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häufig ist es doch so, dass bei sehr guten Vorführungen jede Kleinigkeit entwertet wird, wobei dann im unteren Bereich über einige Kleinigkeiten hinweg gesehen wird, damit der Hundler nicht durchfällt.
das scheint mir auch nicht ganz gerecht zu sein.
Bye Uwe
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Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26450-DMC-Championat-2018/?postID=184975#post184975 schrieb:häufig ist es doch so, dass bei sehr guten Vorführungen jede Kleinigkeit entwertet wird, wobei dann im unteren Bereich über einige Kleinigkeiten hinweg gesehen wird, damit der Hundler nicht durchfällt.
das scheint mir auch nicht ganz gerecht zu sein.
Eben...da schiebt es sich zusammen und die Differenzierung fehlt...deshalb mein Gedanke mit den 60...
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Ueberlegenswert, trotzdem tendiere ich persoenlich doch eher in die Richtung, nicht das Haar im Heuhaufen zu suchen, denn noch genauer und noch genauer ist irgendwann auch vorbei. Ich fand den Richter einfach schlecht. Punkt.
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Man hat halt so seine Vorstellungen, und es ist auch völlig legitim mal zu sagen, dass man das Richten nicht so prickelnd fand.
Wie in meinem Avatar unschwer zu erkennen, arbeite ich mit einem Riesenschnauzer, und die Meinung über das Richten im PSK gehen ja ehr in die Richtung, dass man einiges geschenkt bekommt, leider, leider, leider kann ich das für Deutschland, Dänemark und Schweden nur unterstreichen, so dass ich nur bei der WM an einer reinen Schnauzerveranstaltung teilnehme.
Was ich sagen möchte, zu "weiches" richten führt wie zu "hartes" richten nicht in die richtige Richtung ... die Frage bleibt, was ist passend ?
Wir Hundeführer wissen eigentlich sehr genau (wenn wir es wissen wollen) wo die Schwächen und Stärken unseres eigenen Hundes liegen. Wenn ein Richter diese in einer recht kurzen Momentaufnahme findet, dann ist er in meinen Augen richtig, richtig gut !
Was ich persönlich hasse sind diese unzähligen Hilfen (ich mag sie nicht alle aufzählen) und leider würd beim PSK (warum auch immer) darüber gern hinweg gesehen, naja und da kann es schonmal schnell passieren, das Körperdrehung, Schulterdrehung, Laufen wie ein "Behinderter" bei jeder Grundstellung am Ende mehr Punkte einsammelt als ne korrekte Vorführung mit nem verpatzten Steh z.B. Und wer nach PO trainiert und vorführt ärgert sich halt dann schon.
Dann treffen sich auch gern Freundschaften und Feindschaften, Gemauschelt wird auch mal und ein Richter sieht allein auf dem Platz auch nicht alles, und in der Summe, ist ein Hundeführer schnell mal völlig bedient.
Am Ende ist das natürlich alles nicht neu, ich hatte aktuell ein Gespräch mit einem dänischen Richter, sehr, sehr interessant !
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ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26450-DMC-Championat-2018/?postID=184972#post184972 schrieb:Als Wettkampfsportler denkt man nicht an Leistungsurkunden, die
man voll kriegen will, an Prädikate und Noten wie in der Schule,
oder erhaltene Ausbildungskennzeichen, sogar am Ende nicht wirklich
an die absolute Punktzahl, sondern in erster Linie an die Platzierung. Man
will gewinnen, unter die ersten drei, die ersten zehn, die obere
Hälfte kommen.
Das passt leider nur zum Teil, denn wenn es um Disqualifizierung oder nicht geht, dann hilft es einem in der Platzierung leider wenig, wenn drei Teams vor Dir platziert sind, nur weil sie für Dinge nicht disqualifiziert wurden, die die PO ganz anders vorschreibt. Sicher hat der Richter alle mit diesem Fehler gleich behandelt, aber er hat am Ende allen ohne diesen Fehler in den Hintern getreten.
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26450-DMC-Championat-2018/?postID=184943#post184943 schrieb:Soeren kann das mit Sicherheit objektiver bewerten, und natuerlich muss auf so einer Veranstaltung hart gerichtet werden, aber man kann es auch uebertreiben, die PO gibt erwas vor, man muss aber nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen, zumal es die Voegel auch nicht leicht haben.
Hi Alex,
da Du mich direkt ansprichst: ich habe Pfingsten komplett trainiert und habe 4 Tage auf dem Hundeplatz verbracht.... nicht das ich noch zum Theoretiker werde. :evil:
Daher habe ich mir die Videos erst jetzt angesehen....
Ich habe die Unterordnung von Peter Scherk mal anhand des Videos mitgerichtet (auf einem Niveau wie ich eine Meisterschaft richte), also so aus der Perspektive, wie es anhand einer Kamera mit nur einer Einstellung zu sehen war. Ich kam auf 86 Punkte.
Erst danach habe ich mir die Besprechung angesehen. Einige schräge Grundstellungen habe ich anhand der Einstellung nicht gesehen, auch lassen sich Tempo und Geschwindigkeit auf Video schwerer ins Verhältnis setzen, als wenn Du live daneben stehst. Wenn das so war wie der Richter es beschrieben hat (woran ich jetzt erstmal keine Zweifel habe), dann sind 81 auf dem Niveau in Ordnung.
Auch die anderen Videos die ich gesehen habe (Knut Fuchs, Maria Neutz) gehen von den Punkten her klar. Es waren eben einige dicke Patzer drin.
Alles in allem kann man das so machen. Ich sehe da jetzt nicht unbedingt eine Überhärte oder einen Verstoß gegen die PO. Es ist eben ein hohes Niveau am Limit des Ermessensspielraumes... wenn man so ein Richten komplett vom ersten bis zum letzten Hund durchzieht habe ich keine Probleme.
Und wenn der DMC damit leben kann, das 92 Punkte das beste Ergebnis ist, dann ist es so... steht ja jedem Hundeführer frei dort zu starten... es zwingt sie niemand. Schließlich ist es nicht überraschend, dass im DMC der Ermessensspielraum komplett ausgeschöpft wird, wobei es in vergangenen Jahren in einigen Abteilungen haarsträubender zuging. Die Leistungen waren dieses Jahr einfach nicht überragend und die tollen Vorführungen hatten richtige Patzer drin... passiert eben mal.
Viele Grüße
Sören
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@Soeren
Vielen Dank fuer deine Einschaetzung, wenn es so durchgezogen wurde. Du bist halt Richter und hast das Auge, ich nicht und fand es eben zu hart und war bei vielen Uebungen im sg.
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Hi,
ich glaube, das Wichtigste ist die Relation der Arbeiten untereinander. Wenn die Abstufung stimmt, ist es doch eigentlich egal, wie das Prädikat lautet. So lange stringent durchgerichtet wird, keiner offensichtlich bevorteilt und keiner offensichtlich benachteiligt wird, so lange, finde ich, kann man auch mit einem strengen Richter leben. Tatsächlich besser als mit jemandem, der mir die Punkte hinterher wirft... Es wäre mir äußerst unangenehm, selbst zu wissen, dass meine Leistung vielleicht nur im G war, ich aber ein hohes SG abkassiert hätte  . Ich glaub, ich käme mir sogar ein wenig veräppelt vor.
LG
Bine
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Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26450-DMC-Championat-2018/?postID=184985#post184985 schrieb:Hi,
ich glaube, das Wichtigste ist die Relation der Arbeiten untereinander. Wenn die Abstufung stimmt, ist es doch eigentlich egal, wie das Prädikat lautet. So lange stringent durchgerichtet wird, keiner offensichtlich bevorteilt und keiner offensichtlich benachteiligt wird, so lange, finde ich, kann man auch mit einem strengen Richter leben. Tatsächlich besser als mit jemandem, der mir die Punkte hinterher wirft... Es wäre mir äußerst unangenehm, selbst zu wissen, dass meine Leistung vielleicht nur im G war, ich aber ein hohes SG abkassiert hätte . Ich glaub, ich käme mir sogar ein wenig veräppelt vor.
LG
Bine
Hallo Bine,
ist ja etwas anders. Bei zu großzügiger Richtweise werden die guten Leistungen benachteiligt. Die Punkte sind nunmal limitiert, es ist bei 100 Schluss. Vergibt man nun als Richter bei einer durchschnittlichen Leistung 94 Punkte, dann hat man eben nur noch 6 Punkte Luft, um eine überragende Leistung zu würdigen. Das ist eben zu wenig.
Im Nachhinein kann man immer sagen: "hätte man doch insgesamt alle Leistungen 3-4 Punkte nach oben gezogen". Sicher, wäre kein Problem gewesen.... im Nachhinein. Aber gerade im DMC hat man in der Vergangenheit häufiger diese überragenden Leistungen gesehen und ich denke, an diesen hat sich der Richter in B orientiert. Er musste damit rechnen, dass ihm plötzlich mal eine Vorführung auf Weltklasseniveau vorgesetzt wird, die er dann auch würdigen muss. Ich denke, er hat sich einfach noch "Luft nach oben" gelassen, was ich wahrscheinlich auch getan hätte, wenn ich dort stehen würde. Aber die überragenden Leistungen blieben aus bzw. hatten die kapitale Fehler drin. Daher ist der Punkteschnitt eben so wie er ist.
Andererseits, wenn nun wirklich eine Leistung auf höchstem Niveau gekommen wäre und es hätte dafür 97 Punkte gegeben, dann hätte sich dieser Hundeführer weit absetzen können. Das wäre bei großzügiger Richtweise nicht möglich gewesen.
Viele Grüße
Sören
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Hallo Sören,
ja, da hast Du recht, stimmt.
LG
Bine
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