Hallo Lebenkünstler,
man kann nicht sagen welcher Hund belastbarer ist oder wird, wenn man zum Beispiel im Buch Neue Wege in der Polizeihundeausbildung schaut, sieht man das die Diensthunde solide über die Beute aufgebaut werden um dann bei entsprechender Reife und Alter mehr auf die Mannorientierte Arbeit übergeht.
Es gibt zwei Wege einen Hund aufzubauen über den Beutetrieb und und über Aggression( Mann/Helferbezogen) und noch die Wege dazwischen....
Meine persönliche Einstellung, das ein Hund ein gefestigtes aktiven Beuteverhalten haben sollte, welches man über die Beuteaggresion und belastbare Beute aufbauen sollte, und dann bei jedem Hund speziell schaut, ob auch Aggression zum Helfer besteht, das man dann hervorragend ind Beute kanalisierten kann, diese Hunde finden Selbstbewußtsein in den Triebwechseln Beute Aggression und sind sehr belastbar, auch ermüdet der Beutetrieb nicht.
Ein Hund der über kein starkes Beuteverhalten verfügt und darin auch nicht gefördert wird, wird versuchen mit Aggression zu antworten, nur wo hinein soll dieser Hund es kanalisieren? Wellche Sicherheit hat dieser Hund?
Meiner Ansicht muß es ein Wechselspiel sein, wo der Hund aktiv sein muß und nicht nur reagiert auf die Angebotenen Reize, sondern Selbständikeit muß gefördert werden, und die Möglichkeit das der Hund Konflikte selbst lösen kann.
Diese Helferarbeit ist anspruchsvoll und erfordert ein Maß an Selbsdiziplin und gutem Auge.
Die Hunde die durch einen sehr aktiven Helfer mit hohen Reizlagen gearbeitet werden, konnten oft mit meiner ruhigen Dominanz nichts anfangen, da sie auf Signale warten, ich will lieber das der Hund , der mich als Helfer zum "Kampf" auffordert und ich reagiere....um diesen fordernden, aktiven Hund zu belasten :pf:
so denke ich darüber,...als Frau
Tschüü
PS: bei mir ist Beute nicht wirklich ein Spiel