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Moderner Aufbau Schutzdienst
Den Riesenschnauzer auf dem ersten Video
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184654#post184654 schrieb:Den Riesenschnauzer auf dem ersten Video

Der ist doch nicht erfahren.
Der war zu diesem Zeitpunkt 12 Monate alt. Das Video zeigt die vielleicht 5 oder 6 Session
und es war das erste mal das so etwas wie ein Hetzarm dabei war.

Heutzutage hat der Hetzarm schon eine Wertigkeit,
aber in den Stellphasen ist sie nicht die treibende Kraft,
genau darum geht es mir ja.


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Was man dort sieht ist eine Junghund Training Session.
Wärend ich früher den Hund an straffer Leine hab kommen lassen
und sofort über Reizlagen den Hund auf die Beute Motiviert habe,
gehe ich heute anders vor.

Es gibt Struktur von Anfang an. Es geht schon geordnet auf den Platz,
der Hundeführer hat das Kommando, er sagt wan es los geht,
und was gemacht werden soll.

Sagt er Voran geht es um Aggressionsverhalten,
sagt er Stell oder Pack geht es ums beißen,
am wichtigsten aber ist, sagt er Sitz oder Platz,
dann heißt das du musst Hören, erst dann geht es weiter.

Die ersten Monate des Trainings prägen die Einstellung
die der Hund in zukünftigen Arbeiten haben wird.
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Dahin geht ja auch meine Einlassung.

Für mich wäre die Art der Auseinandersetzung mit Einbeziehung des Sportarmes auf die Art und Weise zu früh.

Das Alter erstmal zweitrangig, die Erfahrung in der Auseinandersetzung mit territorialen Hintergrund vorrangig.

Der Hund sollte sich schon eigenständig abstellen können, wenn der Helfer verschwunden ist.

Die Ruhe hier kommt über das Einfordern der Grundstellung durch den Hundeführer, nicht aus der Erwartungshaltung, dass es gleich weitergeht und ein entsprechendes Angebot vom Hund, welches dann den Figuranten wieder auf die Bildfläche bringt.

Ich persönlich finde, dass Schnauzer nicht ganz einfach im Griffverhalten sind, bzw. sich doch hier von ihren Rassekollegen unterscheiden. Von daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass eine frühe Vermischung von Motiven sich auch nachhaltig negativ auswirken kann.

Zumindest sehe ICH das so. Aber ich habe auch noch nie einen Schnauzer von klein auf selbst gearbeitet oder den Aufbau von klein auf gesehen.

Vielleicht kann @Sören dazu ja auch was schreiben, der ist ja der Schnauzermann.

Gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184657#post184657 schrieb:Ich persönlich finde, dass Schnauzer nicht ganz einfach im Griffverhalten sind, bzw. sich doch hier von ihren Rassekollegen unterscheiden.
Das kann ich bestätigen, ich trainiere 4 Schnauzer, 2 Rüden und 2 Hündinnen.
Das mit dem ruhigen Griff bei diesen Hunden ist eine Katastrophe.
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Und da kann ich mir eben sehr gut vorstellen, dass das Erlernen des technischen Beißverhaltens eine Nummer für sich darstellt.
Beißen alleine reicht ja heutzutage nicht... Es kommt auch hier auf die Form an...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184659#post184659 schrieb:
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184657#post184657 schrieb:Ich persönlich finde, dass Schnauzer nicht ganz einfach im Griffverhalten sind, bzw. sich doch hier von ihren Rassekollegen unterscheiden.
Das kann ich bestätigen, ich trainiere 4 Schnauzer, 2 Rüden und 2 Hündinnen.
Das mit dem ruhigen Griff bei diesen Hunden ist eine Katastrophe.

Geht.... man muss ein paar andere Knöpfe drehen, dann wird der Griff auch ruhig. Ich arbeite nicht am Griff an sich sondern konditioniere eine Ersatzhandlung, also mache sehr viel Aktivität im Beißen durch Kontern, Sperren, Wegreißen und so... dann wird der Griff auch ruhiger, wobei diese Hunde absolut eklig zu arbeiten sind, wenn die mit allem was sie haben gegen den Helfer arbeiten.

Griffarbeit an sich kannst Du aber in der Tat vergessen. Habe das jahrelang versucht und auch nur mäßigen Erfolg gehabt... gibt Schnauzer die das von der Veranlagung mitbringen, beim Rest ist es harte Arbeit. Funktioniert aber oft. Ich habe wenig Probleme mit absolut katastrophalen Griffen.

Viele Grüße

Sören
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Katastrophal will ich das auch nicht nennen, einfach unkonventionell.

Dazu kommt tatsächlich auch diese Körperlichkeit.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184662#post184662 schrieb:Katastrophal will ich das auch nicht nennen, einfach unkonventionell.

Dazu kommt tatsächlich auch diese Körperlichkeit.

Ja, und diese Körperlichkeit fördere ich. Ich lasse da sehr viel zu: Klammern, mit den Pfoten arbeiten, Kontern, etc..

Ich hatte mir das vor vielen Jahren mal angeeignet, einfach aus der Logik heraus: Wenn der Hund gegen den Helfer arbeitet und versucht die Beute abzureißen, dann ist der Griff automatisch ruhig. Und das fördere ich schon sehr früh bei sehr jungen Hunden, lasse die sehr stark werden, lasse mich umreißen, wegziehen, u. s. w..

Das ist auch ein häufiger Fehler, der meiner Meinung nach gemacht wird. Von vielen Helfern mit Schäferhunden lernt man immer noch: Beißen => Ruhe. Also der Hund soll im Beißen seine Ruhe finden und dann auch wenig machen außer einen Griff zu setzen.

Das funktioniert bei Schnauzern selten bzw. habe ich das aufgegeben. Da ist nach dem Beißen nur der Startschuss für eine weiteren Auseinandersetzung. Wichtig eben nur (und der Fehler wird auch häufig gemacht), dass das Kontern kein "Flüchten" wird, also man macht Belastung bis der Hund weg will, sondern muss es aus der inneren Überzeugung entstehen und der Hund muss das Gefühl haben, dass er durch Aktivität und Körpereinsatz die Situation dominiert.

Viele Grüße

Sören
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Das Klammern würde ich mir bei meinem Mali in Bezug aufs Mondio auch wünschen...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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