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WoWi,'index.php?page=Thread&postID=159382#post159382' schrieb:Heinz: Zunächst mal habe ich überhaupt nichts gegen den RSV. Ich habe auch nichts dagegen, dass man versucht, auf die PO Einfluss zu nehmen. (Das wünsche ich mir oft selbst.) Ich habe mich hier gegen die von dshpur angedeutete WEISE der Einflussnahme ausgesprochen: Es kann nicht sein, dass ein Verein seine Ideale allen aufpfropft. Was ein Verein sehr wohl kann und, wenn er eine Überzeugung vertritt, auch tun soll, das ist, diese Überzeugung bekannt zu machen, für sie zu werben und mit ihr um ZUSTIMMUNG anderer zu Veränderungen zu buhlen. Das schien mir dshpur nicht gemeint zu haben. Dagegen wäre aber nichts zu sagen. Hallo Wolfgang,erstmal......DSHpur ahlt sich in seinem Sarkasmus gegenüber dem RSV wie ein Ferkel im Dreck........selbst wenn ich ihm einigen Sachen zustimme,so ist die Art und Weise seiner Beiträge einfach nur zu ignorieren,das war bei seinen vorherigen Pseudos das gleiche.
Ich wollte hier auch keine Diskussionen über Griffverhalten oder ähnliches anfangen,sondern einfach mal darauf hinweisen,das nicht das primäre Bild einer Arbeit bewertet werden sollte,sondern das,was dahinter steht.
Vor einiger Zeit gabs noch LR,die dir sagten,tut mir leid,aber nach der PO muß ich dir das ziehen,obwohl ich es toll fand..........heute sagt selbst das schon keiner mehr,man hat resigniert.
Natürlich hast du Recht,das man es nicht jedenm Recht machen kann,aber dadurch brauch man eine wirklich gute Arbeit doch nicht schlecht zu bewerten,nur weil die PO das so vorgibt.
Ich behaupte,das ein LR,der mitten in der Ausbildung ist und ein Durchschnittliches Wissen über Hundetypen verfügt,durchaus in der Lage wäre,den Hund und dessen Leistung gerecht zu beschreiben.
Zwischen dem "alten Diensthund",der gelernt hat,den Schlägen auszuweichen und dem heutigen IPO Hund,der lernen muß alles über sich ergehen zu lassen ohne mit der Wimper zu zucken muß doch ein Bereich sein,wo jeder Hundetyp seine Anerkennung findet.
Noch vor ca 2 Jahren wurde noch darüber diskutiert,.....ein toller Hund,für die Zucht,für den Sport kannste den nicht gebrauchen...............zu schwierig.......
heute ist selbst das schon abgearbeitet,....und das finde nicht nur ich bedenklich.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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„sondern einfach mal darauf hinweisen,das nicht das primäre
Bild einer Arbeit bewertet werden sollte,sondern das,was dahinter steht.“
Ja leider bewerten die LR nur das Bild, was sie sehen, statt
sich erstmal dann beim HF zu informieren, was der Hintergrund des gezeigten
Verhaltens ist, bevor sie die Punkte verteilen.
„Natürlich hast du Recht,das man es nicht jedenm Recht machen kann,aber dadurch
brauch man eine wirklich gute Arbeit doch nicht schlecht zu bewerten,nur weil
die PO das so vorgibt.“
Ok, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass der LR
sich einfach nicht mehr an die Vorgaben der PO hält. Dann bräuchte man auch
keine Bonuspunkte. Aber ich fürchte, dass dann die SportHF andauernd Beschwerde
einreichen und nur Unruhe erzeugen.
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DSHPUR!!! ICH HOFFE DAS DU AUCH IMMER SCHÖN DEINE MEDIKAMENTE NIMMST!!! Nein ernsthaft, du bist echt so drollig das ich vor lachen nicht mehr in den Schlaf komme :-D Kann man dich buchen?
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Hallo,
klar, das was DSHPUR da von sich gibt ist natürlich Satire und er überspitzt hier ganz bewusst. Natürlich ist das eine astreine Provokation und ich finde das höchst putzig wie einige darauf anspringen.
Dennoch steckt auch da ein Körnchen Wahrheit drin... ich habe vor 2 oder 3 Jahren mal durch Zufall hinter einigen RSV2000 Sportlern (u. a. war auch H. Raiser persönlich dabei) bei der VDH-DM gesessen und das war dort vom Stapel gelassen wurde, kommt dem was DSHPUR hier so von sich gibt schon sehr nahe... nur meinten die das damals wohl tatsächlich ernst.
Aber das nur als kleine Anekdote am Rande... nun haut euch weiter die Köppe ein.
Beste Grüße
Sören
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moin Heinz ,wie lange ist dieser schwierige Hund denn für die zucht zu gebrauchen
icherlich wenn man kurzfristig etwas in diese Richtung verändern will,sobald sich dieser typ jedoch manifestieren würde ,würde ganz schnell in Gegenrichtung selektiert werden.denn auch das entspricht nicht dem ideal eines gebrauchshundes.
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Nun, es sind doch einige sehr lesenswerte Beiträge dabei heraus gekommen. Insofern hat die Disussion doch sein Gutes. Vielleicht kann Uwe den Thread teilen, dann bekommt der TE sein Thema wider zurück.
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anders herum gesehen,wäre sonst warscheinlich wirklich nur eine elite (fragwürdig)in der lage diese Hunde zu führen die im grunde keiner braucht oder will.
fallen mir jetzt mal spontan mehrere Mink nachkommen ein
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Ganz zu Anfang:
Ich denke nicht, daß dshpur ein Verfechter des RSV 2000 ist. Er bedient sich lediglich geschriebenen auf der HP, überzieht diese und stellt sie als eine Identitätstheorie dar...
Die Identitätstheorie hat aber in der Vergangenheit bewiesen, daß sie nur funktioniert, wenn Gleichschaltungen erzwungen werden, da es nur der Elite besser geht, aber nicht dem Individuum.
Da wir aber hier im zivilisierten Deutschland leben, wo zwei dieser Identitätstherorien massiv gegen die Wand gefahren worden sind, sollte man einfach mal akzeptieren, daß wir im Pluralismus leben und eine demokratische Struktur haben.
Gesetze zu verändern, daß einige wenige mehr Einfluss bekommen, damit diese ihre Macht dann dort einsetzen, wo die Masse ihrer Ideologie gefährlich werden kann, wird sich hier hoffentlich nie wieder durchsetzen.
Nur mal so am Rande.
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Hallo Heinz,
mit der Formulierung "dass nicht das primäre Bild einer Arbeit bewertet werden sollte, sondern das, was dahinter steht" können wir alle sicher ganz gut leben. Ich will ja auch wissen, ob ein Hund stark in eine Situation geht oder etwa unsicher. Nur haben wir keinen direkten Zugriff auf die Seele des Hundes: Wir können auf das, "was dahinter steht" immer nur durch das primäre Bild schließen, auf dessen Interpetation wir deshalb stets verwiesen bleiben. Und da werden identische Bilder unterschiedlich interpretiert und auch die inneren Zielzustände, die angestrebt werden, sind nicht bei allen identisch. Damit sind wir dann wieder bei dem Normenproblem, das wir die ganze Zeit schon umkreisen.
Ich hab mich gefragt, warum ich so auf dshpur reagiert habe. Ich denke, dass das mit Erfahrungen der Vergangenheit zu tun hat - und die haben einen Aspekt, der nicht nur mich betrifft, sondern der von allgemeinem Interesse, hier noch nicht dargelegt worden und vielleicht reinen Schäferhundleuten nicht voll bewusst ist.
Ich setze noch mal kurz bei der Frage nach dem ruhigen Griff als einem Beispiel für die Qualität der PO an. Nein, keine Angst, auch ich will hier keine Debatte über den Griff, ich will damit auf etwas ganz anderes hinaus. Ich bin nicht mehr ganz taufrisch und habe mich schon in den 70er Jahren auf Ausbildungsplätzen herumgetrieben. Und keineswegs nur auf SV-Plätzen, damals sogar mehr in "exotischen" Gefilden. U. a. bei molossoiden Rassen. Und bei deren Vertretern gab es damals schon eine Debatte, sogar eine sehr emotional geführte, über den Widerspruch zwischen "echten" Gebrauchshunden und der Beschreibung der Kampfhandlungen durch die PO, insbesonderen der Forderung nach dem ruhigen Griff. Warum? Nun, so wie Hütehunde ursprünglich mal auf viele Qualitäten selektiert wurden wie ausdauerndes Laufverhalten, Wetterresistenz, Führigkeit, räumlich strukturierende Kooperationsbereitschaft etc., so entstammen die Molossoiden ursprünglichen Selektionen, die mit dem Körpereinsatz in Kampfhandlungen zu tun haben. Der ursprünglichen Ausstattung der Molosser nach (nicht mehr in jedem Falle auch der heutigen) ist für das Kampfverhalten solcher Hunde das Auskontern des Körperschwerpunktes eines Gegners durch gezielten Körpereinsatz mindestens so charakteristisch wie das Zugreifen selbst. Noch in den 70er Jahren habe ich Boxer gesehen (die da aber auch schon selten wurden), die im Ärmel nicht etwa mit den Hinterläufen mit dem Figuranten mitgehoppelt sind, sondern die die Läufe entweder angezogen oder gegen die Beine des Helfers gestemmt haben, um dann in konvulsischen Windungen ihres ganzen Körpers Ihr Gewicht rhythmisch immer wieder nach unten buchstäblich zu werfen. Ein sehr ruhiger Griff kam dabei logischerweise nicht heraus, man hatte im Gegenteil manchmal Angst, sie könnten sich selbst mit Wucht aus dem Ärmel herausreißen. Die Folge war aber, dass kaum ein Helfer geradeaus fliehen konnte, er wurde in seitliche Ausfallschritte hineingerissen, wenn er nicht stürzen wollte. Die Störung des gegnerischen Bewegungsablaufs war effektiv. Das habe ich jetzt schon lange nicht mehr beobachtet, obwohl ich noch immer viele Boxer sehe. Einer der Gründe dafür ist sicherlich auch: die erfolgreichere Durchsetzung des ruhigen Griffs. Was glücklicherweise noch nicht ganz ausgestorben ist ist die etwas andere, aber auch sehr typische Art mancher Rottweiler, den Helfer körperlich zu sperren. So eine Körperlichkeit der Auseinandersetzung, in der der Hund sich nicht einhakt, um sich dann auf den Hinterbeinen brav vom Helfer durch die Manege tragen zu lassen, war etwas, was früher - zu Zeiten, als noch nicht schwerpunktmäßig über die Beutemotivation gearbeitet wurde - bei den Molossern und in einigen Exemplaren auch beim Dobermann viel häufiger zu sehen war als beim DSH. Ich will nicht sagen, dass sich das umgekehrt hat, aber seit den 80er Jahren sieht man vermehrt DSHs, die doch auch körperlich arbeiten, indem sie ihr Gewicht in den Hinterleib legen und rhythmisch rückwärts ziehen. Ich halte das für eine Folge der größeren Bedeutung der Beutemotivation in der Ausbildung: Die Hunde wollen die Beute entreißen, diese Motivationslage hat DSHs in den Kampfhandlungen "körperlicher" gemacht.
Nun haben wir oben zwar demokratische Verhältnisse bei der Gestaltung der PO gefordert, tatsächlich spielt dafür aber verbandspolitischer Einfluss eine große Rolle. Und die starke Konzentration der PO auf den ruhigen Griff und die beinahe fehlende Berücksichtigung des körperlichen Kämpfens - so wird häufig allein auf Grund eines korrekten Griffs von einer effektiven Fluchtvereitelung gesprochen - hatte aus der Sicht der "exotischen" Hundeführer der 70er Jahre ganz entschieden etwas mit Verbandspolitik zu tun: Sie sahen da (und ich glaube nicht ganz zu Unrecht) den Einfluss des großen mächtigen SV am Werke, der Verhältnisse begünstigt hat, die seinem Hund entgegenkommen. Die große klassische Stärke des Schäferhundes ist ja nicht unbedingt sein Kampfverhalten als solches (da gäbe es beeindruckendere Rassen), sondern der klassische große Vorzug des Schäferhundes liegt in der Koordinierbarkeit von Kampfmotivaton und präziser Führbarkeit! Und so ging der Einfluss des SV in der Geschichte der PO historisch immer mehr in die Richtung "Schutzdienst = UO mit Ablenkung". Da konnten andere Rassen tatsächlich schwer mithalten. Leute, die sich immer nur mit Schäferhunden befasst haben, machen sich vielleicht gar nicht klar, wie sehr noch in den 70er Jahren HF mit anderen Rassen über diese Entwicklung geflucht haben, die Freunden des Schäferhundes doch einfach nur als Erweis der größeren Leistungsfähigkeit ihrer Hunde erschienen ist. Anderen, deren Hunde mit anderen Leistungsaspekten hätten aufwarten können, erschien es eher als eine Limitierung von Leistung, damit Schäferhunde herausgestellt werden können.
Und dann kam eine neue Rasse ins Spiel. Dieser westliche angebliche Nicht-Gebrauchshund, dessen Namen ich hier nicht nennen werde, um dshpur vor einem allergischen Schock zu bewahren. Und dieser Hund erreichte innere Form und Sicherheit vor allem über Konditionierung, dass heißt, Konditionierung führte auch in die Kampfmotivation und die Kampfmotivation war zurückgebunden an Konditionierung. Ein geradezu ideales Verhältnis zur Erreichung genau der Koordinierbarkeit von Motivation und präziser Führigkeit, zu der unter dem nicht unwesentlichen Einfluss des SV im IPO-Sport die Reise ging. Auf einmal war da eine Rasse, die genau das, wodurch der Schäferhund glänzen sollte und auch tatsächlich glänzte, sogar noch einen Tick besser konnte. Der DSH wurde mit seinen eigenen Waffen geschlagen.
Nun stellt Euch doch bitte einmal vor, wie das auf einen wie mich, mit diesen Erinnerungen, wirkt, wenn dann ein dshpur ruft: "Kommando zurück! Dieses superpräzise Arbeiten schadet dem 'echten' Gebrauchshund. Das ist einzig und kann nur sein: der Deutsche Schäferhund. Und wenn der es gerade nicht ist, dann wechseln wir die Kriterien aus, bis er es ist. Nehmen wir doch echtes Kampfverhalten, ruhige Nerven, Charakter" … Da kann ich sagen: Alles schon dagewesen. So haben früher (vielleicht noch heute?) Rottweiler-Leute über die Benachteiligung ihrer Hunde durch die PO geredet. Entschuldigt, wenn meine Ohren dann immer mithören: "Hauptsache der Schäferhund vor! Die Kriterien sind auswechselbar, sie können sich sogar widersprechen. Was früher der Mangel an Leistung bei anderen Rassen war, das soll jetzt die besondere Leistungsfähigkeit bestimmter Schäferhunde sein!" Für uns schon etwas länger Lebende muss das kurios klingen. Und zwar selbst dann, wenn man, wie ich, den Deutschen Schäferhund als einen Hund mit einem tollen Leistungspotential empfindet.
Ich mag nicht glauben, dass dshpur die vereinspolitischen Ziele des RSV vertritt, dass also der RSV den SV in der schlechten Tradition beerben will, den Schäferhund durch die Bestimmungshoheit über Begriffe und Prüfungsordnungen groß zu machen - also nur durch krude Macht statt durch Leistung.
Dass der RSV für Menschen mit einem solchen Missverständnis aber reizvoll sein kann, das glaube ich schon. Und ob dshpur ein Satiriker ist oder nicht, das interessiert mich wenig. Seine Texte sagen hier etwas aus, SIE sprechen mit uns: Was er als Person meint oder nicht meint ist vergleichsweise uninteressant. Vielleicht meine ich ja auch etwas völlig anderes als das, was ich schreibe. Aber zur Auseinandersetzung nötigt der Gehalt des Geschriebenen, nicht die Frage, ob das meine Meinung ist. Sollte dshpur also ein Satiriker sein, so doch einer, der nicht begriffen hätte, wie man Satire ALS Satire zur Geltung bringt. HIer liegen keine Satiren vor, sondern nur Meinungsäußerungen, die zwar krude, aber doch nicht unmöglich sind und auf die sachlich zu reagieren also legitim und sinnvoll ist.
Hallo Leute,
da ihr ja wisst das die Prüfungsordnung geändert werden soll könnt ihr Änderungsvorschläge an den Präsidenten der FCI schicken.
ABER bitte solche mit Hirn und Verstand.
Danke
Gruss
Toto
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