- Substanzen, die auf Herz und Kreislauf wirken
- Substanzen, die auf den Bewegungsapparat wirken
Nun - dope ich dann meinen Hund, wenn er Nahrungsergänzungen erhält, die zusätzlich zum Training die Rekonvalenzzeit verringern, die Regeneration fördern und die Muskeln unterstützen?? Dabei will ich sein Training lediglich weiter verbessern...???
Für mich beginnt Doping dort, wo ich einen Hund durch Mittel schmerzfrei mache oder ihn "aufputsche"! Nahrungsergänzung gehört für mich nicht dazu.
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Nahrungsergänzungen gehören in nahezu allen Sportarten zum Doping, da man eben die Genesung fördert, Muskeln unterstützt usw.
Und weil man sich damit einen Vorteil gegenüber jemanden verschaffen kann, der das nicht tut, kann einiges sehr wohl unter Doping laufen.
Kenn das selber aus dem Leistungssport, wir durften auch vieles von dem "normal" erhältlichen Null-Acht-Fuffzig-Zeug nicht nehmen.
Einige Mittel können auch die Gabe von Doping-Mitteln verschleiern, dann gehören sie auch zu den verbotenen Substanzen.
Nicht falsch verstehen, ich habe meinem Hund auch mal ein Mineralstoffpräparat gegeben oder so was, aber im Spitzensport wird man sich mit dem Thema auseinandersetzen müssen.
VG
juschka
Anja, das ist ja richtig. Aber dann würden ja auch Cola, Kaffee daruner fallen. Und ich habe es gerade bei den Biathleten auf der WM gehört, dass diese zum Ende der langen Rennen dann Cola, Kaffee o.ä. gereicht bekommen...
Frei käufliche Ergänzungen verschaffen mir ja keinen Vorteil - kann sich jeder andere auch kaufen!!
Bellen tut mein Hund davon nicht besser, beißen auch nicht und wenn der die Gegenstände nicht verweist, hat mir die Ernährung auch nichts genützt.
Also das ginge mir ehrlich gesagt dann etwas zu weit. Ich kann gerne angeben, was mein Hund erhält und gut ist.
Und während bzw. unmittelbar vor einem Wettkampf lasse ich ungerne an meinem Hund herum stechen...
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nickel,'index.php?page=Thread&postID=129801#post129801' schrieb:Und während bzw. unmittelbar vor einem Wettkampf lasse ich ungerne an meinem Hund herum stechen...
Dopingkontrollen werden nach dem Wettkampf durchgeführt. Stichprobenweise. D.h. in den seltensten Fällen werden Hunde mehrfach in ihrem Leben geprüft werden.
Es wird nix so heiß gegessen wie's gekocht wird. Im Reitsport ist das mit den Dopingkontrollen doch auch kein Problem. Und da wird ja auch bei kleinen Turnieren getestet (bei uns geht es erst mal nur um die "großen" Veranstaltungen). Bei der FN wird ausgelost, auf welchem Turnier in welcher Klasse welche Startnummer oder welche Platzierung getestet wird. Da weiß keiner vorher ob getestet wird und wenn ja welches Pferd. Dadurch daß es theoretisch möglich sein könnte daß das eigene Pferd getestet werden könnte dopen halt sehr viel weniger Reiter.
Im Normalfall verabreicht kein HF seinem Hund z.B. coffeinhaltige Getränke. Insofern kann man sich doch da schon mal entspannt zurück lehnen. Natürlich gab es z.B. im Rennsport Einzelfälle, in denen jemand einem Pferd vor dem Start eine Tafel Schokolade verfüttert hat (weil's die so gerne mochte) und dann wurde es Sieger und aufgrund eines zu hoben Theobromingehalts disqualifiziert (das ist der Stoff aus dem Walt Disney-Filme gemacht sind). Aber der Normalfall ist der, daß bestimmte Substanzen ganz gezielt zur Leistungsverbesserung verabreicht werden oder im Rennsport auch zur Leistungsverschlechterung (da geht es u.a. auch um Wettbetrug). Daß unwissentlich gedopt wird betrifft nur einen Bruchteil der Fälle.
Ich vermute mal daß sich die Dopingkontrollen bei uns auf einige der aufgeführten Stoffgruppen konzentrieren werden. Vorranging besteht ja vor allem das Problem mit den Schmerzmitteln. Ist letztendlich auch eine Konstenfrage ob jedesmal die ganze Palette getestet wird oder nur ein Teil davon. Ich vermute anfangs wird alles getestet werden, um dann aufgrund dieser Ergebnisse die für den jewieligen Hundesport relevanten Stoffgruppen einzugrenzen.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
Fakt ist doch, dass uns diese Regelung ein Stück in die richtige Richtung bringt. Ein Tier dass zum Zeitpunkt eines Wettkampfes nicht gesund ist sollte nicht starten.
Es wird letztendlich auch auf die Zuchtselektion Einfluss haben, in der Diskussion zum Thema Doping im Hundesport, die ich damals gestartet habe, sind mir interessante Informationen zugespielt worden.
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Natürlich ist das Thema auch zuchtrelevant. Man orientiert sich ja auch an der Leistungsfähigkeit und Fitness einzelner Hunde. Da macht es schon einen Unterschied ob einzelne Hunde ihre Leistungen unter dem Einfluß von Schmerzmitteln und Entzündungshemmern bringen, wie das teilweise leider manchmal der Fall ist, oder nicht.
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dieses Thema soll auch im Ausstellungslager schon für Diskussionen gesorgt haben, da es dort nicht ganz unbekannt ist.
Gruß Karl-Heinz
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Dürken,'index.php?page=Thread&postID=129807#post129807' schrieb:Es wird letztendlich auch auf die Zuchtselektion Einfluss haben, in der Diskussion zum Thema Doping im Hundesport, die ich damals gestartet habe, sind mir interessante Informationen zugespielt worden. Hast Du einen Link zu der Diskussion? War die hier im Forum? Würde mich interessieren,
Gruß Gaby
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Hallo!
Finde es generell eine gute sache, aber teilweise auch ein schnellschuss des vdh, da leider keine verlässliche liste veröffentlicht wurde an der man sich orientieren kann.
Im moment sind wir selbst in dieser situation: meine kleine münsterländerhündin startet nächsten monat auf den junior european open agility, wo sie auch dopingkontrollen erwarten könnten. jetzt zittert jeder aus dem deutschen team (warscheinlich auch andere nationen) vor der kontrolle, auch wenn er seinen hund nicht (bewusst) dopt, es weiß ja keiner was geht und was nicht. dann wurde uns gensagt: alles ist doping was nicht zum normalen hundefutter gehört... na super, und was ist mit nem blatt salat? was ist wenn der hund beim spazieren gehen nen stück schoki frisst, ein bisschen *irgendwas* vom tisch klaut??? was ist mit impfungen, wurmkuren, zeckenmittel? fragen über fragen, die niemland beantwortet. haben jetzt schon seit anfang des jahres alles an zusatzpräparaten / Kausachen "abgesetzt" aus angst man könnte zum Doper werden. nicht mal mehr bierhefe kriegt der arme hund...
Klar ist es gut, betrügern das handwerk zu legen und die hunde zu schützen, aber so? Man weiß ja nicht mal mehr ob man seinem hund in narkose zahnstein entfernen lassen kann...
Lg und drückt und uns im Juli die daumen :peace:
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Hallo
ich finde es ist einen richtigen Schritt in die richtige Richtung :appl: und wie Dürken schon schreibt...es wird sich zuchtrelevant auswirken und zwar in beiden "Lagern" auch die Leistung wird damit deutlich konfrontiert werden und ich bin mal gespannt, ob das ebenso konsequent wie im Reitsport umgesetzt wird.
liebe Grüße
Andrea M
Scylla v.d. Schiffslache
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