzten 30 Jahre. wo wirklich jeder Spinner sich als Experte bezeichnen darf,von Medien hochstilisiert wird,
jeden Falschen und leicht gegenteiligen beweisbare aussagen von sich geben darf,und nix passiert,abducken oder wie jetzt hier in diesem forum schnell mit dem Finger auf andere zeigen,
das ist unserer Problem,
So,und das war wieder, wie sagte selbst ein Raiser damals zu mir,......irgendwann wird wieder ne andre Sau durch dorf getrieben,dann it wieder Ruhe,....Recht hat er ,leider
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#24
Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190543#post190543 schrieb:Wer beurteilt das,was gut,schlecht oder angemessen ist.
Wir alle leben in einer Gesellschaft,die vielen Dingen,die noch vor Jahren als nötig gesehen wurden, heute extrem ablehnend gegenüberstehen.




wo wirklich jeder Spinner sich als Experte bezeichnen darf,


von Medien hochstilisiert wird
diese Aussage mal in Verbindung zu diesem Video...


https://www.instagram.com/p/CL1nwJsM77K/...n0amaddnsg

welcher „Experte“ ist hier wirklich der Spinner?
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#25
@Uwe Stolpe

Hallo Uwe,

die Verbände so ganz aus der Verantwortung zu nehmen halte ich für völlig falsch. Die HF, die versuchen, Dinge wie die auf dem Video zu verhindern/unterbinden oder auch nur von einem Helfer verlangen, dass die EIGENEN Hunde NICHT so gearbeitet werden, werden sehr schnell als Nestbeschmutzer, Memmen, Quertreiber und was noch immer sonst diskriminiert. Da die - ich nenn sie jetzt mal so -Täter normalerweise in der Vereinshierarchie recht weit oben rumturnen, meist selbst Inhaber diverser Ämter sind, hat man im Normalfall keine Chance und resigniert.

Und das weiß ich nicht vom Hörensagen. Ich habe einen HF (HF, OG-Helfer, Ausbildungswart, LGA-Teilnehmer, Bundes-FCI, BSP-Teilnehmer in Personalunion) seinen Hund mit Fußballschuhen brutalst in den Fang treten sehen weil der die tote Beute nicht mehr hergeben wollte (der HF wollte ein neues Kommando einführen, der Hund wusste also gar nicht, was der von ihm wollte). Am Ende war ICH diejenige, die die Konsequenzen spüren durfte. Und ehrlich?! - diese Geschichte ist KEINE Ausnahme!!!!

So lange die Verbände von diesen Menschen geführt werden, so lange wird sich auch nichts ändern. Ganz einfache Nummer. Die bestrafen sich nämlich nicht selbst...

LG

Bine
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#26
@Heinz.S
Das ist mir ja nicht alles unbekannt, hilft aber nicht weiter.
Mein Anliegen sind konkrete Vorschläge.
Bye Uwe
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#27
Hi Uwe,der Schutzhundesport liegt in den letzten Zügen,egal,welche Vorschläge gemacht werden.
So, bin dann wieder weg......ist hier nicht mehr mein Ding Confusedorry:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#28
Dumbledore,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190518#post190518 schrieb:die tierschutzwidrige Ausbildung erkennt man aber nicht unbedingt am „Gehen unter der Grasnarbe“. Getreu dem Motto „vom Schmerz zur Lust“ werden Hunde so „geschickt“ malträtiert, dass es wie Trieb und „Freude“ aussieht - und wie soll der LR da „faule Eier“ aussortieren ? Und nur weil man die „Quälerei“ nicht sieht im Ausdruck in der Vorführung , bleibt sie ja dennoch bestehen
ich finde das auch sehr schwer, weil bei guter Ausbildung sieht man doch bei der Vorführung eher nicht mehr die Methoden die zur Korrektur eingesetzt wurden.
Auf der einen Seite gefällt mir auch eine ausdrucksstarke und freudige Arbeit. Andererseits gibt es in der Unterordnung auch immer wieder Vorführungen, bei denen ich mir nicht vorstellen kann, dass die Erregungslage des Hundes noch zulässt, dass er beispielsweise verbale Korrekturen noch aufnehmen und verarbeiten kann. Bei solchen Hunden sieht man tolle Vorführungen aber der Weg dort hin ist anders als ich finde, dass man ihn gehen sollte.
An Prüfungen ist so eine Beurteilung natürlich nur spekulativ, aber in Trainings ist es dann doch öfter zu sehen, dass entsprechend "triebige" Hunde entsprechend hart korrigiert werden. Und da ist dann meine Frage: muss ein Hund trieblich so hoch geholt werden, dass man nicht mehr anders kommunizieren kann?

Aber zur eigentlichen Frage habe ich damit wenig beizutragen... Einerseits müsste man definieren was "zu viel des Guten" ist und dann kommt auch mit Sicherheit der berechtigte Einwand, dass es auch Hund gibt, die das rein positiv hinbekommen. Also auch in hohen Trieblagen ansprechbar sind und gut umsetzen. Wo ich so drüber nachdenke, vielleicht wäre es eine Möglichkeit Indikatoren für zu viel Hektik in der Arbeit auch strenger unter Strafe (punktetechnisch) zu stellen. "Nervöse" Pfoten, Töne beim Arbeiten etc.

LG
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#29
doghunter,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190519#post190519 schrieb:nur bei "schlechter Ausbildung" sieht er das auf der Prüfung!

Jeder ist da gefragt...oder irgendwann schreitet der Gesetzgeber ein
Der Gedanke ist unbestritten richtig - wenn das dann nicht im Endeffekt als " mit dem Finger auf andere zeigen " betitelt wird.
Und - die Guten findet man. Zwar nicht in jeder OG/LG, Ist nur eine Frage von, wieviel Mühe gibt mn sich bei der Suche und welchen räumlichen Aufwand möchte/kann man treiben
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#30
Hallo Uwe,

eine schöne Überschrift.... "Hundewettkämpfe"....

Vielleicht sollten wir mal definieren, was ein "Wettkampf" ist.

Definition Wettkampf (so als Vorschlag, sagt jedenfalls Wikipedia): Ein Wettkampf, auch Wettbewerb (österreichisch: Bewerb) oder Wettstreit, ist ein Kampf um beste Leistungen, etwa um sportliche, dichterische, künstlerische, musische, handwerkliche oder andere kulturelle Leistungen.

Als Ergänzung dazu: Kern eines sportlichen Wettkampfs und damit auch der Vergleichbarkeit ist die Einhaltung von Regeln. Damit diese Vergleichbarkeit sichergestellt ist, muss die Ausübung der Sportart sowie auch die Vorbereitung auf den Wettkampf unter möglichst gleichen Bedingungen und innerhalb des vom Sportverband aufgestellten Regelwerks erfolgen.

Sollte dieses Regelwerk nicht eingehalten werden, ist eine Teilnahme am Wettbewerb nicht möglich, da eine Vergleichbarkeit auf Grundlage des Regelwerks nicht mehr gewährleistet ist.

Ich denke da vor allem in Richtung E-Gerät. Dieses Hilfsmittel bringt Vorteile in der Ausbildung, ist aber vom Regelwerk her eindeutig verboten. Dieses ist vergleichbar mit Doping im regulären Leistungssport: Auch hier ist die Anwendung verboten, es bringt aber Wettbewerbsvorteile.

Meine Vorschlag dazu: Der VDH verkündet offiziell, dass Hunde, die mit einer "E-Gerät ähnlichen Apparatur" am Halsband unterwegs sind (egal ob echtes E-Gerät oder irgendwas anderes) von sämtlichen Wettkämpfen ausgeschlossen werden. Diese Hunde können nach wie vor Prüfungen auf Vereinsebene machen, können an Zuchtprüfungen teilnehmen und können auch zur Zucht eingesetzt werden, die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen ist jedoch aufgrund der nicht mehr möglichen Vergleichbarkeit ausgeschlossen.

Das sollte einfach mal verbindlich geregelt werden.... und dann mal schauen, was passiert.

Viele Grüße

Sören
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