natürlich: mantrailer arbeitet ökonomisch... Nase runter, wenn oben nichts mehr zu riechen ist
IPO: egal was ist.... Nase runter
Riechen ist für jeden Hund ein Kinderspiel
stell dir vor: du riechst alles perfekt (wie hier in unserem Beispiel: keine Winkel- und keine Gegenstandsfehler), aber du sollst deine Nase noch tiefer reinstecken,,,
vielleicht widert es dich an, so nah ranzumüssen
vielleicht findest du es einfach nur überflüssig
Wir Menschen wissen es nicht, wie ein Hund es empfindet.
Was wir wissen: gut riechen können wir nur ohne Zwang und wenn wir den Abstand selbst bestimmen dürfen.
Nimm Käse, Wein: du schliesst die Augen, bestimmst den Abstand, konzentrierst dich --- wenn jetzt dir jemand durch Zwang Stress macht – vergeht dir nicht nur die Lust sondern auch das Können.
Deshalb für IPO Fährte: reines Formen, kein Zwang
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Mein lieber Bob 8),
Deine Ausführungen sind zwar sehr interessant, helfen jedoch keineswegs weiter und sind für erfahrene HF keine Neuheit. Vielleicht läßt Du uns einfach mal die ganze Sache aus sportlicher *Sicht* sehen? Danke!
*Sportliche Sicht heißt in diesem Fall: nicht die normale naturgegebene Arbeit des Hundes auszuleuchten, sondern die Fähigkeit des Teams (HF+Hd) zu optimieren, um Sachen hinzubekommen, die in der Praxis nicht nötig, zur sportlichen Bestenermittlung dennoch herangezogen werden.
PS:
Willkommen Click oder MaxR oder wie auch immer... Schön, dass Du es auch wieder geschafft hast, hier aufzuschlagen.
MfG
Maik
ok
formen
heisst das Zauberwort
für sportlichen Erfolg
wenn du Krawall und Streit willst--
ohne mich
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Zitat:Original von Bob
wenn du Krawall und Streit willst--
ohne mich
Ist nicht meine Absicht. Die Formulierungen kamen mir nur sehr bekannt vor.
Im Übrigen hat niemand etwas von hoher Nase erwähnt. Auch ein windbedingtes "neben-den-Trittsiegeln-Gehen" ist nicht im Sinne der PO sondern Gammelei wegen zu leichter Bedingungen.
Zumindest dann wird es sichtbar, wenn der Gegenstand nicht gerade verwiesen wird.
MfG
Maik
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Auch ich habe eine erfahrene Fährtenhündin (8 Jahre, FH2), die bei leichten Geländebedingungen nur das "notwendigste" tut. das heißt, sie sucht mit überwiegend hoher nase, vergewissert sich ab und zu mal zwischendurch mit tiefer nase, das alles noch passt, macht keinerlei fehler an winkeln und gegenständen.
mit dieser hündin haben wir fast alles probiert, um dieses verhalten zu verändern. zwang hatte den erfolg, dass sie "schauspielerte", d.h. die nase war zwar tiefer, das suchen selbst allerdings noch wesentlich flüchtiger und plötzlich waren auch fehler an den winkeln.
letztendlich habe ich dieser hündin ihr suchverhalten gelassen. böttger-geschirr hat bei ihr tatsächlich ein bisschen geholfen.
fakt ist doch, dass ich ein möglichst fehlerfreies suchen will- dieses zeigt mir der hund bei (selbstgewähltem) suchverhalten.
ansonsten kann ich nur zustimmen: bei leichtem gelände, möglichst schwierige fährten legen. viele winkel, bögen, verleitungen usw.
lg, kerstin
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Dürken spricht mir aus der Seele. Der Hund macht aus seiner Sicht nichts falsch. Der Hund nimmt ja auch nicht abruppt den Kopf hoch, das ist ein schleichender Vorgang. Wann ist also der Zeitpunkt gegeben einzuwirken und dann wie? Verbal ginge, er weiß Such: bedeutet Nase in den Boden. Stärkere Einwirkungen versteht der Hund in dem Zusammenhang zur Zeit noch nicht.
Ich denke allerdings, es ist eine gute Idee die Fährte interessanter (Filmdosen vergraben), aber auch schwieriger zu gestalten (Treppen, spitze Wikel, enge Bögen und richtig kleine Gegenstände). Schlampt er da, macht er ganz sicher Fehler und jetzt kann ich richtig einwirken und der Hund kann dann damit auch etwas anfangen.
Alle genannten Methoden sind dem Hund bekannt.
Danke Euch!
Bin aber natürlich für weitere Ideen offen!
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
Der Hund weiss ja durch Erfahrung, das die Belohnung nur auf der Fährte zufinden ist.
Wenn Du die Arbeit abbrichst und ihn in der Box sperrst, kann er sich für die nächste Fährte überlegen, wie er zu seiner Belohnung kommt.
Sollte die Erfahrung noch nicht ausreichen, muss Du vieleicht die Abstände zwischen den einzelnen Heilights verringern.
Gruss
Murdock
Zitat:Original von Fanta
...aber es ist halt "unser" Sport...
ja, aber teilweise eine Lachnummer:
wenn der LR erlaubt, dass der Fährtenleger wie eine Bodenterminator eine Spur pflügt
statt wirklich ganz normal zu gehen wie ein Mensch.
Anstatt an den Hund Haltungsnoten für künstlerischen Ausdruck zu vergeben, sollten echte Fährten ausgearbeitet werden.
Das wäre Leistung und Sport.
Sport ist es nur für den Fährtenleger, der nach wenigen Metern schon am schnaufen ist vom stapfen und pflügen und bohren und trippeln ...
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Hallo Bob,-
ein trainierter Hund sollte auf der Fährte ALLE Varianten kennen, denn man kann sich in der Prüfung NICHT darauf verlassen, das der LR eine Fährte wie ein " Bodenterminator " erlaubt.
Eine gute OG bringt das einem Anfänger von Anfang an bei ! :]
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Das mit den allen Varianren kennen ist natürlich das Beste! Aber gerade
gute Fährter haben mit dem "Bodenterminator" Schwierigkeiten. Trittst Du Denen Winkel und Gegenstände aus, kommen manche mit dem imens großem Geruchsfeld momentan gar nicht klar. Auch eingegrabene Filmdosen sind eigentlich echt einfach (kennt der Hund das erst), durch das Graben entsteht ein riesiges Geruchsfeld, das der Hund noch nach Stunden leicht findet, aber es ist eben spannend.
Ich bin eher froh ein Fährtenleger geht ganz normal, ein Guter kann es z.B. mal interessant auf der Fährte machen, Schrittlänge verändern, jeder Veränderung bringt Spannung für den Hund.
Außerdem wollen wir uns doch mit ausgetretenen Bundesautobahnen nicht selber täuschen, oder ?
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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