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@helmut... bei euch "psychos" gibt es doch auch so etwas wie bewustseinserweiterung.... oder verwechsle ich da was???? :c:
also wohl auf zum horizont und wenn du an deinem tun zweifeln willst dann hätte ich eine gute adresse in wiesbaden
Signaturen sind schierer Unfug und Dauerbelästigung der eh schon gebeutelten Leserschaft.
aktion contra trainingsanzüge auf hundeplätzen
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Es geht doch nicht darum, dass der Hund im SD das Futter lieber möchte als den Helfer. Es geht doch darum, dass ich (ich sag’s jetzt mal krass) was Besseres bieten möchte als „keine Strafe ist auch eine Belohnung“, wenn ein Anbiss als Belohnung nicht möglich oder erwünscht ist. Die Stimme benutzt man sowieso (zu) häufig, bei Körperkontakt gehen viele Hund eher ins Meiden, sie mögen es nicht, zumindest nicht in der Situation, Bällchen schmeißen oder Beißwurst bringen den Hund erstmal aus der Übungssituation raus. Was also wäre ideal? Futter! Und mir wäre es ehrlich gesagt auch egal, ob der Hund beim SD Verdauungssäfte produziert. Das Futter soll nur eine beständige, gleich bleibende Geste der Bestätigung, Belohnung darstellen. Es muss nicht mal schmecken.
Mein Kleiner hat als Welpe kein Futter als Belohnung akzeptiert; er wollte es einfach nicht; unsere Clickeranfänge waren deshalb auch sehr mühsam. Beim Fährten (ich hab dummerweise u.a. deshalb mit Schleppefährte angefangen) konnte ich ihn nicht mal mit Futter zum Abgang führen und es ist jetzt noch schwierig, aber auf der Fährte nimmt er es inzwischen. Im SD kennt er es nicht anders (auch hier habe ich mit Widerständen „gekämpft“): es gibt Futter bis wir in der Grundstellung auf dem Platz angelangt sind und er „angestellt“ wird. Noch heute kann ich ihn draußen beim Spazierengehen mit Futter führen (z.B. beim „Bei mir“ gehen), wenn ich die Hunde freigebe, will er es aber auch nicht mehr unbedingt haben, kriegt es aber trotzdem „aufgedrängt“. „Anlocken“ könnte ich ihn draußen mit Futter vermutlich nicht (vielleicht mit einem Kilo frischem Rinderherz).
Futter zieht sich damit durch unsere gesamte Erziehung und Ausbildung: als „Führhilfe“ und als „Bestätigung“, ob er es jetzt wirklich will oder nicht. Mir reicht es, dass ich weiß, dass er weiß, was Futter bedeutet. Was liegt da näher als es auch im SD zu benutzen?
So, das waren jetzt mal meine, hoffentlich nicht zu konfusen, Gedanken zum Thema.
Ich jedenfalls werde versuchen, das auszubauen (ehe es zu spät ist).
Gruß
Anke
Hi Helmut
Auf Deine Antwort, möchte ich Dir mal ein paar Denkansätze geben.
Wieso wird ein Canide geboren?
Wieso reagiert ein Hund überhaupt im Schutzdienst?
Ist er auf der Welt um einen Aermel zu beissen?
Mach Dir darüber mal Gedanken?
Dann erledigt sich Deine Antwort von selber.
Was heisst z.B. für Dich Beutetrieb?
Du musst es mir nicht erklären, ich habe mir da schon meine Gedanken gemacht und arbeite dementsprechend.
Gruss Denise
Helmut Dillmann
Unregistered
Hallo Akira,
wenn das Erregungsniveau sehr hoch ist, d.h. wenn ein Hund es "ernst meint", dann herrscht sympathische Aktivität vor, was mit der parasympathischen und der Nahrungsaufnahme nicht kompatibel ist. Aber ich lerne gerne noch dazu. Nur würden meine Hunde im SD kein Futter anrühren. Richtig ist, ich hätte mir meine Bemerkungen verkneifen sollen.
Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de