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naja..
reflektier dir deinen letzten satz... lege meine aussagen drüber...
Signaturen sind schierer Unfug und Dauerbelästigung der eh schon gebeutelten Leserschaft.
aktion contra trainingsanzüge auf hundeplätzen
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@Jupp, wie schon gesagt, habe ich Futter bei diesem Hund nur in bestimmten Situtionen eingesetzt, in der sich der Hund in einer "aufnahmefähigen" Triebstimmung befand. Bei meinem Mali war es z.B. so, daß er beim Abschluß des Seitentransportes in der Hoffnung auf einen Anbiß so sehr in Spannung geraten ist, daß beim Durchsitzen immer ca. 5 cm zum Boden Luft waren oder ich ein 2. Hörzeichen zum Absitzen benötigt habe. Dieses habe ich mit Futter super in den Griff bekommen. Der Schritt bis zur Futteraufnahme war in etwa so wie Du geschrieben hast. Zu Anfang: Transport gemacht - Anhalten - Futter als Belohnung angeboten - wenn Futter verweigert -> kommentarlos vom Platz. Ein Hund Pause - selbes Spiel wieder. Nach kurzer Zeit hat der Hund durchgesessen und Futter genommen. Nach dieser Lernphase habe ich den Clicker eingesetzt (Hund war natürlich schon konditioniert). Transport-Anhalten-Durchsitzen-Click-Futter.
Probier es und Du wirst sehen es funktioniert. Wir machen es mit mehreren Hunden am Platz - man muß nur wie "michaelp" schreibt - mal was Neues ausprobieren.
PS: ein Video des SD wird es in Kürze auf meiner Homepage geben.
@michaelp :dh: :dh: :dh:
Grüße
Renate
- Züchten heißt verbessern-
Hallo Renate,
ich hab es mir gedacht: wenn nicht, kommentarlos vom Platz.
Lerntheoretisch wäre das stimmig.
Gerade für Hunde, die vor lauter Spannung kein Sitz, Fuß mehr können, könnte es eine Alternative zu unangenehmen Einwirkungen sein. Man müßte das einfach mal mehr ausprobieren, um zu sehen, ob es nur bei deinem Hund die richtige Maßnahme war. Auf jeden Fall eine erprobenswerte Alternative.
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Also ich oute mich mal:
Ich habe meine Hündin mit Futter im Schutzdienst gearbeitet, weil sie sehr leicht in die Nerven ging und ich sie damit stressfrei in die UO-Phasen bringen konnte. Sie ging bei Einwirkungen in der UO (die sie aber wegen Ungehorsam nötig hatte) sofort in die extremen Nerven, flüchtete sich oft in den Helfer, war unaufmerksam, hatte schlechte Griffe usw.
Das Futter war dann entweder in der linken Hand oder ich habe zugespuckt.
Wobei meine Madam runterschlucken und anbeissen manchmal gleichzeitig gemacht hat - das Problem ist dass Du nen Helfer brauchst der sich nicht als Halbgott da vorne sehen darf, von wegen wenn der Hund mich nicht anstiert dann ist es kein gescheiter.
Der Hund lernt einfach nur im Schutzdienst nicht nur die Triebwechsel Aggression -Beute sondern vereinfacht dargestellt: Aggression - Beute- Futter(=UO = Führigkeit zum HF).
Futter war bei meiner das einzige sie wieder klar in der Birne zu bekommen, da sie in dem Moment wo sie runtergeschluckt hat wieder aufnahmefähig war und meine Kommandos umgesetzt hat.
Von Vorteil ist natürlich wenn der Hund auch im Schutzdienst gelernt hat den HF anzusehen, denn das ist im Prinzip das gleiche, viele wollen auch nicht das der Hund den Blick vom Helfer nimmt. Ich sage halt dass ich als HF im normalfall immer die Looserkarte gezogen habe, weil der Helfer immer wichtiger ist, warum also soll er dableiben etc., wenn es dort viel schöner ist - und meistens kommen ja vom HF nur Zwang und Korrekturen - so kann ich mich selber auch ein wenig in der Wichtigkeit heben.
Das hat in der Praxis z.B. so ausgesehen:
Abrufen, Grundstellung, Augenkontakt- Futter (damit war die Grundstellung immer ruhig mit Hintern unten ohne Korrekturen)
Raustreten mit Futter in perfektem UO-Fuss mit Blickkontakt, Grundstellung vor der kurzen Flucht-Futter, Platz-Futter und bei meinem Wegtreten hat sie den Helfer bewacht und natürlich auch verfolgt/gebissen.
Dann zum Abstellen in die Grundstellung: Hund bewacht bellend vor dem Helfer, Kommando Fuss = Futter und der Hund kommt zielstrebig und sicher in die Position - zu frühes zurückkommen blockiert man mit Anbissen beim Herantreten wie sonst auch.
Wir haben es bei einigen Hunden versucht, allerdings war meine die einzige die so zu führen war und in der Zeit hat sie ihre besten Ergebnisse gehabt - und im Training (auch auswärts) hat ein nicht eingeweihter das oft gar nicht mitbekommen....
tschau Anja
P.S. Peter als Du bei uns warst vor zwei Jahren müsstest Du es gesehen haben...
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Hallo Jupp,
ich stand damals auch vor der Wahl - unangenehme Einwirkung oder einen alternativen Weg suchen.
Einen Rat kann ich Dir noch geben - nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen, wenn es nach den ersten Übungseinheiten nicht gleich funktioniert. Es kommt natürlich immer auch ein wenig auf die Vorarbeit des Hundes an, mit welcher Einstellung der Hund die einzelnen Teile des SD absolviert. Wir versuchen in unserer Ausbildung von Anfang an ein gutes Gleichgewicht zwischen Helfer-Hund und Hund-Führer zu halten, um den Hund in einem aufnahmefähigem (lernfähigem) Triebniveau zu halten.
Grüße
Renate
- Züchten heißt verbessern-
keine Sorge, mir ist schon klar, daß „wenn nicht, kommentarlos vom Platz“ nicht gleich nach dem ersten Mal funktioniert. Aber unangenehme Einwirkungen wirken ja auch meist nicht gleich nach einem Mal, und in der Prüfung macht der Hund das, was er gelernt hat: keine Einwirkung – kein Gehorsam.
Für mich klingt dein Weg plausibel: passive Blockade, Frustration, Trieb runter – Alternative anbieten. Ruhe reinbringen. Lernen ermöglichen. Dann NACH dem Lernen wieder Volldampf.
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Hi
Meine erste Malihündin wurde im SD nach Dildei aufgebaut (lass den Hund die Lösung finden :dh 
Als Bestätigung für Abrufen vom Versteck oder beim Rückentransport und Revieren gab es ihren heißgeliebten Moosgummiball.........hat super funktioniert........aaaaaaaber : es war
1.eine extrem führige Hündin mit einer Überdosis "will to please"
2. nicht DER Renner im SD (leicht Stockscheu)
Bei nem extremen Hund hab ich auch versucht über diese Methode zu arbeiten........Ergebniss : ohne Worte
Sissy
Wenn wir endlich begreifen, dass in der Reise und nicht im Ziel die Erfüllung liegt, dann sind wir auf dem besten Weg die Geduld zu lernen.
Grüßle Sissy ehemals Cheyenn, jetzt endgültig crazy
Hi Leute
Habe das Abrufen, bei meiner sehr problematischen DS-Hündin ebenfalls so gemacht. Bei den UO-Geschichten, wie Abrufen, Rückentransport etc. habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Form der Bestätigung also jetzt spezifisch bei meiner Hündin, sehr gut klappt.
Ich bin auch der Meinung, dass es natürlich sehr auf den Hund ankommt, ob es was bringt oder nicht.
Gruss Denise
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Pauschallösungen gibt es freilich nicht - sonst würde jeder 100 Punkte machen.
Aber von Hund zu Hund etwas variiert bringt es meist den gewünschten Erfolg oder zuindest eine Verbesserung.
... und es sollte jedem klar sein, daß ein über Monate/Jahre gefestigtes nicht gewünschtes Verhalten des Hundes nicht mit 3-4 anders gestalteter Trainingseinheiten ausgelöscht werden kann - das würde an Wunder grenzen.
Grüße
Renate
- Züchten heißt verbessern-
Bei meinem jungen Mali-Rüden habe ich das Trennen mit Futter beigebracht.
Der Kerl hat sich so in die Beute gegraben, und wenn das Aus kam, hat er sich halb tot geschüttelt. Da ich nichts davon halte, einen sehr jungen Hund über Starkzwang das Aus beizubringen, bin ich zum Füttern übergegangen, da er auch extrem futtergeil ist.
Hat absolut super geklappt - heute macht er sein Aus perfekt und himmelt mich danach an, bis er die Freigabe zum erneuten Beissen bekommt.
L.G.,
Sabina
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