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Superlernen: Fixe Idee oder Allheilmittel
Ich stimme Uwe zu, auf der Grundlage der Verunglimpfung ist eine sachliche Diskussion kaum möglich. Pesch unterstellt „der alten Schule“ generell Überforderung, Unvermögen, Ignoranz, Unwissenheit, Mangel an Lernbereitschaft und und und …

Dass die sog. „moderne Ausbildung“ der Meistermacher erfolgreich jedoch v.a. von Hundeführern gezeigt wird, die schon viele Jahrzehnte im Hundesport tätig sind, ignoriert Pesch. Knut Fuchs führte z.B. seine Askia vom Roten Falken bereits in den 90-igerrn (vor mehr als zweieinhalb Jahrzehnten!!) sehr erfolgreich bei Meisterschaften in der Freifolge mit dem nach oben gestreckten Hals vor. Die Gesundheitsdiskussion gab es auch damals schon, es hat sich jedoch nie bestätigt, dass da irgendetwas dran ist.

Da ich ebenfalls zu der Generation der alten Ausbilder gehöre, aber nicht ohne im Laufe der Jahre dazugelernt zu haben, fühle ich mich durch Pesch erheblich verunglimpft. Für mich ist deshalb hiermit die Diskussion mit Pesch ebenfalls beendet.

Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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Wenn eine Führweise kritisiert wird, wird eine Führweise kritisiert.

Wenn eine Ausbildungsrichtung kritisiert wird, wird eine Ausbildungsrichtung kritisiert.

Alte Schule ist eine Ausbildungsrichtung (z.B. Pressing).

Neue Schule ist auch eine Ausbildungsrichtung. Knut Fuchs, den ich bereits erwähnte bei der steilen Kopfhaltung ohne gesundheitliche Schäden, gehört schon lange dazu.

Weder habe ich mich über seine Person, die von Knabl oder die von Raiser geäußert, denn es geht mir hier nicht um die Personen, sondern um Führweisen und Ausbildungsrichtungen.
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Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171660#post171660 schrieb:Deshalb ist ein UO-Weltmeisterhund durchaus nicht unbedingt ein Musterknabe im Alltag.
die ausbildung sollte schon den sinn haben das der hund auch ausserhalb des sportplatzes funktioniert. dort findet nämlich sein eigentliches leben statt.
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Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171643#post171643 schrieb:Da dieses Kopfhaltung eine sehr starke mentale Konzentration des Hundes erfordert und im Vergleich zur alten schräg nach oben Kopfhaltung schwieriger zu vermitteln ist, weil sie u.a. eine grössere Motivation und Begeisterung erfordert, wird sie von der alten Schule, die seit Jahrzehnten den Anschluss auf den Meisterschaften verpasst hat, gerne verunglimpft als unnatürlich, nicht funktional und krankmachend. Der Grund ist aber: die alte Schule k a n n so nicht ausbilden, weil sie nämlich mit ihren alten Methoden nicht die erforderliche positive Motivation und Begeisterung beim Hund wecken, fördern und erhalten kann. Kopf hoch, Ohren gespitzt, Pinsel oben... das sind Zeichen für eine moderne Ausbildung, die die Hunde nicht als Knechte behandelt, sondern als Sportpartner. Die Kritik am Sternegucken ist also in Wirklichkeit eine Kritik an der modernen hundefreundlichen Ausbildung und will zurück zu den alten Methoden nach dem Motto: Arbeit und Freude sind ein Widerspruch in sich!

So wird aus dem eigenen Versagen der alten Schule nach dem Prinzip der sauren Trauben gesagt: wir wollen so gar nicht ausbilden, denn wir mögen es lieber sachlich, lieben unsere Hunde und wollen sie nicht absichtlich krank machen. Laien fallen auf sowas rein. Manche HF berufen sich darauf, wenn sie es wieder mal nicht schaffen, das Feuer der Begeisterung in ihrem Hund zu entzünden und wollen dann ihre eher lustlose UO als Weisheit letzter Schluss funktionaler Führweise verkaufen. Wenn sich LR in ihrer Richtweise dem anschliessen würden, dann hätte die alte Schule, ohne etwas an ihrer veralteten Ausbildung zu ändern, in der UO den Vorsprung der Modernen ausgeglichen.

sehr freundlich! ... können nichts, wollen nichts ändern, haben Meisterschaften verpasst, bilden auch heute wie seit Jahrzehnten "Knechte" aus usw.
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171671#post171671 schrieb:
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171660#post171660 schrieb:Deshalb ist ein UO-Weltmeisterhund durchaus nicht unbedingt ein Musterknabe im Alltag.
die ausbildung sollte schon den sinn haben das der hund auch ausserhalb des sportplatzes funktioniert. dort findet nämlich sein eigentliches leben statt.

Das sollte wohl so sein Detlef...bei sehr vielen Hundesportlern gibt es aber ausserhalb des Sportplatzes kein Leben...
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Walter Schmidt,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171672#post171672 schrieb:
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171643#post171643 schrieb:Da dieses Kopfhaltung eine sehr starke mentale Konzentration des Hundes erfordert und im Vergleich zur alten schräg nach oben Kopfhaltung schwieriger zu vermitteln ist, weil sie u.a. eine grössere Motivation und Begeisterung erfordert, wird sie von der alten Schule, die seit Jahrzehnten den Anschluss auf den Meisterschaften verpasst hat, gerne verunglimpft als unnatürlich, nicht funktional und krankmachend. Der Grund ist aber: die alte Schule k a n n so nicht ausbilden, weil sie nämlich mit ihren alten Methoden nicht die erforderliche positive Motivation und Begeisterung beim Hund wecken, fördern und erhalten kann. Kopf hoch, Ohren gespitzt, Pinsel oben... das sind Zeichen für eine moderne Ausbildung, die die Hunde nicht als Knechte behandelt, sondern als Sportpartner. Die Kritik am Sternegucken ist also in Wirklichkeit eine Kritik an der modernen hundefreundlichen Ausbildung und will zurück zu den alten Methoden nach dem Motto: Arbeit und Freude sind ein Widerspruch in sich!

So wird aus dem eigenen Versagen der alten Schule nach dem Prinzip der sauren Trauben gesagt: wir wollen so gar nicht ausbilden, denn wir mögen es lieber sachlich, lieben unsere Hunde und wollen sie nicht absichtlich krank machen. Laien fallen auf sowas rein. Manche HF berufen sich darauf, wenn sie es wieder mal nicht schaffen, das Feuer der Begeisterung in ihrem Hund zu entzünden und wollen dann ihre eher lustlose UO als Weisheit letzter Schluss funktionaler Führweise verkaufen. Wenn sich LR in ihrer Richtweise dem anschliessen würden, dann hätte die alte Schule, ohne etwas an ihrer veralteten Ausbildung zu ändern, in der UO den Vorsprung der Modernen ausgeglichen.

sehr freundlich! ... können nichts, wollen nichts ändern, haben Meisterschaften verpasst, bilden auch heute wie seit Jahrzehnten "Knechte" aus usw.

Walter Schmidt,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171672#post171672 schrieb:sehr freundlich! ... können nichts, wollen nichts ändern, haben Meisterschaften verpasst, bilden auch heute wie seit Jahrzehnten "Knechte" aus usw.

Das ist doch wieder der alte Krieg, Walter. Jeder der etwas anderes, auf einige Hunde optimal funktionierendes Konzept entwickelt hat, versucht dieses als Weisheit letzter Schluss zu verkaufen. Dabei wird aber übersehen, dass nicht das Eine oder das Andere, sondern in den meisten Fällen eine Misch-arbeit bevorzugt wird. Man kann nicht von jedem HF die Kenntnis und das Vermögen der reinen Motivationsarbeit erwarten, genau wie man heute die Prügel-knechte des Platzes verweisen will/sollte.
Hier wird immer wieder Knut als der Guru hervorgehoben. Wer aber ihn aber wirklich mal im Training erlebt hat weiß, dass auch hier eine konsequente Arbeit erfolgt, nicht alles nur über Spaß abläuft. Wäre ja auch unnatürlich, jedenfalls meiner Meinung nach.
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@ Maik Lorenz......he du hast nach "das" gerufen,nun kümmer dich auch drum :wink2:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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Andreas Bolz,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171681#post171681 schrieb:Man kann nicht von jedem HF die Kenntnis und das Vermögen der reinen Motivationsarbeit erwarten, genau wie man heute die Prügel-knechte des Platzes verweisen will/sollte.
Hier wird immer wieder Knut als der Guru hervorgehoben. Wer aber ihn aber wirklich mal im Training erlebt hat weiß, dass auch hier eine konsequente Arbeit erfolgt, nicht alles nur über Spaß abläuft.

Die moderne Ausbildung ist nicht inkonsequent mal so und mal so bei gleichem Verhalten des Hundes. Im Gegenteil sie legt großen Wert darauf, dass stets die gleiche Konsequenz folgt und dass der Hund auch versteht, warum jetzt diese Konsequenz folgt. Auch das Superlernen ist nicht immer nett und angenehm. Das Vermitteln eines aktiven Versöhnungsverhaltens beinhaltet im ersten Teil ja durchaus deutliche Einwirkungen.

Auch andere Komponenten des Superlernens können in verschiedene Richtungen genutzt werden. Der Hund wird sozusagen ein sehr fein getuntes Instrument und der HF sein sehr fein getunter Spieler. Die absichtlich schrägen Töne können dann auch mal als Weckruf genutzt werden.

Aber man darf keine Wunderdinge erwarten. Was auf dem Wettkampf die letzten 10% zum Sieg rauskitzelt, reicht noch lange nicht, um im Alltag als Musterknabe leinenlos durch ein Wildgebiet oder über einen Mittelaltermarkt zu laufen. Dafür ist die Leistungssportausbildung auch nicht gedacht. Auch die Hunde nicht unbedingt. Da gibt es andere geeignetere Rassen mit anderen Veranlagungen.

Richtig ist, dass jede Methode natürlich umso besser funktioniert, je geschickter der HF sie umsetzen kann. Nicht jeder ist ein kleiner Knabl oder Raiser. Beide sind Meister in der Umsetzung ihrer unterschiedlichen Methoden. Am praktischen Ergebnis (s. Videovergleich) lässt sich so der Wert ihrer Methoden erkennen. Bei deutlich weniger begabten HF weiss man oft nicht, ob das Ergebnis an der Methode oder an der mangelhaften Umsetzung liegt.
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Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171683#post171683 schrieb:Bei deutlich weniger begabten HF weiss man oft nicht, ob das Ergebnis an der Methode oder an der mangelhaften Umsetzung liegt.
und das sind die hundesportler die wir uns erhalten, und vor allem helfen müssen. da geht es nicht um die letzten (fehlenden) 10% sondern viel mehr um die ersten 50% an grundwissen. hier leisten beide methoden gute arbeit.
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Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171683#post171683 schrieb:Das Vermitteln eines aktiven Versöhnungsverhaltens beinhaltet im ersten Teil ja durchaus deutliche Einwirkungen.

... was ja durchaus auch verständlich ist, denn einfach ist die Veränderung von "möglichst regungslos auf dem Rückenliegen und dem Boss blos nicht in die Augen gucken" zu "aktiv neben dem Boss laufen und ihn dabei anschauen" sicherlich nicht. Und ersteres ist ein natürliche Versöhnungsverhalten des Hundes.

Ich merke doch, wie sehr mir die Euphemismen dieses Forums in letzter Zeit gefehlt haben Wink
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