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Futteraggression
#31
Henning,'index.php?page=Thread&postID=156987#post156987' schrieb:Wenn es dummerweise so weit kommt, dass er doch in eine Abwehrhandlung rein geht, hast du es verbockt.

henning du bist ja der oberburner Confusedquint:

erstmal folgendes vorweg:

wenn ein hund normal erzogen wurde, und davon gehe ich jetzt bei diesem 16 monate alten hund einfach mal aus, dann gibt es eine zu grunde liegende bindung die auch beinhaltet das der hund anweisungen des hf befolgt (der eine besser, der andere schlechter) und ein gewisser respekt des hundes vor dem hf vorhanden ist !!!
darüberhinaus dürfte etwas routine im umgang mit dem hund aus ähnlichen sitiuationen vorhanden sein. der hund hat einen schuh den er nicht haben darf und abgenommen bekommen muß... der hund schleppt die decke, eine jacke, oder, oder rum was er nicht soll... unsw....

jetzt kommt die etwas prisantere, ungeklärte situation mit dem schweineohr. spontan hat die hf den konflikt nicht ganz bewältigt und würde jetzt ans thema gezielt ranwollen. was hat DAS dann mit verprügeln zu tun ???????

in der regel reicht bei einer geklärten hirachie wenn ich den hund kurz packe und sage nein, oder ihm eine kleine schelle gebe. das 3 mal und der hund weiß was phase ist.......
sollte der hund daraufhin gegen den hf gehen ist ERSTENS mal was grundsätzliches nicht geklärt UNABHÄNGIG vom futter !!!
und zweitens muß dann der hund entsprechend abgesichert werden und gemaßregelt werden, ABER SELBST DAS hat null mit verprügeln des hundes oder ergeben des hundes zu tun, zumindestens nicht wenn man weiß was man tut :whistling:
ansonsten sollte man eh die finger davon lassen und fachmännische hilfe dazu nehmen......................................
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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#32
Hier wurde das Thema schon einmal abgehandelt:



dominanter Hund
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#33
zedemar,'index.php?page=Thread&postID=156996#post156996' schrieb:Hier wurde das Thema schon einmal abgehandelt:[/url]

JA DANN ist ja das universum allumfassend beschrieben :whistling:

ich kann diese ganze wolfs-sch... bald net mehr hören !
unsere hunde leben in verbänden mit menschen, da herrschen ganz andere gesetze wie in der natur, zumindestens bei uns zuhause.....

ich kann nur jedem der nicht so viel erfahrung hat das er sich sicher ist das es nie probleme diesbezüglich geben wird, bzw. er sie auch ungeklärt jederzeit situativ händeln kann raten dies frühzeitig zu tun. ein junger hund akzeptiert sowas sehr schnell OHNE großen aufwand, und diese klärung hilft auch in anderen bereichen an akzeptanz / respekt gegenüber dem hf.
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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#34
....mich hat mein kleiner Bax mit 13 Wochen angeknurrt und Zähne gezeigt, aber ich hab es ignoriert und bin trotzdem bei im geblieben, ich setze mich dann in den Zwinger mit genügend Abstand, dann auch mal neben den Hund und berühre Ihn, wenn er es akzepiert, spreche ich mit Ihm und gehe wieder auf Distanz.

Ich hatte nie Probleme, wenn es sein musste meinen Hunden etwas wegzunehmen.ich habe dann später ab und zu, mit klaren Kommandos und Signalen, die Futterschüssel kurz weggenommen, und direkt wieder hingestellt, in dem Moment wo er entspannt war. So entstehen keine Konflikte oder Ersatzhandlungen.

tschöö mit ö
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#35
redtool,'index.php?page=Thread&postID=156991#post156991' schrieb:
Henning,'index.php?page=Thread&postID=156987#post156987' schrieb:Wenn es dummerweise so weit kommt, dass er doch in eine Abwehrhandlung rein geht, hast du es verbockt.

henning du bist ja der oberburner Confusedquint:

erstmal folgendes vorweg:

wenn ein hund normal erzogen wurde, und davon gehe ich jetzt bei diesem 16 monate alten hund einfach mal aus, dann gibt es eine zu grunde liegende bindung die auch beinhaltet das der hund anweisungen des hf befolgt (der eine besser, der andere schlechter) und ein gewisser respekt des hundes vor dem hf vorhanden ist !!!
darüberhinaus dürfte etwas routine im umgang mit dem hund aus ähnlichen sitiuationen vorhanden sein. der hund hat einen schuh den er nicht haben darf und abgenommen bekommen muß... der hund schleppt die decke, eine jacke, oder, oder rum was er nicht soll... unsw....

jetzt kommt die etwas prisantere, ungeklärte situation mit dem schweineohr. spontan hat die hf den konflikt nicht ganz bewältigt und würde jetzt ans thema gezielt ranwollen. was hat DAS dann mit verprügeln zu tun ???????

in der regel reicht bei einer geklärten hirachie wenn ich den hund kurz packe und sage nein, oder ihm eine kleine schelle gebe. das 3 mal und der hund weiß was phase ist.......
sollte der hund daraufhin gegen den hf gehen ist ERSTENS mal was grundsätzliches nicht geklärt UNABHÄNGIG vom futter !!!
und zweitens muß dann der hund entsprechend abgesichert werden und gemaßregelt werden, ABER SELBST DAS hat null mit verprügeln des hundes oder ergeben des hundes zu tun, zumindestens nicht wenn man weiß was man tut :whistling:
ansonsten sollte man eh die finger davon lassen und fachmännische hilfe dazu nehmen......................................


Redtool,

wenn man Dich liest, denkt man zunächst, der Hund will die Weltherrschaft...

Die Situation mit dem Schweineohr kam doch nicht von ungefähr oder aus dem Blauen heraus. Der Hund hat im Vorfeld gelernt - Futter, Chef kommt, nimmt Futter weg, gibt irgendwann wieder (wobei der Hund das ja durch die zeitliche Distanz nicht mal unbedingt als "wiedergeben" empfindet). Er wird also förmlich gezwungen, sein Futter zu verteidigen. Der ahnt doch schon, was kommt, wenn der HF in die Nähe kommt! Und dann kommt er immer mehr in Zugzwang! In diesem Falle handelt es sich nicht um ein einmaliges Aggressionsverhalten zum Austesten - das ist systematisch anerzogene Verteidigung essentieller Resourcen, nichts anderes. Was da ein "Gong" soll erschließt sich mir nicht. Das ist schlicht ungerecht dem Hund gegenüber. Ich halte den jetzt eingeschlagenen Weg für sinnvoller, besser und fairer.


LG

Bine
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#36
Bine DSH,'index.php?page=Thread&postID=157007#post157007' schrieb:Was da ein "Gong" soll erschließt sich mir nicht. Das ist schlicht ungerecht dem Hund gegenüber. Ich halte den jetzt eingeschlagenen Weg für sinnvoller, besser und fairer.

wenn der eingeschlagene weg funktioniert, was ich bezweifel, wenn der hund schon so weit ist das er nach dem hf schnappt !
ich sehe diesen weg eher als vermeidungsstrategie des eigentlichen problems....

ein gong ist auch nur ein gong und nicht mehr. unfair ?! in dem fall vlt., aber ich denke unvermeidbar.......
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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#37
Mobile Kirche,'index.php?page=Thread&postID=156927#post156927' schrieb:Heute ist es dann "eskaliert", ich gab ihm ein Schweineohr, rief ihn kurz danach zu mir um ihm noch seine halsbänder abzumachen, er ließ das schweineohr 2 Meter weit weg liegen und kurz nach der abnahme der halsbänder fletschte er die Zähne und schnappte nach mir. Ich war so geschockt das ich ihm erstmal eins auf die Mappe gegeben habe ( ), was ihn aber noch aggressiver gemacht hat. Ich hab ihn dann fortgeschickt, sein essen entfernt und ihn ignoriert.
Jan beschreibt sein Problem mit seinem Hund in Zusammenhang mit Futter. Anscheinend gibt es darüber hinaus keine weiteren Probleme. Er hat ihn gemaßregelt, was Wehrverhalten ausgelöst hat. Das Problem zwischen HF und Hund ist hausgemacht. Ich denke, es ist klüger eine Lösung anzustreben, deren Ziel die Deeskalation der auslösenden Situation zur Folge hat. Wenn man jetzt die Sache auf die Spitze treiben würde, käme es zu einer Auseinandersetzung zwischen Hund und HF, die je nach Ausgang gravierende Konsequenzen hätte. Wenn der HF obsiegt, wäre der Vertrauensverlust manifestiert. Wenn der Hund obsiegt, wäre es wohl sein Todesurteil.

Ich sehe die Situation als eine Scharte, die sich mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen auswetzen lässt. Der Hund ist in seiner Sturm- und Drangzeit. Er sollte in jeder Hinsicht gut ausgelastet werden. Möglicherweise ist er ja ein richtig Guter. Wenn der HF ihn künftig mit seinem Futter in Ruhe lässt, wird sich so etwas wohl nicht mehr widerholen.
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#38
Wie gesagt, der Hund strebt nicht nach der Weltherrschaft, der will nur in Ruhe fressen. Da er aber genau weiß, dass man ihn das nicht tun lässt, reagiert er präventiv-aggressiv. Man kann das jetzt mit Muskelkraft (die je nach Hund nicht ausreicht...) oder mit Köpfchen regeln.

Da ich zeit meines Lebens einem Schäferhund im Ernstfall körperlich nicht gewachsen wäre, habe ich gelernt, dass man manchmal mit der Anwendung der grauen Zellen weiter kommt als mit purer Gewalt. Ich habe AUCH gelernt, dass es hin und wieder Sinn macht, temporär eine Vermeidungsstrategie zu fahren, dann das Pferd anders aufzuzäumen und so auf einem Umweg, aber ohne Vertrauensverlust und (mindestens ebenso wichtig!) ohne Verletzungsgefahr mein Ziel zu erreichen. Man muss, wenn man merkt, dass man einen falschen Weg eingeschlagen hat, nicht um jeden Preis diesen weiter verfolgen, nur, weil man meint, man gibt sich eine Blöße. Ich habe so lange Hunde, auch durchaus mehrere im Rudel, hat nie geschadet... Einer davon hat sogar immer geknurrt, wenn ihm jemand zu nahe kam beim Fressen. Ehrlich gesagt, wir haben es gewöhnlich eher mit Amüsement betrachtet, es manchmal sogar etwas provoziert weil's irgendwie so witzig war, der hat trotzdem nie einen "genagelt", weil wir ihn niemals so sehr in die Enge gedrängt haben. Ein wenig gegenseitiger Respekt (und jetzt bitte nicht verwechseln mit Angst) hat noch nie geschadet.

Es reicht in diesem Falle doch völlig aus, dem Hund über kurz oder lang klar zu machen, dass sein Mensch Herr über das Futter ist, es ZUTEILT, es nicht aber wieder wegnimmt, wenn er es mal ausgegeben hat. Ich würde wetten, dass sich das Problem dann von selbst löst. Die wenigsten Hunde sind derart gestrickt, dass man sich ernsthaft etwas vergibt, wenn man mal einfach eine Situation ignoriert und sie quasi neu aufbaut.

LG

Bine
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#39
So lange ich denken kann, sind auf meinem Hof immer zwischen 5 und 15 DSH im Rudel. Wir haben unzählige Hunde großgezogen und füttern alle immer gemeinsam.
Was wir aber von Anfang an machen, ist dafür zu sorgen, dass wir an das Futter des Hundes rankönnen. Wenn da Junghunde der Meinung sind zu knurren, gibts ordentlich was aufs Dach!
In der Regel hat man das nur ein zwei mal und danach nie wieder. Es kommt ja auch eher selten vor, dass man mal ans Futter ran muss. Aber als als Chef darf ich das.

Im übrigen ist das auch das, was man bei den Hunden untereinander beobachtet. Wenn ich dabei bin, mopst niemand was beim anderen. Ist der Chef aber außer sich, gibts immer wieder mal Hunde, die irgendwo klauen gehen. Meist mit einem unmissverständlichen Knurren. Wenn es Gegenwehr gibt, führt das dazu, dass der "Dieb" mal kurz zuhackt und sich mit dem Futter verkrümelt.

Ich möchte jetzt nicht propagieren, dass man Hunde nur mit dem Knüppel erziehen kann. Allerdings ist nach meinem Verständnis eine Aggression in Richtung HF immer massivst zu unterbinden! Wenn man das konsequent von klein auf macht, entstehen die meisten Probleme gar nicht erst. Hunde untereinander sind wahrlich auch nicht zimperlich....
---
Gernot Wolkenstein
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#40
Gernot, Du entstammst einer traditionsreichen Züchterfamilie und hast den Hundeverstand quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Ich kann auch jeder Zeit an das Futter meines Hundes, ohne dass es auch nur den geringsten Widerstand gibt. Maximal würde er mich verwundert anschauen und vielleicht auf einen Nachschlag hoffen. Mein Hund weiß, dass ich ihm niemals sein Futter streitig machen würde.

Jan ist offenbar weniger erfahren und hat irgendwo aufgeschnappt, dass er als Chef im Rudel seinem Hund jederzeit das Futter wegnehmen dürfen sollte. So weit, so gut, die Theorie. Erfahrene Hundler, die das praktizieren, nehmen ja nicht weg, sondern unterbrechen die Nahrungsaufnahme für eine ganz kurze Zeit. Das ist für den Hund kein Problem, weil er ja weiß, dass er sein Futter sofort zurück bekommt. Im vorliegenden Fall scheint es so zu sein, dass die Unterbrechung der Fütterung über einen zu langen Zeitraum erfolgte, sodass der Hund nicht mehr in der Lage war, die Unterbrechung, in einem zeitlichen Rahmen, als solche zu erkennen und das als Diebstahl interpretiert hat. Mit den bekannten Folgen.

Dass es unter Hunden nicht unbedingt zimperlich zugeht, ist ja bekannt. Aber sie senden ja auch keine falschen Signale und jeder weiß worauf er sich einlässt.
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