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Möglichkeiten zur Verbesserung der Ausbildung für überregionale Hundesportwettkämpfe
#51
Manny K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190642#post190642 schrieb:Wie will man jemanden Respekt und Empathie vor einem Lebewesen durch regeln beibringen?
Die einen kaufen einen Welpen und müssen das beste draus machen, die anderen haben 3-8 davon und alles was nicht ins System passt wird für viel Kohle verkauft.
Wenn wir einen Welpen gekauft haben tragen wir die soziale Verantwortung!
Da machen sich doch im Hundesport die allerwenigsten Gedanken drüber.
Dann müsste man das System verändern, so daß der "normale"Hund besser rein passt.

Vielleicht sollte man auch die Begriffen "Gebrauchshund" und "Schutzhund" neu bewerten, bzw. sich wieder auf eben diese Begriffe zurück besinnen.

Nach meinem Dafürhalten werden die o.g. Begriffe nur noch zur Tarnung bzw. als Rechtfertigung benutzt.

Ein Gebrauchshund ist ein Hund den ich auch zu einem definierten Zweck "gebrauchen" kann.
Die anwesenden Diensthundeführer mögen mich bitte korrigieren, aber ich bin überzeugt davon daß die Kampfhandlungen und Einstiege, die von vielen Sporthunden gezeigt werden im täglichen Einsatz nicht zu "gebrauchen" sind weil die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht mehr gewahrt ist.
Zudem, man möge mich wenn nötig auch hier korrigieren, sollte man berücksichtigen wie bei den Diensthunden das Verhältnis von Sucharbeit zu EchtBissen ist.
Beachtet man das, dann wäre es wesentlich praxisnäher Gebrauchshunde viel mehr über die Nasenarbeit zu selektieren als über die Beisserei.


Unter Schutzhund verstehe ich einen Hund der mich schützen kann. Das bedeutet aber zwangsweise daß mich diese Hund auch im Alltag begleiten können muss!
Egal ob S-Bahn, Festzelt oder Ausflugsschiff . . . der Hund muss dabei sein können, muss dabei entspannt sein, muss umweltsicher sein und darf weder mir Erwachsen, noch mit Kindern, Tieren oder sonstigem ein Problem haben.
Ein Schutzhund der das nicht mitbringt ist . . . naja . . . für'n Arsch!


Sie meisten Sporthunde sind weder Gebrauchs- noch Schutzhunde.

Aber Anforderungen in diesem Bereich abzuprüfen wird wahrscheinlich nie möglich sein.

Gruß
Tobi
Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

Außer beim Strom . . . <X
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#52
Angefangen hat es doch mit dem Richten:Höher,Schneller,Weiter. Dann haben die HF von den Züchtern Hunde gefordert die Extrem Fressen und Spielen.Extrem Spieler die Beute sichern ist angesagt,der angebliche Vorteil: die Hunde halten Mehr aus und man kann besser absichern! Perservision Pur !! Aber es Funktioniert!!!Was komplett vergessen wird ist das die Hunde Nicht mehr in Kooperation gehen und das ist doch in unserem Denken Grundvoraussetzungen! Wir bilden so aus das wir für unsere Hunde steht’s der gute Ratgeber sind und das die Interaktion mit dem HF im Vordergrund steht und nicht Futter oder Ball .In C die Auseinandersetzung mit dem Helfer und nicht der Ärmel .Ich habe Ijuri auf 18 Meisterschaften geführt.... da brauchst du einen hoch intrinsische Motivierten Hund der Kooperiert und mitarbeiten will.Somit schließt sich der Kreis... der gut Ausgebidete Hund kann öfter überregional Geführt werden. Es zeigt sich nachhaltige Ausbildung.....
Alle sagten,es geht nicht,da kam einer der das nicht wusste-und tat es....
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#53
Manny K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190644#post190644 schrieb:Angefangen hat es doch mit dem Richten:Höher,Schneller,Weiter. Dann haben die HF von den Züchtern Hunde gefordert die Extrem Fressen und Spielen.Extrem Spieler die Beute sichern ist angesagt,der angebliche Vorteil: die Hunde halten Mehr aus und man kann besser absichern! Perservision Pur !! Aber es Funktioniert!!!Was komplett vergessen wird ist das die Hunde Nicht mehr in Kooperation gehen und das ist doch in unserem Denken Grundvoraussetzungen! Wir bilden so aus das wir für unsere Hunde steht’s der gute Ratgeber sind und das die Interaktion mit dem HF im Vordergrund steht und nicht Futter oder Ball .In C die Auseinandersetzung mit dem Helfer und nicht der Ärmel .Ich habe Ijuri auf 18 Meisterschaften geführt.... da brauchst du einen hoch intrinsische Motivierten Hund der Kooperiert und mitarbeiten will.Somit schließt sich der Kreis... der gut Ausgebidete Hund kann öfter überregional Geführt werden. Es zeigt sich nachhaltige Ausbildung.....
Hallo Manny,

bzgl. des ersten Satzes muss ich Dir widersprechen: Es hat nicht mit dem Richten angefangen. Die Richterei hechelt leider im Hundesport der Ausbildung hinterher. Es ist nicht so, dass die Richterei die Maßstäbe setzt und die Ausbildung orientiert sich daran. Die Realität ist: Die Ausbildung setzt die Maßstäbe und die Richterei gleicht sich an, damit überhaupt noch Differenzierungen möglich sind.

Was stimmt, ist dass einige Richter das bis zur Perversion getrieben haben, nach dem Motto: "Die Übung war schnell, ich kenne aber einen, der kann das noch schneller, daher ein "SG"". Da war auch der DMC leider trauriger Vorreiter und es ist auch kein Zufall, dass viele Auswüchse in der Ausbildung aus dieser Richtung kommen.

Den Rest kann ich unterschreiben. Wenn Du einen Hund lange auf hoher Ebene führen willst, dann muss der Hund eine hohe Eigenmotivation mitbringen. Es gibt einige "Star-Ausbilder", die ihren Hund 1-2 Jahre auf der großen Bühne führen und danach ist die Luft raus. Meistens ist das erste Jahr das erfolgreichste, im 2. Jahr wird noch etwas von den Reserven gezehrt und ab dem 3. Jahr ist der Hund entweder verkauft oder nur noch ein Schatten seiner selbst. Wir alle kennen diese Hundeführer, gerade im SV gibt es da sehr viele von.

Vorbilder sind daher eher die Hundeführer, die ihren Hund über mehrere Jahre auf der großen Bühne führen und vielleicht sogar von Jahr zu Jahr eine Steigerung hinbekommen. Das schaffst Du nicht über diese Ausbildung im Nervenbereich, weil das kaum ein Hund durchsteht.

Viele Grüße

Sören
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#54
Bin bei dir
Alle sagten,es geht nicht,da kam einer der das nicht wusste-und tat es....
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#55
Manny K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190644#post190644 schrieb:Wir bilden so aus das wir für unsere Hunde steht’s der gute Ratgeber sind
Diesen Satz wollte ich schon seit vielen Monaten schreiben! Wir bilden aber nicht richtig aus, sondern wir leben mit unseren Hunden in beidseitiger Kooperation. Mein Hund wird ein Teil von meinem Körper. Wenn er stirbt, dann stirbt ein Teil von mir.
(Nun habe ich gelernt, wenn nachts der Hund in eine Richtung die Ohren spitzt, dann beuge ich mich zu ihm, peile in seine Richtung, sehe, höre, rieche nichts und gehe trotzdem in eine andere Richtung. Das nenne ich WARNHUND.)
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#56
Ich komme ja aus dem Tonnenhopserszne (Agiliyt), wenn wir zu einem Turnier kommen, wissen wir wer richtet, aber nicht was uns sonst so bei den beiden Läufen erwartet wird.

Was wäre denn wenn man bei IPG die Prüfungsordnung in B & C ändern würde und der Ablauf in beiden Sparten erst kurz vor der Prüfung einem gesagt wird.
Petra & mit Frodo vom Kapbusch & Fieby und Groot von der Eifgenburg & Donna von der Eifgenburg auf der Regenbogenbrücke
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#57
Frodo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27061-M%C3%B6glichkeiten-zur-Verbesserung-der-Ausbildung-f%C3%BCr-%C3%BCberregionale-Hundesportwettk%C3%A4/?postID=190681#post190681 schrieb:Ich komme ja aus dem Tonnenhopserszne (Agiliyt), wenn wir zu einem Turnier kommen, wissen wir wer richtet, aber nicht was uns sonst so bei den beiden Läufen erwartet wird.

Was wäre denn wenn man bei IPG die Prüfungsordnung in B & C ändern würde und der Ablauf in beiden Sparten erst kurz vor der Prüfung einem gesagt wird.
Um Gottes Willen!!!!!

Dann kannst du gleich reihenweise Krankenwägen und Defibrillatoren bereit stellen.
Entweder der Hund oder der Hundeführer . . . einer von Beiden muss sich doch fast immer ins Schema retten . . .

Aber im Ernst:
Das ist der Grund wieso ich die BGH3 für die anspruchsvollste Unterordnungsprüfung halte.

PS: abgesehen vom Schweizer Begleithundesport. Das ist nochmal eine andere Hausnummer.

LG
Tobi
Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

Außer beim Strom . . . <X
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#58
Die Idee als solches finde ich gut. Allerdings sollte IGP nicht zu einer anderen Form des Mondio werden.

Jede Sparte braucht ihre eigene Identität.

Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#59
Ich hatte es mir so in etwa vorgestellt, mal fängt man in B mit apportieren an bzw. würfelt die UO anders ein bisschen durcheinander ......in C würde bei mir der Prüfungsleiter kurz bevor der Hund dran ist, Zahlen an die Verstecke machen und der Hund muss nach "Anweisung" die Verstecke anlaufen und nicht so wie bisher einstudiert "ablaufen
Petra & mit Frodo vom Kapbusch & Fieby und Groot von der Eifgenburg & Donna von der Eifgenburg auf der Regenbogenbrücke
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#60
Für den „Tonnenhopser“ mit seinem geschulten Merk-Training für Abläufe sicher kein Problem.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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