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Hallo Zusammen,
ich habe einen knapp 11jährigen DSH, bei dem ein großer Milztumor festgestellt wurde. Die große Blutuntersuchung ergab keinerlei Auffälligkeiten, alle Werte sind im besten Bereich - lediglich weniger rote Blutkörperchen als normal.
Nach einem langen Gespräch mit meiner Tierärztin bin ich zu dem Entschluß gekommen, den Hund nicht mehr operieren zu lassen, da diese OP ein sehr schwerer Eingriff ist und der Hund dies nach Aussage meiner TA nur sehr schwer (wenn überhaupt) verkraften würde in seinem jetzigen Zustand.
Er wird jetzt mit Cortison (Prednisolon) behandelt und bekommt Ergänzungsmittel im Mineralbereich. Er hat offensichtlich keine Schmerzen, wird aber zunehmend schlapper und magert sehr ab.
Deswegen soll ich das Futter umstellen und zwar auf ein sehr hochwertiges Futter mit mindestens 23-24% tierischem Eiweißanteil. Auf keinen Fall ein Seniorenfutter, da er aufgrund seiner Blutwerte weder diätisch ernährt werden muß noch eine geringere Kalorienzufuhr braucht.
Ich kenne mich mit den gängigen Futtermitteln nicht so gut aus, weiß aber, daß es hier Spezialisten gibt und hoffe, Ihr könnt mir helfen.
Ich möchte ihm die noch verbleibende Zeit so angenehm wie möglich machen und möchte, daß es ihm an nichts fehlt und er sich - den Umständen entsprechend - wohlfühlt.
Auch wäre ich für den Tip dankbar, was ich ihm auf homöopathischer Basis noch zugeben könnte, um ihm den jetzigen Zustand zu erleichtern. Er ist stark abgemagert in den letzen 4 Wochen und daher fehlt ihm die notwendige Kraft.
Dankeschön im voraus.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
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hallo Monika,
das tut mir sehr leid für Euch. trotzdem wundert mich die Aussage Deines TA doch etwas. Meine DSH Hündin hatte im Alter von 10,5 Jahren ebenfalls einen Milztumor. Die sind doch normalerweise wenn sie sehr groß sind in einer Blutblase ????? (hat der TA Ultraschall gemacht ?) WEnn diese Blutblase platzt, dann verblutet der Hund jämmerlich. Meine Hündin wurde damals operiert, die OP hat sie ganz gut weggesteckt und danach war sie wie neugeboren, allerdings hatte sie danach (ca. 5 Monate später) Metastasen im Gehirn (lt. TA ganz typisch bei Milztumor) und ich musste sie einschläfern lassen.
Alles Gute für Euch!
VG Kerstin
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Hallo Kerstin,
ja, diese Gefahr hat sie mir auch gesagt. Aber es ist ja immer so - es kann sein, aber es muß nicht sein. Die OP wird der Hund in seinem jetzigen Zustand nicht verkraften und ich weiß ehrlich auch nicht, ob ich ihm das zumuten möchte. Von Hirntumoren hat sie zwar nicht gesprochen, aber sie sagte, daß es auch nach der OP nur eine Frage der Zeit ist. Die Hunde verlieren nochmal mehr Kraft durch den Verlust der Milz, da viel Blut (mit der Milz) entnommen wird und dieses Organ auch mit für die weitere Blutbildung verantwortlich ist.
Ich kann den Gedanken einfach nicht ertragen, ihn hier nur noch herumsiechen zu sehen nach der OP weil er einfach nicht mehr auf die Füße kommt.
Sie meinte, wenn die Milz sich verändert, oder blutet merkt man es sehr schnell und dann weiß ich was ich zu tun habe.
Wenn ich ihn operieren lasse, dann hat der Hund eine lange Leidenszeit, die er im Moment eben nicht hat. Und selbst wenn er sich erholt, kann man von weiteren Jahren die er dann noch bei uns sein wird, nicht sprechen. Das hat er nicht verdient. Er hatte ein schönes Leben, er ist ein toller Hund und er soll in Würde gehen dürfen. Bis dahin möchte ich ihm alles geben, was er braucht, um sich noch so lange wie möglich wohlzufühlen.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
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Weiss nicht ob dir das weiterhilft:
http://www.polar-chat.de/wiki/Ernährung_bei_Krebs
Drücke dir ganz fest die Daumen das ihr noch eine lange gemeinsame Zeit habt!!
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hallo Monika,
das tut mir sehr leid, ich hoffe ihr habt noch ein paar schöne Monate miteinander.
Ein Futter mit sehr hohem Proteingehalt ist z.B. Orijen
LG Kerstin
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Hallo Monika,
um beurteilen zu können, ob eine Futterumstellung auf eine das Krebswachstum behindernde Ernährung sinnvoll ist, müßte man wissen wie weit fortgeschritten die Tumorerkrankung Deines Hundes wirklich ist. Ich vermute mal, sie wurde erst entdeckt als der Hund bereits entsprechende Symptome gezeigt hat, und nicht bei einer Vorsorgeuntersuchung. D.h. der Tumor wird bereits entsprechend groß sein. Bei größeren Milztumoren ist es oft so daß sie bereits Metastasen gestreut haben.
Wobei eine Milz-OP jetzt kein so wirklich großer und gefährlicher Eingriff ist. Die Milz kann beim erwachsenen Hund komplett entfernt werden, d.h. ein langwieriges Geschnippel würde entfallen. Zudem würde man bei der Gelegenheit in Erfahrung bringen können wie es in Bezug auf die anderen Organe ausschaut, ob man dort bereits eine Metastasisierung erkennen kann oder nicht.
Wenn sich mein Hund bereits in einem Zustand befinden würde, in dem ich ihm eine solche OP nicht mehr zumuten würde, würde ich mir ehrlich gesagt auch über eine getreidefreie Ernährung keine Gedanken mehr machen. Dann würde ich, vor allem wenn der Hund schnell abmagert, das verfüttern womit er sein Gewicht möglichst noch eine Weile halten kann und was er auch möglichst noch lange gerne frißt.
Wenn die Tumorerkrankung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist, ist eine Ernährungsumstellung auf Frischfutter sinnvoll. In dem von Theo geposteten Link steht eigentlich alles, was wichtig ist, drin. Ansonsten ist noch das Buch zu empfehlen "Krebszellen mögen keine Himbeeren".
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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Hallo Monika,
nur kurz: Meinem älteren Rüden wurde mit ca. 12 Jahren die Milz entnommen, meinem Kleinen mit 11 - beide haben die OP super überstanden und haben noch einige Zeit ganz aktiv gelebt.
Aber da das hier ja nicht das Thema ist:
Unterstützen kannst Du (haben wir gemacht) mit: Misteltherapie, u. U. Therapie mit Präparaten von VitOrgan und wie Antje sie schon angesprochen hat über die Ernährung, zB Beeren, viel grünes Gemüse, erhöhte Omega3-Fettsäuren... obs was bringt kann wohl niemand sagen, aber es wäre vielleicht einen Versuch wert.
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Hallo Antje,
Zitat: würde ich mir ehrlich gesagt auch über eine getreidefreie Ernährung keine Gedanken mehr machen
ich denke, es geht nicht um getreidefreie Ernährung, sondern darum, dass insbesondere die getreidefreien TroFus (wenn man nicht Barfen möchte) einen sehr hohen Proteingehalt aus tierischem (und nicht "sonstigem") Eiweiß haben.
Orijen, Arcana, usw. sind halt solche Trofus.
Gruß
Anke
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Hallo Anke,
bei Tumorerkrankungen sollte man u.a. Getreide generell meiden. Gilt nicht nur für Hunde...
Grüße
Antje
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