Hi Helmut
Ich glaube Dir, dass Deine Hunde im SD kein Futter anrühren. Ich bin auch absolut dafür, dass jeder so arbeitet wie er möchte. Ist auch überhaupt keine Kritik.
Es braucht für jede Arbeitsweise den entsprechenden Hund, oder besser andersherum, für jeden Hund die entsprechende Arbeitsweise.
Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass ich z.B. Abrufen besser bestätigen kann, wie z.b. mit Beissen, da ich da auch die nötige Ruhe reinbekomme. Natürlich muss der Helfer dann auch aus dem Blickfeld.
Gruss Denise
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Bei meinem damaligen Junghund hat die Futtergabe als Gehorsam gefragt war geklappt. Mit Zwang machte ich ihn nur noch nervöser, da half eben nur umdenken und das ganze nochmal mit Ruhe, Konsequenz und Futter-Bestätigung zu probieren.
Gruß
Sabu
Lieben Gruß
Sabine
Für mich ist das ja auch neu mit dem Futter im SD. Meine Überlegungen sind jetzt so:
ob nun durch Nervenschwäche oder Ausbildungsfehler; ein Hund, der mit Adrenalin zugeballert ist, kann keine HZ mehr aufnehmen und verarbeiten, er KANN beim besten Willen nicht mehr gehorchen. Auch die Griffe werden durch zuviel Adrenalin nicht unbedingt besser.
Es gibt nervenschwache Hunde, die auch durch Starkzwang nicht mehr in den Gehorsam zu bringen sind. Sie sind für den Sport ungeeignet.
Ein SPORTHUND darf durch den reinen Anblick des passiven Helfers nicht in einen solchen Zustand kommen (häufig durch Ausbildungsfehler ganz am Anfang, weil viele HF es toll finden, wenn der junge Hund schon beim Anblick des Helfers durchdreht). Erst bestimmte Helferbewegungen sollten zum Schlüsselreiz werden. Das Erregungsniveau muß vom HF gesteuert werden und darf nicht dem Hund überlassen werden.
Futter beruhigt! Senkt das Adrenalin, macht den Hund ansprechbarer und lernfähiger. Ich denke, es ist eine Sache der Ausbildung von Anfang an, ob ein Hund beim Anblick des passiven Helfers Futter nimmt oder nicht, und keine Sache von „guter“ oder „schlechter“ Hund.
Hi Jupp
Ein klasse Statement!! -a:
Ganz tolle Ueberlegungen, diese Gedanken sollten sich andere Hundesportler auch mal machen.
Mache ich mir schon länger, wurde aber immer nur belächelt. Bin ja froh, dass es noch andere Hundler gibt, die auf die gleichen Ergebnisse kommen.
Gruss Denise
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Hallo Jupp,
also.....einfach gut -a: -a:
LG Michael
Meine Überlegung bzgl. des Fütterns beim Schudi war die, dass mein Mali extrem nervig und extrem hoch im Trieb steht.
Ich hatte zuvor noch die Idee beim Schudi zu füttern; aber man kann ja mal umdenken.
Wenn der Kerl hochdreht bei der UO, dann versuche ich Ruhe rein zu bringen; ist er wieder runter gefahren, bestätige ich ihn nicht mit nem Ball (bin ja nicht bescheuert  ), sondern mit Futter.
Darum dachte ich mir, versuchs halt mal im Schudi. Er war da noch recht jung, und wir wollten nicht zulassen, dass er sich die Beute 42 Std. lang um die Ohren schlägt und sich dabei bald das Genick bricht.
Also, Leinenruck u. Komm. "Aus", hat er das gemacht, gabs Futter.
Der Hund hat dann extrem gut drauf reagiert, und ich habe das eine ganze Weile durchgezogen und brauche das jetzt auch nicht mehr.
Für mich ist das einfach ne neue Erfahrung, aber sie hat gut angeschlagen. Wenn ich meinem Croq im Schudi heute mit seinen 4 Jahren versuchen würde zu füttern, würde der mir mit Sicherheit ziemlich deutlich die Mittelkralle zeigen :ja.
Grüssle,
Sabina
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@ Jupp
Deinen Beitrag finde ich auch gut, jedoch möchte ich dir in einem widersprechen. Nicht der passive Helfer sollte durch einen Schlüsselreiz den Hund aktivieren, sondern der Hundeführer gibt den Hund durch ein Schlüsselwort oder Handzeichen frei, wodurch der zuvor passive Helfer aktiviert wird. Wie der Helfer dann auftritt, hängt wiederum von der Veranlagung des Hundes ab.
Ein Schlüsselwort oder SZ sind nach PO nicht erlaubt. Der Helfer wird selbst aktiv bei
„Verhinderung eines Fluchtversuches“
„Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase“
„Überfall auf den Hund aus dem Rückentransport“
„Angriff auf den Hund aus der Bewegung“
Deshalb lehre ich auch im Training dem Hund erst gar nicht, auf ein Schlüsselwort oder SZ von mir zu warten. Ich bin ganz dagegen dem Hund erst etwas zu lehren (locken, HZ, SZ), was man später dann wieder abbauen muß.
Je weniger ich aufbaue (z.B. Pack!), was ich später sowieso abbauen muß, umso leichter für den Hund.
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@ jupp
Muss ich den etwas abbauen, wenn ich den Hund einschalte. Wo ich dies z.B. vor einer Prüfung tue oder ob ich ein Megaphon benutze, ist meine Entscheidung.
Richtig aufgebaut, ist es eine ganz einfache Sache.
Ich glaube das Wort "Pack" wird von vielen für einen Anbiß benutzt, hat aber mit Aktivierung vom Hund nicht immer etwas zu tun.
Ich habe schon bei einigen Prüfungen, auch auf Landesebene immer wieder gesehen, daß der Hund beim Stellen/Verbellen sehr schlecht verbellt. Fehlt ihm da evtl. der Reiz durch den Helfer??
Verbellen ist eine Aktivität vom Hund, die nicht abhängig sein darf von Helferreizen. Sie wird gelehrt als Aktivität und nicht als Reaktivität.
Das kann sogar jeder korrekt ausgebildeter RH.
Jedes Locken ist kontraproduktiv. Spätestens auf Bundesebene erleben so reaktiv ausgebildete Hunde ihren Einbruch.
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