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woran erkenne ich ob ein helfer gut oder schlecht ist?
#1
moin,

ich will mir schonmal ein paar plätze angucken weil ich mit meinem zukünftigen schäfer schutzdienst machen will. nur bin ich noch total neu auf dem gebiet und hab keine ahnung woran ich das festmache ob ein helfer gut oder eben schlecht ist. könnt ihr mir da ein paar tips geben worauf ich achten sollte? ansonsten lass ich mir auch gerne plätze in bremen und umzu empfelen!
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#2
Hey DSH-Freak,

zunächst mal ist jeder gut, der in seiner Freizeit anderen hilft, mit deren Hunden prüfungsreife Ausbildung zu betreiben und jedem derer gebührt hierfür der notwendige Respekt, denn jeder gibt neben seiner Gesundheit auch immer sein bestes!
Inwieweit das denn auch optimal-insbesondere für Deinen Hund ist, kannst Du als Anfänger nur schwer erkennen.
Deshalb versuche herauszufinden, ob der Helfer konzeptionell vorgeht, oder alles allein aus dem bauch heraus ,also immer nur situativ entscheidet.
Frage den Helfer doch einmal, welche Ausbildungsschritte er für eine erfolgreiche Ausbildung vorschlägt und prüfe, ob er in der Lage ist, diese Ausbildungsabschnitte zu beschreiben!!
Desweiteren solltest Du darauf achten, welcher Umgangston beim Schutzdienst gepflegt wird!!!
Wenn jemand nur rumschreit, versucht er oft, den momentanen Misserfolg dem Hundeführer anzurechnen und macht diesen erstmal richtig rund!
Zudem sind solche Helfer i.d.R. etwas profilneurotisch und deshalb nicht zu empfehlen. Frage doch einfach mal nach den SD-Ergenissen der letzten Prüfungen, um zumindest eine gewisse Erfolgstendenz zu erkennen.
Letztlich solltest Du auf Deine innere Stimme achten, wenn Du Dich mit dem "Kandidaten" unterhältst bzw. wenn Du ihm bei der Arbeit mit den Hunden zuschaust.
Nichts anderes würde übrigens Dein Hund machen-mach es ihm nach! Denn Vertrauen ist die Basis für Selbstvertrauen-und diese wirst Du im Laufe Deiner Hundeführerkarriere sicherlich benöten.
Lasse nichts zu, was Du moralich nicht vertreten kannst, sondern setze Grenzen, wenn es um das Wohl Deines Hundes geht.
Denn Du allein trägst die Verantwortung für eine gute Entwicklung Deines Hundes.
Den ersten Schritt hast Du mit Deinem Eitnrag hier im Forum bereits getan-Super!
Mit sportlichen Grüßen
Ralf Waschulewski
Die Mittelmäßigkeit ist ein furchtbares Schicksal. Wer es trägt, hat nämlich ein merkwürdiges Feingefühl für alles, was ihn überragt, und leidet dabei innerlich. Nach außen neidet und schimpft er .....................

Otto von Leixner, (1847 - 1907) eigentlich Otto von Grünberg
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#3
Und bedenke,das jeder Helfer nur so gut arbeiten kann,wie das Material,sprich Hund und Führer,ist,mit dem er arbeiten muß.
Erkundige dich vorher ,wo gute Helfer arbeiten und laß dich evtl. beraten vorm Hundekauf,ist allemal der bessere Weg.Hund und Helfer müssen auch passen,wenn du dich entschieden hast,ruhig ohne Hund an den Ü-stunden teilnehmen,man kann sehr viel im Vorfeld lernen.
Denke,hier im Forum sind einige,die dir Vorschläge machen können.
Also,einfach mal nachfragen... :hallo:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#4
Achte einfach mal auf die [b]Motorik[/b] des Helfers . Wie er hetzt , wie er sich auf den Hund einstellt , seine Ausstrahlung beim hetzen , ob er auf die Griffe achtet etc... dies alles spielt eine große Rolle beim Junghundaufbau.

Es ist keine Kunst einen fertigen Hund abzuhalten . Doch einen Junghund richtig aufzubauen , da muss man schon als Helfer etwas mitbringen .

gruß Martin
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#5
Ich finde es ist sehr schwer als Neuling einen Helfer zu bewerten. Ich hatte das Gleiche Problem.... Hatte auch keine Ahnung von gar nichts und dann los. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass wir keine Fortschritte gemacht haben. Sprich, es war immer das selbe...

Ich an deiner Stelle würde immer darauf achten, dass ihr voran kommt... Daran kannst du auch sehen, ob der Helfer sich auf deien Hund einstellt.

Dann ist es wichtig, dass ihr nach dem SD erörtert, was schlecht und was gut war um daran arbeiten zu können (z.B. Griff, Trieb usw.). Dann merkst du schon ganz alleine vom Bauchgefühl ob er gut ist oder nicht...
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#6
Ich habe erfahrene HF, denen ich vertraue und die auch meine Hündin kennen, mitgenommen zum Zuschauen, und mich beraten lassen. Hat gut geklappt.
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#7
das hilft ihr jetzt....
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#8
war gedacht als Vorschlag, es vielleicht auch so zu machen?
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#9
Naja, bei Prüfungen und sonstigem, kann man immer viel sagen, was schlecht und gut war. Das wichtige ist aber doch der Ausbildungsweg dahin...
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#10
glaube nicht, dass man hier wirklich sagen kann ......wie ein guter Helfer arbeiten muss.

Das Grundprinzip ist doch das es passen muss.

Ich habe das Gefühl, dass es langsam so in Richtung ................der Helfer ..............macht den Hund, der Helfer ist verantwortlich für alles abgeht.

Diejenigen, die sich auch als Helfer zur Verfügung stellen, können alle ganz sicher ein Lied davon singen, wieviel ein HF am Ende der Leine in den gesamten Prozess eingreift.

Wie schnell, wie gut und wie weit man vorwärts kommt, hängt doch nicht NUR vom Helfer ab.

Bitte bedenkt auch das bei den Überlegungen ........

Es ist ganz klar, dass ein Helfer immer auf den jeweiligen Hund und HF eingehen muss.

Aber man kann nur wirklich am Ende das rausholen was auch drin ist.

Grüsse
Ralf
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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