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Moderner Aufbau Schutzdienst
Ok, ich gebe mir Mühe und beschäftige mich mit deinen Ausführungen.
Wegen fehlendem Bildmaterial und konkreteren Aussagen ist vieles Spekulation in meinem Kopf.

Aber, ...alleine die Möglichkeit, das die jeweils vorangestellte Übung oder Verhalten
als Verstärker dienen kann, macht mich neugierig.

Vielleicht kann ja hier noch der eine oder andere für etwas Klarheit sorgen.
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Es erscheint nur schriftlich so kompliziert.

Beispiel

Wenn es richtig aufgebaut wurde, dann muss man den Hund ja nach
dem Verbellen nicht aus dem Versteck zerren oder brüllen, sondern er
kommt gerne, weil er kaum in Grundstellung schon wieder beißen darf,
oder weil dann der Helfer rauskommt, was ja für den Hund bedeutet,
dass er gleich wieder beißen darf auf dem Weg zur oder spätestens nach Einnahme
der Lauerstellung. Formen des Ansatzverhaltens mit Bestätigung durch
Beißen. Nicht komplett die Teilübung und dann auch noch
Pseudobelohnung und Duldungsgehorsam.

Jedes Zögern beim Abrufen oder Vorprellen beim Gehen zur
Lauerstellung ist ein Ausbildungsfehler, der darauf beruht, auf Zwang
zu setzen (also gegen den Trieb des Hundes zu arbeiten), statt das
Prinzip der positiven Verstärkung zu nutzen.
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Ein Ansatzverhalten erscheint oftmals als zögerlich.
Wärend du Ansatzverhalten belohnen willst, sagt du gleichzeitig
das zögern, z.B. Beim Abrufen, ein Ausbildungsfehler ist.

Es ist schwierig hier die Kurve zu bekommen.
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...wenn zögern, vorprellen das Endverhalten ist.
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Mist, ....stimmt, habe ich nicht richtig nachgedacht, mein Fehler. .:h
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Vielleicht noch eine letzte Frage, bevor ich mich dann an eine Umsetzung ausprobiere.

Was denkst du davon, besonders unter dem Hintergrund die 3 Sekunden Regel einzuhalten,
mit einer zweiten „gleichen“ Belohnung (Beute) zu arbeiten.
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[media]https://youtu.be/5swVr-ZgeRY[/media]

Hiermit stelle ich einmal den Aufbau meines gerade 9 Monate alten Rüden ein... ich möchte das der Rüde sich über den Blickkontakt zu mir auf den SD einstellen lässt... dieses Video zeigt die ersten Schritte dazu.
Welche Frage mich nun beschäftigt ist... er trägt die Beute nach dem Abschenken, aber danach möchte er darauf herumnageln, ein halten mag er nicht.
Wie lange und wie intensiv darf der Hund nun die Belohnung (Beute) haben? und welcher Aufwand sollte bei einem so jungen Hund betrieben werden um diesen von der Belohnung zu trennen... ich möchte so wenig wie möglich Konflikte erzeugen.. gerade bei diesem jungen Hund...
Gruß Steffi ...
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Ich würde einerseits dem Hund nach dem Anbiss noch mehr ins Rückwärtsarbeiten, d.h. Gewinnen bekommen, gerne über Kontern, wenn der Hund im Kissen ruhig greift, darf er auch schütteln - mir ist das egal, Hauptsache Griff ruhig. Es gibt Hunde die kontern nicht, sondern schütteln nur, daher mache ich da auch keinen Stress, wenn sie es nicht machen.
Aber über den Raumgewinn nach hinten entlastet der Helfer mehr und der Hund verarbeitet besser das hektische Vornerumgehupfe vor dem Anbiss. Gerade weil sich Malinois da gerne so hochschrauben.
Beim jungen Hund gewinnt er dann sehr schnell durch wirklich frühes, weiches Nachgeben auch gut mal 20,30m...ich versuche da überzeugend den Schauspieler des Verlierers zu spielen, dass der Hund damit der King wird und sich abreagiert und wieder klarer wird im Kopf vor dem Abschenken und Tragen. Bei Hunden die nicht gerne tragen, helfe ich mit Leine am Ärmel und zupfe teilweise leicht dran (oder Zug), damit der Hund hält. Es ist aber vom Zug und Druck her weniger, als wenn der Hund im Ärmel wäre.


Bzgl. dem Aus:
Ich hoffe er kennt es ausserhalb des Schutzdienstes? Wie machst Du es da? Du kannst nichts im Schutzdienst verlangen, was er nicht schon sauber ausserhalb kann - und dann wie immer aufgrund der erhöhten Trieiblage mind. 2-3 Ausbiludngsschritte zruück: das ist die Methode im Schutzdienst, so würde ich es versuchen auch zu übertragen. Und v.a. nach dem abgeben in die Ruhe zu bringen, also nicht Aus-Trieb (oder Verjagen), sondern Aus-Ruhe. Eben wegen dem Hochschrauben danach.
Ich persönlich habe - entgegen anderer Meinungen hier - bei Hunden die darauf reagieren kein Problem hier z.B. nach dem Aus mit Futter nachzuhelfen, damit der Hund in Position kommt. Könnte auch mit/über Clicker gefestigt werden - aber jeder nach seiner Meinung.

VG
Anja
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Er trennt sauber auf dem Platz..
Das mit dem kontern geht gut, ist aber auch nochmal wichtig im Training. Mir geht es um entweder Beute halten oder dem Hund ein anderes Bild nach dem trennen zu vermitteln. Vom Typ her mag er das ruhige halten nach dem trennen nicht... Alternative?
Gruß Steffi ...
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Detlef sprach die 3 Sekunden Regel an... kann man dazu etwas erläutern?
Gruß Steffi ...
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