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Wie weit weg sind wir noch vom Unterschied, Arbeiten oder Kunststückchen machen lassen?
Andreas Bolz,'index.php?page=Thread&postID=130925#post130925' schrieb:Ich persönlich mag mir diese modernen Vorführungen auch sehr gerne anschauen. In sportlichen hinsicht, sicher ein Schritt, in die richtige Richtung, ABER, einem Züchter wird es dadurch schon sehr schwer gemacht, die tatsächlichen Anlagen des Hundes zu bewerten. Früher fand halt auf der BSP auch Selektion statt, heute ist es nur noch eine Sportveranstaltung, die sicher erstrebenswert ist, aber immer mehr an Zuchtrelevanz einbüßt.

Die für den Züchter interessanten Anlagen sind doch wohl im Wesentlichen festes Nervenkostüm und hohe Triebbeständigkeit. Richtig ist, daß bereits auf LGAen oder auch höheren Prüfungen eine "Verwettkampfung" unserer PO dazu führt, daß Kleinigkeiten immer stärker in die Bewertung einfließen. Moderne Ausbildungsmethoden sind zu begrüßen, sie stehen einer fachlichen Beurteilung nicht im Weg. Denn ein Abfallen im Trieb fällt dem sachkundigen Beurteiler in allen Sparten auf. Es muß nur stärker in die Bewertung einfließen. Ich will da mal ein deutliches Beispiel aus dem Bereich Schutzdienst geben: Jeder Fachmann sieht doch, wenn ein Hund eine Bedrohung sicher überwindet oder ob er sie gerade noch wegsteckt. Eine Bedrohung als solche muß dann aber auch eine solche sein. Ich denke, daß Du das auch mit Kunststückchen gemeint hast - es eben nicht genügt, eine Anforderung der PO gerade noch so zu erfüllen, um eine hohe Bewertung zu erhalten.
Gruß Manfred
Nein, ich streite nicht. Ich erkläre doch nur, warum ich Recht habe. :love:
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moin tira

bei mir hat der hund auf das H.z. fuß hin im SD eine bestimmte position einzunehmen und oder zu halten.ist der helfer im sichtbereich sieht er den helfer an, möchte er auch.in den führphasen wo der helfer nicht im sichtfeld ist, orrientiert er sich natürlich entsrechend seiner UO ausbildung und du wirst es nicht glauben der sieht zu mir rauf,auch das möchte er.ich muß auch das H.z.transport nicht geben um dem hund zu erlauben den helfer anzusehen.das ist sein part in der geschichte sd.
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Sören,'index.php?page=Thread&postID=131168#post131168'
Hallo,
nun wird es aber albern. Mein Hund schaut mir auch in die Augen... konsequent. Und zwar weder weil er "triebblöd" ist oder weil ich ihn brachial in das Verhalten zwinge, sondern weil er
1. mir vertraut (er weiß, dass ich ihn weder vor eine Hürde laufen noch in ein Loch fallen lasse)
2. weiß, dass er mit dieser Handlung zum Erfolgt kommt und sich damit in dieser Art zu laufen einfach wohl fühlt und es gerne macht.

Es ist logisch, dass diese Argumentation für alle diejenigen absurd ist, die einen Hund haben, der weder das Vertrauensverhältnis noch den Aufbau hat, um dieses Laufen so zu leisten. Das bei diesen Hunden nur der Zwang bleibt, um ein ständiges Hochschauen zu erreichen, ist logisch. Das hat aber nichts mit "Instrumentalisierung" oder "Reduzierung auf ein Sportgerät" zu tun, sondern einfach mit guter und nachhaltiger Ausbildung.[/quote' schrieb:
Sören, albern ist, wenn man Kritik an einer Vorführweise damit begegnet, indem man dem dem Kritiker unterstellt, er übe diese Kritik nur deshalb, weil er selbst nicht in der Lage ist einen Hund so zu führen und auszubilden!
Mein Hund vertraut mir durchaus und lässt sich z.B.im RH-Sport in unwegsames Gelände oder über Trümmer schicken, über die so manch anderer Hund, der eine nach heutigem Standard eine perfekte UO läuft, vermutlich nicht gehen würde.
Und nein, mein Hund hat diesen Aufbau nicht, eben weil mir diese Art des Laufens persönlich nicht gefällt und nicht, weil ich nicht so arbeiten kann.
Dass Dein Hund so läuft, weil er damit zum Erfolg kommt, liegt auf der Hand. Ich habe nicht behauptet, dass der Hund sich unwohl fühlt. Denke aber die Behauptung, dass der Hund deshalb so läuft, weil er sich in dieser Haltung wohl fühlt, ist etwas weit hergeholt.

[quote='Petra1','index.php?page=Thread&postID=131180#post131180']@Barbara, du bezeichnest diese Hunde als bedauernswert, sagst ihnen die Fähigkeit ab, auf Ihre Umwelt zu reagieren. ICH möchte aber, daß der Hund sich in der UO auf MICH konzentriert und nicht auf seine Umwelt! Und ich kann nicht sagen, daß den beiden an positiver Ausstrahlung fehlt, die Ohren sind oben und der Pinsel wackelt mit. Trotzdem behalten sie ihre Konzentration, mit den Worten eines Richters: Triebbeständig bis zum Schluß.
Petra, ein Hund kann sich durchaus auf seinen HF konzentrieren, ohne ihm ständig in die Augen zu starren. Das macht auch kein Hund permanent von sich aus. Es sei denn, er wird darauf konditioniert und bei entsprechendem Fehlverhalten korrigiert.
Es fehlt auch sicher nicht allen Hunden an Ausstrahlung, die so vorgeführt werden. Ich persönlich empfinde aber dass die Vorführungen, umso uniformer werden, je perfekter sie sind.


Was mir insgesamt auffällt, ist das leider in der Diskussion häufig Vorführweise und Ausbildungsmethodik in einen Topf geworfen werden.
Die heutige Ausbildungsmethoden sind im Vergleich zu früheren Zeiten hervorragend, dass steht für mich überhaupt nicht zur Diskussion. Es ist aber doch nicht so, dass diese Art der Ausbildung zwangsläufig zu der von mir kritisierten Vorführweise führen muss.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich sehr wohl unterscheide, ob der Hund in der UO oder im SD auf diese Weise vorgeführt wird. Kunststücke im Rahmen der UO zu zeigen, finde ich nachvollziehbar. Im SD möchte ich aber primär keine Kunststücke sehen, sondern Kampftrieb, Mut und Härte. Natürlich muss der Hund dort auch im Gehorsam stehen. Das tut aber auch der korrekt am Fuß gehende Hund , der seinen Blick permanent auf den Helfer richtet. Da möchte ich eben nicht, dass mein Hund den Blick vom Helfer wendet, solange er sich in dessen Nähe befindet.

@Monika, damit habe ich ziemlich deutlich gesagt, wie ein Hund nach meinem Geschmack laufen sollte.

LG Barbara
[img]%5BIMG%5Dhttp://i43.tinypic.com/2ept36b.jpg%5B/IMG%5D[/img]
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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beifuß,'index.php?page=Thread&postID=131214#post131214' schrieb:Ich denke, daß Du das auch mit Kunststückchen gemeint hast - es eben nicht genügt, eine Anforderung der PO gerade noch so zu erfüllen, um eine hohe Bewertung zu erhalten.

Es geht mir auch darum, daß Belastungen auf dieser Ebene, oft nichtmal denen einer einfachen OG-Prüfung genügen, ergo fast jeder gut gemachte Hund auch sehr stark erscheinen kann. Gerade in den letzten beiden Jahren, war sehe auffällig, daß nur sehr wenige Hunde, unter den Top-Ten eigentlich nur einer, wirkliche Kampfhandlungen vollführt haben, als eher Beutespiele mit dem Helfer.
Jeder Hund, der sich machen lässt(gerade auch für dieses Ausbildungsniveau), ist ein Guter, keine Frage. Nur, sollte sich der von talentierten Hundeführern gemachte Hund vererben, oder lieber der Hund, der sein Herz am rechten Fleck hat und, trotz guter Ausbildung, auch mal den Helfer noch durchkontert, bevor er trennt?

Gruss Andreas
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Meiner Meinung nach kann man sehr wohl kritisieren, dass ein Hund im SD bei HZ Fuss den Kopf zum HF richtet, trotzdem der Helfer im Sichtradius ist, auch, dass ein Hund für technisches Verhalten im SD mit Ball oder ähnlichem bestätigt wird, man kann kritisieren, dass technisches Verhalten einen zu hohen Stellenwert hat...ABER meines Erachtens nach kann man nicht automatisch dem Hund, der so ausgebildet wird, absprechen, kernig, echt, mit Beute UND mit Agressionspotential zu sein...
Es mag sein, dass man die Möglichkeit hat über diese Art der Ausbildung auch einen Hund mit Einschränkungen in Härte, Duchsetzungsfähigkeit etc, seit weit zu bringen, man kann aber eben nicht automatisch den so ausgebildeten Hunden solche Mängel unterstellen.
Ich finde es durchaus in Ordnung verschiedener Meinung zu sein, was Vorführungen und Ausbildung angeht, mich stört einzig, dass schnell Hunden, die mit Ball etc bestätigt werden, grundsätzlich eine Qualität abgesprochen wird, das ist meiner Meinung nach auch einfach falsch.
Ich sehe das wie Oswald, Ball ist nicht gleich Ball und Wurfarm ist nicht gleich Wurfarm, es gibt freilich Hunde, die machen wuff, wuff, um ihr Ärmelchen geschmissen zu bekommen, genauso wie welche, die am Helfer in hohem Aggressionsbereich bellen und trotzdem nichts anderes am Versteck bekommen als den geschmissenen Wurfarm, ob man das so machen möchte, oder nicht, bleibt ja jedem selber überlassen, ich wäre wie gesagt, vorsichtig, die Qualität Hund an diesen Ausbildungsmethoden fest zu machen.

LG-Nadin
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erwin,'index.php?page=Thread&postID=131197#post131197' schrieb:moin

also ich sehe genug hunde die auch vernünftige transporte hinbekommen ohne diese kunststücke.und wenn ich dann hunde sehe wie ein gewisser kaiman der auf einer WM 99pkt bekommt ohne den helfer in den transporten auch nur eines blickes zu würdigen dann ist das für mich eine zirkusvorführung hat aber mit gebraucshundesport nur noch wenig zu tun und nach prüfungsordnung kann er diese punkte auch nicht erreichen.

ich kann auch nicht nachvollziehen das es als alternative nur die sau rauslassen geben soll.

mein hund jedenfalls hat sein augenmerk auf den helfer zu richten und ist trotzdem in der lage führigkeit entsprechend der PO zu zeigen was uns in der regel dann da auch ein vorzüglich eingebracht hat.so hat mein altes mädchen z.b.hinten immer frei gesessen was dann ja auch aufzeigt das es eine alternative zu euern es geht nicht anders oder es ist notwenndig,gibt.
Welche WM meinst Du? Cayman läuft seit 2008 jedes Jahr die FMBB und die FCI WM mit ähnlichen Ergebnissen im SD.
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moin rtg

wm in finland
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erwin,'index.php?page=Thread&postID=131235#post131235' schrieb:moin rtg

wm in finland
Du scheinst an massiven Realitätsverlust zu leiden. Ich sehe in dem Video auf WD zwei Seitentransporte und einen Rückentransport, wo der Hund die volle Aufmerksamkeit beim Helfer hat. Alle Beißaktionen sind absolut überzeugend. Im Übrigen waren es 97 Punkte.

Generell ist meine bisherige Erfahrung, dass sehr oft von echten Gebrauchshunden, realitätsferner PO oder unqualifizierten Richtern gefaselt wird, wenn die eigene Ausbildung und somit die Prüfungsergebnisse mehr als dürftig sind.
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Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131208#post131208' schrieb:Zitat von »AchimL«



Heinz und Erwin,
ihr wisst also das hier etliche ihre Hündchen mit Bällchen, Beiswürstchen und Leckerli ausbilden. Ergo kann da aus eurer Sicht auch kein Hund mit Gebrauchshundqualität dabei sein!! Hm .... sehr gewagte Behauptung ......
Weil ZB ein B.Bellon im Kölner Stadion genau das propagiert hat,fürs Verbellen.
"das Ding betrügt mich nicht und reagiert nur so wie ich will"(O-Ton )
Wenn ich Gebrauchshundqualitäten überprüfen will,im SD,brauche ich sicher kein Bällchen oder Wurfarm.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131208#post131208' schrieb:Zitat von »AchimL«

hr braucht so "Pillepallezeugs" nicht. Ok. Dann erklärt doch endlich mal anhand eines praktischen Beispiels "WIE" Ihr das macht.
In der UO selbstverständlich mit Belohnung,nämlich eine,die dem Hund Spaß macht,
das "wie" interessiert mich immer noch
im SD reicht einfach Beißen und Beute machen.
und wenn der Helfer jetzt nen Ball oder ne Schweinshaxe in der hand hätte wäre es das gleiche.Beißen und Beute machen. Der Unterschied is nur "Aua" wenn der Hund vorbei beist weil kein Schutz für den Helfer da ist
Habe leider selbst keinen Hund mit den Eigenschaften,die ich mag,trotzdem ist mir der gut genug,mit Freude an Prüfungen teilzunehmen.
Das spricht eindeutig für dich
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131208#post131208' schrieb:Ihr seid nur am kritisieren, meckern und alles schlecht und falschreden.
Ich denke,das ich Seiten kenne,von denen du noch nicht mal weißt,das es die gibt.
Nur gut das du weist was ich kenne .. woher denn?
Kritisieren ist übrigens der Sinn eines Diskussionsforums,sollte es zumindestens.Daraus können sich recht fruchtbare Dinge entwickeln.
Eigentlich schon. Aber du diskutierst ja nicht sondern behauptest nur.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131208#post131208' schrieb:Zitat von »AchimL«



Gebt doch mal selbst praktische Beispiele ... die Du Heinz ja des öfteren schon von anderen gefordert hast.
Von mir sind welche auf WD,letzteres sogar von der VDH-Quali.
Was anderes stelle ich nicht ein,gibt eh schon zuviele davon.
Was ist mit dir? Wo kann ich dich denn mal bewundern?
ha ha, jetzt kommen wieder diese hilflosen sprüche
PS,wenn du ein Problem hast,kannst du gerne vorbei schauen,auf dem Platz bin ich recht nett,auch wenn du es nicht glaubst,und deinen Hund kannst du gerne mitbringen,er würde es schon überleben,wenn ich mit ihm arbeiten würde.
Also,ist ein Angebot.
Ne Heinz, das is kein Angebot sondern lächerlich. Dich brauch ich bestimmt nicht für meine hunde. ich komm mit denen sehr gut selbst zurecht.
Ich würde ja gerne mit dir diskutieren wenn du mal deine "Art" der Belohnung beschreiben würdest. Trenne dabei aber bitte UO und Schutzdienst.
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AchimL,'index.php?page=Thread&postID=131238#post131238' schrieb:Ich würde ja gerne mit dir diskutieren wenn du mal deine "Art" der Belohnung beschreiben würdest. Trenne dabei aber bitte UO und Schutzdienst.
hallo achim, mach es doch nicht so kompliziert. eine belohnung ist einfach nur eine positive konsequenz die dem hund entsteht, spielt doch gar kein rolle was es ist. wichtiger scheint mir

1) was ich belohne, und.....
2) aus welchem kontext zeigt der hund ein verhalten, was ist sein motiv.

diese beiden faktoren hängen meiner meinung nach von der ausrichtung der ausbildung ab.
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