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Wie weit weg sind wir noch vom Unterschied, Arbeiten oder Kunststückchen machen lassen?
Steffi Arpe,'index.php?page=Thread&postID=131693#post131693' schrieb:Das wäre mal ein Fortschritt.. und ich wäre sogar dafür :-)... Wir wollen doch den "echten Gebrauchshund", dann dürfte es dem echten auch nichts ausmachen an anderen Helfern zu arbeiten und seine Qualitäten zu zeigen..
Da zum Beispiel trennt sich für mich schon die Spreu vom Weizen...
Das Problem wirst du eh nicht umgehen können,mit absolut fremden Helfern zu arbeiten,wenn du überregional führst.

Dürken,'index.php?page=Thread&postID=131692#post131692' schrieb:Es würde zumindest einen kleinen Hinweis auf die TSB-Qualität eines Hundes geben. Und ein Helfer, der so eine Veranstaltung hetzt, sollte schon in der Lage sein, hierüber eine Aussage zu machen.
Ich denke,das auf dieser Ebene das Problem nicht relevant ist,es gibt in der Regel viele Zuschauer und meist auch Videos im Netz.
Die TSB Geschichte ist eher in den regionalen Prüfungen relevant.
Deshalb sehe ich auch genau die Schwierigkeiten,die G.Beck aufzählt.
Ich meine einfach,wenn ich eine Sache nicht verbessern kann,brauche ich nicht unbedingt tätig werden.
Allerdings,meine eigentliche Frage zu dem Thema war,woran man bei der heutigen PO den Begriff "Belastbarkeit"festmacht.
TSB hin oder her,bei der LR-Besprechung werden die Ausdrücke ja benutzt.
Um von vorne herein Missverständnisse auszuräumen,mich interessiert,was als "Belastung" angesehen wird?
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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@ Gerd Beck,

danke für die Info. Ich hatte es auf Prüfungen bezogen.

Trotzdem wären Details hilfreich - wieviele Hunde haben denn an einer Talentsichtung teilgenommen - und wieviele davon mit 1000 P. mental ?
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131694#post131694' schrieb:Denkst du beim beurteilen an die Zucht.....
LG Heinz
Seit Beginn meiner Tätigkeit und heute noch. Vielleicht hätte ich sonst auch so eine hohe "a TSB" - Quote.
Nein, ich streite nicht. Ich erkläre doch nur, warum ich Recht habe. :love:
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Boah Heinz,

jetzt wird es ja noch schwieriger:
Belastung durch das Training - positive - negative Bestätigung?
Belastung durch den HF - physisch - psychisch?
Belastung durch den Helfer - eigenen - fremden usw.?
Belastung durch durch die Genetik - Mängel im Bereich TSB?
Belastung durch andere diverse externe Umstände - fremder Platz - Lärm usw. usw?
Belastung durch alles zusammen oder eine Kombination aus verschiedenen Aspekten?

Wie soll ein LR, der nur die am Tag X gezeigte Leistung so gleichmäßig wie möglich beurteilen soll, auch das noch bewerkstelligen?

Dabei spielt jetzt mit Sicherheit wieder die Qualität der Schutzdienstausbildung eine ganz entscheidende Rolle, da geschickte Ausbilder es eben verstehen, selbst zum Teil nicht einmal unerhebliche Mängel, v.a. aus dem genetischen Bereich des Hundes zu verstecken.

Wir waren uns doch eigentlich schon seit langem darüber einig, dass Leistungsprüfungen nur in sehr, sehr eigeschränktem Maße Auskunft über die wirkliche Veranlagung eines Hundes geben können.

Und genau deshalb glaube ich, dass diese TSB-Bewertung grundsätzlich eine Farce ist. Ich brauche sie nicht. Ich schau mir, wenn ich über die Belastbarkeit eines Hundes etwas wissen will, lieber ein paarmal das Training an. Da sehe ich mehr, als es mir jede TSB-Bewertung je sagen kann.

Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131680#post131680' schrieb:Denkt man zB als RZV-LR darüber nach,das sein Urteil die Zucht beeinflusst oder sieht man es nur als Bewertung einer sportlichen Leistung?
Ich bin kein RZV-Richter und deshalb vielleicht weniger (oder mehr?) voreingenommen. Trotzdem denke ich, dass ein Richter, der bei der Bewertung die evt. Bedeutung des Hundes für die Zucht vor Augen hat, ALLES falsch macht, was er falsch machen kann!
Wenn Hund A, der an diesem Tag einmalig die beste Leistung seines Lebens abruft, besser abschneidet als Hund B, der vielleicht mal nicht so gut drauf war (und es früher schon bewiesen hat), dann ist es eben so. Dann kann ich nicht im Sinne der Zucht irgendetwas hineininterpretieren, übersehen oder sonstwie kaschieren. Richten heißt, anhand der Fakten ein Urteil zu bilden. Die Fakten liegen auf dem Platz.

Die Idee, die Helfer zur Bewertung mit heranzuziehen, finde ich Spitze. Dann können wir auch gleich Bewertungsbögen an die Zuschauer verteilen und uns nach Auswertung dieser ein demokratisches Urteil bilden.
Allerdings hätte das einen entscheidenden Nachteil für den HF: man könnte eigenes oder Hunde-Unvermögen nicht mehr auf den Richter schieben. Big Grin
MfG
Maik
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Hallo walter, ^^ ,das ist zu kompliziert,was du da denkst.
Als LR genau so wie als Zuschauer siehst du ja ein "Endprodukt",das aus vielen Eigenschaften ein ganzes bildet.
Sicher ist es nicht möglich,diese einzelnen Eigenschaften auseinander zu dröseln und dann zu bewerten.
Aber eins ist klar,wir verwenden Begriffe zur Definition,die ein bestimmtes Verhalten erklären.
Nun,Frage ist,ob wir anhand der heutigen Praxis diese Dinge überhaupt noch bewerten können?
Trieb läßt sich ZB recht einfach bestimmen,über Intensität oder Ausdauer.
Sicherheit ist schon etwas schwieriger,hier können schon Ausbildungsfehler ein falsches Bild von der Hundepersönlichkeit vermitteln,für einen erfahrenen LR denke ich aber immer noch möglich.
Belastbarkeit,hier fängt es dann an,Problematisch zu werden.Einerseits bist du als LR von der Qualität und dem Wollen der SD-Helfer abhängig,andererseits gibt es keine tatsächliche Grenze,die definiert,ab wann Belastung Tierschutzrelevant ist.
Wenn es also,wies gängige Praxis ist,dem Hund saubere Anbisse biete,in dann statt zu Bedrängen zum tanzen einlade,die Schläge nur andeute und ansonsten die Beißwurst spiele,dann hast du recht,weg damit.
Aber dann kann man doch gleich die komplette Abtl. "C" abschaffen,nennen wir sie einfach "Unterordnung mit Hetzarmapportieren".
Die Belastungen,die du angeführt hast,sind ja ....ich sag mal Sekundärbelastungen,die evtl. durch fremde Situationen auftreten.
Nein ich nenne sie mal Primärbelastungen,die,die durch die unmittelbare Helferarbeit,sprich durch entsteht,das der Helfer wirklich gegen den Hund arbeitet und Schwachpunkte aufzeigen kann.
Richtige Überprüfung,richtige Beurteilung,so einfach meine ich das.
LG heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131704#post131704' schrieb:Ich bin kein RZV-Richter und deshalb vielleicht weniger (oder mehr?) voreingenommen. Trotzdem denke ich, dass ein Richter, der bei der Bewertung die evt. Bedeutung des Hundes für die Zucht vor Augen hat, ALLES falsch macht, was er falsch machen kann!
Siehe Beitrag 213 Big Grin irgendwie habt ihr beide recht,das ist das Problem,deshalb habe ich auch extra das RZV angeführt. :daumenhoch:

M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131704#post131704' schrieb:Wenn Hund A, der an diesem Tag einmalig die beste Leistung seines Lebens abruft, besser abschneidet als Hund B, der vielleicht mal nicht so gut drauf war (und es früher schon bewiesen hat), dann ist es eben so. Dann kann ich nicht im Sinne der Zucht irgendetwas hineininterpretieren, übersehen oder sonstwie kaschieren. Richten heißt, anhand der Fakten ein Urteil zu bilden. Die Fakten liegen auf dem Platz.
Das wäre der Idealfall,egal ob RZV oder DHV LR,wenn das so Standart wäre,ergäbe sich ja aus vielen Prüfungen ein brauchbares Bild.

M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131704#post131704' schrieb:Die Idee, die Helfer zur Bewertung mit heranzuziehen, finde ich Spitze. Dann können wir auch gleich Bewertungsbögen an die Zuschauer verteilen und uns nach Auswertung dieser ein demokratisches Urteil bilden.
Allerdings hätte das einen entscheidenden Nachteil für den HF: man könnte eigenes oder Hunde-Unvermögen nicht mehr auf den Richter schieben. Big Grin
Vielleicht noch mit Telefonabstimmung wie bei den Castingshows :phone: obwohl,ab einer gewissen Helferqualität und Ehrlichkeit bestimmt brauchbar,ZB bei Körungen,wenns dann irgendeinen wirklich interessieren würde.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=131704#post131704' schrieb:Ich bin kein RZV-Richter und deshalb vielleicht weniger (oder mehr?) voreingenommen. Trotzdem denke ich, dass ein Richter, der bei der Bewertung die evt. Bedeutung des Hundes für die Zucht vor Augen hat, ALLES falsch macht, was er falsch machen kann!
Wenn Hund A, der an diesem Tag einmalig die beste Leistung seines Lebens abruft, besser abschneidet als Hund B, der vielleicht mal nicht so gut drauf war (und es früher schon bewiesen hat), dann ist es eben so. Dann kann ich nicht im Sinne der Zucht irgendetwas hineininterpretieren, übersehen oder sonstwie kaschieren. Richten heißt, anhand der Fakten ein Urteil zu bilden. Die Fakten liegen auf dem Platz.
Bei der Beurteilung die Zucht im Auge zu haben, darf doch nicht bedeuten, irgendetwas hinein zu interpretieren. Mit der Zucht im Auge haben meine ich, sehr gewissenhaft, gerade auch mit der TSB- Bewertung umzugehen und im Zweifel für die Rasse - evtl. auch gegen den Hund- zu entscheiden!!
Nein, ich streite nicht. Ich erkläre doch nur, warum ich Recht habe. :love:
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Hallo Heinz,

mir ist schon klar, was du mit Belastung im SD meinst. Das wurde ja in den Jahren, die wir beide als früher bezeichnen, auch im SD überprüft, und dann scheuten sich bestimmte LR auch nicht, dem Hund, der dieser Belastung nicht ausreichend standhielt, das Ausbildungskennzeichen vorzuenthalten, übrigens eben auch ohne TSB-Bewertung.

Nur Heinz, das ist heute nicht mehr opportun, und dann kannst du eben nur noch die von dir sogenannten Sekundärbelastungen zur Beurteilung heranziehen, und für den Sport reicht das ja auch volkommen aus, aber halt nicht für mehr. Tja und wenn du schon keine Primärbelastungen mehr einforderst - einfordern kannst, dann glaube ich auch, dass die TSB-Bewertung überflüssig ist.

Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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beifuß,'index.php?page=Thread&postID=131724#post131724' schrieb:Bei der Beurteilung die Zucht im Auge zu haben, darf doch nicht bedeuten, irgendetwas hinein zu interpretieren. Mit der Zucht im Auge haben meine ich, sehr gewissenhaft, gerade auch mit der TSB- Bewertung umzugehen und im Zweifel für die Rasse - evtl. auch gegen den Hund- zu entscheiden!!
So isses Manfred! :dafuer: :appl:
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