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unruhe im schutzarm
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=154368#post154368' schrieb:könnte ein guter helfer sie so belasten das sie eigentlich schon im meiden ist um dann doch noch anzugreifen und zu gewinnen. schwierige geschichte.
hallo detlef
sehe ich nicht so. ich würde aus diesem schutzdienstschema völlig aussteigen, und der hündin in form vom zwangs(gehorsams)apport (ruhiges halten) arbeiten. so dass man der hündin irgendwie "schwarz-weiß" vermitteln kann, den ich glaube nicht das die hündin weiß das ihr verhalten falsch ist.
und dieses dann in kleinen schritten dorthin lenken wohin ich es haben möchte.

Oswald Stanka,'index.php?page=Thread&postID=154372#post154372' schrieb:sehe ich nicht so. ich würde aus diesem schutzdienstschema völlig aussteigen, und der hündin in form vom zwangs(gehorsams)apport (ruhiges halten) arbeiten.
das meinte ich damit, von der intention, das kann man auch im kontext einer schd session machen.
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=154361#post154361' schrieb:mit verlaub, an dieser stelle findet soweiso keine impulskontrolle statt, da hat sie ja schon das objekt der begierde. hier wird einfach nur lernverhalten abgespult, reiz und reaktion. die verbindung von reiz und reaktion nennt man reflex, in diesem falle ist es ein erlernter, bedingter reflex der dann das jeweilige verhalten produziert. klassische konditionierung

detlef, ich meine die phase im arm wo sie ruhe zeigen soll und es versucht auch zu machen. in diesem moment hat sie die beute ja nicht wie sie will !
und das von mir beschriebene verhalten hat nix mit lernverhalten zu tun, ist ein NERVENZUCKEN, definitiv. (kann das gerne nochmal filmen damit man es versteht)
ich habe mal hier eine beschreibung dazu aus dem inet: Das impulsive Verhalten wird dranghaft, oft automatisch ausgeführt. Es wird zwar bewusst erlebt, kann aber willentlich nicht oder nur schwer verhindert werden.

Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=154361#post154361' schrieb:ganz anders im bereich der auseinandersetzung mit einem helfer oder gegner, besonders wenn keine offensichtliche beute im spiel ist. hier gibt es also defizite, hier muss der hund in seinem handeln bestärkt werden, ....und das ist doch völlig einfach!!

binde den hund wie im test an einen baum. ein helfer nähert sich ohne beute, aktives verhalten der hündin wird dadurch bestärkt das der helfer verschwindet. nach dem die hündin den helfer 4 mal vertrieben hat, nimmt er sich einen hetz arm. nähert sich auf die selbe art und weise. die hündin macht das was kurz zuvor erfolgreich war, sie wird aktiv, nun gehst du hin, machst sie von der leine und sie knallt in den arm, der ihr sofort überlassen wird. that's it. du solltest die hündin nicht gleich rufen, ich denke sie wird dir folgen einfach nur deswegen weil du irgendwo hingehst.

das täuscht gewaltig detlef, zumindestens was den "normalen sd" angeht !
ihr verhalten auf dem mentaltest war unter ständig neuen anforderungen und belastungen des erstens teils, dann natürlich im zweiten teil davon stark beeinflusst. zumal sie mit der zivilen situation und dem klapperstock nix anfangen konnte, sich tatsächlich befroht gefühlt hat...
ein solches verhalten zeigt sie im normalen sd NULL.
und es wird dich wundern, deine beschriebene übung mit helfer vertreiben macht sie 1 a, denn genau so wurde sie aufgebaut. das sind ihre anfänge im sd gewesen. auch später wurde sie oft ohne beute gehetzt, macht sie super und sehr selbtbewußt !

videokommentare schaue ich mir später an, fehlt jetzt die zeit..... lg
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=154373#post154373' schrieb:das meinte ich damit, von der intention, das kann man auch im kontext einer schd session machen.
ja sicher kann man das, aber ich persönlich würde in anbetracht welche baustelle diese hündin ist nicht irgendwo in der mitte einsteigen, sondern das ganze ding völlig von vorne und auch völlig aus dem zusammenhang gerissen neu aufbauen.
gruß ossi
Oswald Stanka,'index.php?page=Thread&postID=154365#post154365' schrieb:so oder so ähnlich stell ich es mir halt mit deiner hündin vor, und rechne mal selbst hoch wie oft sie erfolg damit hatte?
ich glaube auch nicht das du mit "normalen"mitteln da wirklich weder rauskommst. das einzige was meiner meinung nach helfen könnte ist. die hündin jedesmal über den helfer so schwer zu beeindrucken wenn sie dieses verhalten zeigt das sie das beißen einstellt, und das beißen völlig neu aufbaust. sollte es erfolg haben hast du aber trotzdem ein leben lang eine baustelle, das heißt drei monate trainieren und dann hält es vielleicht für 1-2 starts und dann bist du wieder am trainieren. setzt aber voraus das du einen helfer hast der das im kleinen finger hat, ansonsten brauchst du gar nicht damit anfangen. und ob es die sache wirkich wert ist bezweifle ich stark.

erfolg haben in dem sinne das wir es nicht abstellen konnten und sie das verhalten gefestigt hat JA !

ich bin im grunde auch der meinung das es nur noch so geht wie du schreibst. daher habe ich einen entsprechenden hefler kontaktiert, der dieses verhalten gut kennt und schon oft bei malis bearbeitet hat. in 3 wochen treffe ich ihn. bis dahin mache ich allerdings wie z.b. über beute schenken und sie ballern lassen ein paar versuche was sonst evtl. gehen könnte. bzw. versuche sie über solche versuche noch besser einschätzen zu können.........
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
thomas du hast aber geschrieben....

redtool,'index.php?page=Thread&postID=154355#post154355' schrieb:aber man hat richtig gesehen wie schwer es ihr fällt die impulskontrolle zu machen !

du meintest aber das hier....

redtool,'index.php?page=Thread&postID=154374#post154374' schrieb:Das impulsive Verhalten wird dranghaft, oft automatisch ausgeführt. Es wird zwar bewusst erlebt, kann aber willentlich nicht oder nur schwer verhindert werden.
zwischen impulskontrolle und impulsivem verhalten gibt es einen unterschied, ok kein problem, es wäre nur gut wenn begrifflichkeiten geklärt sind.

redtool,'index.php?page=Thread&postID=154374#post154374' schrieb:das täuscht gewaltig detlef, zumindestens was den "normalen sd" angeht!
die phase beim mentaltest, dort wo sie am baum ist, würde ich im training provozieren, nicht das krach und trieb machen, man muss das halt entsprechend vorbereiten, also organisatorisch.
Oswald Stanka,'index.php?page=Thread&postID=154372#post154372' schrieb:ich würde aus diesem schutzdienstschema völlig aussteigen, und der hündin in form vom zwangs(gehorsams)apport (ruhiges halten) arbeiten. so dass man der hündin irgendwie "schwarz-weiß" vermitteln kann, den ich glaube nicht das die hündin weiß das ihr verhalten falsch ist.
und dieses dann in kleinen schritten dorthin lenken wohin ich es haben möchte.

das habe ich ja schonmal geschrieben, dieser ansatz ist schonmal genauso gelaufen oswald,

erst ich als hf, dann am helfer. hat eigentlich sehr gut funktioniert. ich denke wir wollten dann zuviel, bzw. waren nicht konsequent und geduldig genug und haben somit das nicht erreicht und wieder gelassen irgendwann.....
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Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=154371#post154371' schrieb:
tinka,'index.php?page=Thread&postID=154369#post154369' schrieb:Aber dann bewegst du dich im Wehrbereich...
nein reinhard, das spielt sich alles im bereich meiden ab, da geht es nicht ums wehren, der hund meidet dann die belastung in richtung beute. ich habe das oft genug bei der polizei hundeausbildung machen müssen. diese hunde haben nicht die genetik sich wehrhaft zu wehren.

Detlef, kannst du das noch etwas genauer ausführen.
Vor allem würde mich interessieren, wie du diese 3 Bereiche voneinander abgrenzt. Da ja die Begriffe anscheinend unterschiedlich besetzt sind, wäre das sehr hilfreich.

1. die von dir gezeigte Arbeit, die eine offensive Aggression hervorruft, wo der Hund zwar durch den Helfer durch entsprechende Mimik, Gestik "bedroht" wird -ohne Beutebezug- aber der Helfer sich sofort zurückzieht, wenn der Hund erste Anzeichen von Überlastung oder Meideverhalten zeigt?
2. im Gegensatz dazu eine Arbeit, die in die Beute meiden/retten hervorruft also stärkere Belastung aber mit Beutebezug, wo der Hund in die Ecke gedrängt wird, ohne Rückzugsmöglichkeit und der Hund sich dann in die Beute retten kann?
3. eine Arbeit im Wehrbereich, wo der Hund ohne Beutebezug (Unterzieher) in die Ecke gedrängt wird, ohne Rückzugsmöglichkeit und dann "zivil" beissen muss (Diensthund)?

Woran erkennt man, ob der Hund im Fall 2 Beute motivativ handelt oder evtl. auch dann zivil beissen würde? Weil dann könnte es auch zu Reinhardts Ansatz passen.
Könnte es je nach Motivation und Stimmung des Hundes doch anders als gewollt enden?
Du hattest ja geschrieben schwierig.

Gruß Uwe
redtool,'index.php?page=Thread&postID=154376#post154376' schrieb:in 3 wochen treffe ich ihn. bis dahin mache ich allerdings wie z.b. über beute schenken und sie ballern lassen ein paar versuche was sonst evtl. gehen könnte. bzw. versuche sie über solche versuche noch besser einschätzen zu können.........
glaube nicht das dieses umher testen sinnvoll ist, damit bestätigst du ihr verhalten nur noch mehr. wenn du einen helfer gefunden hast der dein vertrauen hat, dann arbeite ihm nicht entgegen - viele köche verderben den brei
dann hatte ich das falsch ausgedrückt detlef,

ich meinte es ist der wahnsinn wie schwer der hund sich tut ruhe im arm zu zeigen. man merkt deutlich das sie es will und gerne anbieten tut, aber dennoch zucken die nerven wie beim abgeschlachteten schwein !

Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=154378#post154378' schrieb:die phase beim mentaltest, dort wo sie am baum ist, würde ich im training provozieren, nicht das krach und trieb machen, man muss das halt entsprechend vorbereiten, also organisatorisch.

detlef, es ist so. diese hündin hat durch ihre angekratzten nerven einerseits, durch keine besonders starken nerven andererseits ihre schwierigkeiten im mentaltest, ok.

aber das ist für mich kein maßstab, der mentaltest war ein versuch zu sehen wo bei ihr schluß ist, bzw. wie sie in so einer extremsituation reagiert !
das ist aber ok so, dafür ist der hund auch nie gedacht gewesen.
im normalen sd reagiert sie deutlich anders, viel selbstbewußter und souveräner, weil sie hier weiß wo sie dran ist !!!

und das ist der punkt, am baum wußte sie garnicht was man von ihr will. vorher ganz andere belastungen, dann hindernisse, dann beutespiele und plötlich bedrohung am baum....
der hund konnte damit nix richtig anfangen, daher sein erlerntes verhalten nicht einsetzen. er war unsicher und NICHT im sd modus !
und ihre natur ist nunmal nicht so das sie dies auch zivil abruft, oder dann wenn sie nicht auf sd eingestellt ist. ist aber auch ok so, sie ist sporthund kein diensthund
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!


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