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ED - Operation
#1
Leider hat mein DSH-Rüde (8 Monate alt) beidseitig ED und wird nächste Woche zunächst vorn rechts operiert. Er hat isol. Processus Coronoideus.

Gibt es hier Hundebesitzer, deren Hunde derartige OP hinter sich haben und ein wenig von ihren Erfahrungen berichten können? Wie sieht die Aufbauphase nach der OP aus? Wie sieht es langfristig aus, wird der Hund je eine Strecke am Fahrrad laufen können?
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#2
Hallo,

Meinen Hündin hatte es auf der rechten Seite wurde mit 5 Monaten Operiert nach der OP sollte der Hund absolute Ruhe geben ich habe sie wenn sie mir auch leid tat mindestens 3 Stunden am Tag und über nacht in eine Flybox gesperrt.Da der Hund ja sonst keine Ruhe gab. Jetzt ist sie 2,5 Jahre und ich mache ganz normal Hundesport mit Ihr keine einschränkungen im Spring und das Röngten zeigte vor einem Monat auch keine Auffälligkeiten.Also Kopf hoch und viel Glück.
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#3
Hi,

als "Leidensgenosse" kann ich Dir auch einige Tipps geben.
Mein Hund ist seit einer Woche operiert am linken Ellenbogen wegen IPA und FCP. Seit sieben Tagen "lebt" der Hund in seiner Flybox. Er darf alle zwei Stunden aus seiner Box raus. Bewegung nur zum entleeren und wichtig vordere Gliedmaße schonen (wenn er zieht --> vorne hochheben, Trepen wird er getragen, kein springen, absoluter Leinenzwang über mindestens 8 Wochen) Ansonsten wird er verwöhnt nach Strich und Faden, Krauleinheiten die sich von und zu schreiben, Leckerlies und Spiele die den Geist anregen (Guck mal auf http://www.spass-mit-hund.de).
Am kommenden Montag werden die Fäden gzogen, dann darf er auch wieder in seinen Zwinger. Zuvor muss ich jedoch die Decke abhängen, damit er nicht springen kann.

Beste Grüße

Ody

*Edit* seit Gestern kann ich festellen dass er wesentlich runder läuft als vor der OP, dies fällt auch meiner Frau auf!
Viele Köpfe verderben das Beil....
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#4
Zitat:Original von Ody
...
*Edit* seit Gestern kann ich festellen dass er wesentlich runder läuft als vor der OP, dies fällt auch meiner Frau auf!

Ich drück' Euch (allen natürlich) ganz feste die Daumen...
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#5
Hatte auch mal einen Hund mit dieser OP im Alter von 6 Monaten ! 8 Wochen absolute Ruhe. Da er gerne ins Wasser ging, habe ich ihn danach immer in einem Bach an der Leine geführt. Das Wassertreten hat ihm sehr gut getan.

Ich konnte später auch wieder mit ihm Sch-h Sport machen ohne Einschränkungen.

LG
Erika
Alles kann....nix muss
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#6
@ inkadina

Habe Deine Beitrag in der Rubrik Lobby gelesen.
..na ich Drück euch klar mal die Daumen und ich finde es positiv, dass Du auch Deinen Hund behälst :i:
Mach Dir mal keine Sorgen wegen der zukünftigen Radlerei, solange der Hund "normal" neben Dir herläuft, denke ich wird ihn die Belastung nicht schaden, im Gegenteil. Das problem bei ED, ist schnelle Richtungswechsel, Sprünge, schnelle Sprints und Stops (so zumindest die Aussage des operierenden Professors).
Strapazen? Oh ja die kommen auf einen zu. Unsere Rübe ist nach seinem Verhalten her zu urteilen, seit langem mal wieder Schmerzfrei und er will anscheinend sein "Leistungswesen" nun endlich ausleben.
Gestern musste ich ihn mal die Levitten lesen, als er versuchte meine Frau ins Achtung zu stellen, der undankbare Tropf.
Bei mir hat er es noch nicht versucht, wird aber wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Unkompliziert waren die Tage danach auch nicht! Die ersten beiden Tage Fieber, Mattigkeit, keine Ausstrahlung ich dachte es geht dahin. Dann fing er sich und er wurde wieder der Alte, jedoch biß er sich trotz Halskrause den After eitrig :?: Ab zum TA, wieder eine Salbe erhalten, wiederum zwei Tage später nässte die OP- Wunde, wieder TA- Besuch.
Momentan wach ich mitten in der Nacht auf und grüble ob seine Baustellen irgendwann endgültig geschlossen werden.
Heute Abend werden dann die Fäden gezogen, ich hoffe die Halskrause kann dann vorläufig ab. Dann gibt es jeden Tag abwechslend Fährte und UO damit er wenigstens ein bißchen auf andere Gedanken kommt.
Mit spielen und Blödeln kann man ihn nicht mehr "halten".
Also toi toi toi.... im Nachhinein war für uns die schwierigste Phase, die Entscheidungsfindung und die Frage wie lässt sich das Leben die nächsten Wochen organisieren. Nun wir sind gerade mittendrin und es ist nicht einfach, aber ich denke das Gröbste ist überstanden.

Bei Fragen evtl. Tipps ? einfach eine PN.

Gruß

Ody
Viele Köpfe verderben das Beil....
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#7
Hatte einen mit beitseitiger OP ( Klinik Walla ) und er wurde im SchH -Bereich geführt bis zu seinem 6 Lebensjahr und mußte dann leider eingeschläfert werden.Lieber 6 bewegte Jahre als ein Leben an der Leine
Mit sportlichen Grüßen
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#8
@ hundler,

Deinen Ansatz kann ich in keinster Weise nachvollziehen!
Du erweckst den Eindruck als wärst Du ein "Materialfahrer".
Gerät nicht das Beste, Geschunden bis zum bitteren Ende und dann verschrotten, genau so kommt dein Beitrag rüber!
Sorry, aber das ist nicht meine Emotion!
Wenn ich schon weiß, dass Hundesport (Hürden, Schutzdienst etc..) für den Bewegungsapparat (da nach der Op ja Arthrose vorprogrammiert ist) nicht zuträglich ist, dann muss ich auch halt mal die Füße still halten! Oder, ich bemühe mich um einen gesunden Ersatz und versuche den Patienten irgendwo ein gutes zu Hause zu suchen. Dies bedeutet nicht, dass er sein Leben lang an der Leine laufen muss, oder wegen Bewegungsmangel dahinvegetiert.

Nichts für Ungut

Ody
Viele Köpfe verderben das Beil....
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#9
Mein letzter Rüde wurde im Alter von 16 Wochen bei Prof. Kasa in Lörrach am ED operiert. Schonung ca. 8 Wochen. Der Hund wurde sein
Leben lang im VPG Bereich geführt. Eingeschläfert wurde er im Alter von 13,5 Jahre. Allerdings hatte er bis zum Ende NULL Probleme mit dem operierten Ellbogen !
Gruß
Sandra
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#10
Mich als Materialfahrer zu bezeichnen ist schon ein Hammer.Hatte in meinen Hund fast 18000 DM inverstiert und glaube mir er wurde keinen Tag geschunden.Am Ende sprang er aus meinem Auto und ist auf einer Eisplatte ausgerutscht und hat sich den Ellbogen dabei so gebrochen ,daß er eingeschläfert werden mußte.
Urteilt nicht über Personen die Ihr nicht kennt -w-
Mit sportlichen Grüßen
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