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Futter bei der "C" Arbeit
#31
Michael - super thread und klasse Vergleich -a:

Wie ich schon sagte, ich finde es in der Tat interessant, wie in "C" zum Teil gearbeitet wird und bin durchaus lernfähig (wenn´s passt !).

Da ich jedoch noch nie einen Hund hatte und habe, der für Futter den Helfer aus den Augen gelassen hat, kann ich´s mir nur sehr schwer vorstellen.
Gruß
Sandra
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#32
eben drum.... so wie ich keine leute ohne weitblick mag, so mag ich auch keine beinrasurresistente femininhumanoiden.
Signaturen sind schierer Unfug und Dauerbelästigung der eh schon gebeutelten Leserschaft.

aktion contra trainingsanzüge auf hundeplätzen
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#33
Es gibt Menschen, die schauen beim Sex TV und es gibt Hunde, die fressen beim Schutzdienst.

Oh Gott, wie ich mich selbst für diese Aussage hasse, aber es musste einfach raus. Big Grin
Ich sollte lieber meinen Horizont erweitern!

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
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#34
Hallo Anke,

du möchtest wissen, ob das Interesse am Futter dadurch schwindet, daß der Hund ein HZ auch ohne Futterbestärkung befolgt.

Nein. Bei intermittierenden (Futter-)Bestärkungen wird ja gerade genutzt, daß der Hund, der ein HZ perfekt beherrscht, noch (futter-)motivierter wird, wenn er nicht jedes Mal (futter-)bestätigt wird.

Allerdings wird ein Hund der durch angenehme Bestärkung motiviert ist, sein erlerntes Verhalten allmählich löschen, wenn er NIE mehr (futter-)bestätigt wird.
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#35
Zitat:Original von Sandra H.
Michael - super thread und klasse Vergleich -a:

Da ich jedoch noch nie einen Hund hatte und habe, der für Futter den Helfer aus den Augen gelassen hat, kann ich´s mir nur sehr schwer vorstellen.

Na dann mal immer feste drauf gehauen :box:

Was machst du denn in den Phasen des Schutzdienstes, in denen er den Helfer aus den Augen lassen muss?

Obwohl ich es noch selbst nicht versucht habe (aber vermutlich schon heute Abend machen werde :f: ) ist diese Methode vermutlich gerade bei triebstarken Hunden ein guter Lösungsansatz.

So long
Stefan
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#36
Zitat:Original von Sandra H.
Ohne Zweifel ein recht interessantes Thema :-)

Allerdings bin ich mir persönlich SEHR sicher, dass ich keinen Hund möchte, der in "C" mit Futter gearbeitet werden kann. Das wär mir doch sehr suspekt.

Lieber "stell" ich meinen Hund über ein Stück Futter zur "Arbeit" ein, als so vorgehen zu müssen: Video .

Diese Aktion passierte auf der Rottweiler-WM 2006 beim Antritt zum Schutzdienst( ............so mag ich auch keine beinrasurresistente femininhumanoiden)

mfg
Sticha
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#37
@helmut... bei euch "psychos" gibt es doch auch so etwas wie bewustseinserweiterung.... oder verwechsle ich da was???? :c:

also wohl auf zum horizont und wenn du an deinem tun zweifeln willst dann hätte ich eine gute adresse in wiesbaden Big Grin
Signaturen sind schierer Unfug und Dauerbelästigung der eh schon gebeutelten Leserschaft.

aktion contra trainingsanzüge auf hundeplätzen
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#38
Es geht doch nicht darum, dass der Hund im SD das Futter lieber möchte als den Helfer. Es geht doch darum, dass ich (ich sag’s jetzt mal krass) was Besseres bieten möchte als „keine Strafe ist auch eine Belohnung“, wenn ein Anbiss als Belohnung nicht möglich oder erwünscht ist. Die Stimme benutzt man sowieso (zu) häufig, bei Körperkontakt gehen viele Hund eher ins Meiden, sie mögen es nicht, zumindest nicht in der Situation, Bällchen schmeißen oder Beißwurst bringen den Hund erstmal aus der Übungssituation raus. Was also wäre ideal? Futter! Und mir wäre es ehrlich gesagt auch egal, ob der Hund beim SD Verdauungssäfte produziert. Das Futter soll nur eine beständige, gleich bleibende Geste der Bestätigung, Belohnung darstellen. Es muss nicht mal schmecken.

Mein Kleiner hat als Welpe kein Futter als Belohnung akzeptiert; er wollte es einfach nicht; unsere Clickeranfänge waren deshalb auch sehr mühsam. Beim Fährten (ich hab dummerweise u.a. deshalb mit Schleppefährte angefangen) konnte ich ihn nicht mal mit Futter zum Abgang führen und es ist jetzt noch schwierig, aber auf der Fährte nimmt er es inzwischen. Im SD kennt er es nicht anders (auch hier habe ich mit Widerständen „gekämpft“): es gibt Futter bis wir in der Grundstellung auf dem Platz angelangt sind und er „angestellt“ wird. Noch heute kann ich ihn draußen beim Spazierengehen mit Futter führen (z.B. beim „Bei mir“ gehen), wenn ich die Hunde freigebe, will er es aber auch nicht mehr unbedingt haben, kriegt es aber trotzdem „aufgedrängt“. „Anlocken“ könnte ich ihn draußen mit Futter vermutlich nicht (vielleicht mit einem Kilo frischem Rinderherz).

Futter zieht sich damit durch unsere gesamte Erziehung und Ausbildung: als „Führhilfe“ und als „Bestätigung“, ob er es jetzt wirklich will oder nicht. Mir reicht es, dass ich weiß, dass er weiß, was Futter bedeutet. Was liegt da näher als es auch im SD zu benutzen?

So, das waren jetzt mal meine, hoffentlich nicht zu konfusen, Gedanken zum Thema.

Ich jedenfalls werde versuchen, das auszubauen (ehe es zu spät ist).

Gruß
Anke
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#39
Hi Helmut
Auf Deine Antwort, möchte ich Dir mal ein paar Denkansätze geben.
Wieso wird ein Canide geboren?
Wieso reagiert ein Hund überhaupt im Schutzdienst?
Ist er auf der Welt um einen Aermel zu beissen?
Mach Dir darüber mal Gedanken?
Dann erledigt sich Deine Antwort von selber.
Was heisst z.B. für Dich Beutetrieb?
Du musst es mir nicht erklären, ich habe mir da schon meine Gedanken gemacht und arbeite dementsprechend.
Gruss Denise
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#40
Hallo Akira,

wenn das Erregungsniveau sehr hoch ist, d.h. wenn ein Hund es "ernst meint", dann herrscht sympathische Aktivität vor, was mit der parasympathischen und der Nahrungsaufnahme nicht kompatibel ist. Aber ich lerne gerne noch dazu. Nur würden meine Hunde im SD kein Futter anrühren. Richtig ist, ich hätte mir meine Bemerkungen verkneifen sollen.

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
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