03-04-2009, 13:04
Ich möchte euch um eure Meinung bzw. Ratschläge bitten, und zwar geht es um folgendes Problem:
Unsere 8 Jahre alte Schäferhündin hatte vor ca. 3 Jahren Knötchen an der Milchleiste. Der pathologische Befund ergab, dass das Gewebe noch nicht entartet war, aber wohl kurz davor. Die komplette Milchleiste wurde entfernt. Im vergangenen Jahr entdeckten wir auf der anderen Seite ebenfalls Knötchen. Diese waren bereits bösartig. Dieses Mal wurde die halbe Milchleiste entfernt und gleichzeitig eine Kastration vorgenommen. Da gleichzeitig Schrauben als Folge einer Kreuzband-OP herausoperiert wurden, war die vollständige Entfernung der Milchleiste nicht möglich gewesen, da die dann entstandenen Wunden einfach zu groß gewesen wären. Die behandelnde Tierärztin hatte uns damals mitgeteilt, es sei kein Problem die vordere Milchleiste im Körper zu belassen, da beide Leisten nicht miteinander korrespondierten. Der Röntgenbefund hatte auch keine Streuung in der Lunge ergeben.
Jetzt haben wir vor ca. 4 Wochen ein Knötchen etwa 2 cm unterhalb der Scheide entdeckt. Der Tierarzt hat es vermessen und beobachtet - es ist nicht gewachsen. Es könnte sich um Narbengewebe handeln. Aus Sicherheitsgründen möcht er es jedoch entfernen. Jetzt stehen wir vor der Frage: Sollen wir die halbe Milchleiste, die noch nicht entfernt wurde, mitentfernen lassen, oder nicht? Es ist unglaublich, welch unterschieliche Empfehlungen man von Tierärzten erhält. Wir sind völlig verunsichert. Eigentlich hatte ich gedacht, da jetzt eine Kastration erfolgt ist, kann eine Tumorbildung gar nicht mehr angeschoben werden, oder kommen auch andere Tumorarten, also nicht hormonell bedingte, dort vor? Wäre das Knötchen ein Tumor, der mit der Milchleiste im Zusammenhang steht, müsste es sich ja um eine Metastasierung handeln.
Was würdet ihr tun?
Helmut Dillmann
Unsere 8 Jahre alte Schäferhündin hatte vor ca. 3 Jahren Knötchen an der Milchleiste. Der pathologische Befund ergab, dass das Gewebe noch nicht entartet war, aber wohl kurz davor. Die komplette Milchleiste wurde entfernt. Im vergangenen Jahr entdeckten wir auf der anderen Seite ebenfalls Knötchen. Diese waren bereits bösartig. Dieses Mal wurde die halbe Milchleiste entfernt und gleichzeitig eine Kastration vorgenommen. Da gleichzeitig Schrauben als Folge einer Kreuzband-OP herausoperiert wurden, war die vollständige Entfernung der Milchleiste nicht möglich gewesen, da die dann entstandenen Wunden einfach zu groß gewesen wären. Die behandelnde Tierärztin hatte uns damals mitgeteilt, es sei kein Problem die vordere Milchleiste im Körper zu belassen, da beide Leisten nicht miteinander korrespondierten. Der Röntgenbefund hatte auch keine Streuung in der Lunge ergeben.
Jetzt haben wir vor ca. 4 Wochen ein Knötchen etwa 2 cm unterhalb der Scheide entdeckt. Der Tierarzt hat es vermessen und beobachtet - es ist nicht gewachsen. Es könnte sich um Narbengewebe handeln. Aus Sicherheitsgründen möcht er es jedoch entfernen. Jetzt stehen wir vor der Frage: Sollen wir die halbe Milchleiste, die noch nicht entfernt wurde, mitentfernen lassen, oder nicht? Es ist unglaublich, welch unterschieliche Empfehlungen man von Tierärzten erhält. Wir sind völlig verunsichert. Eigentlich hatte ich gedacht, da jetzt eine Kastration erfolgt ist, kann eine Tumorbildung gar nicht mehr angeschoben werden, oder kommen auch andere Tumorarten, also nicht hormonell bedingte, dort vor? Wäre das Knötchen ein Tumor, der mit der Milchleiste im Zusammenhang steht, müsste es sich ja um eine Metastasierung handeln.
Was würdet ihr tun?
Helmut Dillmann


