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Moderner Aufbau Schutzdienst
und deswegen z.b. geht mein Hund nackt zu SD...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184216#post184216 schrieb:Ich würde gerne mal Videos von einigen Hunden hier sehen,
in denen unter hoher trieblicher Appetenz, die Hunde auch hören,
und darüber Erkenntnisse bekommen wie das gemacht wurde.

Ich wäre bereit, das Einverständnis meines Helfers und Hilfspersonen vorraus gesetzt, mal ein SD-Video von meinem "Zwerg" einzustellen.
leider bin ich mir nicht sicher, ob ich dies hinkriege. Zum Einen ist es meist schon dunkel wenn wir mit dem SD beginnen....zum Anderen habe ich keine Video-Kamera, also bliebe nur Handy....und dann noch....wie kann ich es denn hier einstellen? ich bin ein DAU :help:

Ich wäre auch sehr gespannt auf eure Analyse....wahscheinlich wird der Ton bemängelt....man versteht ja nix....aber der Hund ist ein sachlicher Typ, kein Kläffer...und bei uns wird sehr ruhig gearbeitet.
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. –
Noël Coward
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YouTube hochladen und den link hier einstellen
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184221#post184221 schrieb:Bilde ich prüfungsorientiert aus, so muss sich das Training auch wie eine Prüfungssituation darstellen, für Hund und Hundeführer.
Darum geht es ja hier. Zielsetzung ist eine Prüfung.
Wartet man nun im Training auf Momente in denen der Hund
einem gegenüber aufgeschlossen ist, oder sorgt man dafür
dem Hund zu lernen das es Vorteile hat aufgeschlossen zu sein?

Wir drehen uns jetzt hier im Kreis.
Ich habe zwei Videos gepostet die eine Möglichkeit zeigt
den erwachsenen Hund mit ungünstigen Lernerfahrungen zu trainieren,
und ein Video das zeigt wie ein junger Hund daran geführt wird.

Schwerpunkt war bei beiden Videos Kooperation zu vermitteln,
mit der Gewichtung auf der positiven Verstärker Seite.

Das zum Führen, und bei der Erfüllung der durch die PO geforderten Aufgaben,
auch Atorität gehört, scheint mir unstrittig. Das schwarz kann man leicht
trainieren, mit der Technik sowieso, das Weiß hingegen stellt mehr Anforderungen
als nur, du darfst jetzt beißen, hol dir den Lump.
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Man sieht das hier nicht viele regelmäßig führen...die Prüfung gibt Auskunft über die eigene Ausbildungsphilosophie. Beste Grüße
Alle sagten,es geht nicht,da kam einer der das nicht wusste-und tat es....
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Mit einem Jahr über das Augsburger Model hängen geblieben. HFerin total unerfahren.
Mit 1,5 Jahren BH gemacht und im SD begonnen.

Kleiner Einblick Richtung Kooperation.

[media]https://youtu.be/1_rmjz7dH9o[/media]
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Meine Welt ist das nicht....sorry....da brauche ich nicht zum HP fahren....das geht zu Hause im Garten mit Ball auch....wie gesagt bei allem Respekt... nicht meine Welt . Beste Grüße
Alle sagten,es geht nicht,da kam einer der das nicht wusste-und tat es....
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Damit es weniger Missverständnisse gibt, sollte man auf stark
interpretationsbedürftige Begriffe (hören, gehorchen, kooperieren)
mal verzichten und sich beschränken auf „erwünschtes/unerwünschtes
Verhalten).

Beim SD gibt es das erwünschte Verhalten „beißen“, was der
Hund von sich aus tut (abgesehen von bestimmter Technik), also
klassisch „freiwillig“.

Alles andere erwünschte Verhalten wird in der modernen Ausbildung
zwanglos gelernt nach dem Motto „machst du, dann bekommst du,
darfst du“. Und zwar so, dass es der Hund gerne tut als Mittel zum
Zweck. Von echtem freien Willen von sich aus kann man da nicht
sprechen, auch wenn er das Mittel als Glied einer gelernten
Verhaltenskette ohne besondere Aufforderung schließlich als
Selbstverständlichkeit anbieten sollte.

Belohnung ist bei uns immer beißen dürfen und manchmal auch
Ärmel erobern und behalten dürfen zur freien Verfügung für eine
begrenzte Dauer.

Das aber wird entwertet, wenn der Hund stattdessen ein weiteres
Glied einer gelernten Verhaltenskette anbieten soll. Prinzipiell
egal, ob er an der Leine dann mit dem HF Kreise laufen soll und dabei
den Ärmel ruhig tragen soll, oder sich setzen soll und den Ärmel
dabei ruhig halten soll. Kann man machen, ist keine Katastrophe, wenn
es nicht in Fixierungszwang endet, ist aber nicht optimal im Sinne
einer echten Bestätigung.

(zum Video von tinka: „Nein, hierher!“ klingt auch nicht wie
eine Belohnung, sondern wie Einforderung eines Abbruchverhaltens.)

Wenn man jetzt noch darauf besteht, dass der Helfer auf den Hund
zugehen darf, sich vor ihm aufbauen darf, und der Hund dabei weiter
ruhig mit dem Ärmel sitzen soll, dann ist das eine neue Qualität.
Und zwar die des Erduldens. Das ist es dann auf keinen Fall mehr eine
Bestätigung.

Da in der modernen Ausbildung wir möglichst die optimale
Bestätigung nutzen wollen und den Hund nicht in ein passives
Duldungsverhalten bringen wollen, während er den Ärmel im Maul hat,
verzichten wir auf so etwas.

Die Auswirkungen auf die Einstellung zum Helfer habe ich jetzt
extra nicht berücksichtigt, obwohl es ja auf der Hand liegt, dass
Duldungsverhalten einer bestimmten Grundstimmung widerspricht.
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Hallo Manni,

das ist ja auch nicht schlimm, dass Du das so siehst und anders machst.

Der Erfolg gibt Dir ja recht.

aber hier handelt es sich um einen zu dem Zeitpunkt ganz unbedarften Hundeführer mit einem doch kernigen Hund.

Ich möchte erreichen, dass der HF einfach mehr Vertrauen in das Führen des Hundes bekommt, Abläufe kennen lernt und nicht überfordert wird.
Beim nächsten Hund macht die das alles selbst.


Und auch dieses harte Abrufen ist aus IHR Not heraus entstanden, dass SIE mehr wollte, als der Hund in dem Moment leisten konnte.

Ich habe auch dort den Druck rausgenommen.

Und, ich gehöre für den Hund mit zum Team, bin kein Figurant.

Hier tatsächlich UO mit externer Bestätigung in den Bildern des SD, die ihn mal als Lösungsweg vorgearbeitet werden.

Gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Es sollte doch ein Beispiel für gute freiwillige Kooperation
sein, oder?

Es ist aber ein Beispiel für die typische Kooperation von Chef
und Untergebenem. Wo im Prinzip nichts gegen einzuwenden ist im SD.
Aber es sollte eben nicht als freiwillige Kooperation verkauft
werden, sondern als Gehorsam, was es ja auch ist.

Es wird auch nicht ein Ansatzverhalten bestätigt (also abwarten
bis der Hund von sich aus etwas sich zum HF orientiert, dann vielleicht
locken und belohnen mit Zerrspiel), sondern mit verbalem Zwang und
Befehl „Nein! Hier!“ wird die „Kooperation“ (besser Gehorsam)
hergestellt. Der Hund wollte sich belohnen, sollte aber stattdessen
gehorchen.
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