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Hab mit meiner Hündin das gleiche Problem, außerhalb vom Versteck ist das alles kein Problem......steht der Helfer im Versteck---hinsetzen,angaffen und dann naschen :f: bellen---Pustekuchen,doch wenn man ihr dann mal kurz weh tut aber dann knallt sie auch überall rein.
Wir machen es nun mit 2 Leinen da sie auch beim Bellen nach links und rechts hüppt wie ne irre.....aus allen möglichen Lagen vorm Versteck schicken aber immer an Leine gesichert....den Hund bellend zum Helfer arbeiten laßen ,wird sie still gehts retour dh. an der 2. Leine wird sie zurückgezogen...sie bellt kommt wieder dichter zum Helfer ran ...bellt ne zeitlang wird dann bestätigt....vom Helfer kommt nix.....der Hund soll lernen --bell ich bekomm ich !
Außerhalb wird sie erstmal trieblich noch mehr hoch gezogen was teilweise nicht so einfach ist da sie dann auch vermehrt sich staut.
Bis jetzt siehts ganz gut aus,ist zwar ein längerer Weg aber ich denk der sichere und ich geb die Hoffnung nicht auf das es dann richtig sitzt. :pf:
Gruß
Anja
Hallo,
auch wenn Iris noch nicht mehr Infos über ihren Hund gegeben hat, möchte ich doch noch einen Vorschlag einbringen.
Ich persönlich würde alles was den Hund noch mehr im Trieb hochzieht unterlassen und ihn mehr mit Ruhe arbeiten. Was bringt es wenn ich ihn noch mehr hochjubele und hinterher Probleme kriege mit dem runterregeln?
Mein Vorschlag:
Ich würde die Distanz zwischen Hd und Helfer vergrößern. Der Helfer steht passiv mitten auf dem Platz.
Der Hf hat den Hund am Geschirr und geht ebenfalls mit Blickrichtung zum Helfer auf den Platz.
Wenn der Hund den Helfer wahrgenommen hat und zwei drei Beller gemacht hat, geht der Hf einen Schritt auf den Helfer zu.Der Helfer macht nur einen kleinen Schritt zur Seite.Wenn der Hund wieder zwei drei Beller macht geht der Hf erneut einen Schritt vor, der Helfer macht wieder eine kurze Bewegung.Wenn der Hund jetzt wieder bellt wird er freigegeben und darf sich den Ärmel holen.Dann den Hund wegpacken und dasselbe Spiel nach einer halben Stunde nochmals machen.
Lieber 2x 5min. arbeiten als einmal lange am Stück.
Nach und nach vom Hund mehr Beller verlangen und die Distanz verringern.Der Hund soll lernen, daß, wenn er bellt sich vorne was tut und er dadurch zum Ziel kommt.
Wenn er das sicher verknüpft hat kann man weiterarbeiten.
Gruß, Andreas
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martin,index.php?page=Thread&postID=40743#post40743' schrieb:Und wozu braucht der Hund im Versteck nen Konflikt? Er soll da doch stark und sicher sein. Immerhin die erste interessante Übung, die der LR sieht. ... weil die höchste Stufe des Lernens, die Lernfixierung durch Konflickt ist. Und weil Konflikte die Auslöser für Aggressionsverhalten sind.
Ich persönlich wünsche mir ein aggressives Verbellen und kein Beutebetteln.
Ansonsten finde ich den Vorschlag von Andi gut. Ersmal den Hund sicher im Verbellen machen, bevor ich ihn über Zwangseinwirkungen unnötig unter Stress setze und der Hund vielleicht zu Ersatzhandlungen neigt.
Es ist aber auch immer schlecht, Ferndiagnosen zu stellen, wenn man den Hund nicht kennt oder sein Verhalten nicht ausführliche beschrieben wurde.
Gruß
Micha
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DSH-Hero,index.php?page=Thread&postID=40794#post40794' schrieb:...Ich persönlich wünsche mir ein aggressives Verbellen und kein Beutebetteln....
Hallo DSH-Hero,
im Grundsatz hast du ja recht, nur wenn der Hund nie, dieses Beutebetteln, gelernt hat und nur dann zum Erfolg kommt wenn er nun mal "anständig und lange gebellt" hat, weiß ich nicht wie du ihm das bei einem gesteigertem Agressionverhalten dann noch bei bringen willst. Ohne hier noch mal ne Schippe drauf zu legen (Zwangseinwirkung).
Weil das Agressive Bellen denke ich einfach kommnt nachher von ganz alleine, bzw. kann man dann durch entsprechende Arbeit reinbringen.
Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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DSH-Hero,index.php?page=Thread&postID=40794#post40794' schrieb:martin,index.php?page=Thread&postID=40743#post40743' schrieb:Und wozu braucht der Hund im Versteck nen Konflikt? Er soll da doch stark und sicher sein. Immerhin die erste interessante Übung, die der LR sieht. ... weil die höchste Stufe des Lernens, die Lernfixierung durch Konflickt ist. Und weil Konflikte die Auslöser für Aggressionsverhalten sind.
Ich persönlich wünsche mir ein aggressives Verbellen und kein Beutebetteln.
Gruß
Micha
Hallo Micha, niemand möchte ein Beutebetteln sehen. Da sind wir uns sicher einig. Die von Dir genannte Lernfixierung ist ein Modell. Eines von vielen. Oder anders - wie bringen Leute einen Hund dazu, aggressiv einen Spaten zu verbellen.
Mir ist es lieber, wenn der Hund sich sein Verhalten selbst erarbeitet hat, seine Aufgabe kennt und in seiner Ausbildung gelernt hat, dass er den Helfer dominieren kann. Das ergibt eine Verbellübung mit Ausstrahlung. Und das nicht nur, weil der Hund wütend ist und seine Bestätigung fordert. So trainierte Hunde, und das ist ein angenehmer Nebeneffekt, muss man nicht ständig davon abhalten in den Ärmel zu hämmern, sondern ihnen nur die richtige Position beibringen.
Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
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Hallo,
danke erstmal für die vielen Antworten.
Vielleicht noch soviel, der Hund ist 2 Jahre alt und hat die BH-Prüfung.
Er wurde am Zaun aufgebaut, bellen und beißen, da hat sich allerdings schon gezeigt, je näher der Helfer an den Zaun kam, desto mehr hat der Hund
zu gemacht, dabei ist er wahrscheinlich dann auch noch - wenn auch nicht unbedingt gewollt- in seinem Verhalten bestätigt worden.
Wir haben ihn dann eine Zeit lang, wie eingangs schon beschrieben, an der langen Leine aus dem Gehorsam raus zum Versteck geschickt und
ihn mit dem Stachel geblockt...nach dem Ruck waren da schon 3-4 gute Beller, aber dann kommt er wieder derart in Trieb, daß er zumacht, wie gesagt,
mit dieser Methode sind wir nicht wirklich weitergekommen...
Nun, die Zeit ist da, wo wir -wie Andi schon geschrieben hat- den Trieb runterfahren müssen....
Gruß
Iris
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martin,index.php?page=Thread&postID=40808#post40808' schrieb:Hallo Micha, niemand möchte ein Beutebetteln sehen. Da sind wir uns sicher einig. Die von Dir genannte Lernfixierung ist ein Modell. Eines von vielen. Oder anders - wie bringen Leute einen Hund dazu, aggressiv einen Spaten zu verbellen.
Mir ist es lieber, wenn der Hund sich sein Verhalten selbst erarbeitet hat, seine Aufgabe kennt und in seiner Ausbildung gelernt hat, dass er den Helfer dominieren kann. Das ergibt eine Verbellübung mit Ausstrahlung. Und das nicht nur, weil der Hund wütend ist und seine Bestätigung fordert. So trainierte Hunde, und das ist ein angenehmer Nebeneffekt, muss man nicht ständig davon abhalten in den Ärmel zu hämmern, sondern ihnen nur die richtige Position beibringen.
Gruß
Martin
Perfekt! :dh:
Grüße Thomas
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Moin,
ich glaube ich wurde ein wenig missverstanden.
Ich habe lediglich auf ein Zitat geantwortet, bei dem es darum ging, ob ein Hund im Versteck Konflickte benötigt.
Außerdem habe ich der Methode von Andi zugestimmt, die im Wesentlichen auch meiner Arbeit gleicht, die ich bei solch einem Hund durchführen würde.
Bei einem anderen Tehma habe ich mich mal ausführlich über meine Art der Ausbildung im Schutzdienst ausgelassen. Dies möchte ich hier aber nicht nochmal so ausführlich beschreiben. Deshalb hier die Kurzversion. Erst lernt der Hund dass Beißen, dann das Hetzen des Helfers (alles über die Beute, damit der Hund aktiv wird und es auch bleibt). Dabei bettelt er noch für die Beute. Wenn der Hund das Hetzen und (Ver-)Bellen beherrscht, dann gehe ich dazu über, die Aggression zu fördern. Und das mache ich über Konflikte, die aber größenteils nichts mit Zwangseinwirkung zu tun haben. Konflikte entstehen nämlich auch durch die Arbeit an anderen Orten oder durch andere Positionen (sitzender Helfer).
Gruß
Micha
Wenn ein Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher. (Hubert Ries)
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Nun Micha - die Einen gehen so vor - die anderen anders. Ich will auch nicht sagen, dass das eine schlecht und das andere gut ist.
Wir fangen halt mit dem Treiben des Helfers an. Beißen können die Guten alle. Man glaubt gar nicht, welchen Spaß so ein Hund entwickelt, wenn er geschnallt hat, dass er das Männchen da rumscheuchen kann. Und das Schöne daran ist, dass er das Erlernte 1 zu 1 im Versteck umsetzt, wenn die Ausbildung dort beginnt. Warum sollte man also das Erlernte mit Konflikten belegen. Er kennt keine Fehler, die er machen könnte und fühlt sich von Training zu Training stärker und sicherer. Neue Örtlichkeiten, Helfer oder andere Widrigkeiten sind ihm nachher schlicht egal.
Im Kopf des Hundes spielt sich einfach was anderes ab. Ich wills mal so sagen. Er düst nicht ins Versteck, weil da seine Beute ist (die man ihm eh verwehrt), sondern weil da sein Lieblingsgegner steht, den man so schön dominieren kann. Das setzt man dann in eine schöne Beutearbeit und fertig ist die Rübe.
Gruß
Martin
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martin,index.php?page=Thread&postID=40965#post40965' schrieb:....Warum sollte man also das Erlernte mit Konflikten belegen. Er kennt keine Fehler, die er machen könnte und fühlt sich von Training zu Training stärker und sicherer. Neue Örtlichkeiten, Helfer oder andere Widrigkeiten sind ihm nachher schlicht egal.
... ich lese da > keine Konflikte <. Hm.
Ist es denn für Dich kein Konflikt im Hund wenn er beißen möchte, es aber nicht kann?
ich denke mal, dass ein Hund der Beißen möchte (weil er es halt kann) ja in einer Form für das Verbellen daran gehindert werden muss - oder?
Oder mache ich einen Denkfehler?
Bye Uwe
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