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Hi Jupp,
also ich find traditionell noch rechts oben besser. Wie gesagt in der Grundstellung klappt das wunderbar, aber da ich dem Hund ja schon irgentwo etwas Falsches beigebracht habe, geht sie sobald die Bewegung einsetzt in die schräge Position. Sie ist sehr führerhart, will aber lernen und alles richtig machen, sodass viel Härte und Hektik eigentlich völlig unnötig sind. Daher denke ich das mit dem Clicker und Blickkontakt wäre der richtige Weg, nur das noch hinzu kommt bereits falsch gelerntes wieder zu korrigieren, was sicher schwerer ist, als einem ganz rohen Hund ein korrektes Fußgehen beizubringen!
Hallo Boa,
ob führerweich oder –hart spielt beim Clickershaping keine Rolle.
Also traditionell die Kopfhaltung.
Ich geh jetzt mal davon aus, daß dein Hund auf Clicker konditioniert ist und die korrekte GS (dazu gehört der Blickkontakt) ohne sichtbaren Ball kann.
Deine korrekte GS ist Kopf gerade und Blick nach vorne. Wenn du aus den Augenwinkeln deinen Hund dann nicht sehen kannst, brauchst du entweder jemanden der clickt oder einen großen Spiegel (im Haus, in einer Reithalle). Oder du machst einen Kompromiß und senkst deinen Kopf gerade so, daß du deinen Hund sehen kannst.
Ein weiterer Kompromiß für deinen Hund, weil er ja kein reiner Shapinghund ist:
mehrere Futterbrocken in den Mund
korrekte GS – click – und eine halbe Sekunde DANACH einen Brocken links über den Hund spucken
nach dem Schlucken wieder GS
Dauer der GS langsam verlängern
dann langsam einen Schritt mit links vorwärts, bei der Hälfte des Schrittes click s.o.
So Schritt für Schritt. Wenn ein Hund den ersten Schritt nicht kann, ist es kontraproduktiv weitere falsche zu machen.
Das HZ „Fuß“ beim Angehen erst einfügen, wenn er 5 Schritte fehlerfrei kann.
Dann kein Futter mehr im Mund, sondern in der linken Tasche und nach dem Click aus der Hand links vom Hundekopf füttern.
Und natürlich ohne Leine und jede Berührung. NICHT spielen danach. Zwischendurch nicht streicheln oder sonstwie loben.
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Vielen Dank Jupp,
hört sich nachvollziehbar an, es ist aber so, dass sie zwar auf den Clicker konditioniert ist, jedoch nur im Zusammenhang mit Beute. D.h. will ich mit Futter arbeiten, kann ich keinen Clicker benutzen, da sie dann Beute erwartet, und sie für Beute jedes Futter liegenlässt.
Beute ist immer stärker als Futter.
Konditionier einfach auf Futter um, aber nicht im Zusammenhang mit Übungen, sondern einfach klassisch und nicht operant.
Am Anfang hilft natürlich, wenn der Hund hungrig ist. Später ist das ziemlich egal, weil der Hund nicht wirklich für das bißchen Futter arbeitet, sondern für das Wohlgefühl, das sich im Gehirn im Zusammenhang mit dem Clickertraining gebahnt hat. Der Hund ist sozusagen auf Droge danach: nicht das Futter ist die Droge, sondern das angenehme Gefühl mit dir zu trainieren.
Gute Gefühle sind ein starker Motivator!
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Zitat:Original von Boa
Gibt es denn noch einige Leute, die dem Hund beigebracht haben immer Blickkontakt zu halten ...?
Hündin hat extremen Beutetrieb, jedoch sehr unkontrolliert und ohne Rücksicht auf Verluste!!!
Ja, wobei das "immer Blickkontakt zu halten " natürlich das Endziel und nicht wirklich immer realisierbar ist. Sonst hätten sehr viele Leute eine sichere 100er UO. 
Bei konsequenter Ausbildung ist egal, ob der Ball im Köcher der HF-Weste, unter der Startnummer, in der rechten oder linken Hand oder unterm Kinn ist... natürlich nach Absolvierung der Grundausbildung.
Im Normalfall (nicht Extremfall!) hältst Du dem Hund das MO vor die Nase, gibst ein HZ ... und der Hund wird den Blickkontakt suchen, weil er genau weiß, dass er nur so zu seinem Triebziel kommt. Shapen ohne Clicker macht auch das möglich!
MfG
Maik
Mein Rüde wurde so ausgebildet, daß er immer den Blickkontakt sucht. Er weiß, daß ohne Angucken gar nichts passiert. Allerdings ist er so Beuteverrückt, daß ich während der UO gar keine Beutel zur Bestätigung benutzt habe, sondern das Voraus die Bestätigung war. Ab und an gibt es mal Futter während der UO. Das Ergebnis: Er läuft immer sehr konzentriert. Ich habe das mit dem Blickkontakt angefangen, weil der Rüde teilweise schreiend auf den Platz kam und durch den hohen Trieb dann natürlich nicht lernfähig war.
Das Negative: Durch das Suchen des Blickkontaktes kann es passieren, daß er mal schräg geht, wenn ich während der UO meinen Blick zu weit geradeaus oder nach oben richte.
Gruß
Dina
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Hi miteinander,
ich möchte jetzt nicht Reklame machen...aber bei Fressnapf gibt es ein Spielzeug(nein keine Quitsche-Ente oder Plastikhuhn) sondern es heißt: LONG-MOT
Es ist ein Spielzeug mit einer Kautschukröhre, durch die Röhre eine Schnur und an deren beiden Enden jeweils eine Plastikkugel; diese Kugeln schwingen....das ganze Teil kann man sich unter die Arme klemmen und vorne und hinten pendeln hin die Kugeln. Aufmerksamkeit und Blick nach oben ist garantiert......!!!!! Das Teil eignet sich auch als Bringsel, zum Zerren oder einfach nur zum "Herumkaspern". Problem: die Hunde sind verrückt nach dem Teil.........
Vielleicht einmal damit probieren.
Grüße und einen schönen "Wintertag"
Wolfgang
Wolfgang B.
Zitat:Original von Wolfgang B.
Problem: die Hunde sind verrückt nach dem Teil.........
Wolfgang
eben!
Der Hund soll doch nicht lernen ein MO anzusehen, sondern deine Augen.
Wenn das MO weg ist, guckt er natürlich nicht mehr hoch. Warum auch? Wenn er dann er eine unangenehme Einwirkung kriegt, weil er doch irgendwann endlich begriffen haben muß, daß „Fuß“ hochgucken bedeuten soll, dann versteht der Hund gar nichts, außer daß der HF sinnlos straft.
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Zitat:Original von Jupp
Der Hund soll doch nicht lernen ein MO anzusehen, sondern deine Augen.
Wenn das MO weg ist, guckt er natürlich nicht mehr hoch. Warum auch? Wenn er dann er eine unangenehme Einwirkung kriegt, weil er doch irgendwann endlich begriffen haben muß, daß „Fuß“ hochgucken bedeuten soll, dann versteht der Hund gar nichts, außer daß der HF sinnlos straft.
Hallo Jupp,
Das MO ist nicht einfach weg. Der Hund bekommt dann nicht einfach eine unangnehme Einwirkung. Der Hund wird nicht sinnlos bestraft. Aber der Hund bleibt bei richtiger Handhabung in der Erwartung, dass das MO wieder auftaucht, ja der Hund treibt den Hundeführer sogar dazu, das MO wieder auftauchen zu lassen, weil es sein Treibziel ist.
Das ist sicher eine andere Art von Ausbildung, als du sie dir vorstellst, aber sie funktioniert.
Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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sorry, war ja nur so eine Idee, .......das mit den Augen ist vermutlich gar nicht so einfach, erst unter die Achseln schieben, dann wieder rein und dabei laufen......nein Spasssss.
Jupp im Ernst, mit was konditionierst Du Deine Hunde ohne den Einsatz von MO. Zugegeben, der meinige dreht beim diesem LONG-MOT völlig ab, ich nehme dann das übliche Futter....aber hier hast Du irgenwann einmal die völlige Gewöhnung und der Hund trabt mit sichtlicher "Riesen" Begeisterung neben her. Gut Du kannst ihn auch im Futter knapp halten, aber was soll das.......
Letztlich mußt Du dann doch motivieren?
Vorab danke
Grüße
Wolfgang
Wolfgang B.
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