Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Abrufen aus dem Versteck
#21
Zitat:Habe es ähnlich gemacht wie oben beschrieben, im Training so gut wie nie gerufen, immer nur beim zweiten Mal etc. .

Immer beim zweiten Mal ist so gut wie nie?

Zitat:Mein Hund weiß aber mittlerweile, wenn Prüfung ist, bekomme ich keinen Anbiss...er kennt halt die Prüfungssituation. .

Deshalb bekommt der Hund in der modernen Ausbildung auch im Training nie einen Anbiss im Versteck.

Zitat:Da ist es sicherlich sinnvoll, den Hund schon im Training durch häufiges Abrufen in den Fehler zu "zwingen" um daran arbeiten zu können, damit er weiß, er muss bellen. .

Sinnvoller ist, wenn der Hund gerne bellt, weil er gelernt hat, daß er so sich eine Bestätigung erarbeiten kann.
Zitieren
#22
Yahoo,index.php?page=Thread&postID=93393#post93393' schrieb:Er ist ein Beutebeller im Versteck

Das sollte nicht sein, denn dann wurde die Aggressionsarbeit, die Grundeinstellung zum Helfer, vernachlässigt. Bei ausreichender Qualität des Hundes lässt sich das aber noch nachbessern.

Ärmelwerfen funktioniert übrigens nicht nur bei Beutebellern sehr gut, wenn der Hund Triebwechsel gelernt hat.
Zitieren
#23
Mensch Balco, man kann auch absichtlich Dinge falsch verstehen. Er wurde so gut wie nie im Training abgerufen. WENN er abgerufen wurde, dann immer nur beim zweiten Mal. Sprich einmal lange Bellen und bestätigen. Nochmal reinschicken kurz bellen und rausrufen. Jetzt verständlich?
Mag sein, dass die Ärmelwegwerftechnik funktioniert, aber dazu muss ich sagen, fehlt mir komplett die Erfahrung. Deshalb frage ich ja, wer noch Methoden kennt, gibt ja sicher nicht nur EINE Methode, die nach Rom führt.
Wir sind mit dem Hund auf einem guten Weg, trotzdem interessiert mich, wie andere das machen, einfach interessehalber.
"Wenn ich meinen Hund so dressiere, dass er über einen See fliegen kann, dann gibt es sicher ein paar Neider, die das Tier für wasserscheu halten..."
http://www.pike-bueltenstiege.de
Zitieren
#24
@Balco: Achso und zu Deinem letzten Kommentar...du neigst zum Verallgemeinern. Klar sollte das nicht sein. Aber meinst Du nicht, es ist etwas schwierig für Dich zu beurteilen, wo Du weder meinen Hund noch seine Vorgeschichte kennst?
"Wenn ich meinen Hund so dressiere, dass er über einen See fliegen kann, dann gibt es sicher ein paar Neider, die das Tier für wasserscheu halten..."
http://www.pike-bueltenstiege.de
Zitieren
#25
@ Ralph
heisst es nicht 0,5 - 3 sec.?? ... Bestätigt wird die korrekte Durchführung mit dem Abschluss in der Grundstellung und nach meinem Empfinden nicht nur die Grundstellung. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Es ist ja immer die Überlegung was man trainiert. Man möchte das vorzeitige Verlassen des Helfers vermeiden, allerdings auch ein schnelles Einnehmen der Grundstellung beim Abrufen. Heisst doch eigentlich, Erwartungshaltung des Hundes am Helfer ständig fördern (Bestätigung durch Anbiss oder Ärmel weg werfen) ... Kommando zum Abrufen muss dann sofort die Erwartungshaltung des Hundes am Hundeführer (nicht zum Hundeführer) bringen/fördern ... diese wird dann bei korrekter Ausführung auch dort bestätigt ... heisst natürlich auch, dass der Helfer unmittelbar nach Einnahme der Grundstellung vor den Hund tritt und dieser dann sofort für den Anbiss freigegeben wird.

Gruß
Olaf
Zitieren
#26
Hallo Olaf,
ich denke, dass man mittlerweile eher von einer kürzeren Zeitspanne (früher 2-3 Sekunden) ausgeht.
Ich lass mittlerweile die Hunde auch nicht mehr im Versteck anbeissen. Grundsätzlich trenne ich die Übungen Verbellen und Abrufen. Beim Verbellen wird nach und nach mehr Druck vom Hund verlangt, damit er seine Bestätigung bekommt. Beim Bestätigen wird entweder der (kurz-)Arm geworfen oder der Hund mit der Leine kurz gesperrt, während der Helfer aus dem Versteck raus geht und dann Anbiss.
Mit dem Kommando zum Abrufen und sobald der Hund sich vom Helfer abwendet, geht der Helfer aus dem Versteck raus. Sobald der Hund die korrekte Fußposition eingenommen hat, wird die Freigabe zum Anbiss gegeben. Beides mal geht der Helfer in normalen Schrittempo aus dem Versteck (ohne Reiz).
Bin mit den Ergebnissen bisher sehr zufrieden.
Gruß,
Ralph
Zitieren
#27
Yahoo,'index.php?page=Thread&postID=93397#post93397' schrieb:Mensch Balco, man kann auch absichtlich Dinge falsch verstehen. Er wurde so gut wie nie im Training abgerufen. WENN er abgerufen wurde, dann immer nur beim zweiten Mal. Sprich einmal lange Bellen und bestätigen. Nochmal reinschicken kurz bellen und rausrufen. Jetzt verständlich?
Mag sein, dass die Ärmelwegwerftechnik funktioniert, aber dazu muss ich sagen, fehlt mir komplett die Erfahrung. Deshalb frage ich ja, wer noch Methoden kennt, gibt ja sicher nicht nur EINE Methode, die nach Rom führt.
Wir sind mit dem Hund auf einem guten Weg, trotzdem interessiert mich, wie andere das machen, einfach interessehalber.
Hallo!

Ich war auf der FCI und hab den Schutzdienst auch gesehen. Ich würde den Hund aus der Prüfungsarbeit mal für 2-3 Wochen rausnehmen und angebunden wieder ein bisschen frech und wach machen. Danach beim verbellen im Versteck den Hund zurückziehen lassen wenn du zum Versteck kommst. Der Helfer rennt aus dem versteck und der Hund wird hinterher geschickt. Das schiebt frust und er sollte nach ein paar mal den Helfer im versteck wieder besser bannen und sich hüten den Helfer zu verlassen. Aber viele Wege führen bekanntlich nach Rom.



Gruß

Sebastian
Zitieren
#28
Hallo Sebastian!
Leider ist es nicht so einfach...wir haben vorher ähnlich gearbeitet, wie Du es beschrieben hast. Funktioniert wunderbar im Training. Wie gesagt, der Hund ist in der Hinsicht prüfungsschlau. Er verlässt den Helfer nicht, weil er keine Lust hat, sondern er will den Schutzdienst voran treiben, weil er genau weiß, auf der Prüfung bekomme ich erst beim Absetzen den Ärmel.
Ist wirklich schwierig, weil alles, was man in dieser Hinsicht so kennt, nichts hilft, da er genau weiß: AHA, Prüfung, also kein Anbiss.
Ich fürchte, selbst bei der Ärmel Wegwerf Methode wüsste er, dass auf der Prüfung eben der Ärmel nicht weggeworfen wird und man hätte dasselbe Problem in grün...:-)
"Wenn ich meinen Hund so dressiere, dass er über einen See fliegen kann, dann gibt es sicher ein paar Neider, die das Tier für wasserscheu halten..."
http://www.pike-bueltenstiege.de
Zitieren
#29
Hi Olaf,
soderle, da sind wir doch wieder in dem Variantenreichtum innerhalb der Lerngesetze Big Grin Was Ralf da anführt hört sich logisch an, hat auch einen Lerneffekt.
Du sagst ich "reiße" den auch einem Aktiven Trieb herraus, ja stimmt, aber das andere sind auch Triebwechsel ich bleibe dabei, Wenn ich Kommandos verläßlich beibringe und der Hund Konflikte gelernt hat zu bewältigen, ist die Augabe des Hundes klar. Man kann es nicht verallgemeinern, Hunde bellen aus unterschiedlichen Trieben, der eine in Beute, der andere in Aggression, der nächste in Schwarz Weiß Kariert, und wenn ich sehe das Hundeführer und auch die Helfer oft Probelme haben, dies überhaupt zu erkennen, dann wirds Schwierig, dem Hund ein klares Bild zu vermitteln.
Der(mein) Hund sollte das Gefühl haben, durch aktives selbständiges Handeln, etwas zu erreichen, aber ich kontrolliere das! :whistling: Timing und Intermitierend sind für mich sehr wichtige Marker, die Verknüpfung ist 0,5 bis 2 sec. soll es ohne Verknüpfung sein mind. 5 sec.

Deine Ansicht über das Aus, also das es nicht so tragisch ist, wenn der Hund vorzeitig Aus läßt, teile ich nicht, das kann dir auf hohen Prüfungen oder einfach bei einem fremden Helfer auf die Füße fallen.
Ich hatte einen Hund ,der getrennt hat, wenn der Helfer still steht, war genial, aber der Hund sprang nicht, verbellt im Sitzen,war sehr groß, viel beutepotenzial,da besteht wenig Gefahr. Meine nachfolgenden Hund sind anders gelagert, und da will ich im Endergebnis, das sie dann trennen, WENN ich das sage, da die Trieblage eine andere ist.

Ich hab den Hund von Yahoo auf der Ausscheidung gesehn, es ist nun wirklich schwierig, da einen Tastaturtip zu geben, denn von meinem einmaligen Anschauen, sind mir folgende Dinge hängengeblieben, sehr triebig aber beutebezogen, Hund wechselt auf "toten" Helfer nicht in Aggession, außerdem hat er eine Uhr dabei Big Grin , wenn er es nicht an den vielen Menschen bemerkt hat, das Prüfung ist.
Für mich ein guter Hund !!, der in der Ausbildung einige Steps nicht oder zu kurz kennengelernt hat, beispieslweise Beuteaggression, Hilfsmittel wurden vielleicht zu lange genutzt, das der Sprung in das Konflikte lösen nicht vom Hund erledigt werden konnte, Timing nicht immer eingehalten, ...einige Splitter einer Momentaufnahme. Bei dir kann auch ein effetives Üben unter Prüfungsbedingungen noch etwas bringen, aber dein Hund ist sehr aktiv und lernbereit und auch fähig,... auf der einen Seite richtig geil, aber auf der anderen Seite braucht es durchdachte Ausbildung.

Komm doch einfach morgen zum Frauenworkshop in Dreis Tiefenbach, vielleicht sieht Frau noch eine Möglichkeit Big Grin 9 Uhr Frühstück :cheers:

Claudia
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
Zitieren
#30
Yahoo,'index.php?page=Thread&postID=93383#post93383' schrieb:Wie macht ihr das denn genau? Dem Hund beibringen, dass er mit selbständigem Arbeiten nicht weiter kommt? Wieder reinschicken wenn er rauskommt von selbst? Einwirkung vom Helfer? Einwirkung vom HuFü? Würde mich wirklich interessieren, bin da nämlich ein wenig ratlos...:-)
Wenn Du ein Abbruch-Signal konditioniert hast, brichst du damit einfach ab, sobald der Hund aus dem gewünschten Verhalten rausgeht. Dann kannst Du auch vom Timing her, genau das falsche Verhalten markieren. Nach meiner Erfahrung verstehen die Hunde dann sehr schnell, was sie falsch gemacht haben.
Gruß,
Ralph
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste