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Hallo,
ich habe ein "Problem" mit dem Stellen und Verbellen...
Mein Hund ist trieblich absolut hoch...wir arbeiten ihn mit Stachel und Gitter vor dem Versteck, will heißen, über Gehorsam schicke ich ihn zum Versteck,
mit einem Gewissen Abstand vor dem Gitter gibt´s den Leinenruck am Stachel, dann bellt er auch kurz, er wurde auch dann sofort bestätigt...das Problem
ist nur, sobald er 3 bis 4 Beller gemacht hat, kommt er derart in die Erwartungshaltung, daß er nur noch spannt und den Ärmel haben will ....ich mache
das jetzt schon ne lange Zeit, der Hund versteht irgendwie nicht, daß er nur über das Bellen zum Triebziel kommt. Es muß Konflikt und Aggression
in die ganze Sache eingebaut werden, hat jemand da Erfahrungen bzw. Tips, wie man das machen könnte?
Vielen Dank schon mal
Grüße
Iris
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Hallo Iris
ich würde das verbellen erst mal nicht im Versteck machen , sondern an einen anderen ort z.B. busch,baum hecke usw. den hund selbst arbeiten lassen, der helfer soll in unter stützen, leine trann wenn er einbeisen will korigieren .
Grüße Harald :hallo: :hallo:
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Ich denke das Problem ist das er zuviel bestädigt wurde der Hund selber muß aktiv werden und dann erst bestädigen wenn er länger bellt ohne das der helfer aktiv wird nur ein zweimal anbeissen lassen das muß erst mal reichen hasie hat auch recht nicht im versteck sondern wo anders
Gruß Marko
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Was nützen die Zähne vom Hund im Ärmel
wenn der Halter kein Arsch in der Hose hat
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Hallo Iris,
Hunde die am Versteck nur über die Beute arbeiten ziehen sich immer wieder zu und stehen sich mit ihrem Trieb selbst im Weg! Gehe einen Schritt zurück, weg vom Versteck, am besten den Hund mit Hetzgeschirr an einen Pflock Stachel mit Leine zum Helfer, auf Entfernug Trieb und beim herantreten Aggresion durch Helfer über Stachel. Dann je nach Verhalten des Hundes bestätigen und Ruhe durch den Hundeführer oder Helfer wieder raus und Trieb, das gleich Spiel wiederholen.
Ist aber aus der Entfernung schwierig Dir einen genauen Arbeitsplan zu geben, vor Ort wäre das wesentlich einfacher und auch effizienter.
Gruß Andreas
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Andreas Schilling,index.php?page=Thread&postID=40593#post40593' schrieb:Ist aber aus der Entfernung schwierig Dir einen genauen Arbeitsplan zu geben, vor Ort wäre das wesentlich einfacher und auch effizienter. Noch dazu wenn man so wenig Informationen hat wie z.B. Alter d. Hundes, bisherige Ausbildung, usw.
Vieleicht kannst du die ja noch geben.
Gruß, Andreas
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Tja ist halt manchmal ein Kreuz mit den Hundels.
Da dürfen sie auf einmal nicht mehr, was man ihnen vorher monatelang beigebracht hat.
Und man wundert sich, dass der Hund das nicht kapiert. Greift dann zu den Maßnahmen, die man glaubt zu beherrschen und wundert sich noch mehr, wenn der gute Hund versucht, sich darüber hinweg zu setzen.
Ich weiß, ist ein wenig povokant. Aber vieleicht einfach mal nen paar grundsätzliche Gedanken machen.
Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
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Das Problem hatten wir auch und haben es nun im Griff. Er wird aber immer noch nicht im Versteck gearbeitet, sondern in der Ecke. Hat lang gedauert, bis das gesessen hat. Gehen nun wieder ins Versteck demnächst und arbeiten es da weiter. Auch mit Stachel am Helfer, Leine am HF. Konflikt erst direkt am Hund in Sichtkontakt. Ab Bestätigung Ruhe in den Hund bringen.
Maggie und die 6:-)))
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Hallo
Würde den Hund auch "in Unsicherheit bringen" zum Bellen anregen.
Dazu gibt es viele Möglichkeiten (man kann da erfinderisch sein) z.B.:
* "Belastung durch den Helfer" (Plastikflasche mit Steinen, Klapperstock, Stock mit Plastikbandern, Zweig von einem Baum mit Laub/Nadeln, Helfer in erhöhter Position, ...)
* "Belastung durch ungewohnte Umgebung" (SD im Keller, im Vereinsheim, Zelt, glatter Boden, Lärm, viele Menschen, Platikplane auf dem Boden, ...)
Es könnte auch helfen den Hund gar nicht so dicht zum Helfer kommen zu lassen.
Evtl. lässt sich der Hund auch durch Bedrohung (durch den Helfer ins Wehren bringen z.B. mit Geißel) besser zum Bellen anregen.
Evtl. wurde es dem Hund auch bisher zu einfach gemacht (frühe Bestätigung, zu viel loben)
Statt dem Gitter im Versteck einen normalen Zaum nehmen (der Helfer kann dann zurückweichen/bedrohen und so mehr Trieb aufbauen).
Du solltest auch schauen ob der Hund schon soweit (=stark genug) ist "frei" zum Helfer geschickt zu werden und dort mit ihm in Konflikt (geblockt wird) zu treten.
Je nach dem kann es besser sein wenn den den Hund zunächst bzw. weiterhin von dem Helfer blockst bzw. absicherst. Ich würde ein lange Leine an ein Geschirr/Hetzhalsband machen und falls notwendig (Gehorsam, Agressionsförderung etc.) eine kurze bzw. ein Kurzführer mit einem Stachel zusätzlich nehmen. Alternativ ist dazu auch Pfahlarbeit möglich (insb. wenn der Hund vom Aufbau her evtl. noch nicht so weit ist).
Grüße
Thomas
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Hallo Lasco
was hälst du denn von folgendem Vorschlag:
Stellen und verbellen los gelöst vom SD auf dem Platz zu Hause zu üben. Soll heißen, du läßt den Hund vor dir sitzen und animierst ihn zum Bellen. (Leckerchen, Beißwurst o.ä.)
Wenn der Hund nun einmal bellt, bestätigst du dies mit o.g. Triebmittel.
Diese Übung baust du immer länger aus. Damit verknüpft der Hund irgendwann, bevor ich nicht gebellt habe (auch wenn es noch so lange dauert) bekomme ich keine Bestätigung.
Vorteil dabei ist, du hast nicht die extreme Trieblage wie sie im SD aufgebaut wird. WeilTrieb macht doof und dann lernt der Hund nix mehr.
Vor allem bin ich der Meinung, warum muß der Hund im Versteck überhaupt einen Anbiss erhalten? Und dann auch noch nach Möglichkeit im Versteck mit dem Hund "kämpfen". Der weiß doch hinterher garnicht mehr was er soll.
Es gibt in keiner PO bzw Prüfungstufe eine Übung wo der Hund im Versteck beißen darf.
Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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Hallo,
hat er überhaupt schon mal gelernt, den Helfer zu treiben. Ohne die Beißerei mein' ich jetzt.
Und wozu braucht der Hund im Versteck nen Konflikt? Er soll da doch stark und sicher sein. Immerhin die erste interessante Übung, die der LR sieht.
Gruß
Martin
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