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beifuß,'index.php?page=Thread&postID=131698#post131698' schrieb:Zitat von »Heinz.S«Denkst du beim beurteilen an die Zucht.....LG HeinzSeit Beginn meiner Tätigkeit und heute noch. Vielleicht hätte ich sonst auch so eine hohe "a TSB" - Quote. Geht mir genau so...heute wieder 3 x a / 2 x vh ist doch völlig ok für eine OG Prüfung.
Wir LR müssen einfach ehrlich beurteilen was wir sehen, und ein GUT ist nichts schlechtes (schon per se), wenn es dann richtig beurteilt wird...
Zitat:Bei der Beurteilung die Zucht im Auge zu haben, darf doch nicht bedeuten, irgendetwas hinein zu interpretieren. Mit der Zucht im Auge haben meine ich, sehr gewissenhaft, gerade auch mit der TSB- Bewertung umzugehen und im Zweifel für die Rasse - evtl. auch gegen den Hund- zu entscheiden!
:appl: :appl: :appl:
beste Grüße
Uwe
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beifuß,'index.php?page=Thread&postID=131724#post131724' schrieb:Mit der Zucht im Auge haben meine ich, sehr gewissenhaft, gerade auch mit der TSB- Bewertung umzugehen und im Zweifel für die Rasse - evtl. auch gegen den Hund- zu entscheiden!! Der Ansatz selbst ist richtig, aber ich weiß nicht, was das mit "Zucht im Auge" zu tun hat. Wenn ein Hund ein a verdient hat, dann bekommt er es auch. Wenn nicht, dann eben nur ein vh. Klar, es wird immer Richter geben, die das von ihnen Gesehene anders als ein anderer beurteilen. Bedeutet das im Umkehrschluß, dass diese "a-mit der Gießkanne-Verteiler" nicht an die Zucht denken? Oder könnte es nicht doch sein, dass diese andere Wertvorstellungen aufgrund eigener Erlebnisse oder Vorlieben haben?
Vielleicht liegt mein Unverständnis auch nur daran, dass ich eher selten eine RZV-Prüfung sehe. Ich weiß zwar, dass im SV im Schnitt mehr a vergeben wird, wo im DHV nur ein vh raus kommt, das würde aber durch Gleichmäßigkeit relativiert werden. Allerdings wären wir dann wieder bei meiner Eingangsmeinung: weg mit dem Ding! Weil... wenn alle ein a bekommen, können wir es uns schenken. doghunter,'index.php?page=Thread&postID=131739#post131739' schrieb:Wir LR müssen einfach ehrlich beurteilen was wir sehen, und ein GUT ist nichts schlechtes (schon per se), wenn es dann richtig beurteilt wird... Das wäre der Stein der Weisen. Bezieht sich aber nicht nur auf TSB sondern insgesamt auf die Prädikate. Es wird ja schon ewig dran gebastelt, dass es eine einheitlichere Richtweise gibt. Es wird wohl ein Traum bleiben. Auch in Zukunft werden werbeträchtige Prüfungsergebnisse mit dem Namen des Richters veröffentlich, oder weg gelassen.
MfG
Maik
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M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131745#post131745' schrieb:Der Ansatz selbst ist richtig, aber ich weiß nicht, was das mit "Zucht im Auge" zu tun hat. Wenn ein Hund ein a verdient hat, dann bekommt er es auch. Wenn nicht, dann eben nur ein vh. Klar, es wird immer Richter geben, die das von ihnen Gesehene anders als ein anderer beurteilen. Bedeutet das im Umkehrschluß, dass diese "a-mit der Gießkanne-Verteiler" nicht an die Zucht denken? Oder könnte es nicht doch sein, dass diese andere Wertvorstellungen aufgrund eigener Erlebnisse oder Vorlieben haben? Es mag sein, dass diese
"a-mit der Gießkanne-Verteiler" andere Wertvorstellungen haben (wenn sie es aus anderen Beweggründen tun, desto verwerflicher), an die Zucht denken diese jedoch definitiv nicht!
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131745#post131745' schrieb:Ich weiß zwar, dass im SV im Schnitt mehr a vergeben wird, wo im DHV nur ein vh raus kommt, das würde aber durch Gleichmäßigkeit relativiert werden. Ich weiß nicht woher Du diese Informationen hast, meines Wissens nach existieren hierüber keine gesicherten statistischen Erhebungen (unsere LR-Statistik informiert uns hierüber nicht). Auch kann ich dies nach meinen subjektiven Eindrücken nicht bestätigen, sondern sehe dies tendenziell eher andersrum, bin jedoch aus den bereits genannten Gründen, mit solchen Behauptungen deutlich vorsichtiger als Du.
Allerdings bin ich mir sicher, dass "doghunter", "beifuß" und meine Wenigkeit nicht überdurchschnittlich häufig "ausgeprägt" vergeben.
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131745#post131745' schrieb:Allerdings wären wir dann wieder bei meiner Eingangsmeinung: weg mit dem Ding! Weil... wenn alle ein a bekommen, können wir es uns schenken. Wenn dem so ist, dann ist es nichts mehr wert. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Vergabe solch einer Bewertung grundlegend unnötig oder gar falsch ist.
Ich finde, wenn es korrekt gehandhabt wird, bietet es dem Betrachter von Schutzdienstergebnissen schon eine zusätzliche Information. Es ist nämlich (vor allem aus züchterischer Sicht) schon ein Unterschied, ob ein Hund aufgrund von Führigkeitsmängeln im unteren Gut oder Befriedigend landet oder eben wegen entsprechender qualitativer Einschränkungen.
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131745#post131745' schrieb:Es wird ja schon ewig dran gebastelt, dass es eine einheitlichere Richtweise gibt. Es wird wohl ein Traum bleiben. Auch in Zukunft werden werbeträchtige Prüfungsergebnisse mit dem Namen des Richters veröffentlich, oder weg gelassen. Und wir müssen weiter daran arbeiten, ohne uns der Illusion hinzugeben, dass es dies jemals zu 100% geben wird. Wir müssen akzeptieren, dass eine Bewertung eines LR in unserem Sport eine subjektive Bewertung darstellt. Was allerdings nicht bedeutet, dass diese willkürlich ausfallen darf und wir uns nicht beständig um eine möglichst einheitliche, klare und nachvollziehbare Richtweise bemühen müssen.
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Hallo Gerd,
worauf ist der Führigkeitsmangel zurückzuführen? Ausbildungsmangel? Mangel an Belastbarkeit? Mangelnde Triebveranlagung?
Aufgrund welcher Kriterien kann man das bei dieser Tagesprüfung entscheiden?
Ist das dann tatsächlich eine zuchtrelevante Aussage?
Ich glaube das nicht.
Servus Walter
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Gerd, du sagtest grade im letzten Satz etwas, was ich für die vergabe TSB im SD wichtig finden würde ..
Wenn es eine Unterteilung in der TSB Bewertung geben würde, einmal für den UO/Gehorsamsteil und einen für die Kampfhandlungen, wäre uns doch schon geholfen... es würde durchsichtiger und verständlicher machen.. Und einen eigendlich "guten Hund" auch als diesen lassen (obwohl er mal am Tag x die UO vergessen hatte) ...
Ansich doch keine große Sache oder?
Oder eben doch nur Wunschdenken?
Gruß Steffi ...
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Walter Schmidt,'index.php?page=Thread&postID=131760#post131760' schrieb:Hallo Gerd,
worauf ist der Führigkeitsmangel zurückzuführen? Ausbildungsmangel? Mangel an Belastbarkeit? Mangelnde Triebveranlagung?
Aufgrund welcher Kriterien kann man das bei dieser Tagesprüfung entscheiden?
Ist das dann tatsächlich eine zuchtrelevante Aussage?
Ich glaube das nicht.
Servus Walter Hallo Walter,
es geht hier nicht darum, zu analysieren oder spekulieren, wo die Ursache für Führigkeitsmängel liegen. Diese werden durch Vergabe von niedrigeren Bewertungen "geahndet" und es wäre sicher falsch, einem unführigem Hund generell zu unterstellen, dass er, ordentlich ausgebildet, deutlich schlechteres Triebverhalten zeigen würde. Aber ich denke unser Problem ist doch vielmehr, dass "ausgeprägt" zu großzügig, ja teilweise leichtfertig, vergeben wird.
Nimm bitte mal als Beispiel Deinen "Groll vom Schindergraben". Denkst Du wirklich, dass wenn dieser Hund schlechtere Ausbildung genossen hätte und dann im Schutzdienst aufgrund von mangelnder Führigkeit im unteren "Gut" oder gar "Befriedigend" gelandet wäre, dann möglicherweise ein fachkundiger LR auf die Idee gekommen wäre, diesem tollen Hund eine nicht "ausgeprägte TSB" zu attestieren???
Drang zum Helfer, Wucht, Angriffsgeschwindigkeit und ein derber, energischer Griff kann ein Hund zeigen, jedoch trotzdem leider aufgrund von anderen Einschränkungen, nicht mit "Sehr Gut" oder "Vorzüglich" bewertet werden. Die Differenzierung solcher Hundequalitäten, gegenüber denen die zaghaft angreifen und zufassen, der Belastung nur mit gewissen Einschränkungen standhalten, sollte bewertungstechnisch möglichst klar zum Ausdruck gebracht werden.
Natürlich ist es bei einer Tagesprüfung immer eine Momentaufnahme. Aber Du wirst mir zustimmen, dass ein Hund der eine zweistellige Anzahl von Prüfungen, auf verschiedenen Plätzen/Richtern/Helfern (idealerweise noch Großveranstaltungen dabei),immer mit "ausgeprägt" (auch wenn er nicht immer ein Vorzüglich in C erreicht) absolviert hat, vermutlich eine höhere genetische Qualität besitzt, als ein Hund der auf drei Prüfungen einmal "ng" und zweimal "vh" erhält.
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Ok,ich denke,so interessant es auch grade ist,das wir aus dem Auge verlieren,um was es eigentlich geht.
Ob TSB oder eine Abwertung durch Punktzahlen ist die eine Sache,Zuchtrelevanz die andere.
Was mich im Grunde stört oder was ich für Unbefriedigend halte ist die Tatsache,das Hundeausbildung heute nur noch an Dingen festgemacht wird,die für den eigentlichen Hundetyp "Gebrauchs/ Schutz oder auch Sporthund"zweitrangig sind.
Wichtig,aber doch zweitrangig.
Wir ziehen "liebevoll" auf,bilden"konfliktfrei" aus,machen "humane" Prüfungen,und sprechen dann von Belastbarkeit,Mut,Härte.
Woran zum Teufel mache ich das denn fest?
Sicher werden sich wieder einige so schlau sein und mir unterstellen,das ich es gut finden würde,Hunde schlecht zu behandeln,aber die haben eh nicht kapiert,um was es mir geht.
Ein Kollege hat vor einiger einen Diensthund aus der Schweiz gekauft,dem haben sie sogar das bellen im Versteck verboten.
Es ist eine Schande,ein Tier so zu kastrieren,das es ein Bild von Tierquälerei abgiebt.
Müssen wir denn zu allem Ja und Amen sagen,jeden Mist abnicken,den sich irgendwelche "Experten"ausdenken?
Unsere Hunde definieren sich durch TSB,das unterscheidet sie von den vielen anderen Hunden,aber wenn die Eigenschaften TSB nur noch einseitig auf äußerliche Darstellung reduziert wird,dann machen wir uns wirklich am besten eine Pippi Langstrumpfwelt.
Heute war ein Bericht in der Zeitung von einem "Fishermanlauf" oder so,wo sich eine Menge Leute durch eiskalten Matsch wühlen,durch hunderte Autoreifen quälen und irgendwann ausgemergelt und unterkühlt im Ziel gefeiert werden.
Wenn ich das mal von meinem Hund verlangen würde :blitz :blitz :blitz :blitz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131763#post131763' schrieb:Wir ziehen "liebevoll" auf, bilden "konfliktfrei" aus, machen "humane" Prüfungen, und sprechen dann von Belastbarkeit, Mut, Härte. hallo heinz, das trifft ja nicht auf alle zu, mal von der liebevollen aufzucht abgesehen. die ausbildung und das training werden ja nicht von den richtern bestimmt, sondern von den hundehaltern oder schutzdiensthelfern. je nach anspruch werden dann schon die von dir genannt kriterien abgefragt, und im besten falle optimiert. wenn ich dann tatsächlich ein fachkompetentes urteil in einer prüfung haben will, dann wähle ich mir einen richter der nachweislich etwas davon versteht.
genau wie eine zuchtordnung kein garant für eine gute zuchtauslese ist, ist eine ipo prüfung kein garant für eine stabile leistung. gute zucht wird von guten züchtern gemacht, nicht von zuchtordnungen, gute ausbildung wird von guten trainern gemacht, nicht von prüfungsordnungen.
wenn sich züchter und ausbilder zusammen tun, oder zusammen arbeiten, bekommt man auch ein gutes ergebnis, und auch das passiert ja heut zu tage. die tsb bewertung hat jedenfalls für mich keine wirkliche aussagekraft mehr, da gibt es bessere informationsquellen.
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@Detlef Berensmann
Insgesamt gehe ich in hohem Umfang konform zu Deinem Beitrag.
Und natürlich ist die "TSB"-Bewertung nur ein kleines Mosaiksteinchen, um sich ein "Bild von einem Hund zu machen".
Diese sagt derzeit wohl nur aus, dass der Hund gewisse Minimalanforderungen erfüllt, die die Mehrzahl der Schutzhundesportler stellt.
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Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131763#post131763' schrieb:Ok,ich denke,so interessant es auch grade ist,das wir aus dem Auge verlieren,um was es eigentlich geht.
Ob TSB oder eine Abwertung durch Punktzahlen ist die eine Sache,Zuchtrelevanz die andere.
Was mich im Grunde stört oder was ich für Unbefriedigend halte ist die Tatsache,das Hundeausbildung heute nur noch an Dingen festgemacht wird,die für den eigentlichen Hundetyp "Gebrauchs/ Schutz oder auch Sporthund"zweitrangig sind.
Wichtig,aber doch zweitrangig.
Wir ziehen "liebevoll" auf,bilden"konfliktfrei" aus,machen "humane" Prüfungen,und sprechen dann von Belastbarkeit,Mut,Härte.
Woran zum Teufel mache ich das denn fest?
Sicher werden sich wieder einige so schlau sein und mir unterstellen,das ich es gut finden würde,Hunde schlecht zu behandeln,aber die haben eh nicht kapiert,um was es mir geht.
Ein Kollege hat vor einiger einen Diensthund aus der Schweiz gekauft,dem haben sie sogar das bellen im Versteck verboten.
Es ist eine Schande,ein Tier so zu kastrieren,das es ein Bild von Tierquälerei abgiebt.
Müssen wir denn zu allem Ja und Amen sagen,jeden Mist abnicken,den sich irgendwelche "Experten"ausdenken?
Unsere Hunde definieren sich durch TSB,das unterscheidet sie von den vielen anderen Hunden,aber wenn die Eigenschaften TSB nur noch einseitig auf äußerliche Darstellung reduziert wird,dann machen wir uns wirklich am besten eine Pippi Langstrumpfwelt.
Heute war ein Bericht in der Zeitung von einem "Fishermanlauf" oder so,wo sich eine Menge Leute durch eiskalten Matsch wühlen,durch hunderte Autoreifen quälen und irgendwann ausgemergelt und unterkühlt im Ziel gefeiert werden.
Wenn ich das mal von meinem Hund verlangen würde :blitz :blitz :blitz :blitz Hallo Heinz,
nur zu deiner Erbauung und was so "früher" unsere Hunde geleistet haben.
In der Gebrauchshundliste des SV von 1937 Seite 223 wird z.B.das Kennzeichen der Ausdauererprobung vergeben:
Basko aus der Senderstadt Langenberg SZ: 446199
Streckenlänge: 60,5 km
Gebrauchte Zeit: 5 Std.
Wesen: V
Verkehrssicherheit: V
Prädikat: Bestanden
Grüße
Gerhard
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