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IPO und Hörzeichen und Ausführungen
#11
Hi ,
vielleicht sollte sich der Helfer mal in die Richtung drehen wo der Arm ist.

links wenn er den Arm links hat oder Rechts wenn er den Arm rechts hat, dadurch sieht der Hund immer als erstens den Arm und man dreht den Rücken weg.

Gruss
Toto
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#12
toto1710,'index.php?page=Thread&postID=161735#post161735' schrieb:Hi ,
vielleicht sollte sich der Helfer mal in die Richtung drehen wo der Arm ist.

links wenn er den Arm links hat oder Rechts wenn er den Arm rechts hat, dadurch sieht der Hund immer als erstens den Arm und man dreht den Rücken weg.

Gruss
Toto
moin toto,

das ist aber nicht sinn einer flucht"vereitelung"...

nach po hat der helfer zwar den anbiss zu ermöglichen, hat aber auch gleichfalls die aufgabe einen punkt vor dem hund zu erreichen. erreicht er diesen, bevor der hund eingebissen hat, so ist abbruch...

die frage des thraeterstellers geht ja in eine ganz andere richtung. und zwar dahingehend, wie mit einem hund zu verfahren ist, der evtl. ja beutebesitzverhalten zeigt, aber hier nicht unbedingt über das beutejagdverhalten automatisch sich den arm sucht, wenn dieser eben nicht direkt angeboten wird, sondern eher die auseinandersetzung um diesen...

mittlerweile wird ja weitensgehend so gearbeitet, dass der hund nicht den kürzesten, sondern den erfolgsversprechensten weg zur beuteeroberung sucht. heißt, der hund wird nicht mehr in grader linie zur fluchtrichtung des helfers im nachlegen abgelegt, sondern in 90 grad zu dieser. das bewirkt, dass der hund nicht unter 0 grad dem helfer beim hasenjagen in die kniekehle springt, sondern günstigen falls unter 45 grad, was natürlich dann auch schon bei entsprechender geschwindigkeit zu einem straucheln des helfers führen kann.

der hund jedoch, der die direkte auseinandersetzung sucht, der wird immer versuchen den schnellsten weg zum aggressor zu finden, nicht den technisch erlernten weg. und darauf beruht, so denke ich, franks frage. und wenn ein gleichmäßiges hetzen aller hunde gefordert ist, in wie weit darf der helfer sich dann auf diesen hund einstellen, der eben mit einer ganz anderen zielsetzung ans werk geht.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#13
Moin
Ich weiss nicht ob es in der PO heute noch so steht, aber ich habe damals auch immer die Helferbestimmungen lesen und umsetzen müssen.

Ein Passus bei der kurzen war, der Hund soll eine optimale Anbeissmöglichkeit vorfinden.
Optimal ist für jeden Hund anders und helfen muss man deswegen nicht, aber man sollte auch fair dem Hund gegenüber arbeiten
Anbissmöglichkeit steht zwar nur bei der "kurzen" aber das sollte doch schon aus sSportlichkeit über den gesamten Verlauf der Prüfung erfolgen.
Zumindest auf OG Ebene

Grüsse
Ralf
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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#14
Sorry,
habe nur auf das " Konret " geantwortet.
Da bin ich vom Rückentransport ausgegangen.

-- wer alles liest ist im Vorteil --

Man sollte aber bei der kurzen Flucht den Hund auch nicht in den Rücken des Helfers ablegen !

Gruss
Toto
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#15
toto1710,'index.php?page=Thread&postID=161740#post161740' schrieb:Sorry,
habe nur auf das " Konret " geantwortet.
Da bin ich vom Rückentransport ausgegangen.

-- wer alles liest ist im Vorteil --

Man sollte aber bei der kurzen Flucht den Hund auch nicht in den Rücken des Helfers ablegen !

Gruss
Toto

moin toto,

bei der kurzen flucht werden helferposition und ablagepunkt ja vom LR festgelegt. dabei liegt der hund ja nicht direkt im rücken des helfers. weiterhin hast du ja die möglichkeit den hund dann noch quer zu seiner laufrichtung abzulegen, damit der hund ersteinmal einen leichten bogen beschreiben muß, bis er den helfer erreicht. und es ist dann schon ein unterschied, ob der arm dann grundsätzlich weiter vor dem helfer steht und mehr oben presentiert wird, oder mehr seitlich und unten. ich habe schon viele helfer gesehen, die erst laufen, dann kurz vor dem anbiss den arm in gleicher stellung, aber eine etage höher dann dem hund den anbiss bieten. je höher ich den hund am körrper seitlich halten kann, desto weniger kraft kann dieser bei der fluchtverhinderung einsetzen. das schwächt den hund und stärkt den helfer beim laufen.

bei den anderen kampfhandlungen steht der arm ja wie nach dem trennen, der angriff wird über die stockhand eingeleitet, nicht über das heben des armes. und: gegen den hund. und da muss sich der helfer auf die angriffstechnik des hundes einstellen und entsprechend die belastung setzen. und hier, so meine ich jedenfalls, gibt es eben hunde, die zeigen schon dem helfer, wo er aus eigener sicherheit den arm am besten stellt.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#16
Konret: Der Hund steht im Rücken des Helfers. Muss der Helfer seinen Schutzarm vor dem Angriff auf den Hund soweit in Richtung Hund drehen, dass dieser ihn beim Angriff erreichen kann oder nicht. Denn drehte sich der Helfer nur schnell, beißt der Hund in den Rücken und wird disqualifiziert.

soweit kurze flucht und angriff auf den hund mit der dementsprechenden stellung des sportarmes auf distanz. jetzt gibt es meines wissens ja keine in der po festgelegte position des hundes, wo der hund sich nach dem trennen am helfer zu befinden hat. im ipo hat sich ja das frontale stellen des helfers durch den hund durchgesetzt, bzw. der fokus liegt hier in der ausbildung.

was passiert, wenn sich der hund nach dem trennen hinter den helfer positioniert und hier genauso stellt. hier wäre eine mitwirkungspflicht des helfers deutlich von nöten, da ja sonst der schutzdienst nicht weitergehen könnte...

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#17
tinka,'index.php?page=Thread&postID=161746#post161746' schrieb:Konret: Der Hund steht im Rücken des Helfers. Muss der Helfer seinen Schutzarm vor dem Angriff auf den Hund soweit in Richtung Hund drehen, dass dieser ihn beim Angriff erreichen kann oder nicht. Denn drehte sich der Helfer nur schnell, beißt der Hund in den Rücken und wird disqualifiziert.

soweit kurze flucht und angriff auf den hund mit der dementsprechenden stellung des sportarmes auf distanz. jetzt gibt es meines wissens ja keine in der po festgelegte position des hundes, wo der hund sich nach dem trennen am helfer zu befinden hat. im ipo hat sich ja das frontale stellen des helfers durch den hund durchgesetzt, bzw. der fokus liegt hier in der ausbildung.

was passiert, wenn sich der hund nach dem trennen hinter den helfer positioniert und hier genauso stellt. hier wäre eine mitwirkungspflicht des helfers deutlich von nöten, da ja sonst der schutzdienst nicht weitergehen könnte...

gruß reinhard

Hallo,

worüber wird denn hier schon wieder diskutiert? Steht doch alles in der Prüfungsordnung.

Der Angriff nach dem Trennen hat "auf den Hund" zu erfolgen. Verlässt er das frontale Bannen und steht hinter dem Helfer, dann muss sich der Helfer eben drehen und den Angriff "auf den Hund" machen... dreht sich der Hund mit und bleibt hinter dem Helfer, ist das ein "Ausweichen des Angriffs" und die Abteilung C wird abgebrochen, TSB "nicht genügend".

Bei der Fluchtverhinderung ist klar beschrieben bzw. gibt es auch eine Skizze, wo der Hund abgelegt wird und in welche Richtung der Helfer laufen soll. Wenn sich da einzelne Vereine bei Prüfungen nicht dran halten => kein Problem der Prüfungsordnung.

Ebenso steht in der Prüfungsordnung, dass der Helfer zum Zeitpunkt des Anbisses, dem Hund die Chance geben muss, einen optimalen Griff zu setzen. Wenn der Hund am Ärmel vorbei springt, in die Wade beißt oder in die Schulter, ist ebenfalls geregelt wie zu verfahren ist. Der Helfer muss dem Hund die Chance für einen optimalen Anbiss geben, trotzdem muss sich der Hund in Richtung Ärmel bewegen. Nimmt er die Chance nicht wahr und beißt lieber woanders => Disqualifikation.

Nirgends steht, dass der Helfer dem Hund quasi den Ärmel ins Maul stopfen muss, wenn der lieber die Beine anpeilt. Ich möchte mal wissen, was da los wäre, wenn sowas bei einer Meisterschaft tatsächlich passieren würde.

Bezüglich der Hörzeichen: Hier hat der VDH-Fachausschuss inzwischen eindeutig geregelt, dass die Hörzeichen in der jeweiligen Landessprache zu geben sind. Also Deutscher Hundeführer => Deutscher Hund => Deutsche Hörzeichen. Diese Regelung ist schon seit langer Zeit kommuniziert und an alle Richter und Landessportwarte raus gegangen... wenn das nicht an die Vereine kommuniziert wurde => mal nachfragen, wo es in der Kommunikationskette hängt. Pfiffe sind jedenfalls zu 100% nicht zugelassen.

Viele Grüße

Sören
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#18
...............auch nicht wenn ich Einwohner von Teneriffa bin ?

:klugscheiss:



Bei El Silbo handelt es sich um eine Sprache, deren bedeutungsunterscheidende Elemente als Pfiffe bestimmter Tonhöhe und -länge artikuliert werden



Entschuldigung :i_
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#19
Colonia,'index.php?page=Thread&postID=161753#post161753' schrieb:...............auch nicht wenn ich Einwohner von Teneriffa bin ?

:klugscheiss:



Bei El Silbo handelt es sich um eine Sprache, deren bedeutungsunterscheidende Elemente als Pfiffe bestimmter Tonhöhe und -länge artikuliert werden



Entschuldigung :i_

Doch... dann natürlich schon, aber bitte einen Nachweis der korrekten Staatsbürgerschaft erbringen und nachweisen, dass der Hund in der Sprache ausgebildet wurde.

Ebenso, wenn Du aus Namibia kommst und die Khoisansprachen, also die "Klicksprachen" sprichst. Auch dann wird Dir das "klickern" nicht als Hilfe entwertet, vorausgesetzt, Du setzt es nur zu Beginn der Übung ein.

Ich sage Dir Bescheid, wenn ich mal einen Hundeführer aus diesen Ländern zu richten habe.

Beste Grüße

Sören
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#20
Sören,'index.php?page=Thread&postID=161750#post161750' schrieb:Hallo,

worüber wird denn hier schon wieder diskutiert?

Nun, über das, was mir so im Kopf herumgeht :thumbup: Die IPO braucht mal etwas frischen Wind! Und wo den Malis langsam die Luft ausgeht, da sollten wir doch unsere Kohlenkästen ordentlich in Stellung bringen, nicht wahr?


Zitat:Der Angriff nach dem Trennen hat "auf den Hund" zu erfolgen. Verlässt er das frontale Bannen und steht hinter dem Helfer, dann muss sich der Helfer eben drehen und den Angriff "auf den Hund" machen... dreht sich der Hund mit und bleibt hinter dem Helfer, ist das ein "Ausweichen des Angriffs" und die Abteilung C wird abgebrochen, TSB "nicht genügend".

So weit, so gut. Meinst Du aber, dass Du schnell genug beim drehen zum Hund bist? Mitte der 90'er war auf meinem damaligen Platz ein Schnauzer, Alf, da hat der Helfer selbst beim Rückentransport Probleme, seine Drehung hinzubekommen. Oder soll der Hund mit dem Gegenangriff warten, bis der Arm ihm vorm Maul hängt?

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Sören, meine Frage war nicht im Sinne von querulieren. Das, was heute die IPO ist, gefällt mir nicht mehr. Auch viele Hunde nicht, obwohl die in der Beuteverteidigung zweifellos hochgradig aggressiv sind. Das ist aber nicht alles. Ich für mich habe vor, die PO auszureitzen. Nur bin ich fair genug, vorher zu fragen oder die Probleme für die Helfer gering zu halten. Ich denke, dass ein zögerliches drehen des nicht routinierten Helfers durchaus dazu führen kann, dass ein gut ausgebildeter Hund sich mitdreht. Nun kannst Du natürlich sagen, dem Angriff wird ausgewichen. Was ist eigentlich mit dem Hund in der Ablage zur Fluchtverhinderung, der wirklich erst auf Hörzeichen die Nacheile aufnimmt? Ist der ein Vorbild für gute Ausbildung oder eine triebschwache Krücke?

Aber wir sind uns einig, der Hund soll den Arm anpeilen und, wenn er ihn bekommt, auch nehmen. Es scheint mir aber so zu sein, dass die PO einiges erlaubt, aber es kann wegen technischer Beschränkungen nicht gemacht werden. Was machen wir nun?

Gruß Frank

PS: Mir sind noch zwei Einfälle eingefallen, der erste ist Plan B zum Bannen im Rücken des Helfers. Willst Du sie hören?
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