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woran erkenne ich ob ein helfer gut oder schlecht ist?
#11
Ich denke, dass das wichtigste ist, dass man als Anfänger ALLES hinterfragt... wieso, wesahlb, warum...

Wo ich India vollkommen Recht gebe ist, dass der Helfer in der ersten Zeit mehr den HF ausbilden muss als den Hund. Wenn er sich dann zeit für dich nimmt und einfach mal bisschen Theorie macht, wie was überhaupt abläuft und wie der Hund denkt usw. hast du schonmal einen guten Helfer (Würde ich mal pauschal behaupten).
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#12
... ich bin ja nun auch Anfänger ... und meine Erfahrung ist, daß (zumindestens für mich) wichtig ist, daß die Chemie zwischen Hundeführer und Helfer stimmt.

Klar muss der Helfer gut sein. Aber (zumindestens mir) bringt der beste Helfer nichts, wenn ich mit ihm nicht harmoniere.

Ich bin mit meinem Jungspund jetzt beim dritten Helfer - und habe jetzt jemanden gefunden, dessen Arbeit mir gefällt und mit dem ich gut kommunizieren kann über das was auf dem Platz passiert. Zu dem ich mittlerweile so grosses Vertrauen habe, daß ich auch einfach mal ohne gleich zu hinterfragen mache, was "er will" (was mir sonst eher nicht liegt ... Big Grin ). Auch wenn ich es nicht gleich verstehe oder mich eventuell unwohl fühle dabei.

Denn spätestens nach dem Schutzdienst habe ich immer die Möglichkeit zu fragen oder zu sagen, wenn mir etwas nicht gefällt. Er hört mir zu, auch wenn ich oft nur schlecht formulieren kann, was mir nicht gefällt. Er erklärt und er hat einen Plan im Aufbau. Und mit dem bin ich einverstanden. Von ihm bekomme ich immer Feedback - und er sagt mir auch Dinge, die ich oft selber nicht sehe (z. B. Griffqualität - Intensität in der Auseinandersetzung etc.).

Ich habe mit diesem Hund mit einem wirklich guten Helfer auch schon das Gegenteil erlebt. Ich bin mir sicher dieser Helfer hätte meinen Hund auch gut ausgebildet, aber ich kam halt mit ihm nicht klar. Und dadurch ist der natürlich nicht zum schlechten Helfer geworden, sondern nur ein Helfer mit dem ich nicht klarkomme. Als ich von diesem Helfer wegging, haben viele es nicht verstanden ("Dein Hund zeigt sich doch so gut!"). Aber ich habe auf mein Bauchgefühl gehört, mir andere Helfer angeguckt. Und bin jetzt zufrieden.

Gruss,

Claudia
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#13
Hallo,
einfach ist es nicht, dies herraus zufinden aber hier ein paar Anregungen:

Schau dir den Schutzdienst bei verschieden Hunden, an, hast du den Eindruck das sie alle gleich gearbeitet werden? oder nach ihrem Charakter, Triebverhalten oder Alter? Individuell?

...wie ist der Umgangston zwischen Helfer und Hundeführer, werden Streitgespräche über den Kopf des Hundes geführt, oder ist der Ton ruhig und Sachlich, also eine "Atmosphäre" das Ruhig und Sachlich, Lernen ermöglicht?

...wie sind die Methoden am Hund konsequent oder eher hektisch und zuviel, die Enwirkungen erfolgen sie human und konsequent oder zu hart oder emotional, so das der Hund Streßmekmale aufweist?

..wie ist die Aktivität des Helfers vorm Hund, eher Ruhig und abwartend oder ständig aktivierend dem Hund gegeüber?

...wer steht im Fordergrund die Beute (Arm) oder der Helfer, welche Triebe werden angesprochen?

..wie sehen die Belastung auf den Hund aus, immer Stockschläge, ruckartige Bewegungen oder auf zwei Beinen arbeiten?... und gibt es Ruhephasen ?

...kann man einen Aufbau und Fortschritte erkennen?

...ist dein Helfer bereit, die Dinge zu erklären und vorallem hat er eine Erklärung für sein Handeln?

...findet eine Absprache zwischen Hf und Helfer VOR dem Schutzdienst statt?

...finden sich im Gespräch mit deinem Helfer oft Phrasen?,..."schon immer so gemacht, das muß er aushalten"

Wenn du diese Fragen mit einem positiven Gefühl beantworten kannst, sollte der Helfer Top sein.

Tschüü
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#14
Claudia Ph.,index.php?page=Thread&postID=49651#post49651' schrieb:"
...wer steht im Fordergrund die Beute (Arm) oder der Helfer, welche Triebe werden angesprochen?"
Claudia Ph.,index.php?page=Thread&postID=49651#post49651' schrieb:was spricht denn jeweils für die helferbezogene und die beutebezogene Arbeit? Ist der Hund, welcher helferbezogen gearbeitet wird, belastbarer, weil Beutearbeit und nicht Beutespiel?
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#15
Hallo Lebenkünstler,
man kann nicht sagen welcher Hund belastbarer ist oder wird, wenn man zum Beispiel im Buch Neue Wege in der Polizeihundeausbildung schaut, sieht man das die Diensthunde solide über die Beute aufgebaut werden um dann bei entsprechender Reife und Alter mehr auf die Mannorientierte Arbeit übergeht.

Es gibt zwei Wege einen Hund aufzubauen über den Beutetrieb und und über Aggression( Mann/Helferbezogen) und noch die Wege dazwischen....

Meine persönliche Einstellung, das ein Hund ein gefestigtes aktiven Beuteverhalten haben sollte, welches man über die Beuteaggresion und belastbare Beute aufbauen sollte, und dann bei jedem Hund speziell schaut, ob auch Aggression zum Helfer besteht, das man dann hervorragend ind Beute kanalisierten kann, diese Hunde finden Selbstbewußtsein in den Triebwechseln Beute Aggression und sind sehr belastbar, auch ermüdet der Beutetrieb nicht.

Ein Hund der über kein starkes Beuteverhalten verfügt und darin auch nicht gefördert wird, wird versuchen mit Aggression zu antworten, nur wo hinein soll dieser Hund es kanalisieren? Wellche Sicherheit hat dieser Hund?
Meiner Ansicht muß es ein Wechselspiel sein, wo der Hund aktiv sein muß und nicht nur reagiert auf die Angebotenen Reize, sondern Selbständikeit muß gefördert werden, und die Möglichkeit das der Hund Konflikte selbst lösen kann.
Diese Helferarbeit ist anspruchsvoll und erfordert ein Maß an Selbsdiziplin und gutem Auge.

Die Hunde die durch einen sehr aktiven Helfer mit hohen Reizlagen gearbeitet werden, konnten oft mit meiner ruhigen Dominanz nichts anfangen, da sie auf Signale warten, ich will lieber das der Hund , der mich als Helfer zum "Kampf" auffordert und ich reagiere....um diesen fordernden, aktiven Hund zu belasten :pf:

so denke ich darüber,...als Frau Big Grin
Tschüü

PS: bei mir ist Beute nicht wirklich ein Spiel Tongue
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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