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Ich habe 2 Fragen zur IPO und der Auslegung:
1. http://www.vdh.de/tl_files/media/pdf/dl/...nex-de.pdf Hier ist die IPO mit den Ausführungsbestimmungen niedergeschrieben. Auf Seite 7 steht:
"HZ, die in der IPO verankert sind, sind im Regelfal l normal gesprochene, kurze, aus einem Wort
bestehende Befehle. Sie können in jeder Sprache erfolgen, müssen jedoch für eine Tätigkeit immer
gleich (gilt für alle Abteilungen) sein. Die in der IPO angegebenen HZ sind eine Empfehlung.
Für die gleiche Ausführung ist jeweils das gleiche Wort zu verwenden. "
Es ist später nur von Hörzeichen für „Herankommen“, „in Gst gehen“ oder für „Fuß gehen“ die Rede, aber nicht von "Hier!" oder"Fuß" als vorgeschriebenem Hörzeichen.
Das HZ für „Herankommen“, für „ in Gst gehen“ oder für „Fuß gehen“ muss als ein zusammenhängendes Kommando gegeben werden. Für "Aus" heißt es nur "Ablassen" .
Nun meine Frage: Kann ich die Hörzeichen frei wählen? Ich habe einen Hund zur Ausbildung, bei dem das "Hier" ein Pfiff mit der Pfeife ist (schon so gelernt und mitgebracht). Ist ein Pfiff statt des Hörzeichens "Hier!" zulässig? Ich meine, ja. Demnach sollte auch für das Abrufen nach dem Revieren, Stellen und Verbellen mit "Pfiff"+"Fuß" zulässig sein.
Wie sehen die Experten und Richter meine Auffassung?
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2. Ich habe einen Hund, der sehr ernst, tief und mittig angreift. Er taxiert und springt nicht wirklich hoch. Bietet man ihm nicht den Arm an, beißt er eben woanders hin. Relevant wird das u.a., wenn z.B. der Helfer den Arm beim Angriff auf den Hund sehr hoch hält. Darf der Helfer das und der Hund muss sehen, wie er da ran kommt oder muss der Helfer dem Hund das Einbeißen ermöglichen, also den Arm vor der Körpermitte halten?
Gruß, Frank
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Da die IPO, wie es sich ja selbst erklärt, international ist und somit Sprachbarrieren überwinden muss, wurde diese Regelung gefunden, damit Hundesportler aller Nationen die Kommandos in ihrer Landessprache geben können.
Sollte es eine Nation oder Volk geben, das ausschließlich mit Pfiffen kommuniziert, was mir nicht bekannt ist, und Du mit Sicherheit kein Angehöriger dieses Volks bist, würde ich Deinem Ansinnen wenig Erfolg bescheiden.  quint:
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2. Der Hund darf nirgendwo anders beissen als in den Schutzarm. D.h. der Hund muss sich das Ding holen, egal wo es ist. Bei den Wadenbeissern müsste der Helfer ja 10 cm über der Grasnabe anbieten und sich möglichst nicht bewegen.
Nach der Bewachungsphase unternimmt der HL auf Anweisung des LRs einen Angriff auf den Hund. Hierbei wird der Softstock mit drohenden Bewegungen oberhalb des Schutzarmes eingesetzt, ohne den Hund zu schlagen. Im gleichen Augenblick wird der Hund, ohne dass der Schutzarm zusätzlich in Bewegung versetzt wird,frontal durch Vorwärtslaufen mit dem entsprechenden Widerstand angegriffen.
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Die Hörzeichen müssen ein "Wort" sein. Viele rufen ihre Hunde aus dem Platz auch mit dem Namen ab. Dies ist ok. Aber ein Pfiff ist halt kein Wort.
LG
Sabine
LG Sabine
Jeder Tag ohne Hund ist ein schlechter Tag.
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toto1710,'index.php?page=Thread&postID=161700#post161700' schrieb:Im gleichen Augenblick wird der Hund, ohne dass der Schutzarm zusätzlich in Bewegung versetzt wird,frontal durch Vorwärtslaufen mit dem entsprechenden Widerstand angegriffen.
hört sich in der theorie schön an, nur wieviel helfer können das, machen das tatsächlich
nach oben ziehen ist ja nur eine variante, dieses blöde zur seite reißen des armes, also quasi fast den arm ausen senkrecht nehmen ist ja noch mehr quatsch für die hunde. nur damit die helfer den hund in für sich idealer porition beim treiben haben und "gut aussehen" :thumbdown:
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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Reisender,'index.php?page=Thread&postID=161697#post161697' schrieb:_______________________________________________________________________________________________________________________________________
2. Ich habe einen Hund, der sehr ernst, tief und mittig angreift. Er taxiert und springt nicht wirklich hoch. Bietet man ihm nicht den Arm an, beißt er eben woanders hin. Relevant wird das u.a., wenn z.B. der Helfer den Arm beim Angriff auf den Hund sehr hoch hält. Darf der Helfer das und der Hund muss sehen, wie er da ran kommt oder muss der Helfer dem Hund das Einbeißen ermöglichen, also den Arm vor der Körpermitte halten?
Gruß, Frank
moin frank,
ich denke, das problem stellt sich eher auf og ebene, wo evtl. dem einen oder anderem hund in den belastungsphasen "geholfen" wird oder aber der helfer sich selbst ein wenig über SEINE abfangtechnik in den mittelpunkt spielt...
hunde, die sehr deutlich schon in den nichtbeißphasen anzeigen, dass sie es doch sehr viel ernster als hasenjagen sehen, da werden erfahrenen helfer automatisch den arm auch ein wenig als letzten schutz vor einem möglichen biss in unbewehrte bereiche einsetzen.
mittlerweile haben lightanzüge nur kratzschutzfunktion, das wird ja oftmals vergessen. da jedoch doch auch immer wieder der ernste hund gefordert wird, damit der sport den hund nicht zu sehr "aufweicht", sollte diesen hunden dann auch so entsprechend fair begegnet werden.
gruß reinhard
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Enzo,'index.php?page=Thread&postID=161701#post161701' schrieb:Die Hörzeichen müssen ein "Wort" sein. Viele rufen ihre Hunde aus dem Platz auch mit dem Namen ab. Dies ist ok. Aber ein Pfiff ist halt kein Wort.
LG
Sabine
 Du hast recht!
Gruß Frank
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zedemar,'index.php?page=Thread&postID=161698#post161698' schrieb:Da die IPO, wie es sich ja selbst erklärt, international ist und somit Sprachbarrieren überwinden muss, wurde diese Regelung gefunden, damit Hundesportler aller Nationen die Kommandos in ihrer Landessprache geben können.
Sollte es eine Nation oder Volk geben, das ausschließlich mit Pfiffen kommuniziert, was mir nicht bekannt ist, und Du mit Sicherheit kein Angehöriger dieses Volks bist, würde ich Deinem Ansinnen wenig Erfolg bescheiden. quint:
Nun, von "ausschließlich" spricht ja niemand. In Frankreich habe ich schon den Einsatz der Pfeife für das Abrufen gesehen. Vllt. machen die aber keinen richtigen Hundesport, im Rahmen der FCI.
Auf der DVG-Meisterschaft führte eine ältere Dame einen guten und gut ausgebildeten Hund. Nur gab die Konstitution der Dame beim SD keine souveränen, angemessenen und damit klaren Hörzeichen her. Ihr hätte der Einsatz einer Pfeife mit Sicherheit geholfen.
Zitat: 2. Der Hund darf nirgendwo anders beissen als in den Schutzarm. D.h. der Hund muss sich das Ding holen, egal wo es ist. Bei den Wadenbeissern müsste der Helfer ja 10 cm über der Grasnabe anbieten und sich möglichst nicht bewegen.
Gestern sprach ich mit einem Richter, der sagte, wenn der Hund sich beim Einstellen hinter dem Helfer stellen würde, sei das mit den Regeln übereinstimmend. Also muss der Helfer dem Hund beim Angriff den Anbiss ermöglichen. Sonst kann ein Hund in einer Prüfung nicht tun, was ihm erlaubt ist. Also müsste sich doch die Helferarbeit bzw. der SD verändern, oder nicht?
Gruß Frank
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tinka,'index.php?page=Thread&postID=161713#post161713' schrieb:Reisender,'index.php?page=Thread&postID=161697#post161697' schrieb:_______________________________________________________________________________________________________________________________________
2. Ich habe einen Hund, der sehr ernst, tief und mittig angreift. Er taxiert und springt nicht wirklich hoch. Bietet man ihm nicht den Arm an, beißt er eben woanders hin. Relevant wird das u.a., wenn z.B. der Helfer den Arm beim Angriff auf den Hund sehr hoch hält. Darf der Helfer das und der Hund muss sehen, wie er da ran kommt oder muss der Helfer dem Hund das Einbeißen ermöglichen, also den Arm vor der Körpermitte halten?
Gruß, Frank
moin frank,
ich denke, das problem stellt sich eher auf og ebene, wo evtl. dem einen oder anderem hund in den belastungsphasen "geholfen" wird oder aber der helfer sich selbst ein wenig über SEINE abfangtechnik in den mittelpunkt spielt...
hunde, die sehr deutlich schon in den nichtbeißphasen anzeigen, dass sie es doch sehr viel ernster als hasenjagen sehen, da werden erfahrenen helfer automatisch den arm auch ein wenig als letzten schutz vor einem möglichen biss in unbewehrte bereiche einsetzen.
mittlerweile haben lightanzüge nur kratzschutzfunktion, das wird ja oftmals vergessen. da jedoch doch auch immer wieder der ernste hund gefordert wird, damit der sport den hund nicht zu sehr "aufweicht", sollte diesen hunden dann auch so entsprechend fair begegnet werden.
gruß reinhard
Morgen Reinhard,
da hast Du sicher recht. Und auch in den OG's werden die meisten Hunde außerhalb der Regelmäßigkeiten als sportliche Herausforderung sehen  quint: Was ich aber auch schon gesehen habe, sind eben Arme bei der Fluchtverhinderung, die vor dem Körper waren und dem Hund bleibt nur die Plaste des Armes oder außen rumlaufen. Oder Arme super weit oben, auch schon bevor der Hund absprang. Dann dreht sich der Helfer schon und der Hund erwischt nur noch einen Zipfel vom Ärmel. Aber nach den OG's sollte das Thema abgehakt sein. Trotzdem bleibt meine Frage, wie es mit der "Mitwirkungspflicht" der Helfer bei den "Wadenbeißern" aussieht.
Konret: Der Hund steht im Rücken des Helfers. Muss der Helfer seinen Schutzarm vor dem Angriff auf den Hund soweit in Richtung Hund drehen, dass dieser ihn beim Angriff erreichen kann oder nicht. Denn drehte sich der Helfer nur schnell, beißt der Hund in den Rücken und wird disqualifiziert.
Gruß, Frank
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