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Suche Infos zur Unbefangenheitsprobe
#31
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=160754#post160754' schrieb:Hiermit macht man sich "eigene" Regeln, die eher zur vereinsamung führen- als helfen! Ich glaube nicht, dass sich der RSV damit einen Gefallen tut. Eventuell könnte passieren, was Sören hier schon gesagt hat. Die RSV LR (wenn es denn weitere außer Helmut gibt) verlieren ihre VDH Zulassung! Auch dürften an offiziellen Prüfungen keine IPO / ScHH Prüfungen gemischt werden, da SchH (nur als interne PO auch nur auf internen Pokalkämpfen zulässig wäre)....Hiermit stellt man sich selbst in die Ecke....auch wenn wie schon gesagt Inhaltlich einiges nicht schlecht ist an dieser PO

Hallo Uwe,

ich weiß nicht, was ich von dieser "internen PO" halten soll. Ich weiß auch nicht, was an dieser nun so viel besser sein soll als an der FCI-PO. Nur weil Letztere teilweise etwas merkwürdig und nicht im Sinne der Sache ausgelegt wird (weil einige Formulierungen schwammig sind), ist diese doch vom Grundsatz her nicht schlecht.

Ich denke auch, dass gerade die Unbefangenheitsprobe auch nicht weiter entschärft werden sollte. Ein guter Gebrauchshund sollte in der Lage sein, nicht immer "auf Zinne" zu stehen sondern zu 90% des Tages gelassen auf den Alltag zu reagieren. Dazu gehört auch, dass er sich von einer fremden Person den Chip ablesen lassen kann. Wenn das nicht möglich ist, hat der Hund entweder ein Gehorsamsproblem (wenn der Hundeführer sagt "Ruhe", dann ist "Ruhe") oder er hat schlicht und ergreifend einen an der Waffel.

Zum Thema VDH-Leistungsrichter: ein VDH-Leistungsrichter darf nur bei termingeschützten Prüfungen nach Maßgaben der derzeit gültigen FCI-PO tätig werden. Man darf als Leistungsrichter nicht einmal z. B. einen internen "Fährten-Spaßpokal" richten, wenn es keinen offiziellen Terminschutz gibt. Hält sich der Richter nicht dran, riskiert er seinen Schein.

Was gar nicht geht, ist eine Vermischung von zwei verschiedenen Sparten bei einer Veranstaltung. Wenn es erlaubt ist, dass (wie es geschrieben wurde) der Hundeführer wählen kann, ob er bei einer Prüfung nach SchH oder IPO bewertet werden soll, besteht die Gefahr, dass die gesamte Prüfungsveranstaltung aberkannt wird und der Richter seinen Schein verliert.

Es geht also nur, wenn der RSV eine Reihe von "Laienrichtern" ernennt und ausbildet (wie z. B. H. Raiser derzeit einer ist), die dann ausschließlich die RSV-SchH-Prüfung auf gesonderten Veranstaltungen abnehmen dürfen. Ein anderes Vorgehen ist nicht konform mit den Richtlinien und Ordnungen des VDHs.

Viele Grüße

Sören
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#32
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=160754#post160754' schrieb:Hiermit macht man sich "eigene" Regeln, die eher zur vereinsamung führen- als helfen! Ich glaube nicht, dass sich der RSV damit einen Gefallen tut.
hallo uwe, es geht ja gerade darum etwas anders zu machen als gewohnt. anstatt von vereinsamung kann man auch von fokussierung sprechen. das gesamt konzept vom rsv, einen bestimmten typ schäferhund zu erhalten findet in einer eigenen PO seine logische fortsetzung. die trainingsmethode, die anforderungen auf einer prüfung, die bewertung durch speziel darauf geschulten richtern, und die selektion von hunden durch die gezeigten leistungen.
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#33
Du hast ja in vielem Recht Detlef, aber wurde diese PO nicht nur geschaffen damit Helmut richten darf? Wie in so vielen Fällen geht es doch eher um HR, als um den Schäferhund.
Wie ich selber sagte, sind ja einige Sachen nicht schlecht....ohne Zweifel. Aber was kann der kleine RSV denn verändern? Nix, denn die eigene Blutbasis ist so klein...das fällt doch überhaupt nicht ins Gewicht!
Nun stellt man sich noch außerhalb des VDH mit einer eigenen PO, ob das mal nicht ein Eigentor wird :whistling:
Und wenn ich mir das theoretische Gesamtkonzept (was ich persönlich gut finde) und die Umsetzung (z.B. Siegerprüfung RSV) ansehe, dann klaffen dort Welten! Die Bewertungen dort, vorallem in B, sind doch nicht nachvollziehbar und schon überhaupt nicht im Sinner moderne Hundeausbildung (alles auf WD anzusehen)!
beste Grüße

Uwe
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#34
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=160757#post160757' schrieb:
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=160754#post160754' schrieb:Hiermit macht man sich "eigene" Regeln, die eher zur vereinsamung führen- als helfen! Ich glaube nicht, dass sich der RSV damit einen Gefallen tut.
hallo uwe, es geht ja gerade darum etwas anders zu machen als gewohnt. anstatt von vereinsamung kann man auch von fokussierung sprechen. das gesamt konzept vom rsv, einen bestimmten typ schäferhund zu erhalten findet in einer eigenen PO seine logische fortsetzung. die trainingsmethode, die anforderungen auf einer prüfung, die bewertung durch speziel darauf geschulten richtern, und die selektion von hunden durch die gezeigten leistungen.

Hallo,

um mal beim Thema "Unbefangenheitsprobe" zu bleiben: Da steht in der RSV-PO wörtlich unter § 8:
"1. Vor Beginn der Fährtenarbeit / zu Beginn der Pr hat der LR die Unbefangenheitsprobe an den einzelnen Hunden
abzuprüfen. Dabei prüft er:
• Tätowiernummer/Chip anhand von Ahnentafel oder Impfpass, dabei muss sich der dominante Hund nicht von
Fremden anfassen lassen
• Auftreten im sozialen Umfeld, wobei Reizlagen bewusst zu unterlassen sind
2. Im gesamten Prüfungsverlauf beobachtet der LR weiterhin die mentalen Eigenschaften, dabei sind unsichere,
schreckhafte, nervöse, schussscheue Hunde und Angstbeißer wegen mangelnder Unbefangenheit aus der Prüfung
zu nehmen."

Das bedeutet im Klartext: wird z. B. ein Richter im Schutzdienst vom Hund gebissen, eine Person in der Menschengruppe oder irgendjemand der da gerade dumm rumsteht, dann ist das in Ordnung, so lange der Hund "dominant" ist? Ich darf als Richter nur einen Hund aus der Prüfung nehmen, wenn er sich aus Unsicherheit heraus aggressiv zeigt, nicht wenn er es aus Dominanz heraus tut? Ein Hund besteht eine Prüfung, der im Alltag nicht händelbar ist und der sich nicht berühren lässt? Sorry... das ist weder die Definition eines Gebrauchshundes noch ist das irgendwie politisch noch in der Öffentlichkeit zu vertreten. Kein Wort davon, dass sich der Hund "neutral", "gutartig" oder "nicht aggressiv" zeigen muss.

Um es klar zu sagen: Dieser Passus ist Wasser auf die Mühlen der Proleten, die mit ihrer um sich beißenden und nicht händelbaren, dominanten "Schwanzverlängerung" keine reguläre IPO-Prüfung bestehen würden. Solche Hunde braucht kein Mensch, weder im Sport noch in der Zucht oder sonstwo... und Menschen, die diesen Hundetyp haben wollen, braucht man noch viel weniger.

Viele Grüße

Sören
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#35
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=160758#post160758' schrieb:Du hast ja in vielem Recht Detlef, aber wurde diese PO nicht nur geschaffen damit Helmut richten darf? Wie in so vielen Fällen geht es doch eher um HR, als um den Schäferhund.
der ganze aufwand nur um sich zu profilieren?? kann ich nicht glauben, zumahl die idee dahinter in der gesamtheit etwas wahres hat.
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#36
Zitat:der ganze aufwand nur um sich zu profilieren??
Wie ist denn der gesamte RSV entstanden? :whistling: :whistling: Ähnlich war es doch auch, als HR VDH LR werden wollte und nicht durfte....es ist doch alles auf den Meister zugeschnitten Big Grin

Aber wir bewegen uns offtopic Big Grin
beste Grüße

Uwe
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#37
Sören,'index.php?page=Thread&postID=160759#post160759' schrieb:Um es klar zu sagen: Dieser Passus ist Wasser auf die Mühlen der Proleten, die mit ihrer um sich beißenden und nicht händelbaren, dominanten "Schwanzverlängerung" keine reguläre IPO-Prüfung bestehen würden. Solche Hunde braucht kein Mensch, weder im Sport noch in der Zucht oder sonstwo... und Menschen, die diesen Hundetyp haben wollen, braucht man noch viel weniger.
das stimmt, ....und der passus bezüglich der unbefangenheitsprobe läßt darauf schließen das dort diese hunde und hundeführer gesucht werden?? vielleicht sollte man sich nicht etwas ausmahlen sondern sich auf einer veranstaltung selber davon überzeugen das auch die hunde und hundeführer im rsv ganz normale menschen sind mit ganz normalen hunden die ihrem ganz normalen hobby nachgehen.
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#38
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=160761#post160761' schrieb:
Zitat:der ganze aufwand nur um sich zu profilieren??
Wie ist denn der gesamte RSV entstanden? :whistling: :whistling: Ähnlich war es doch auch, als HR VDH LR werden wollte und nicht durfte....es ist doch alles auf den Meister zugeschnitten Big Grin

Aber wir bewegen uns offtopic Big Grin

Da würde ich vielleicht nochmal drüber nachdenken, wie der RSV entstanden ist. Vielleicht lag es dann doch an dem mangelnden Demokratieverständnisses innerhalb der SV Führung. Und es gab damals genug Leute die geschrien habe, der SV müsse sich aufspalten, doch aus dem bequemen Boot aussteigen? Lieber nicht. Helmut ist streitbar, ohne Frage, da muß man auch nicht immer seiner Meinung sein, aber hier geht es doch eher um die Sache als um eine Person.
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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#39
moin Sören,
ich weiß nicht wie du das der po des rsv entnimmst,ich lese nichts von dem ,das da Hunde richter oder Personen beißen darf und das als dominantes verhalten gewertet wird.
ich kann aber nachvollziehen das jemand der nur rein Technik beurteilt(entnehme ich verschiedenen anderen Themen)nicht verstehen kann worum es dem rsv geht.
eine geschichte woraus der psk sich schon lange verabschiedet hat.
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#40
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=160762#post160762' schrieb:
Sören,'index.php?page=Thread&postID=160759#post160759' schrieb:Um es klar zu sagen: Dieser Passus ist Wasser auf die Mühlen der Proleten, die mit ihrer um sich beißenden und nicht händelbaren, dominanten "Schwanzverlängerung" keine reguläre IPO-Prüfung bestehen würden. Solche Hunde braucht kein Mensch, weder im Sport noch in der Zucht oder sonstwo... und Menschen, die diesen Hundetyp haben wollen, braucht man noch viel weniger.
das stimmt, ....und der passus bezüglich der unbefangenheitsprobe läßt darauf schließen das dort diese hunde und hundeführer gesucht werden?? vielleicht sollte man sich nicht etwas ausmahlen sondern sich auf einer veranstaltung selber davon überzeugen das auch die hunde und hundeführer im rsv ganz normale menschen sind mit ganz normalen hunden die ihrem ganz normalen hobby nachgehen.

Hallo Detlef,

mag ja alles sein, ich habe die RSV-PO nur einmal überflogen und zwar bewusst nicht unter dem Gesichtspunkt was drin steht, sondern nach dem Gesichtspunkt was NICHT drinsteht, also gegenüber der FCI-PO weggelassen wurde.

Da fallen, neben der Unbefangenheitsprobe, noch die ein paar andere Dinge auf:
- In der Unterordnung findet eine "freudige" oder "harmonische" Arbeit keinerlei Erwähnung. Freudiges und konfliktfreies Arbeiten ist also nicht gefordert bzw. wird nicht herausgestellt.
- Positive Ausstrahlung in der Arbeit wird ebenfalls nirgends gefordert, eine Disqualifikation bei sichtbaren Zwängen und Konflikten ist nicht vorgesehen
- Einwirkungen auf den Hund sind laut PO kein Disqualifikationsgrund, generell gibt es keine festen Gründe für eine Disqualifikation. Der Hundeführer kann den Hund also eine "schallern" und muss dafür, jedenfalls laut PO, nicht disqualifiziert werden
- Eine Disqualifikation, wenn der Hund den Helfer irgendwo anders als am Schutzarm beißt ist ebenfalls nicht vorgesehen.

Sorry, aber diese PO ist ein Rückschritt und eher maßgeschneidert auf dieses "knüppelige Ausbildungsprinzip" von anno Tobak, getreu nach dem Motto: Wir sind zu doof nach aktueller PO auszubilden, also schreiben wir eben eine eigene.

Die Idee ist nicht neu, Ekard Lind hat vor ein paar Jahren auch eine Prüfungsordnung geschrieben, die maßgeschneidert auf seine Ausbildung passte. Nichts anderes macht der RSV gerade.

Die Ausbildung passt sich nicht der PO an, die PO passt sich der Ausbildung an. Welche Drogen man genommen haben muss, um das als "innovativen Fortschritt" zu feiern, erschließt sich mir nicht.

Viele Grüße

Sören
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