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Nahrung gehört ja wohl unbestritten zu den wichtigsten Recourcen überhaupt. Menschen führten und führen Kriege deswegen.
Wenn man seinem Hund die Nahrung streitig macht, führt das zu einem Bruch des Vertrauensverhältnisses und löst, wie Berichtet, Aggressionen aus.
Jetzt geht es darum, die Scherben zu kitten.
Ich würde vorschlagen, dass Du Deinen Hund in nächster Zeit etwas verwöhnst und ihm sein Lieblingsfutter aus der Hand fütterst. Dadurch kannst Du das verlorene Vertrauen neu aufbauen.
Ich nehme meinen Hunden niemals ihr Futter weg. Manchmal allerdings, lasse ich sie absitzen, stehen oder abliegen, bevor ich den Napf frei gebe. Danach gehört es ihnen.
Was Notsituationen betrifft, bin ich der Meinung, dass ein Hund etwas eher freiwillig hergibt, wenn er nicht erwartet, dass man ihm etwas streitig macht.
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Mobile Kirche,'index.php?page=Thread&postID=156927#post156927' schrieb:Ich hab ihn dann fortgeschickt, sein essen entfernt und ihn ignoriert.
ich halte von den ratschlägen meiner forumskollegen allesamt sehr wenig !!!!!!!!
ich habe die erfahrung gemacht das ein hund UNMITTELBAR die chanse bekommen muß zu lernen, nur dann verändert sich was.
sprich, warum 10 min. pausieren bevor der hund den pansen zurück bekommt ? das kann ein hund garnicht zuordnen im gegensatz zum menschen....
und ignorieren bringt zwar frust beim hund, aber es macht das eigentliche thema nicht besser, das kann der hund nicht verknüpfen.....
wenn bei uns etwas derartiges passiert (wir halten ein rudel mit 9 hunden die ganztägig. zus. sind), dann bleibe ich wenn es die zeit erlaubt sofort am thema !!!
in dem fall bekommt der hund einen gong und das ganze wird wiederholt. nochmal pansen abnehmen... nochmal die selbe situation herstellen... solange bis es funktioniert OHNE gong...
2 dinge sind mir dabei wichtig:
- erstens es dann nicht übertreiben. manche menschen neigen dazu dann zu extrem zu werden, verlangen zu viel. NUR das in diesem moment verlangen was schief ging, nichts draufsetzen an anforderungen für den hund...
- sollte man sich unsicher sein wie der hund reagiert und deshalb ggf. hemmungen oder angst haben dann ABSICHERN ! anbinden am stabilen halsband. zweite leine an zweitem halsband auf zug anbringen. knurrt der hund oder will packen am zugband ihm den hals langziehen bis er sich beruhigt hat. loben und die übung geht weiter......
und das ganze ist ein grundsatzprinzip, egal ob es um futter geht oder sonst was. der hund hat das bei dir nicht zu machen, fertig !!!
das hat auch nichts mit vertauenbruch zu tun, lass dir sowas net erzählen. wenn einer das vertrauen gebrochen hat in dem fall, dann der hund..... du hast ihn weder angegriffen, noch sonst wie bedrängt. einem welpen sehe ich das knurren noch nach, obwohl ich es auch dann abstellen. aber ein hund der älter ist kriegt feuer............
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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@ Mobile Kirche
Du solltest Deinem Hund da Füttern wo er ruhe hat. Wo keine Leute vorbei gehen und ihn stören könnten. Wenn Kinder da sind dafür sorgen das die nicht an den Napf gehen.
Aber die sache mit dem jederzeit in den Fang fassen weil Hund was frisst was Gefährlich ist?? Tja bei einem Giftköder mit z.b. Rattengift sollte man sofort zum TA wenn man sich nicht sicher ist ob ein Gift in dem stück was er gefressen hat.
Sollte sich aber ein Gegenstand in dem Köder befinden und ich will daran ins Maul, ich gehe davon aus Hund hat sich verletzt oder schon längst runtergeschluckt, dann ist es eh zuspät denn wenn sich ein Hund beim Fressen von soetwas verletzt dann bekommen die Panik und da hilft erst recht eh nur noch TA.
LG Alex
Mann kann auch ohne Hund leben aber es lohnt sich nicht.!!! Heinz Rühmann
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redtool,'index.php?page=Thread&postID=156951#post156951' schrieb:Mobile Kirche,'index.php?page=Thread&postID=156927#post156927' schrieb:Ich hab ihn dann fortgeschickt, sein essen entfernt und ihn ignoriert.
ich halte von den ratschlägen meiner forumskollegen allesamt sehr wenig !!!!!!!!
ich habe die erfahrung gemacht das ein hund UNMITTELBAR die chanse bekommen muß zu lernen, nur dann verändert sich was.
sprich, warum 10 min. pausieren bevor der hund den pansen zurück bekommt ? das kann ein hund garnicht zuordnen im gegensatz zum menschen....
und ignorieren bringt zwar frust beim hund, aber es macht das eigentliche thema nicht besser, das kann der hund nicht verknüpfen.....
wenn bei uns etwas derartiges passiert (wir halten ein rudel mit 9 hunden die ganztägig. zus. sind), dann bleibe ich wenn es die zeit erlaubt sofort am thema !!!
in dem fall bekommt der hund einen gong und das ganze wird wiederholt. nochmal pansen abnehmen... nochmal die selbe situation herstellen... solange bis es funktioniert OHNE gong...
2 dinge sind mir dabei wichtig:
- erstens es dann nicht übertreiben. manche menschen neigen dazu dann zu extrem zu werden, verlangen zu viel. NUR das in diesem moment verlangen was schief ging, nichts draufsetzen an anforderungen für den hund...
- sollte man sich unsicher sein wie der hund reagiert und deshalb ggf. hemmungen oder angst haben dann ABSICHERN ! anbinden am stabilen halsband. zweite leine an zweitem halsband auf zug anbringen. knurrt der hund oder will packen am zugband ihm den hals langziehen bis er sich beruhigt hat. loben und die übung geht weiter......
und das ganze ist ein grundsatzprinzip, egal ob es um futter geht oder sonst was. der hund hat das bei dir nicht zu machen, fertig !!!
das hat auch nichts mit vertauenbruch zu tun, lass dir sowas net erzählen. wenn einer das vertrauen gebrochen hat in dem fall, dann der hund..... du hast ihn weder angegriffen, noch sonst wie bedrängt. einem welpen sehe ich das knurren noch nach, obwohl ich es auch dann abstellen. aber ein hund der älter ist kriegt feuer............
Natürlich wurde der Hund bedrängt. Wenn ich meinem Hund Futter legal zuteile, dann ist es seins. Was macht es für einen Sinn, aus reiner Machtdemonstration dem Hund sein Futter wegzunehmen und das wiederholt?? Er wird immer häufiger rein präventiv deutlich anzeigen, dass er das nicht witzig findet. In einem Rudel würde niemals ein ranghöheres Tier wenn es selbst satt ist und den anderen an die Beute gelassen hat, diesen aus reiner Schikane vertreiben. Und normalerweise können Hunde sehr wohl unterscheiden zwischen "legal zugeteilt" und illegal angeeignet. So jedenfalls kenne ich es. Habe ich einem Hund sein Futter gegeben, lasse ich ihn damit in Ruhe und habe auch kein Problem damit, wenn er es mit Knurren verteidigt. Zumal ich die Erfahrung gemacht habe, dass der gleiche Hund Geklautes auf ein einziges Wort von mir regelrecht ausspuckt und ihm in dem Moment eine Verteidigung seiner "Beute" nie in den Sinn käme. Durch dieses Futter wegnehmen verstärkt man das Problem, ganz abgesehen davon, dass ein Tier, das von Natur aus eher ein Schlinger ist, dann immer schneller frißt - bis er irgendwann fast erstickt an seinem Futter.
Meine Hunde leben auch im Rudel, auch noch zusammen mit drei Katzen. Jeder lässt jeden in Ruhe, wie sich das gehört... Aber jeder brumselt auch rum, wenn ihm einer beim Fressen zu nahe kommt. Ich würde auch jedem, der von meinem Teller klaut, eins auf die Finger geben...
LG
Bine
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Mobile Kirche,'index.php?page=Thread&postID=156927#post156927' schrieb:Bei bekannten Hundeführern hört man die verschiedensten Ratschläge, die einen sagen "lass ihn einfach während des essens in ruhe" - die anderen meinen "hau ihm eine runter das er nicht mehr weiß ob tag oder nacht ist". hallo jan, wie so oft im leben liegt oftmals ein guter lösungsansatz für ein problem in der mitte. ich denke eine kombination der beiden oben aufgeführten möglichkeiten sollte man nicht ausschließen. letztendlich scheint mir aber vor allem eines wichtig, das du authentisch bleibst, trau dir nur das zu was du auch leisten kannst und willst. halbherzige auseinandersetzungen mit einem hund können ihm eine stärke verleihen die er dann in der zukunft evt. gegen dich einsetzen wird.
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Es geht darum vermasseltes zu korrigieren.
Diesem Hund Futternapf hinstellen, ihn in Ruhe fressen lassen, aber nicht alleine. Ein Distanz wählen, bei der er nicht nur nicht brummt, sondern sich wohl fühlt. Wenn du ihm Pansen am Stück gibst, zeigt der Hund dir wahrscheinlich seine Wohlfühldistanz. Gib den Pansen im Garten und er wird den Pansen in der Entfernung von dir fressen, die ihm gut tut. Vielleicht sogar anfangs mit dem Rücken zum Hund hinstellen. Nicht mit dem Hund reden. Den Hund gut lesen und die Distanz ganz langsam verringern. Bis du aufrecht neben ihm stehen kann. Wenn man unbedingt möchte den Hund dann mal kurz streicheln. Würde ich aber nicht machen, mach ich auch nicht. Futternapf solange stehen lassen, bis er wirklich uninteressant für den Hund ist.
Erst wenn das klappt, etwas großes geben, an dem er sehr lange zu tun hat. Einen mega riesen Knochen, den er nicht einfach so wegfressen kann. Das gleiche Spiel von vorne. Wenn er kaum noch Interesse an dem reisen Teil hat, den Hund streicheln, aber zunächst nicht den Knochen anfassen. Dann Knochen anfassen, aber nicht wegnehmen!
Habe gerade einen Zwerg zuhause. Dem nehme ich kein von mir gereichtes Futter weg. Gibt es für ihn und meine Hündin Kauzeug, knabbert er manchmal auf einen Füssen liegend, dabei streichle ich ihn und fasse mal kurz das Kauteil an, aber nehme es nie weg. Ist es ein großes Rinderohr mit Muschel und Fell bringt er es mir, wenn er zu müde zum knabbern ist. So nach dem Motto nimm es, ich kann nicht mehr. Meine ältere Hündin klaut ihm das Ohr nicht mal, wenn es rumliegt. Sie hatte ihr eigenes und das andere gehört ihr nicht.
Trotzdem kann ich meinen Hunden alles wegnehmen, was für sie ungeeignet ist. Geht ruck zuck und sie bekommen dafür Lob und Leckerli.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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Hallo zusammen!
Vielen dank für die ganzen tollen Ratschläge!!!
Auf der einen Seite halte ich redtools Antwort für richtig, insbesondere den Teil worin er schreibt das er sowas einfach nicht zu machen hat. Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass ich ihn beim fressen seit das mit dem Pansen losging doch schon teilweise bedrängt habe.
Der Tipp mit der positiven Verknüpfung wenn ich mich ihm näher, also etwas noch tolleres zu füttern finde ich auch gut, ist aber glaube ich nicht mehr richtig praktikabel, weil er sofort ersteifen würde und vermutlich sogar wieder zum Angriff übergehen würde, sobald ich die Hand hinhalte.
Gruß
Jan
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Hallo Jan, versuche es doch mal damit, ihn aus der Hand zu füttern, dann liegt es an ihm die Distanz zu Dir zu verringern, um an sein Futter zu kommen.
Gleichzeitig machst Du deutlich, dass Du die Macht über die Ressource Nahrung hast und bereit bist, diese mit ihm zu teilen.
Wenn das nicht klappt, kannst Du ja immer noch blindwütig auf Deinen Hund einprügeln.
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Registriert seit: Jan 2014
Also ich möchte auf keinen fall auf meinen Hund einprügeln.
Ich werde gleich heute Abend anfangen ihn mit dem Napf aus der Hand zu füttern. Wenn das gut läuft werde ich das wohl ein paar Wochen machen und sehen wie sich das ganze entwickelt  .
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Ich würde den Napf weglassen, oder fütterst Du Nassfutter? Lieber Stück für Stück aus der Hand, falls das geht. Und dann ein paar Tage nur auf diese Weise füttern, hat den Vorteil, dass Du das auch unterwegs machen kannst.
Gruß Gaby
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