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unruhe im schutzarm
redtool,'index.php?page=Thread&postID=154379#post154379' schrieb:erst ich als hf, dann am helfer. hat eigentlich sehr gut funktioniert. ich denke wir wollten dann zuviel, bzw. waren nicht konsequent und geduldig genug und haben somit das nicht erreicht und wieder gelassen irgendwann.....
ich denke mal das wird ein hauptproblem von dir sein, das du eine sofortlösung anstrebst.
nur die wird´s nicht geben, zumal man grob rechnen kann - wenn man z.b 3monate in die falsche richtung ausbildet, man ca.die doppelte zeit braucht um wieder raus zu kommen.
du solltest dich langsam wirklich für einen weg entscheiden...
gruß ossi
Big Ben,'index.php?page=Thread&postID=154380#post154380' schrieb:Detlef, kannst du das noch etwas genauer ausführen.
lieber nicht, ... das bringt alles durch einander. nur so viel, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. mein lösungsansatz wäre der wie hier von mir beschrieben und in dem anderen tread auch per video gezeigt.

@thomas
ich verstehe durchaus was du meinst wenn du schreibst das sich die hündin im schd kontext anders zeigt. nichts desto trotz zeigt sie aber an anderer stelle defizite, und ich meine einfach das die dann auch im schd kontext wieder spiegeln. bleibt unter dem strich für mich was oswald schreibt:

....du mußt dich für etwas entscheiden und das über einen längeren zeitraum durch ziehen.

ps: thomas wo in deutschland bist du zuhause??
Vergleiche ich die Hündin mal mit meinem gelben Freund mit dem belgischen Hintergrund, so sehe ich schon parallelen. Im Alltag unauffällig und zurückhaltend, eher linkslastig, auf dem Platz insgesamt ein ganz offensiv agierender Hund.

Im Schutzdienst geht der ohne Beutebezug gegen den Figuranten, und würde da genauso einschlagen, als wenn er der Sportarm drauf hat. Das haben wir schon getestet. Vom Aufbau her weiß der gar nicht, daß es auch den Weg rückwärts gibt. Gleichwohl überpeest der nicht, weil er die Situationen und sich gelernt hat zu kontrollieren.

Obwohl er jetzt ja schon 2,5 ist, spiele ich jede neue Anforderung, die in belasten wird, vorher zivil mit mir oder einem Bezugshelfer einmal durch. Kennt er das, so reicht alleine die Signalwirkung des Figuranten aus sich davon nicht irritieren zu lassen.

Von daher kann ich mir sehr gut vorstellen, daß sich der Hund in ihm bekannten Bildern ganz anders präsentiert, als im unbekannten. Für den Sport als solchen doch eigentlich gut. Das bekannte Umfeld bringt dem Hund die Sicherheit, die ihm über die erhöhte Reizsummation im unbekannten fehlt.

Sollte der Hund das eben differenzieren, auch dann kann ich persönlich damit um.

Dann würde ich das aber auch nur noch in diesem bekannten Umfeld machen. Das ist eben kein Diensthund, der in allen Situationen offensiv sein soll. Von daher finde ich diese Situation am Baum wirklich nicht entscheidend für den Weg, den der Hund sportlich einschlagen soll.

Weiterhin würde mich auch interessieren, wie da so die Erfahrungen im malilager sind. DSH sind da m.m. nach deutlich abgeklärter.

Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Oswald Stanka,'index.php?page=Thread&postID=154383#post154383' schrieb:ich denke mal das wird ein hauptproblem von dir sein, das du eine sofortlösung anstrebst.
nur die wird´s nicht geben, zumal man grob rechnen kann - wenn man z.b 3monate in die falsche richtung ausbildet, man ca.die doppelte zeit braucht um wieder raus zu kommen.
du solltest dich langsam wirklich für einen weg entscheiden...

nein oswald, wir haben genügend hund ein der ausbildung wo "problembaustellen" andauernd bearbeitet werden müssen und dann über eine prüfung halten, abschl. wieder bearbeitet werden müssen... kenne sowas gut und kann damit leben

ich habe das glück morgen und nächsten sa. nochmal bei leute zu sein die meisterschaften hetzen und viel erfahrung mitbringen. die lasse ich den hund nochmal anschauen, und in 3 wo. bin ich beim mali-helfer....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=154385#post154385' schrieb:ps: thomas wo in deutschland bist du zuhause??

bayern, zwischen würzburg und nürnberg an der a 3...

ich werde mich entscheiden. warte jetzt noch die einschätzungen morgen und nä. wo. von den helfern ab. und dann den kontakt zum mali-helfer. dann wird es einen langfristigen weg geben, mit erfolg oder ohne sieht man später....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
tinka,'index.php?page=Thread&postID=154387#post154387' schrieb:Im Alltag unauffällig und zurückhaltend, eher linkslastig, auf dem Platz insgesamt ein ganz offensiv agierender Hund....

Im Schutzdienst geht der ohne Beutebezug gegen den Figuranten, und würde da genauso einschlagen, als wenn er der Sportarm drauf hat. Das haben wir schon getestet. Vom Aufbau her weiß der gar nicht, daß es auch den Weg rückwärts gibt. Gleichwohl überpeest der nicht, weil er die Situationen und sich gelernt hat zu kontrollieren....

ich denke halt rassen haben zwar gemeinsame tendenzen, aber können schon sehr unterschiedlich sein !

meine hündin ist im alltag nicht zurückhaltend, immer unterwegs, den ganzen tag. rennt im garten, belauert die anderen hunde und "überfällt" sie. ohne ernst oder verletzungen. ihr gehts um das spiel dabei. sie fuppt mal gerne beim rumrennen nach den anderen hunden, allerdings auch abbau ihrer energei, keine ernste sache....
sie war noch NIE in einen kampf mit anderen hunden verwickelt. sie will das auch nicht, ihr reicht zu ärgern und tschüss.
zivil würde sie keinen menschen ernsthaft packen !!!
was sie mal macht, wenn besuch da ist und die rumstehen, vorbei rassen und hinfuppen wenn man es zulässt. also ist zweimal passiert, danach wurde ihr das abgewöhnt...

was passieren kann im sd, da sie auch sehr schnell ist, das sie daneben fasst und den helfer hat wenn er rumspielt und nicht aufpasst. aber nie gewollt oder ernsthaft !

aber das alles ist absolut ok, ich habe ein rudel und wollte kein hund den ich ständig regeln muß oder wegsperren muß weil er andere lebewesen attakiert........

tinka,'index.php?page=Thread&postID=154387#post154387' schrieb:Von daher kann ich mir sehr gut vorstellen, daß sich der Hund in ihm bekannten Bildern ganz anders präsentiert, als im unbekannten. Für den Sport als solchen doch eigentlich gut. Das bekannte Umfeld bringt dem Hund die Sicherheit, die ihm über die erhöhte Reizsummation im unbekannten fehlt.

absolut, der hund macht für seine 2 1/2 jahre ein sehr guten sd.
schnelles, enges, gehorsames revieren...
sitzt dicht am helfers offene seite und verbellt druckvoll. kein super, super aggressives bellen, aber anhaltend und druckvoll...
die fluchten macht er genial, super speed, kein abbremsen, volle suppe rein...
ablassen super, vorallem ohne konflikt !
gehorsam, also abrufen transporte vorzüglich...
bewachungsphasen geil, dicht am helfer, anhaltend...

einzig alleine diese unruhe im arm halt. man wird sehen.........

tinka,'index.php?page=Thread&postID=154387#post154387' schrieb:Von daher finde ich diese Situation am Baum wirklich nicht entscheidend für den Weg, den der Hund sportlich einschlagen soll.
Weiterhin würde mich auch interessieren, wie da so die Erfahrungen im malilager sind. DSH sind da m.m. nach deutlich abgeklärter.

hat für mich auch keine relevanz im bezug auf den sd. ich hatte sie vorher so eingeschätzt wie sie dann auch reagiert hat !!!

täusch dich mal mit den dsh net reinhardt Confusedquint:
ich war bisher in 3 sv-og`s mitglied (2 bin ich noch) und auch bei den gebrauchshunden waren teilweise dsh...

da gibt es auch noch kaum hunde mit echtem HERZ !
gut die hälfte auf den plätzen sind das level wie mein dobi-mix, also im grunde nur ins untere sg zu bekommen mit optimaler ausbildung. das steckt dann aber 3 mal so viel engeament drin wie bei einem gut veranlagten hund....
von der anderen hälfte sind sicher 30 % die zwar nach vorne gehen, aber nervlich angekratzt sind, sprich keine souveränität zeigen...
20 % vlt. die echte stärke von natur aufweisen...
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
mal zwischenstand von heute:

ein erfahrener ausbilder und helfer (dhf, mittlerweile ausbilder der dhf zoll, jahrelang lehrhelfer, mittlerweile ausbilder der lehrhelfer) konnte weder ein konflikt des hundes zu den helfern (gehetzt haben mehrere lehrhelfer) noch zu mir als hf erkennen....

auch nicht die aspekte von fehlender selbstsicherheit, dominanz unsw...

es sagte der hund ist 2 1/2 jahre und ihr auftreten wäre für den normalen sd super !!!

die griffunruhe bezog er auf ihr naturelles nervenkostüm. er fand es nur nicht förderlich das wir solange kein passendes rezept dagegen hatten und der hund sich in seinem unruhigen verhalten gefestigt hat.... das wir (helfer / hf) dieses verhalten jedoch hervorgerufen haben hält er für sehr abwägig !

er habe solches verhalten schon öfters auch bei dh gesehen und wie folgt bearbeitet: hund an lockerer leine am sd-stachel. anbiss, mit leine hund blockieren und der helfer macht durch leichten zug des armes zu sich (bei unruhe des hundes) spannung. löst diese sofort wenn der hund ruhig ist, beute schenken......

wir hatten anny 3 mal draußen, beim dritten mal schon super angenommen !
allerdings konnte er keine weissagung machen ob sie dieses verhalten je ganz einstellen würde, aber für eine prüfung jeweils halten, dann nacharbeiten versprach er sehr große erfolgsaussichten....

schenken der beute und drauf rumkauen hält er für sehr kontraproduktiv bei diesem hund ! im gegenteil, er rät dazu selbst beim tragen der beute den hund bei unruhe sofort über leinenruck zu stören damit sie dieses unterlässt. sie trägt ja im grunde schon gut, durch das stören war es dann bei viermal beute tragen nahezu perfekt...

das ding ist zudem das, daß wir dieses auch schonmal probiert hatten, jedoch mit zug von hf-seite. und scheinbar war dieses dadurch vlt. nicht punktuell genug (der helfer hat vorne einfach den hund näher dran), sodaß wir es nach einer zeit wieder gelassen haben :whistling:
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
Vielleicht solltest du beim Tragen der Beute (Hetzarm) auch daran eine Leine anbringen, welche vom Hundeführer in Form von Zug bedient werden kann, wenn eine Unruhe beim Tragen aufkommt. Wenn die Hündin den Griff lockert oder zu kauen beginnt, ist die Beute weg.
ist ne gute idee giuseppe,

sie macht zwar beim tragen nicht so das man sie wegnehmen kann, aber dadurch wird sie vlt. den versuch zum wegnehmen schon verhindern wollen und ruhiger sein....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
Moin Giuseppe,

Zwei Sachen gibt es dabei aber zu überlegen:

Meiner Erfahrung nach sieht der Hund sehr schnell, was es bedeutet, wenn eine Leine am Arm drauf ist oder nicht. Dementsprechend wird er auch danach sein Verhalten einstellen. Viele Hunde versuchen dann sich abzulegen und mit den Pfoten oder Körper die Beute zu sichern, grade wenn der Griff nicht ganz voll ist und die gelernt haben die Beute beim nachfassen zu verlieren.

Weiterhin richtet sich nach meiner Erfahrung der Hund auch auf einen Bezugshelfer aus, der ähnliches dann extern versucht.

Außerdem sollte man sich Gedanken machen, ob man dadurch das "Tod schütteln" nicht noch mehr fördert, da ja ständig wieder dadurch leben in die Beute bringt...


Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


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