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HD / ED Beurteilung falsch
#1
Hallo,

ich wollte mal meine Erfahrung zum HD / ED Röntgen bzw. Beurteilung schildern,
da ich jetzt folgende (schlechte) Erfahrung gemacht habe (habe dasselbe auch schon in einem anderen Forum gepostet - mich würden eure Erfahrungen und Meinungen dazu jedoch auch sehr interessieren):

Beim vorröngten bei meiner Haustierärztin war bei meinem "Finch" vorne und hinten alles ok (mit 8 Monaten gemacht).

Dann bin ich letzten Monat mit finch zusammen mit seinem Züchter und seiner Wurfschwester Finja zu seinem TA zum Hauptröntgen gefahren:

Ergebnis laut TA bei Finch:
starker Beckenschiefstand - jedoch keine Anzeichen auf HD:
ED leicht bis mittel!
Ich hab wirklich angefangen zu heulen und aus allen Wolken gefallen.

Ergbnis laut TA bei der Finja:
HD frei
ED leicht:

Auch der Züchter ist aus allen Wolken gefallen. Auf seinen Rat hin haben wir die ED-Bilder nicht eingeschickt, sondern haben uns einen neuen Röntgentermin bei der Uni Klinik Gießen gemacht. Die HD - Bilder haben wir eingeschickt.
Letzte Woche bekam ich vom SV die Nachricht, dass das HD-Bild wegen Asymetrie bei der Lagerung nicht verwertbar ist. Die Wurfschwester hat a-normal gekriegt.

Da wir jetzt den Termin in Gießen hatten kam folgendes heraus (ich habe dann dort auch die Wiederholung des HD-Röntgens machen lassen) mit dem doch sehr überraschenden und freudigen Ergebnis:

HD und ED NORMAL bei Finch!!!!

Finja auch ED normal.

Ist doch kaum zu glauben oder. Der TA hatte mir ED leicht bis mittel gesagt - und Finch kriegt jetzt normal.

Die ED-Bilder von dem Röngten bei dem, ich sag es jetzt mal vorsichtig, Fuscher haben wir dem Artz in Gießen auch gezeigt: Kommentar dazu: total falsch geröngt, da das Gelenk zu sehr überzogen.
Kommentar zum Beckenschiefstand: minimaler schiefstand - ohne bedeutung- wird der hund niemals was von merken.

Also ich pack mir da wirklich an den Kopf und hab echt ne Riesenwut auf den ersten TA. Ma ganz abgesehen von der Geld was ich dort bezahlt habe und wohl nie wieder kriege. Die nervliche Belastung war ja ernorm hoch für mich, da ich mir natürlich viele Gedanken und auch Vorwürfe gemacht habe.
Hat einer von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich dachte bisher , dass die Bilder vom SV schlechter beurteilt werden als es der Haustierarzt macht.

Viele Grüße Karin
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#2
Sowas tu ich mir gar nicht an. Mein TA kenne ich seit Jahren und der darf auch vom SV her röntgen.

Seine Beurteilung war immer die selbe wie vom SV. Deswegen gehe ich schon zu gar keinem anderen. So spare ich mir und meinen Hunden das erneute röntgen. Also ich bin mit meinem TA voll zufrieden.

MFG vonderfrechenmeute
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#3
ja dann sei bloß froh, dass du so einen guten Arzt hast. Aber mir haben schon viele gesagt, dass ihre Beurteilung total anders ausgefallen ist. Sowohl zum positiven hin als auch zum negativen hin.

Der TA hatte auch eine offizielle Zulassung vom SV. Ich habe natürlich sofort bei SV nachgefragt - als Antwort kam dass jeder TA der eine Zulassung beantragt diese auch erhält. Weil das so vom Gesetz her ist. Also es kann jeder TA röntgen ohne voher seine Tauglichkeit bewiesen zu haben. Der SV MUSS den TA zulassen. So wurde mir das erklärt.Da kann natürlich der SV nix für - aber das heißt ja dass eine Zulassung eigentlich gar nix aussagt weil sie jeder TA erhält der sie beantragt.
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#4
Hallo Karin,

nicht jeder Tierarzt kann gut röntgen bzw. die Bilder sachkundig auswerten. Als Mensch geht man zum Röntgen nach Möglichkeit zu einem Radiologen, bei unseren Tieren erwarten wir daß jeder Feld-, Wald- und Wiesentierarzt ein Experte auf diesem Gebiet sein soll?

Erlebnisse wie das Deine gibt es viele. So wurde z.B. einem Bekannten von mir beim Vorröntgen empfohlen seinen Hund gleich einschläfern zu lassen. Der Hund hat später ein a2 erhalten und nie irgendwelche Probleme mit seiner Hüfte gehabt (auch zum Zeitpunkt des Vorröntgens nicht). Auch den Hunden zweier meiner Welpenkäufern wurde beim Hauptröntgen durch den röntgenden Tierarzt HD bescheinigt. Der erste Fall war ähnlich wie Deiner, der Hund war extrem schief gelagert und das Bild technisch von einer Qualität daß es gar nicht auszuwerten war (es war so überbelichtet daß auf einer Seite die Schablone gar nicht angelegt werden konnte). Auch im zweiten Fall war der Hund nicht korrekt gelagert. Beide Hunde erhielten ein a2.

Schlimm fand ich es in beiden Fällen als Züchter mit den röntgenden Tierärzten darüber diskutieren zu müssen ob es Sinn macht die Bilder zur Auswertung einzureichen. Diese reden wirklich mit Engelszungen auf einen ein dieses nicht zu tun. Dabei sollten gerade sie als Tierärzte doch ein Interesse daran haben daß auch die Aufnahmen, bei denen sie davon ausgehen daß der Hund keinen zuchtfähigen Befund erhält, ausgewertet werden, um HD-Vererber aufzudecken und die Erkrankung in der Rasse zurückzudrängen. Und ich möchte nicht wissen wie viele Aufnahmen von Hunden, die lt. diesbezüglich unfähigen Tierärzten angeblich HD haben und bei denen das gar nicht der Fall ist, über die Jahre hinweg nicht eingereicht wurden.

Bezüglich der SV-zugelassenen Tierärzte: Die müssen alle zwei Jahre zu Dr. Telhelm zur Schulung. Weswegen der auch immer recht stinkig ist wenn er technisch stümperhafte Röntgenbilder zur Beurteilung vorgelegt bekommt.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#5
Hi Antje,



dass die TA zur Schulung müssen, davon hat man mir beim SV nix gesagt. Naja was solls. Aber wie du schon sagtest - es laufen bestimmt viele hunde rum denen TA HD oder ED bescheinigt haben und deren Befund nicht eingeschickt wurde die in Wirklich gar nix haben. Das ist schon wirklich sehr bitter. Auch für die Besitzer.

Dein Beispiel mit dem Radiologen ist auch gut gewählt - woher soll jeder Wald und Wiesenarzt auch röntgen können?! Ich fahre auf jeden Fall nur noch nach Gießen zum Röntgen.

gruß



karin
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#6
Antje,index.php?page=Thread&postID=68548#post68548' schrieb:Und ich möchte nicht wissen wie viele Aufnahmen von Hunden, die lt. diesbezüglich unfähigen Tierärzten angeblich HD haben und bei denen das gar nicht der Fall ist, über die Jahre hinweg nicht eingereicht wurden.
Tja Antje, dazu gibt es leider genug Beispiele:
größere Tierklinik, laut TA mit ganz viel Glück noch ein HD C (noch zugelassen), aber eher unwahrscheinlich.
Sein Ratschlag: Ich solle doch gar nicht erst einsenden, mit meinem Hund könne ich eh nicht züchten, weil ich weiße Papiere habe (was für ein Fachmann!).
Ich hab die Bilder doch eingeschickt - und rate mal! HD normal...
Ich will nicht wissen wieviele Hunde schon gleich auf dem Tisch liegen geblieben sind wegen solcher "Fachmänner"...

Grüße
Madlen
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#7
ohman mir graut es jetzt schon davor wenn mein kleiner so weit ist...auch mir sind einige solcher beispiele von total unterschiedlichen befunden bekannt...

Liebe grüße

Kasina
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#8
Hallo,

ich kann hier nur zustimmen. Alleine in den letzten 6 Jahren hatte ich laut Haus-TA 3 Zweifelsfälle. Kam zurück mit normal bzw. fast normal. Ich fahre auch nur noch nach Gießen.

Vorröntgen laß ich ganz sein. Ich traue keinem TA mehr und die nehmen einen Haufen Geld. Aus DM Euro gemacht.

Gruß

Marion
Wahrheit tut weh.
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#9
Marion39,index.php?page=Thread&postID=68570#post68570' schrieb:Hallo,

ich kann hier nur zustimmen. Alleine in den letzten 6 Jahren hatte ich laut Haus-TA 3 Zweifelsfälle. Kam zurück mit normal bzw. fast normal. Ich fahre auch nur noch nach Gießen.

Vorröntgen laß ich ganz sein. Ich traue keinem TA mehr und die nehmen einen Haufen Geld. Aus DM Euro gemacht.

Gruß

Marion
Dem kann ich nur absolut zustimmen! :thumbup:
Wenige wissen vieles; niemand weiß alles -
und doch wollen viele alles besser wissen.
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss,
um zu wissen, wie wenig man weiß!
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