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Milchleistentumor und die Folgen - Meinungen/Ratschläge erbeten - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: Milchleistentumor und die Folgen - Meinungen/Ratschläge erbeten (/showthread.php?tid=5974) |
Milchleistentumor und die Folgen - Meinungen/Ratschläge erbeten - Helmut Dillmann - 03-04-2009 Ich möchte euch um eure Meinung bzw. Ratschläge bitten, und zwar geht es um folgendes Problem: Unsere 8 Jahre alte Schäferhündin hatte vor ca. 3 Jahren Knötchen an der Milchleiste. Der pathologische Befund ergab, dass das Gewebe noch nicht entartet war, aber wohl kurz davor. Die komplette Milchleiste wurde entfernt. Im vergangenen Jahr entdeckten wir auf der anderen Seite ebenfalls Knötchen. Diese waren bereits bösartig. Dieses Mal wurde die halbe Milchleiste entfernt und gleichzeitig eine Kastration vorgenommen. Da gleichzeitig Schrauben als Folge einer Kreuzband-OP herausoperiert wurden, war die vollständige Entfernung der Milchleiste nicht möglich gewesen, da die dann entstandenen Wunden einfach zu groß gewesen wären. Die behandelnde Tierärztin hatte uns damals mitgeteilt, es sei kein Problem die vordere Milchleiste im Körper zu belassen, da beide Leisten nicht miteinander korrespondierten. Der Röntgenbefund hatte auch keine Streuung in der Lunge ergeben. Jetzt haben wir vor ca. 4 Wochen ein Knötchen etwa 2 cm unterhalb der Scheide entdeckt. Der Tierarzt hat es vermessen und beobachtet - es ist nicht gewachsen. Es könnte sich um Narbengewebe handeln. Aus Sicherheitsgründen möcht er es jedoch entfernen. Jetzt stehen wir vor der Frage: Sollen wir die halbe Milchleiste, die noch nicht entfernt wurde, mitentfernen lassen, oder nicht? Es ist unglaublich, welch unterschieliche Empfehlungen man von Tierärzten erhält. Wir sind völlig verunsichert. Eigentlich hatte ich gedacht, da jetzt eine Kastration erfolgt ist, kann eine Tumorbildung gar nicht mehr angeschoben werden, oder kommen auch andere Tumorarten, also nicht hormonell bedingte, dort vor? Wäre das Knötchen ein Tumor, der mit der Milchleiste im Zusammenhang steht, müsste es sich ja um eine Metastasierung handeln. Was würdet ihr tun? Helmut Dillmann Milchleistentumor - Andreast6 - 03-04-2009 Haben vor vier jahren unserer Rottihündin auch eine Milchleiste entfernen lassen. Erst wurde nur die halbe Seite entfernt, doch abends bekamen wir von unserem Tierarzt einen Anruf das er sich mit einem Kollegen ausgetauscht hätte und der ihm geraten hat die Milchleiste komplett zu entfernen. Nach drei wochen wurde in der anderen Milchleiste ein Knoten entdeckt, so das die zweite Milchleiste komplett entfernt wurde. Unser Rotti ist mittlerweile 11 Jahre und Sie hat seit dem keinerlei Probleme mehr mit Knötchen bzw Tumoren. mfg Andreas - Helmut Dillmann - 03-04-2009 Hallo Andreas, Danke für Deine Antwort. Ich habe nur nicht ganz verstanden: Wurde die halbe Milchleiste nun entfernt oder ist sie noch drin? Viele Grüße Helmut - GerdB - 03-04-2009 Hallo Helmut, es kommt wohl auf den Befund und den TA an. Wir hatten eine Hündin der mit 10 Jahren beide Milchleisten entfernt wurden, wegen Knoten. Sie hat noch 2,5 Jahre gehabt, aber dann war auch der Bauchraum befallen, Einer 2. Hündin wurde vor 2 Jahren nur die halbe Milchleiste entfernt. Bis jetzt ist alles ok. Gruß Gerd - stups - 03-04-2009 Hallo bei der Hündin meiner Mutter wurden mit 9 Jahren Tumore an der Milchleiste entdeckt.Der alte Tierarzt wollte sie gar nicht mehr operieren.Er hat uns durch die Blume gesagt.Es dauert mit Operation zwischen 3 und 4 Jahren und ohne Operation zwischen 36 und 48 Monaten.Sie hatte noch 40 Monate.Das dagte mir schon mal ein Züchter,da war ich der Meinung er wäre zu geizig für den Tierarzt. Wir haben die Hündin natürlich operieren lassen. Beste Grüße Stups Milchleistentumor - Andreast6 - 03-04-2009 Hallo Helmut, die Milchleisten wurden komplett entfernt!!!! Der Hündin gehts bis heute super!!! mfg Andreas - Kasina - 03-04-2009 hallo helmut, bei meiner Hündin wurden der erste tumor mit 7 Jahren festgestellt - einer war etwas größer wie ich es bemerkt hatte und die anderen ca kirschkern groß aber alle "im hinteren teil " der milchleiste. Wir haben den vermeindlichen Tumor ständig beobachtet bis sie dann im Dezember auch noch eine Gebärmutterentzündung erlitten hatte die ohne operation nichtmehr behandelbar war. also haben wir sie operieren lassen - nur den hinteren teil der milchleiste sowie gebärmutter raus (an dieser wurde dann auch noch zysten festgestellt ) dann haben wir alles einschicken lassen und der befund war super für meine hündin - konnte nichts bösartiges festgestellt werden. Ca 1,5 Jahre später stellten wir im sommer auf der anderen seite einen plötzlich schnellwachsenden tumor fest (natürlich gleich den verdacht das er bösartig ist ) unde da er regelrecht zu "platzen" drohte wurde sie nochmal operiert - da in der seite aber schon mehr kleine knötchen festgestellt wurden kam hier die ganze milchleiste raus. wurde wieder alles eingeschickt aber wiedererwartend war doch alles wieder gutartig. Es stellte sich auch herraus das der tumor noch nicht gestreut hatte. Nach den beiden operationen haben wir "nachwirkungen" von den tumoren und von der halben noch verblieben milchleiste nichtsmehr gemerkt. sie ist heuer im januar an nem "hirnschlag" gestorben nachdem sie massive probleme mit athrose und spandylose hatte. liebe grüße Kasina |