23-08-2010, 21:08
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
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Futterumstellung bei Milzturmor
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23-08-2010, 21:08
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
24-08-2010, 08:08
Hi Moni, habe das auch gerade durch und bin mit diesem Futter Orijensehr gut klar gekommen. Durch hohen natürlichen Proteinanteil konnte so das abmagern etliche Zeit aufgefangen werden.
Leider musste dann doch in der vorigen Woche der letzte Weg angetreten werden. Viel Erfolg PS: Es gibt im Ausland sehr gute Cranberry Tabletten!
beste Grüße
Uwe
24-08-2010, 09:08
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Hallo Monika, Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:um beurteilen zu können, ob eine Futterumstellung auf eine das Krebswachstum behindernde Ernährung sinnvoll ist, müßte man wissen wie weit fortgeschritten die Tumorerkrankung Deines Hundes wirklich ist. Ich vermute mal, sie wurde erst entdeckt als der Hund bereits entsprechende Symptome gezeigt hat, und nicht bei einer Vorsorgeuntersuchung. D.h. der Tumor wird bereits entsprechend groß sein. Bei größeren Milztumoren ist es oft so daß sie bereits Metastasen gestreut haben. Nein, eine Vorsorge-Untersuchung habe ich bei meinen Hunden noch nie gemacht. Ich merke schon seit einiger Zeit, daß er magerer wird, aber das ist oft so im Alter, zu Beginn hatte ich mir noch keine Sorgen gemacht. Als es dann aber massiver wurde und er in der vorletzten Woche eine Art Kreislaufkollaps hatte, bin ich dann zum Tierarzt gegangen. Da bekam ich dann die Diagnose - wobei durch Röntgen, Ultraschall und Abtasten immer noch nicht raus ist, ob der Tumor bösartig ist oder nicht. Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Wobei eine Milz-OP jetzt kein so wirklich großer und gefährlicher Eingriff ist. Die Milz kann beim erwachsenen Hund komplett entfernt werden, d.h. ein langwieriges Geschnippel würde entfallen. Zudem würde man bei der Gelegenheit in Erfahrung bringen können wie es in Bezug auf die anderen Organe ausschaut, ob man dort bereits eine Metastasisierung erkennen kann oder nicht. Und dann??? Was bringt es dann? Daß ich weiß wo man überall noch rumschneiden müßte an dem Hund? Antje, er wird 11 Jahre alt und das werde ich ihm ganz sicher nicht antun. Wenn ich wüßte, daß es ihm helfen würde letztendlich noch ein paar Jahre in guter Konstitution zu haben, wäre die OP schon längst durchgeführt. Aber für ein paar Monate, oder um die Gewissheit dann vollends zu haben, daß schon überall Metastasen sind - nein, das werde ich nicht tun. Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Wenn sich mein Hund bereits in einem Zustand befinden würde, in dem ich ihm eine solche OP nicht mehr zumuten würde, würde ich mir ehrlich gesagt auch über eine getreidefreie Ernährung keine Gedanken mehr machen. Dann würde ich, vor allem wenn der Hund schnell abmagert, das verfüttern womit er sein Gewicht möglichst noch eine Weile halten kann und was er auch möglichst noch lange gerne frißt. Genau darum geht es. Er braucht hochwertige Proteine, damit sein Verfall aufgehalten wird und er sich wohl fühlt. Je weniger Gewicht man hat, desto weniger Kraft hat man. Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Wenn die Tumorerkrankung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist, ist eine Ernährungsumstellung auf Frischfutter sinnvoll. In dem von Theo geposteten Link steht eigentlich alles, was wichtig ist, drin. Ansonsten ist noch das Buch zu empfehlen "Krebszellen mögen keine Himbeeren". Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Grüße Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Antje Ich habe Ancona bestellt, es ist gestern gekommen. Der Hund frißt gerne und sehr viel, macht im Moment einen fitten Eindruck für seine Verhältnisse und hat ganz offensichtlich keinerlei Schmerzen. Solange ich diesen Zustand halten kann, bin ich dankbar. Wenn es ihm schlechter geht, weiß ich was ich zu tun habe...... Ich danke Euch allen für Eure Tips und Eure mitfühlenden Worte. Ich glaube, ich brauche niemanden zu erzählen wie es sich anfühlt, wenn man einen alten Freund verliert.................
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
24-08-2010, 09:08
Monika Grünen,'index.php?page=Thread&postID=97454#post97454' schrieb:Und dann??? Was bringt es dann? Daß ich weiß wo man überall noch rumschneiden müßte an dem Hund? Antje, er wird 11 Jahre alt und das werde ich ihm ganz sicher nicht antun. Wenn ich wüßte, daß es ihm helfen würde letztendlich noch ein paar Jahre in guter Konstitution zu haben, wäre die OP schon längst durchgeführt. Aber für ein paar Monate, oder um die Gewissheit dann vollends zu haben, daß schon überall Metastasen sind - nein, das werde ich nicht tun. Hallo Monika, das ist natürlich eine Entscheidung, die ein Hundehalter immer alleine treffen muß. Und hängt, wie schon gesagt, auch davon ab wie weit eine Tumorerkrankung bereits fortgeschritten und wie das Allgemeinbefinden des Hundes ist. Ich lasse, wenn meine Hunde über 8 Jahre alt sind, alle ein oder zwei Jahre eine Routineuntersuchung machen (großes Blutbild, Ultraschall des Bauchraumes, ggf. noch mal röntgen). Da fällt eine Tumorerkrankung dann u.U. in einem Stadium auf, in dem sie noch nicht so weit fortgeschritten ist. Und kann dann natürlich ganz anders angegangen werden als wenn der Organismus bereits so stark durch den Tumor beeinträchtigt wird daß Symptome wie Abmagerung und/oder Mattigkeit etc. auftreten. Grüße Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain |
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