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Meideverhalten im SD abstellen
#71
moin redtool

rückwärtsgehen oder laufen führt dazu das die Hunde taxieren ,klar stehendes triebziel läßt konsequentes angreifen zu.

vorwärts braucht kein mensch.
#72
Meiner Meinung nach sollte der Hund zu Anfang technisch lernen auf kurzer Distanz am stehenden Helfer zum einen den richtigen Absprungspunkt zu finden und sich dabei auf die Körpermitte des Helfers zu konzentrieren. Dies erfolgt rein in der Beute mit einem technisch gutem Bezugshelfer. Ganz zu Anfang sogar bei dem hf selbst, wenn er es beherrscht...

Am Ende sollte stehen, daß der Hund auch dann die Körpermitte sucht, auch, wenn der Arm da noch gar nicht steht, dann sogar noch verschiedenste Szenarien von " Belastung" durchgespielt werden. Von daher verringert er ohne Beute Sicht nicht seine Geschwindigkeit. Im Gegenteil, er lernt viel eher, je mehr Gas er zur Körpermitte gibt, desto eher wird der Bezugshelfer den Arm dann stellen.

In der Begegnung mit dem offensiv agierenden Figuranten , den er vom Helfertreiben und Beuteverteidigung kennt, lernt der Hund dann noch, daß er darüber diesen zwingen kann, den Ärmel vor den Körper zu bringen, was dann den Kontext " Mutprobe" wohl am ehesten erfüllt.

Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
#73
Hallo,
die Mutprobe gab es früher mal auf der langen Flucht.
Der Helfer rennte weg ( daher kommt Helfer bleiben sie stehn oder ich schick den Hund) und drehte sich ca 5m bevor der Hund ihn erreicht um und startete eine Angriff gegen den Hund.

Wenn ein Hund sich beim langen Gang auf die Körpermitte des Helfers zu konzentrieren soll, dann finde ich diese Ausbildung als SV standard.
Was bei dieser Ausbildung passiert sieht man immer wieder auf den Prüfungen, dass der Helfer sich schon 10m vor den Hund zur Seite dreht und die Hunde immer einen schrägen Anbiss bekommen da sie einen hacken schlagen müssen.
Ganz zu schweigen muss man die Verletzungsgefahr für Hund und Helfer bedenken wenn diese Seitenbewegung nicht gemacht wird.
Bei uns in der Ausbildung hat der Junghund keinen Körperkontakt mit den Helfer sie dürfen (lernen) das durchziehen.
Das Kissen oder der Arm werden auch bis zum Anbiss nicht bewegt so lernt der Hund die Beute zu fixieren und nicht den Helfer.

Zeig dem Hund das er frei springen kann ohne kontakt mit dem Helfer zu haben.
Das Knautschen arbeiten wir durch weiche Beutebewegungen nach dem Anbiss aus -ohne belastung-

Gruss
Toto
#74
erwin,'index.php?page=Thread&postID=159224#post159224' schrieb:moin redtool

rückwärtsgehen oder laufen führt dazu das die Hunde taxieren ,klar stehendes triebziel läßt konsequentes angreifen zu.

vorwärts braucht kein mensch.

moin erwin

vorwärt brauchen die hunde die mal einen helfer erwischen der nach po hetzt, weil es heißt angriff AUF den hund.... unsere hunde lernen das !

rückwärtsgehen führt bei UNS nicht zum taxieren, weil wir nicht rückwärts rennen sondern nur langsam rückwärts gehen. im gegensatz, die hunde gehen noch mehr durch weil sie sich sonst beim abspringen verschätzen und den arm nicht erwischen....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
#75
moin redtool

unsere Hunde müßen das,, auf den Hund,, nicht lernen ,die machen das einfach wenns soweit ist.

ist vielleicht der unterschied.



übrigens scheint das mit dem kissen und durchfliegen lassen ja nicht den erfolg gebracht zu haben.aber war vielleicht nicht das richtige kissen.oder liegt wohl doch etwas tiefer das Problem.
#76
toto1710,'index.php?page=Thread&postID=159230#post159230' schrieb:Hallo,
die Mutprobe gab es früher mal auf der langen Flucht.
Der Helfer rennte weg ( daher kommt Helfer bleiben sie stehn oder ich schick den Hund) und drehte sich ca 5m bevor der Hund ihn erreicht um und startete eine Angriff gegen den Hund.

das war die hensche mutprobe... ich meine, sie ist deswegen abgeschafft worden, weil man für die öffentlichkeit nicht argumentieren konnte, daß man einen hund in den rücken eines bereits fliehenden und aufgebenden scheintäters als privatperson nicht mehr nachsendet. im vergleich dazu vermied der diensthund dieses auf dem langen gang und stellte nur den helfer...

Wenn ein Hund sich beim langen Gang auf die Körpermitte des Helfers zu konzentrieren soll, dann finde ich diese Ausbildung als SV standard.
Was bei dieser Ausbildung passiert sieht man immer wieder auf den Prüfungen, dass der Helfer sich schon 10m vor den Hund zur Seite dreht und die Hunde immer einen schrägen Anbiss bekommen da sie einen hacken schlagen müssen.

anders herum wird ein schuh daraus. lernt der hund in die körpermitte zu gehen, so hat der figurant in der regel es frei zu entscheiden, zu welcher seite ert sich beim abfangen rausdreht. meist dann die, die ihm am besten liegt. den haken schlagen sie, wenn sie gelernt haben, daß der helfer im letzten moment sich aus der graden linie zum hund raus bewegt, um ihn besser abfangen zu können.

Ganz zu schweigen muss man die Verletzungsgefahr für Hund und Helfer bedenken wenn diese Seitenbewegung nicht gemacht wird.
Bei uns in der Ausbildung hat der Junghund keinen Körperkontakt mit den Helfer sie dürfen (lernen) das durchziehen.
Das Kissen oder der Arm werden auch bis zum Anbiss nicht bewegt so lernt der Hund die Beute zu fixieren und nicht den Helfer.

siehe letzten absatz. hunde, die gelernt haben, daß sich der helfer kurz vor dem anbiss von der graden linie richtung hund seitlich wegbewegt, machen dieses dann auch, wenn der helfer dann graden weg geht. und dann wird es erst für hund und helfer problematisch und gefährlich. der hund kommt bis vor ganz grade und welchselt dann spontan die laufrichtung und einbeißwinkel. der helfer ist dann die arme sau und muß versuchen das beste draus zu machen, damit weder er, noch der hund zu schaden kommt.

das kennt hier jeder helfer, garantiert.


gruß reinhard
Gruss
Toto
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
#77
moin Tinka,

die Hensche Mutprobe war etwas völlig anderes ,hier erhielt der Hund eine mit der gerte und wenn er danach in den sack gebissen hat,hatte er diese bestanden.stammt relativ gesehen aus den anfängen der gebrauchshundeausbildung und war eng an die Diensthunde geschichte gekoppelt .



und mal so Erfahrungswerte eines helfers:Hunde die den zug zur köpermitte wirklich halten sind nicht die leichten sondern die ,die probl.bereiten.jedenfalls wenn man vom hohen tempo sprechen kann.
#78
Moin Erwin,

Danke, da bin ich dann tatsächlich einer falschen Info aufgelaufen, mir ist die alte Mutprobe als die -Hensche- genannt worden...

Aber, man lernt nie aus.

Ein Hund, der grade reinkommt, der ist in Bezug auf seine Ballistik berechenbar. Geschwindigkeit ist immer das Problem, aber der lange Gang ist im Schutzdienst ja das spektakulärste, was Durchsetzungswillen und Dynamic ausdrücken kann und auch soll...

Ich sage ja auch nicht, daß diese Hunde einfach zu hetzen sind. Aber sie sind diejenigen, die sich im Grunde am Helfer orientieren, und nicht am Hasen. Und siehst Du Ausleseprüfungen, so sind die Figuranten angehalten, den Hund im langen Gang auch zu verunsichern. Und jeder Helfer macht das anders. Und viele setzen erst nach der Belastung spät den Arm, was m .m. auch richtig ist. Der Helfer soll ja nicht den Hund einfangen, sondern eher anders herum. Ob es sinnvoll ist , diese Hunde extrem schnell zu machen, das ist eine ganz andere Sache. Aber der Weg des Hundes sollte für den Helfer berechenbar sein, damit er auch mit einem schnellen Hund fertig wird. Problematisch wird so ein Hund, wenn er durchläuft und nicht abspringt. Auch das ist ja eine Frage des technischen Aufbaus.

In Bezug auf den hier virtuell vorgestellten Hund zeigt sich m.m. nach, daß Verhaltensbildung eben nicht eine Motivationsänderung erzeugt. Andersherum sollte es eher klappen. Mir scheint aus deinen Posts, daß du das ähnlich siehst.

Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
#79

moin tinka,

ja genau,aus meiner sicht hat der Hund ein ganz anderes probl.aber die Infos die man bräuchte fließen ja irgendwie nicht.

und so sind brauchbare tips nur in geringen maßen möglich.

wenn man dem Hund als gut verkaufen will was aus seiner sicht böse ist muß man wohl etwas tiefer in die Trickkiste greifen als ein kissen einer bestimmten marke rauszukramen.wobei das ding nicht schlecht und gut vom handling her ist.
#80
Hallo Reinhard,
genau das ist das Problem, nicht der Helfer zwing den Hund die Seite auf.

Wenn du den Hund auf die senkrechte Mittellinie des Helfers konzentrieren , kann er nur durch einen Seitenschritt oder im Stand den Hund annehmen.

Ein Hund der sich auf den Arm fokussiert dem ist das egal ob der Arm vor der Brust links oder rechts gehalten wird und er zeigt dem Helfer die Richtung an wo dieser den Arm hält.

@@@ Ein Hund, der grade reinkommt, der ist in Bezug auf seine Ballistik berechenbar. @@@ Lasse dir doch mal einen Fussball auf die Brust schiessen und versuche dich weg zu drehen, wenn du dir aber einen Ball gegen die Schulter schiessen lässt dann wirst du merken das man sich schneller und leichter drehen kann.

@@@@ ich meine, sie ist deswegen abgeschafft worden, weil man für die öffentlichkeit nicht argumentieren konnte, daß man einen hund in den rücken eines bereits fliehenden und aufgebenden scheintäters als privatperson nicht mehr nachsendet. im vergleich dazu vermied der diensthund dieses auf dem langen gang und stellte nur den helfer... @@@@

Was ist bei der Kurzen Flucht ?
Ich glaube nicht aus diesem Grund wurde die lange Flucht oder die frühere SCH1 entschärft. Frag dich doch mal selber ob dein Hund dies bestehen würde.



Ach beim RSV wird in der Körung noch die alte Flucht gemacht. Danke

Der Hund agiert und der Helfer reagiert

Gruss
Toto


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