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Schlamperei beim Fährten
#1
Der Hund ist 4,5 Jahre, ein guter Fährter. Sch Bereich nie unter 95. Seit diesem Jahr zeigt sich ein Problem: habe meine erste Fh1 gemacht (88 P.). Treffender Kommentar des Richters (A.Glaser): Der Hund paßt die Intensitivität des Fährtens dem Gelände an. Es war eher einfaches Gelände, der Hund geht bei optimalem Gelände eher spazieren als fährten, dabei überläuft er aber weder Winkel noch Gegenstände. Wird es schwierig, ist alles bestens.
Doch gerade im Sch Bereich ist das Fährtengelände eher einfach und doch zeigt er sich gerade hier schlecht!
Was tun ???
Der Hund liebt das Fährten und eigentlich soll es so bleiben. Sind wir doch ehrlich, ohne ein hohes Sg oder V in der Fährte, kannst du den Rest schon fast vergessen.

Vielen Dank für Eure Tips
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#2
Für mich wäre es ein Kandidat für Bernd Förys Filmdöschenmethode. Damit gibt es für ihn kein "langweiliges" Gelände mehr - die Highlights können schließlich überall stecken - und wenn er schlampt, verpaßt er die.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#3
Kenne die Methode, habe sie gegen das Beschleunigen nach Winkeln und Gegenständen benutzt. War super!
Bin nicht auf die Idee gegkommen die Dinger unwillkürlich, verstreut, auf der Fährte zu vergraben.

Noch mehr Tips !!
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#4
Hallo,

also wenn der Hund weiß was suchen heißt und halt nur bei leichten Gelände schlampt, würde ich ihn zeigen, dass er auch da suchen muss...

Denn die ganzen Bestätigungen findet er auch ohne tiefe Nase....auch die Filmdosen wird er ohne tiefe Nase finden...denn wie du sagst findet er ja auch Winkel und Gegenstände ohne tiefe Nase...


Ne Überlegung wäre beispielsweise das Böttcher-Suchgeschirr...


Grüße Fanta
Sage nicht alles was du weißt, aber wisse immer alles was du sagst!
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#5
Zitat:Original von Bettina Balters
Für mich wäre es ein Kandidat für Bernd Förys Filmdöschenmethode. Damit gibt es für ihn kein "langweiliges" Gelände mehr - die Highlights können schließlich überall stecken - und wenn er schlampt, verpaßt er die.

und wenn es ihm immer noch zu leicht ist würde ich versuchen die döschen nicht nur einzugraben sondern sie mit erde oder wiese zu bedecken. dann muss er intensiv suchen.
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#6
Hallo Fanta !

Glaube mir, der Hund weiß was suchen bedeutet. Ich denke, er muß einfach nur lernen, egel was kommt ich muß die Nase in den Boden stecken. Aber, "verdammt nochmal" wie?
Das Bötcher Suchgeschirr hat auch Nachteile. Suche mal eine Fh damit, Graben, Wege, Winkel alles bestens geeignet dafür, daß der Hund sich in der Leine, im Geschirr verheddert.

Danke für Deinen Tipp!!
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#7
hi,

kann nur beipflichten was die oben genannten tips angeht..

kannst es aber zum beispiel auch mal damit versuchen eine art schleppfährte zu legen, also nicht durchgehend sondern das stück in jedem fußstapfen einmal aufzusetzen. langfristig ist das natürlich nicht so klasse, aber um es zwischen durch mal wieder interessanter zu machen ist es relativ gut.
LG Janina
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#8
Hallo,

Zitat:Original von Chaco
Glaube mir, der Hund weiß was suchen bedeutet. Ich denke, er muß einfach nur lernen...

Ja genau, dass habe ich ja vorrausgesetzt...ich kann einen Hund nur über Zwang absichern, wenn er weiß was von ihm erwartet wird....


Zitat:Original von Chaco

Das Bötcher Suchgeschirr hat auch Nachteile. Suche mal eine Fh damit, Graben, Wege, Winkel alles bestens geeignet dafür, daß der Hund sich in der Leine, im Geschirr verheddert.

Ich meinte ja auch nicht, dass man das Böttcher Geschirr zur Prüfung einsetzt, sondern im Training...um ihm im Training zu zeigen, dass die Nase nach unten gehört...

Grüße Fanta
Sage nicht alles was du weißt, aber wisse immer alles was du sagst!
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#9
Manchmal frage ich mich, wie zeitgemäss die Richtweise in unserem Sport eigentlich ist und zu welchen Klimmzügen wir gezwungen werden, nur um natürliches Verhalten zu entnaturalisieren.
Gerade beim Fährten sollte man einem Hund doch seinen eigenen Stil zugestehen, da doch gerade diese Disziplin nach wie vor mehr Fragen aufwirft als Antworten verfügbar sind.
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#10
Zitat:Original von enjoy1981
Zitat:Original von Bettina Balters
Für mich wäre es ein Kandidat für Bernd Förys Filmdöschenmethode. Damit gibt es für ihn kein "langweiliges" Gelände mehr - die Highlights können schließlich überall stecken - und wenn er schlampt, verpaßt er die.

und wenn es ihm immer noch zu leicht ist würde ich versuchen die döschen nicht nur einzugraben sondern sie mit erde oder wiese zu bedecken. dann muss er intensiv suchen.

Genauso meinte ich es. Richtig eingraben, möglichst ohne eine riesige Bodenverletztung zu verursachen, die riecht der Hund nämlich auch sehr leicht. Also kleines scharfes Werkzeug mitnehmen dafür.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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