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KANN BARFEN KRANKHEITEN AUSLÖSEN ?
#11
Hallo an Euch und erstmal danke für die Antworten.
Nach einigen weiteren Untersuchungen, großes Blutbild, Ultrashall, Röntgen, Harnstoffuntersuchung und weiteren 100erten von EUR haben wir nix gefunden.
Das Blutbild ergab etwas erhöhte Nierenwerte, aber ALLE anderen Werte waren in Ordnung. Leber, Calzium-Phosphor, Leukozyten und was alles so richtig wichtig ist, waren ok.
Einzig der Harnstoff war erhöht. Aber nach der Urinuntersuchung hier auch Entwarnung.
Nun stehe ich genauso da, wie vor zwei Wochen.
Er eiert immer noch durch die Gegend, hat nicht wirklich Halt auf der Hinterhand. Er tobt mit meiner Hündin, ist in keinster Weise apatisch, sondern sehr gut drauf, hat trotz der Eierei den Schalk im Nacken.
Er beisst sich nach wie vor am Rücken oder an den Beinen, sodaß ich vermute, daß sein Nervenstrang bei der Nachuntersuchung vielleicht wieder verletzt wurde. Das kann ich jedoch nicht nachweisen, nur vermuten. Doch haben sie ihn dort sehr verbogen und den sog. Hüpftest gemacht, bei dem er ja auch Ausfallerscheinungen anzeigte.
Zur Zeit bekommt er ein niedrig dosiertes Futter mit wenig Protein, um den Harnstoff wieder zu senken. Aber ich glaube gar nicht, daß es daran liegt.
Jetzt ist natürlich meine Frage, WAS soll ich noch untersuchen lassen? Der Hund hat keinen Bock mehr auf Untersuchung - kann ich auch verstehen - und ich langsam keine Kohle mehr.
Welcher Weg ist der Richtige? Zum Neurologen? Leider reicht mein Geld nicht, um in die Schweiz zufahren, so traurig es ist, doch gerne würde ich wissen, was ihm fehlt. Er ist so ein arbeitsfreudiger Hund, dem jetzt auch ganz schön langweilig ist und das zeigt er mir auch Tag für Tag.
Und wenn zum Neurologen; was ist die richtige Untersuchung? Ich habe in einem Link gelesen, daß die Nervenleitgeschwindigkeit auch gemessen werden kann. Wird damit auch eine Verletzung dargestellt?
Ach, ich bin wirklich ratlos, möchte ihm so gerne helfen, weiß aber nicht so richtig wohin Huh
Fragende Grüße
Petra

P.S.: Sorry, ich hoffe, ich nerve nicht, mache mir halt nur große Sorgen um meinen Hund...
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#12
Ist das Herz auch geschallt worden?
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#13
Hallo Petra,

was sagen die Leukozyten denn?

Hast Du Borreliose und Anaplasmose ausschließen lassen?

Zur Borreliose kannst Du hier nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lyme-Borreliose

Zu Anaplasmose:
http://de.wikipedia.org/wiki/Canine_gran...naplasmose

Wenn allerdings alle Werte ok sind (auch Leukozyten), dann glaube ich eher nicht daran.

Unter Umständen könnte Dein Hund sich vielleicht einen Nerv eingeklemmt haben. Vielleicht ist es auch einfach nur Überlastung.

Schwierig, das so auf Entfernung und ohne medizinische Kenntnisse zu sagen. Ich möchte nicht in Deiner Haut stecken.....

Ich denke, ein Neurologe wäre die beste Lösung, auch wenn es teuer ist - aber unterm Strich günstiger als wenn andere TÄ da rumdoktorn und keiner was rauskriegt.

Grüße, Gaby
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#14
Nein, das Herz nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß es daran liegt, dafür ist er eigentlich zu fit. Ein schwarzer Hund mit hochglänzendem Fell, total agil und eben auch unbelehrbar, was seine Schonung angeht. Ultrashall: Nieren, Blase, Prostata, Magen, Darm, eben alles, was man so im hinteren Bereich findet.
Leukozyten waren in Ordnung, lagen im Mittelbereich.
Da ich schon mal einen Hund hatte mit schwachem Herz und auch Borreliose, denke ich eigentlich nicht in diese Richtung.
Was kann am Herzen sein, daß der Hund seine Beine nicht richtig aufsetzt?
Manchmal mache ich mir Vorwürfe, zu früh nach Hannover gefahren zu sein - aber ich war ja schon 2 Monate später da, als ich sollte. Mensch, er sah schon wieder so gut aus...
Überlastung kann ich ausschließen: der Hund liegt seit letzten September in der Ruhe und hat vorher noch nicht wirklich was leisten müssen, da er ja sehr jung war und mitten in der Zahnung...

Ja, einen Neurologen werde ich wohl noch aufsuchen - aber ich habe auch Angst, daß der auch nicht richtig was findet und dann?
3 x ist er schon neurologisch untersucht und immer kam es angeblich von dem Rippenbruch mit dem angerissenen Nervenstrang; doch die Halswirbelsäule haben sie nicht weiter untersucht, sie hatten ja vorher den Bruch gefunden...
In dem Bericht steht auch drin, daß trotz aller Untersuchungen nur VERMUTET Wird, daß es daran liegt.
Ach ich könnte echt :brech:
... sorry ...
LG Petra
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#15
Hi Petra
neee in deiner Haut möcht ich auch nicht stecken......mit dem Herz war nur eine Vermutung, weil ich von einem Fall gelesen hab wo ein Hund bei Belastung die Hinterläufe ruckartig nach oben zog. Bei dem wurde Asthma, Kalziummangel und irgendwas mit dem Herzen festgestellt. Aber wie Gaby schon schrieb, eine Diagnose aus der Entfernung mit null medizinischen Kenntnissen.......ich würd auch zum Neurologen gehen und die Nerven vom Hund mal durchmessen lassen.
Drücke Dir und deinem Hund alle Daumen das alles wieder gut wird!!!!
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#16
Ich würde in jedem Fall den Hund einfach mal einem Tierphysiotherapeuten vorstellen. Nach weihnachten war ich kurz davor bei meinem Hund drastische Diagnosen erstellen zu lassen. Zum Glück geriet ich gleich an eine TÄ (telefonisch) die meinte dass es in keinem Fall schaden könne und im besten Fall wirklich was bringt weil diese Leute zwar keine Röntgenaugen haben aber ein tolles Feeling und Händchen für den Hund. Sie hatte Recht.
Ein Hund denkt: Er bringt mir Nahrung - er muss ein Gott sein.
Ein Windhund denkt: Er bringt mir Nahrung - Ich muss ein Gott sein!
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#17
@ Gilette mein Hund befindet sich seit Monaten auch in Behandlung bei einer Physiotherapeutin (die u.a. auch TÄ ist), da er durch das lange ruhigstellen natürlich auch Muskulatur abgebaut hatte.
Zusätzlich bekam er Laserbehandlung und Massagen; und nächste Woche neuer Termin - sie soll den Hals erst einmal abtasten, vielleicht hat sich nur ein Wirbel verschoben, wodurch auch immer.
.... bevor ich wieder ins MRT fahre ...
Vielleicht hab ich ja "Glück" und es ist nur ne Kleinigkeit.
Ich geb die Hoffnung nicht auf!
LG Petra
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#18
Hallo, ich möchte mich hier mal ganz herzlich bedanken für eure Vorschläge, Tipps und vielen mails und angebotene Hilfe.
Ich habe nun für mich beschlossen, erstmal uns allen eine Ruhepause zu gönnen und keinen TA oder sonstiges mehr aufzusuchen.
Da der Hund nur ansatzweise Schwächen zeigt, ein hochglänzendes schwarzes Fell hat, viel mit meiner Hündin spielt und eben "nur mal schont" denke ich nicht, daß er eine tödliche Krankheit hat.
Nierenversagen konnten wir ausschließen; der Rippenbruch ist verheilt; der verletzte Nervenstrang vielleicht noch nicht ganz. Zusätzlich ist er komplett verspannt, aber nun liegt er ja auch schon seit 8 !!! Monaten in Ruhe im Auto in einer 60 cm breiten Box. Tag für Tag außer am Wochenende.
Als ich im Februar 3 Wochen zuhause war, ging es ihm gut. Darum lasse ich ihn von nun an zuhause in der Wohnung, da kann er sich ganz entspannt hinlegen; er geht weiter in die Physio zum Muskelaufbau und Massagen um ihn zu entkrampfen und dann hoffe ich, daß er wieder ein ganz normaler, gesunder Hund wird.
Seine und meine Nerven brauchen unbedingt Ruhe; dies auf und ab des Einschläfern oder nicht bei einem recht agilen Hund mit "zeitweise wackeligen" Beinen, das geht so nicht mehr.
Ich hoffe, ich bin auf dem richtigen Weg; wenn nicht, werde ich doch noch in die Schweiz fahren. Aber jetzt machen wir erstmal eine laaaange Untersuchungspause.
Also, nochmal vielen Dank an Alle - ihr habt mir sehr geholfen !!!
LG Petra
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#19
Petra1,index.php?page=Thread&postID=89867#post89867' schrieb:Zusätzlich ist er komplett verspannt, aber nun liegt er ja auch schon seit 8 !!! Monaten in Ruhe im Auto in einer 60 cm breiten Box. Tag für Tag außer am Wochenende.
Als ich im Februar 3 Wochen zuhause war, ging es ihm gut. Darum lasse ich ihn von nun an zuhause in der Wohnung, da kann er sich ganz entspannt hinlegen; er geht weiter in die Physio zum Muskelaufbau und Massagen um ihn zu entkrampfen und dann hoffe ich, daß er wieder ein ganz normaler, gesunder Hund wird.
LG Petra

Oh mann, Du hast Dir womöglich schon selbst eine Antwort gegeben. Acht Monate fast Tag für Tag so extrem ruhig gestellt und dass in einer Zeit, wo der Hund sich körperlich weiter entwickeln sollte. Gute Idee ihn in der Wohnung zu lassen. Und dann, wenn man meint, jetzt hat ers überstanden, SD und UO, das schlaucht, und man sieht das meist erst zeitverzögert.
Hatte selbst schon Hunde (und sehr agile), die aufgrund von Verletzungen ruhiger gestellt wurden, aber so extremes ruhig stellen über so ein lange Zeit wäre mir und auch meinen Tierärzten nicht in den Sinn gekommen. Selbst nach kurzen Unterbrechungen aufgrund von Verletzungen achte ich immer darauf, erst mal ganz klein wieder den Hund zu belasten.

Jetzt hat Dein Lütter natürlich viel aufzuholen, lass Dir und ihm viel Zeit. Kein Schutzdienst, keine Unterordnung, spazieren gehen, später leichtes Laufen am Rad, langsam - wirklich langsam - aufbauen. Alles was nicht zu sehr drastisch auf den Körper einwirkt, genauso wie bei einer Reha für Menschen mit ähnlichen Problemen. Ganz kurze Einheinten halt, wenig springen lassen, Ball oder Spieli nur so geben, dass er nicht gleich übertreibt. Auch immer erst den Hund gut aufwärmen, gutes cool down danach, eventuell selbst massieren, da kann man sich vom Physiotheraupeuten ein paar Sachen abgucken/erklären lassen.

Das Spielen mit dem anderen Hund auch nur unter Aufsicht, rechtzeitig abbrechen am Anfang, nach und nach erst die Zeiten länger werden lassen.

Wünsche Dir natürlich, dass die Verletzung am Nervenstrang (da habe ich aber nicht lesen können, welcher Bereich genau, ist natürlich auch immer so eine Sache, nur Quetschung oder was) nicht so ist, dass da etwas auf Dauer zurückbleibt.

Gruß, Renate
Mein Verein Meine Kreisgruppe

Als Gott erfuhr, dass Hundesport nur für die Besten ist, erschuf er noch Fussball.
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#20
@ Renate, da magst du wohl recht haben. Aber ich habe ihn auf ANWEISUNG der TÄ ruhig gehalten !!! Der Nervenstrang war an der Bruchstelle verletzt. Das Problem mit dem Bruch war, daß er sich das Rippenköpfchen abgebrochen hatte (oben auf dem Rücken) und dieses Stück auf gar keinen Fall wandern durfte, damit es nicht auf den Rückenmarkskanal (Nervenkanal) drückt.
Und darum immer wieder die Aussage: Streng ruhig halten. Ich durfte nicht mal mehr mit ihm spazierengehen.
Die letzten Monate waren sehr hart, haben wir ja auch nach anderen Krankheiten gesucht... ach ... er ist schon gut drauf, aber halt verspannt. Da er die ganze Zeit auch in der Physio war, hört es sich wohl schlimmer an, als es ist.
Nur habe ich mir halt auch gedacht, daß das Liegen in der engen Box wohl seinen Teil dazu beiträgt. Kein TA hat mir jetzt empfohlen, das so zu tun.
Ja Renate, ich bin schon vorsichtig und passe auf, auch daß er nicht überbelastet. Ich verstehe schon, was du meinst.
Ich mach das jetzt so und werde sehen, ob es sich bessert.
Ich hoffe, es wird alles wieder gut !
LG Petra
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